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WIR ROCKEN DAS ALL!

Unser Schlussprojekt starteten wir noch ganz ahnungslos am Wochenende vor der Lesewerkstattwoche in der Direktion bei einer Anprobe. Unser Fräulein Lydia hatte einige Kostümrohlinge und Kopfbedeckungen vorbereitet, um Maß zu nehmen, damit sie sich am Wochenende dann an die Nähmaschine setzen konnte. Am ersten Werkstatttag waren dann schon die meisten Kostüme fertig genäht. Es fehlten nur noch die Änderungen. Ein paar der Kostüme haben wir dann alle zusammen noch aus unseren Kleiderschränken zusammengesucht und so fehlten nur noch unsere Kopfbedeckungen. Während wir also ständig einzeln zum Fräulein in die „Änderungsschneiderei“ gingen, stellten wir die Programmblätter, die Abdeckung für die Bühne und Teile des Bühnenbildes her. Die Erst- und Zweitklässler überraschten uns Große damit, dass sie schon eine rockige Einladung für unser Abschlussfest gebastelt hatten. Zwischendurch probten wir Weltraum-Lieder und unsere beiden Lehrerinnen lasen uns in der letzten Woche noch einige Abenteuer aus dem Buch von Lucy und Stephen Hawking vor, was wir einfach nur sehr genossen haben. Denn es lagen noch arbeitsreiche Werkstatttage vor uns, da wir am Ende der Woche – sprich am Freitagnachmittag – unseren Festgästen beim Schulfest ein rockiges Weltall-Spektakel bieten wollten. Bedeutet: Wir hatten ab jetzt genau vier Tage Zeit für die Vorbereitung eines einstündigen Programmes plus anschließendem Grillfest. Das war unser Ziel!

Am zweiten Tag arbeiteten wir zuerst am Hintergrund des Bühnenbildes weiter. Unser Fräulein Lydia brachte den selbst hergestellten Kopfschmuck mit und probierte bei uns „Mädels“ erste Frisuren aus, die das Styling für den Bühnenauftritt abrunden sollten. Daneben setzten wir uns auch selbst immer wieder zusammen, um mit einem oder mehreren Partnern Textsequenzen zu proben und uns gegenseitig den Text abzufragen. Die ganze Schule wurde zum Arbeiten und Proben genutzt. In der Direktion wurden die Bühnenteile fertiggestellt. Draußen auf dem Schulhof wurde gesungen und musiziert. In den Klassenräumen hörte man Textproben oder jemand arbeitete noch an einem Bühnenteil. Eine Werkstatt eben, die durch unser selbständiges Tun zum Selbstläufer wurde. Danach machten wir uns auf in den Turnraum zur ersten Stellprobe und versuchten herauszufinden, wo jeder am besten sitzen sollte, wann und von wo jeder auftreten sollte und unser Fräulein gab die Regieanweisungen und notierte sich noch die Requisiten, die fehlten. Diese haben wir im Anschluss an die Stellprobe dann auch gleich zu basteln begonnen.

Am frühen Morgen des dritten Werkstatttages noch vor 8.00 Uhr sangen wir uns mit all den rockigen Weltraum-Liedern munter für den Tag. Danach lasen unsere Viertklässler noch ein allerletztes Mal für uns vor. Da sie im nächsten Jahr nicht mehr hier an der Schule sind, genossen wir so ihre Vorleserqualitäten ein letztes Mal. Dann wechselten wir wieder hinüber in den Konferenzraum und stellten noch den Sternenhimmel für unser Bühnenbild und die Sternbilder für einen unserer Auftrittssongs her. Nach einer kurzen Pause im Freien konnten wir zum ersten Mal auf der Bühne proben, die nun endlich aufgebaut war. Wir spielten einen Durchlauf und testeten dabei auch all unsere Requisiten auf Haltbarkeit und Einsatzmöglichkeiten. Auch die erste Probe unserer Zugabe stand an, falls die Festgäste eine solche wünschen würden. Dieser Song ging vor allem wegen seiner rhythmischen Begleitung mit Trinkbechern gleich jedem ins Ohr und entwickelte sich somit zum Ohrwurm der Woche. Zum Abschluss des Tages ging es wieder zurück ins „Weltall“, wo wir die abschließende Kostümprobe hatten. Nun sollte einfach alles sitzen!

Am Donnerstag begann der Schultag für die Sternschnuppen mit einer Gesangs- und Choreografie-Probe in der Direktion, aus der man schon bald schallendes Gelächter hörte, weil es zuerst so gar nicht funktionieren wollte. Aber nur kurze Zeit später zeichneten sich erste Erfolge ab. Unter dem Motto "mit sehr viel Spaß lernen" und der Einstellung "lachen ist gesund", kommt man eben doch schneller ans Ziel. Es war nun bereits der Tag vor dem großen Fest und so war es nur richtig, dass wir diesen Vormittag nutzten, um die fertige Bühne zu inspizieren, die Künstlergarderobe herzurichten, die Requisiten zu ordnen und eine Kostümprobe zu absolvieren. Zum ersten Mal bekamen wir einen Gesamteindruck von dem, was auch unsere Festgäste zu sehen bekommen würden. Ohne jegliche Regieanweisungen spielten wir unser Stück und nur im äußersten Notfall griff unser Fräulein ein und half uns weiter. Jetzt waren wir uns sicher: Wir waren bereit und würden das „All rocken“!

Am Morgen unserer Schulschlussfeier ging unsere rasende Reporterin auf Stimmenfang. Wie groß ist die Vorfreude, wie stark das Lampenfieber und wie war das Jahresthema „Die Weiten des Weltraums“ für dich? All das interessierte sie und wir gaben noch ein paar abschließende Interviews. Der Festgarten wurde hergerichtet und die Tische mit unseren Tischdekorationen gedeckt. Dann begaben wir uns in die Künstlergarderobe, um uns umzuziehen, denn unser einziger Generalprobengast – Maria Gassner – war bereits da. Sie kam nicht nur, um der Generalprobe beizuwohnen, sondern auch um zu fotografieren, damit unsere Lehrerinnen nur für uns Zeit hatten. Herzlichen Dank, liebe Maria, für deine Bereitschaft das zu tun auch nochmals an der Stelle! Jetzt konnte die Generalprobe über die Bühne gehen und wir arbeiteten hoch konzentriert. Es gab ein paar winzige Unsicherheiten, die aber eine Generalprobe ausmachen. Jedenfalls fand unser Gast die Aufführung einfach nur grandios und lobte uns alle über die Maßen. So motiviert waren wir uns nun sicher, dass wir das auch am Nachmittag so gut hinbekommen würden.

Unser Schulfest am 1. Juli 2016 wurde ein großer Erfolg. Die Eltern, Geschwister und alle anderen Gäste, unter ihnen auch unsere Vizebürgermeisterin Irmgard Innauer, zeigten sich sehr begeistert. Sie waren beeindruckt davon, was wir an fünf Schultagen auf die Beine gestellt hatten, waren begeistert von unserer Gesangsleistung und freuten sich mit uns über die Spielfreude, die wir an den Tag legten. Von der Aufführung unserer Schulschlussfeier hat uns dankenswerter Weise unser Elternvertreter Klaus König ganz wundervolle Bilder zur Verfügung gestellt, die du hier sehen kannst.

Nach der Aufführung gab uns Fräulein Lydia ihre Kamera, um diesmal selbst für Fotos vom gemütlichen Zusammensein zu sorgen. Dabei entstanden wirklich sehr schöne Schnappschüsse, die jeden, der sie sieht, erahnen lassen, dass dies ein tolles Fest gewesen sein muss. An der Stelle nochmals ein dickes, fettes Lob an alle Schülerinnen und Schüler von uns beiden Lehrerinnen. Ihr habt das ganz wunderbar gemacht, Darina und Lydia!

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
3. September 2016