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Die Sonne und unser Sonnensystem

Unsere Sonne ist der Schlüssel allen Lebens auf unserem Planeten Erde. So makellos glatt, wie sie von der Erde aus wirkt, ist sie jedoch gar nicht. An der Oberfläche konnten wir selbst schon mit einem speziellen Teleskop Sonnenflecken erkennen. Außerdem findet ein ständiger Auswurf von Masse statt, wodurch Sonneneruptionen oder Flares entstehen. Eine ungeheure Energie geht von diesem riesigen, heißen Stern aus, die in der Mitte durch Kernfusion entsteht. Schon 4,5 Milliarden Jahre alt ist dieser „Gelbe Zwerg“, der unsere Erde durch seine Anziehungskraft auf der Umlaufbahn hält. Außerdem kreisen neben unserer Erde noch sieben weitere Hauptplaneten und fünf kleinere Zwergplaneten um die Sonne. Aber das Sonnensystem besteht aus Hunderten weiterer Himmelskörper, die in derselben Weise um die Sonne kreisen. Es sind dies in der Hauptsache unerforschte Planeten, Kometen, Asteroiden und Meteore. Wissenschaftler erforschen sie, indem sie Roboter, Satelliten und auch Menschen ins All schicken.

Unsere zweite Werkstattwoche hatte zwei Schwerpunkte. Einerseits wollten wir natürlich lesen. Wir wollten unbedingt weiterlesen und erfahren, wie es George und Annie wohl ergehen würde und welche Weltraumabenteuer sie nun noch erleben würden. Andererseits bereiteten wir in vier Arbeitsgruppen jeweils zwei Minireferate zu je zwei der Planeten unseres Sonnensystems vor, die wir dann eine Woche später halten würden. Aber nicht nur die Texte der Referate waren zu schreiben und vorzubereiten, sondern auch Plakate zu den Planeten galt es zu gestalten, die dann in unserer Ausstellung zum Sonnensystem einen Platz finden sollten. Die Auswahl, wer welches Referat halten würde, wurde mit Hilfe eines Buchstabenrätsels getroffen.

Selbstverständlich erzählten unsere Lehrerinnen einige Abenteuer von George und Annie und lasen auch Geschichten vor. Dabei erklärten sie uns das ein oder andere Wissenswerte zur Sonne und zum Sonnensystem und wir konnten sehr viele Fragen stellen. Doch natürlich haben vor allem wir die Abenteuer auch selbst für unsere Mitschüler vorgelesen und zwar zu unser aller Vergnügen, bevor wir dann wieder an die Arbeit gingen, denn unsere Referate sollten ja fertig werden.

Nach zwei Werkstatttagen schlossen wir die Vorbereitungen zu unserem ersten Planetenreferat in der Gruppe ab. Wir ermittelten unseren zweiten Planeten erneut mittels des Buchstabenrätsels und gut eingearbeitet, starteten wir gleich mit der Werkstattarbeit. Da unsere Teams wirklich sehr gut funktionierten, blieb uns sehr viel Zeit für unser Werkstattbuch und wir lasen ein Kapitel nach dem anderen. Außerdem hatten wir Zeit, um ein neues Sonnenlied zu lernen und kreativ umgesetzt haben wir das Thema Sonne und Sonnensystem auch im Zeichenunterricht. Eine echt runde Sache, wie die Sonne eben!

Ganz besonderen Spaß machte uns das Früchterätsel. Dabei sollten wir uns vorstellen, dass jeder Planet eine Frucht wäre. So sollten wir anhand eines Vergleiches herausfinden, wie die Größe der Planeten im Vergleich zueinander ist, wenn sie alle Früchte wären. Das war ziemlich spannend und wir mussten doch ein Weilchen tüfteln, bis uns schließlich die richtige Reihenfolge gelang. Doch mit dem „Früchtetrick“ können wir uns sowohl die Reihenfolge als auch die Größenverhältnisse der Planeten ganz leicht merken. Hier die Lösung für dich zum Nachlesen: Merkur = Pfefferkorn, Venus = Weintraube, Erde = Kirschtomate, Mars = Heidelbeere, Jupiter = Wassermelone, Saturn = Grapefruit, Uranus = Apfel, Neptun = Limette;

Für den Abschluss der Werkstattwoche bereiteten die Erstklässler für ihre Arbeitsgruppe in der Direktion der Schule ein Weltraumspiel vor. Sie gestalteten einen Spielplan und erarbeiteten knifflige Fragekärtchen zu dieser Werkstattwoche und natürlich vor allem zum Thema Sonne und Sonnensystem. Nachdem sie dann dem eigenen Team die Spielregeln erklärt hatten, konnten alle nach getaner Arbeit noch gemeinsam spielen und einfach nur Spaß haben, denn die Fragen waren nach dieser Woche nun wirklich kein Problem mehr.

Hier kannst du noch unsere Minireferate nachlesen. Diese sind darum so besonders, weil wir sie so gehalten haben, als würde der Planet selbst sprechen. Viel Freude beim Lesen!

Hallo, ich heiße Merkur!

Ich wurde nach dem Gott Merkur benannt. Meine graue felsige Oberfläche ist mit Kratern übersät, ähnlich wie beim Mond der Erde, weil dort andauernd Kometen einschlagen. Mein größter Krater ist das „Caloris-Becken“. Außerdem bin ich viel kleiner als die Erde und bin nur ein wenig größer als der Erdtrabant. Ich bin genauer gesagt der kleinste Planet unseres Sonnensystems. Ein Jahr auf mir dauert genau so lange wie 88 Tage auf der Erde. Mein Tag hat jedoch über 58 Erdstunden. Ein Flugzeug bräuchte 3 Jahre, wenn es von der Sonne zu mir reisen wollte. Die Sonne wiederum erscheint von mir aus gesehen dreimal größer als von der Erde. Ich bin in unserem Sonnensystem der Planet, der am nächsten an der Sonne ist. Auf mir ist es darum auf der Seite, die der Sonne zugewandt ist, mit + 470 ° Celsius immer kochend heiß, während die Nachtseite klirrende – 180 ° Celsius hat.

Grüß Gott, ich bin die Venus!

Forscher glaubten früher einmal, dass man auf mir überleben könnte. Leider war das ein Irrtum! Die Menschen auf mir würden vom Druck der Atmosphäre zerquetscht und von meinen Gasen und der Hitze vergiftet und verbrannt werden. Ich erscheine so hell am Himmel, weil ich die Sonnenstrahlen reflektiere und bin darum auch der hellste Planet im Sonnensystem. Weil ich aber so hell scheine, werde ich als Abend- oder Morgenstern bezeichnet. Mein Jahr dauert ganz genau 224,7 Erdtage. Ich bin ein sogenannter Schwesterplanet der Erde. Auf mir gibt es nämlich auch Täler, Vulkane und Gebirge. Meine vielen Vulkane spucken stetig glühende Gesteinsmassen aus. Ich bin von einer Wolkenschicht umgeben. Unter meiner Wolkendecke ist es unerträglich heiß. Meine Oberflächentemperatur beträgt 465° Celsius.

Ihr kennt mich gut, ich bin`s die Erde!

Ich habe eine Anziehungskraft, so müssen die Menschen auf mir auch nicht über meine Oberfläche schweben oder gar Angst haben, dass sie ins All entschwinden. Ohne meine Atmosphäre könnte kein Mensch auf mir leben. Ein Teil meiner Luft kommt auch aus dem Erdinneren. Zu meinen Daten: Mein Durchmesser beträgt 12 756 km. Meine Temperatur kann von minus 70 Grad bis zu plus 55 Grad betragen. Um meinen Umfang an meiner dicksten Stelle messen zu können, bräuchte man ein rund 40 000 Kilometer langes Maßband. Ein Flugzeug bräuchte sogar zwei ganze Tage, um mich zu umkreisen. Auf mir gibt es eine Vielfalt von Menschen, Tieren und Pflanzen. Wenn einmal zwei meiner Erdplatten aufeinanderstoßen, entsteht ein Erdbeben, das verschiedene Stärken haben kann. Durch die Verschiebung meiner Platten sind auch die riesigen Gebirgszüge auf mir entstanden. Ich umkreise auf meiner Umlaufbahn die Sonne und mein maximaler Abstand zur Sonne beträgt 152,6 Millionen Kilometer. Ohne die Sonne gäbe es auf mir kein Leben und keine Pflanzen. Würde ich der Sonne aber zu nahe kommen, dann würde alles auf mir verbrennen und im schlimmsten Falle ich selbst. Auf meiner Umlaufbahn ist es aber heute nicht zu kalt und auch nicht zu warm, außer die Menschen gehen weiter so sorglos mit meinem Fieber um, dann kann sich das sehr schnell ändern. Ich habe im Gegensatz zu einigen anderen Planeten nur einen Mond. Das Wasser auf mir ist am wichtigsten und wertvollsten. Weil ich aus 70 % Wasser bestehe, bin ich - vom All aus gesehen - eine blaue Kugel. Darum nennt man mich auch den blauen Planeten.

Mein Name ist Mars!

Hier kurz meine Eckdaten: Mein Jahr ist 687 Erdtage lang und mein Tag dauert 24,6 Erdstunden. Mein Durchmesser beträgt 6792 km. Meine Oberflächentemperatur beträgt von -125 Grad Celsius bis + 20 Grad Celsius. Mich nennt man auch den roten Planeten. Mein staubiger Boden enthält nämlich Eisenoxid (Rost), das mir meine auffällige rote Färbung gibt. Auf meiner Oberfläche gibt es Vulkane, Wüsten und Täler. Ich bin der Erde sehr ähnlich. Auf mir gibt es sogar vier Jahreszeiten. Früher gab es womöglich Wasser auf mir und darum werde ich so genau wie möglich erforscht. Die Astronomen wollen unbedingt herausfinden, ob es auf mir schon einmal Leben gab oder ob man auf mir einmal leben könnte. Ich werde außerdem noch von zwei Monden umkreist. Sie heißen Phobos und Deimos.

Ich bin der gewaltige Jupiter!

Ich bin der größte Planet im Sonnensystem. Mein Durchmesser beträgt das 11-fache des Erddurchmessers. Ich bin so groß, dass man über 1300 Erdkugeln bräuchte, um mich auszufüllen. Auf mir würdest du doppelt so viel wiegen wie auf der Erde. Ich drehe mich von allen Planeten am schnellsten, denn für eine Umdrehung brauche ich knapp 10 Erdstunden. Bisher haben die Astronomen 63 Monde entdeckt, die mir gehören. Ich bestehe hauptsächlich aus Gasen. Mein Kern besteht aus Gestein, umgeben von einer flüssigen Metallschicht. Ich trage den Namen des mächtigsten römischen Gottes. Wenn ich eine Frucht wäre, dann wäre ich im Vergleich zu den anderen Planeten die Wassermelone. Die Erde hingegen wäre nur eine Kirschtomate und Merkur gar nur ein Pfefferkorn. Auf mir tobt seit Jahrhunderten ein gewaltiger Hurrikan. Das Sturmgebiet ist zweimal so groß wie die Erde und die Winde erreichen häufig Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Kilometern pro Stunde. Durch die Teleskope kann man mein riesiges Sturmgebiet von der Erde aus erkennen. Die Forscher nennen es den „Großen Roten Fleck“.

Saturn mein Name, der „Herr der Ringe“!

Ich bin der zweitgrößte und der schönste Planet im Sonnensystem, denn ich habe ganz beeindruckende Ringe. Meine 7 wunderschönen Ringe bestehen aus Felsbrocken und Eisbrocken, die von einem Zuckerwürfel groß bis zu einem Haus groß sein können. Die Forscher wissen nicht genau, wie meine wunderschönen Ringe entstanden sind. Sie vermuten jedoch, dass ein Komet einen Mond zerstört hat und die Überreste bilden meine schönen Ringe. Auf mir toben Stürme, die bis zu 1800 km/h schnell sein können und meine Oberflächentemperatur beträgt minus 150 Grad. Mein größter Mond, der Titan, ist sogar größer als der Planet Merkur. Er hat als einziger von meinen Monden eine dichte Atmosphäre und er hat sogar Seen und Flüsse aus flüssigem Methan. Insgesamt haben mir die Astronomen bis jetzt aber schon 59 Monde zugeordnet. Mein Durchmesser beträgt 120 536 km. Ein Flugzeug würde von mir bis zur Sonne 80 Jahre brauchen, das wäre dann eine Strecke von 1,5 Milliarden Kilometer. Ein Jahr dauert auf mir 29,5 Erdjahre und ein Tag dauert 10,7 Erdstunden, also bin ich schneller als die Erde.

Hi, Uranus ist mein Name!

Ich habe 13 Ringe, die aber nicht so auffällig sind wie bei meinem Nachbarplaneten Saturn. Mein Name kommt von einer griechischen Gottheit. Ich bin der drittgrößte Planet des Sonnensystems und ich bin ein Gasplanet. Meine Oberflächentemperatur liegt bei minus 183 Grad Celsius und mein Durchmesser beträgt 51118 km. Da ich rund 3 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt bin, bekomme ich kaum noch Licht von der Sonne. Ich brauche 85 Jahre um die Sonne zu umkreisen. Übrigens drehe ich mich gegen den Uhrzeigersinn. Bisher hat man 27 Monde entdeckt, die mich umkreisen. Ein Jahr sind umgerechnet 84 Erdjahre und ein Tag auf mir dauert 17,2 Erdstunden. Wenn die Planeten alle Früchte wären, wäre ich im Größenvergleich ein Apfel.

Grüß dich, ich bin Neptun!

Ich bin der viertgrößte Planet des Sonnensystems und habe 6 Ringe. Schon früh konnte man feststellen, dass ich ein Eisplanet bin. Meine tiefblaue Farbe verdanke ich dem Methan, das sich in meiner Atmosphäre befindet. Ich bin ganz außen im Sonnensystem und um mich zu erreichen, würde man 500 Jahre benötigen. Meine Entfernung zur Sonne beträgt 4,5 Milliarden Kilometer. Meine Temperatur an der obersten Wolkenschicht beträgt ungefähr minus 200 Grad Celsius. Ich wurde erst im Jahr 1846 entdeckt. Auf meinem Planeten gibt es eisige Stürme, die ziemlich schlimm sind. Benannt wurde ich nach dem Gott des Meeres. Mein Jahr dauert 164,8 Erdjahre und meine Tage dauern 16,1 Erdstunden.

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
30. Mai 2016