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Die Geschichte unseres Schulbiotops

Eine chronologische Aufzeichnung nach der Projektarbeit von Direktor Lydia Andric.

Die Projektidee

Seit dem Schuljahr 1991/92 bepflanzten die Schüler und Schülerinnen der Volksschule Eichenberg gemeinsam mit den Lehrpersonen und dem Waldaufseher Helmut Gmeiner eine Grundparzelle in Eichenberg, die im Besitz der Pfarrgemeinde Eichenberg ist. Bis zum Schuljahr 2001/02 entstand dort auf diesem vorerst sehr kargen Gelände ein prächtiger Jungwald. Während der Bepflanzung und den Lehrausgängen in dieser Zeit fiel uns dort eine lehmige Geländemulde auf, die zur Aufforstung völlig ungeeignet war. Die Schüler sind beim Graben immer wieder auf einen lehmigen und sehr nassen Untergrund gestoßen. Das Feld war viel zu feucht, um hier Setzlinge zu pflanzen. Bei einem der Lehrausgänge dorthin entstand in einem Austausch zwischen Schülern, Lehrern und unserem Waldaufseher die Idee, dass man hier einen außerordentlich guten Standort hätte, um einen Teich anzulegen. Darum wollten wir uns diese natürlichen Gegebenheiten nach Beendigung unserer Aufforstungsarbeiten zu Nutze machen, um ein Schulbiotop anzulegen.

 
Hier ein paar Bilder, die die Anfänge der Jungwaldbepflanzung zeigen:

 

Die Erstellung eines Plans und die Finanzierung des Schulbiotops

Nachdem der Standort für das Biotop bereits von den Schülern und Lehrpersonen bestimmt war, wurden die Pläne vom Waldaufseher und mir bereits im Schuljahr 1996/97 (damals war ich noch Klassenlehrerin an der VS Eichenberg) gezeichnet und ein Finanzierungsplan erstellt. Beim Zeichnen des Planes wurde eine Wasseroberfläche von ca. 370 m² angenommen und damit die tiefste Stelle mit knapp 1,80 m bemessen. Es wurden verschiedene Wassertiefen vom Uferbereich zur Mitte des Teiches gesondert in die Planung mit einbezogen, um für verschiedenste Pflanzen und Tiere optimale Bedingungen zu schaffen. Die voraussichtlichen Kosten für die Errichtung des Biotops beliefen sich damals auf 24.500 ATS, wobei die Kosten für den Bagger und den Baggerführer mehr als die Hälfte ausmachen würden und die Pflanzensetzlinge ohne Berechnung waren, da diese der Waldaufseher selbst aus seinem privaten Teich mitbringen würde. Die Gemeinde Eichenberg und alle anderen möglichen Sponsoren zeigten jedoch kein Interesse daran, uns bei diesem Projekt zu unterstützen. So blieben uns sowohl die Vision als auch die gezeichneten Pläne, doch der Projektstart musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Der Projektstart

Mit dem Schuljahr 2001/02 habe ich die Leitung der Volksschule Eichenberg übernommen und die Projektidee „Wir legen ein Schulbiotop an“ sollte nun in einem zweiten Anlauf realisiert werden. Für die Entwicklung der Volksschule Eichenberg und die mit dem Projekt verbundenen Ziele, die es zu erreichen galt, war mir das eines der Hauptanliegen bei Übernahme der Schule. Ich wollte diese Chance nutzen, um jetzt in vielerlei Hinsicht etwas zu verändern und das, sollte nicht an den Finanzen scheitern.

Die Projektvorbereitungen

Der Plan von 1996/97 sollte in dieser Form übernommen werden. Das Hauptproblem war nach wie vor die Finanzierung des Projektes. Wie bereits Jahre zuvor wurde die Schule trotz einiger Vorsprachen finanziell nicht unterstützt. In einigen Arbeitssitzungen mit dem Waldaufseher Helmut Gmeiner, der seine wöchentlichen Sprechstunden im Textilen Werkraum der Volksschule abhielt, stellten wir zusammen einen Arbeits- und Zuständigkeitsplan auf. Dabei kamen wir zum Entschluss, dass wir das Schulbiotop großteils durch Eigenleistungen „finanzieren“ können und wollen. Deshalb werde ich bei den Arbeitsschritten und Maßnahmen zum Projekt jeweils unsere ganz eigene Art der „Finanzierung“ vorstellen. Ob die Dimensionen des Schulbiotops in der geplanten Größe erreicht würden, war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ganz sicher.

Die Projektziele

Wir hatten es uns zum Hauptziel gesetzt, gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen aller  Schulstufen und den Lehrpersonen innerhalb von drei Jahren ein ca. 370 m² großes in sich funktionierendes Biotop in der Nähe der Schule (Pfarrgemeindegrund) zu errichten.

Es sollte mit dem Bau des Biotops ein neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen werden. Ein Ort an dem sie vollkommen geschützt wachsen bzw. leben können. Auch seltene, geschützte, bedrohte oder sogar neue Lebensformen (Edelkrebse)  sollten dort ein neues Zuhause finden.

Für die SchülerInnen standen die Vermittlung von Sach- und Teamkompetenz und die Förderung der Kreativität als Ziele fest (Die SchülerInnen sollen „gute Lerner“ werden!). Unsere Schüler sollten mit diesem Schulprojekt ihre Umwelt als eigentlichen Ort des Erkennens, Erforschens, Hinterfragens und Handelns erfahren. Sie sollten den abgeschlossenen Raum „Schule“ als Lernort verlassen können.

Die Eltern sollten aktiv an bestimmten Aktivitäten des Projektes teilnehmen, um so die Beziehung Elternhaus – Schule noch weiter zu vertiefen und um die Schule nach außen noch weiter zu öffnen.

Das Projektteam

Erstes Projektjahr:

Schuljahr 2001/02

Projektleitung:

  • die Klassenlehrer und der Waldaufseher
  • alle Schüler im Schuljahr (23 Kinder)

Zweites Projektjahr:

Schuljahr 2002/03

Projektleitung

  • die Klassenlehrer und der Waldaufseher
  • alle Schüler im Schuljahr (20 Kinder)
  • die Schulpartner
  • die Lehrpersonen für Religion und Textiles Werken

Drittes Projektjahr:

Schuljahr 2003/04

Projektleitung:

  • die Klassenlehrer
  • alle Schüler im Schuljahr (25 Kinder)
  • die Schulpartner

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
7. August 2014