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Unsere Schulschlussfeier und der Abschied von den Viertklässlern

 

Kommt mit auf eine Reise um die Welt!

 „Hallo, ich bin Globi und interessiere mich für alles, was es auf unserer Welt so gibt! Ich begrüße euch heute alle recht herzlich zu einer Reise durch die Kontinente! Mit allen Sinnen die Kontinente Afrika, Amerika, Australien, Asien und die Antarktis zu erleben, das bedeutete dieses Schuljahr für uns. Dass wir aber heute über unsere Erde so gut Bescheid wissen, verdanken wir mutigen Seefahrern, Entdeckern und Forschern. Unsere Erde hat sieben Kontinente: Nordamerika, Südamerika, Afrika, Europa, Asien, Australien mit Ozeanien und die Antarktis. Oft ist aber auch nur von fünf Kontinenten die Rede. Dann sind Nord- und Südamerika zu Amerika und Europa und Asien zu Eurasien zusammengefasst. Die Kontinente liegen inmitten der drei Ozeane - Atlantischer, Pazifischer und Indischer Ozean. Die Zeit bringt es mit sich, dass sich heute nicht nur die Kontinente immer mehr aufeinander zu bewegen, sondern die ganze Welt rückt näher zusammen. War es noch vor 100 Jahren etwas ganz besonderes, nach Amerika, Asien oder Australien zu reisen, so fliegen manche großen Schüler heute für ein paar Monate zum Schüleraustausch hin, um dort die Sprache zu lernen und die neuen Kulturen kennen zu lernen. Oft erfahren wir auch nach den Sommerferien von einer Freundin oder einem Freund interessante Geschichten von seiner letzten Urlaubsfahrt und die Mitschüler, die aus fremden Ländern zu uns kommen bereichern unsere eigenen Erfahrungen mit ihren fremdländischen Sitten und Gebräuchen ungemein. Heute werdet ihr die Kontinente kennen lernen. Dazu haben wir Gäste aus aller Welt zu uns eingeladen: Bailin stammt aus Asien, William ist ein echter Australier, Pualuna – vertritt die Antarktis, Brad kommt aus Amerika und Aina ist aus Afrika angereist. Reist also nun mit ihnen und uns allen auf deren Kontinent und ich wünsche allen viel Vergnügen dabei!“

Ni hao, uo jiau Bailin! Das heißt: Guten Tag, ich heiße Bailin! Ich darf euch heute meinen Heimatkontinent vorstellen. Wenn es nämlich darum geht, welcher Kontinent der größte ist, so gewinnt Asien. Dieser riesige Kontinent beheimatet uralte Kulturen wie die indische oder die chinesische. In diesen beiden Ländern leben auch ungeheuer viele Menschen. In China gibt es mehr Menschen als in irgendeinem anderen Land dieser Erde. Bei uns in Asien leben insgesamt rund 4 Milliarden Menschen, was mehr als die Hälfte aller Menschen auf der Welt ist. Es gibt auf meinem Kontinent fast 50 verschiedene Staaten. Im Westen grenzt Asien an Europa und Afrika und die Länder werden als Naher oder Mittlerer Osten bezeichnet. Im Nordosten liegt Russland, das größte Land der Erde. Im Osten liegen China und Japan, im Süden ist Indien, im Südosten liegen Thailand und Indonesien und im Südwesten befindet sich Arabien. Riesige Wüsten ziehen sich von Saudi-Arabien bis in die Mongolei und das Himalayagebirge hat die höchsten Berggipfel. „Hima`al-aya“ heißt übrigens übersetzt „Heimat des Schnees“ und dort befindet sich auch der Mount Everest, der höchste Berg der Erde, der eine Herausforderung für die kühnsten Bergsteiger ist. In den Dschungelgebieten des Landes jedoch wird Kautschuk abgebaut, somit liefern wir der Welt eine große Menge Gummi. Außerdem leben in den vielen wilden und entlegenen Ecken meiner Heimat die ungewöhnlichsten Tiere. Die wichtigsten Sprachen in meinem Land sind Chinesisch, Indisch, Japanisch, Russisch und Arabisch. Es gibt aber neben dem höchsten Berg noch mehr Rekorde, die der Kontinent Asien hält. So ist der Baikalsee in Russland der tiefste See der Erde und die chinesische Mauer ist mit einer Länge von über 21 tausend Kilometern das größte Bauwerk der Erde und sogar vom Weltraum aus zu sehen. Nach Afrika gibt es in Asien aber auch die meisten Entwicklungsländer. Es gibt vor allem in den Riesenstädten große Elendsviertel, wo die ärmsten Menschen leben. Zu den reicheren Ländern gehören diejenigen, die Erdöl fördern oder die, welche die neuesten Techniken entwickeln und anbieten können. Den Strom bezieht vor allem Japan aus Kernkraftwerken und als es nach einem Erdbeben vor fast 2 Jahren zu einem Unglück in einem dieser Kraftwerke kam, vergiftete radioaktives Material Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel. Die Folgen dieses Unglückes werden dort für uns Menschen, Tiere und die Natur noch sehr sehr lange spürbar sein. In vielen Ländern Asiens dürfen wir Menschen nicht so frei leben, wie zum Beispiel ihr hier in Österreich. So müssen die Menschen in vielen armen Ländern oft zwischen 60 und 80 Stunden in der Woche arbeiten und können von ihrem kleinen Lohn kaum leben. Dass sich dies alles aber ändert, dafür setzen sich viele Menschen auf der ganzen Welt ein und es besteht immer die Hoffnung auf ein freies und friedliches Miteinander, das jetzt leider noch keinen Bestand hat.Auf Wiedersehen! – Dsai-djiän!“

Globi: He ihr fünf, wo seid ihr? Ich hätte da mal eine Frage. Was für Tiere leben eigentlich bei euch?

Bailin: Unsere Tierwelt ist sehr vielfältig, weil Asien auch ein so großer Kontinent ist. Da gibt es Wölfe, Bären und Tiger, aber auch Pandas, Orang Utans und Tapire. Ein riesiger Reichtum an wilden Tieren.

William: Wir in Australien sind weltberühmt für unsere besondere Tierwelt. Bei uns gibt es Schafe, Rinder, Wombats und Kängurus. Außerdem haben wir die giftigsten Schlangen und Spinnen, aber auch das größte Korallenriff der Welt: das Great Barrier Reef.

Aina: Wirklich? Das klingt aufregend! Bei uns in Afrika gibt es auch sehr viele verschiedene Tiere wie zum Beispiel Zebras, Giraffen, Löwen, Hyänen, Elefanten, Nashörner und riesige Leistenkrokodile.

Brad: Wow, das ist ja interessant! Die größten Landtiere bei uns in Nordamerika sind die Bisons und Wildrinder. Aber in unserem Regenwald gibt es Pfeilgiftfrösche, Vogelspinnen, Jaguare, Morphofalter, Ameisenbären, Käfer, Schlangen, Brüllaffen Totenkopfäffchen, Tucane und ...

Pualuna: Toll! So einen Tucan würde ich auch gerne mal sehen! Denn bei uns an den Küsten leben eigentlich nur See - Elefanten, Robben oder Pinguine. Daher können sich Pinguine und Eisbären in der Natur nie begegnen. Es gibt aber auch Albatrosse und Sturmvögel. Und Eis, Eis, Eis … jede Menge Eis.

Hallo – Hi! Ich heiße William und komme aus Australien. Australien ist der kleinste Kontinent der Erde und hat zahlreiche schöne Küsten und Strände. Australien ist auch bekannt für seine besondere Tierwelt, wie die Koala-Bären, die Kängurus und die Wombats. Viele große Städte wie Sydney, Melbourne oder Brisbane liegen direkt an der Küste. Unsere Hauptstadt ist Canberra, doch die größte Stadt ist Sydney. Früher lebten hier lange vor den Europäern die Ureinwohner. Man nennt sie Aborigines. Die Natur ist ihnen sehr wichtig, deshalb achten sie auch besonders darauf, dass sie nicht zerstört wird. Sie zeichnen oft Tiere und Menschen und sie erzählen mit ihren Bildern von ihrer Geschichte, ihrem Alltag und ihren Erlebnissen. Jedes Zeichen hat eine andere Bedeutung. Eine unserer Sehenswürdigkeiten ist der Ayers Rock. Wir nennen ihn auch Uluru. Der Fels ist eine heilige Stätte der Aborigines. Als erste Europäer kamen viele Portugiesen, Spanier und Engländer nach Australien. Die Engländer nutzten unser Land damals, um Verbrecher einzusperren. Die meisten Grün-Flächen unseres Landes werden für die Landwirtschaft genutzt. Es gibt sehr viele Weideflächen, die den Bauern gehören. Im Inneren Australiens ist es sehr trocken. Ich selbst lebe im Outback – so nennen wir die trockenen Graslandgebiete im Landesinneren. Dort gibt es nicht sehr viele Menschen. Alles ist sehr abgelegen. Bis zu unseren Nachbarn fahren wir zwei Stunden. Die nächste Stadt, die Schule und das nächste Krankenhaus sind dreieinhalb Stunden oder weiter entfernt. Deshalb gibt es bei uns zum Glück die „flying doctors“ – übersetzt heißt das „fliegende Ärzte“. Sie können im Notfall per Funk erreicht werden und kommen mit dem Flugzeug zu einem nach Hause. Wir haben eine große Farm. Viele Menschen in Australien haben hunderte von Rindern und Schafen zu Hause. Australien ist nämlich einer der größten Woll-Produzenten der Erde. Ich helfe schon fleißig auf unserer Farm mit. Die Arbeit mit den Pferden macht besonders viel Spaß. Mein Vater hat ein kleines Flugzeug, mit dem er alle Schafe und Rinder zusammentreiben kann. Einmal im Jahr kommen Freunde vorbei, um bei der Arbeit zu helfen. Wir sitzen dann abends zusammen und feiern ein bisschen, denn andere Kinder sind nicht oft zum Spielen bei uns. Deshalb freue ich mich immer riesig, wenn wir Besuch bekommen. Wenn in Europa Winter ist, beginnt bei uns der Sommer. Es ist genau umgekehrt. Bei uns kann es im Sommer bis zu 50 Grad heiß werden und es regnet sehr selten. Im Winter ist es nicht überall sehr kalt. Wir haben Berge, auf denen man Schi fahren kann, doch es hat nicht überall Schnee. An den Küsten ist das Klima jedoch wieder ganz anders. Dort ist es viel grüner und es gibt auch Regenzeiten, die einige Monate dauern können. Unsere wunderschönen Strände sind außerdem sehr beliebt bei Surfern. Auf Wiedersehen – Good bye, see you!“

Globi: Eigentlich würde ich schon gerne wissen, wie die Menschen auf den einzelnen Kontinenten so sind! Wo sind die fünf bloß wieder abgeblieben? Am liebsten würde ich sie ja gleich fragen.

William: „Here we are!“ Du willst was über uns Australier wissen? Ich kann dir sagen, dass früher bei uns nur die Ureinwohner, die Aborigines lebten. Sie lebten mit und von der Natur. Doch nach und nach kamen immer mehr Menschen aus allen Ländern der Welt zu uns.

Bailin: Wir Menschen in Asien haben viele verschiedene Religionen und Kulturen. Darum kommt es auch oft zu Streitigkeiten, weil wir alle ganz verschiedene Lebensweisen haben. Dennoch kommen sehr viele Menschen zu uns in unser Land, weil wir sehr gastfreundlich und fleißig sind.

Aina: Da bin ich ganz sicher! Bei uns gibt es sehr viele dunkelhäutige Menschen. Sie unterscheiden sich aber eigentlich überhaupt nicht von den weißen Menschen. Doch leider gibt es immer noch Menschen, die der Meinung sind, dass dunkelhäutige Menschen nicht so viel wert sind, wie weiße Menschen.

Brad: Das finde ich unfair und ich kenne das von mir zu Hause! In Nord- und Südamerika leben sehr viele verschiedene Nationen. Amerikas Ureinwohner sind die Indianer. Es kamen dann mit der Zeit auch immer mehr Menschen aus allen Kontinenten zu uns. Deshalb werden bei uns so viele verschiedene Sprachen gesprochen.

Pualuna: Bei uns ist nicht so viel los wie bei euch. Es leben nur einige Wissenschaftler für kurze Zeit hier in der Antarktis, die aber aus der ganzen Welt kommen. Im Sommer leben und arbeiten etwa 4000 Menschen hier und im Winter sind es nur etwa 1000. Denn bei uns gibt es so viel Eis, Eis, Eis …. meterdickes Eis.

Ainngai, ujunga Pualuna! Das heißt: Hallo, ich heiße Pualuna! Ich bin eine Inuit und meine Heimat ist die Arktis. Das ist eine riesige Eismasse, die rund um den Nordpol liegt, wie ihr alle sicher schon wisst. Und unter dieser Kilometer dicken Eisschicht gibt es keine Erde. Die Arktis ist also ein vereistes Meer. Obwohl es bei uns das ganze Jahr über sehr kalt ist, leben viele Tierarten in dieser Region der Erde. Auch wir Inuit wagen uns auf das ewige Eis hinaus und betreiben dort Fischfang. Im Winter ist es bei uns den ganzen Tag über dunkel, dafür geht aber die Sonne im Sommer niemals unter. Aber eigentlich möchte ich euch von einem anderen Kontinent berichten - der Antarktis, die etwas größer ist als ganz Europa. Die aber nie von Menschen besiedelt wurde, weil das Klima dort noch viel härter ist als bei mir zu Hause in der Arktis. Rund um den Südpol sinken die Temperaturen sogar bis zu minus 80 Grad, doch die meiste Zeit ist es etwa minus 55 Grad kalt. Auch die Antarktis ist ähnlich wie bei mir zu Hause fast zur Gänze mit Eis bedeckt. Allerdings befindet sich unter der Kilometer dicken Eisschicht noch Erde. Wegen der großen Kälte und den vielen Stürmen können in der Antarktis so gut wie keine Pflanzen wachsen. Allerdings tummeln sich im Meer rund um die Antarktis sehr viele Tiere, denen die niedrigen Wassertemperaturen nichts ausmachen. Dort gibt es Blauwale, Buckelwale, Schwertwale oder Seeleoparden zu sehen. In der Gegend um die Antarktis entstehen auch oft Eisberge. Dann ist von einem der Gletscher einfach ein Stück abgebrochen. Man spricht dann davon, dass der Gletscher „kalbt“. Nun schwimmen diese Eisbrocken als richtige Berge im Meer. Es ist kaum vorstellbar wie riesig die Eisberge tatsächlich sind, da nur ein Fünftel von ihnen an der Wasseroberfläche zu sehen ist. Die Seefahrer hüten sich deshalb davor ihnen mit ihren Schiffen zu nahe zu kommen. Vor fast genau 100 Jahren war es der Norweger Roald Amundsen, der es als erster Mensch zum Südpol schaffte. Heute begeben sich Kreuzfahrtschiffe in die Gegend der Antarktis und viele Menschen aus aller Welt können sich an den Küsten der Antarktis umsehen. Die Forscher bewegen sich mit Eisbrechern, Motorschlitten aber auch mit Jeeps voran. Und es landen auch regelmäßig die Forschungsflugzeuge auf der Antarktis. Denn die einzigen Menschen, die sich in der Antarktis aufhalten, sind Forscher und Wissenschaftler, die immer nur für einige Monate bleiben. Dann löst sie ein neues Team ab. Wir Menschen sollten dafür Sorge tragen, dass diese riesigen Eisflächen bestehen bleiben. Schließlich sind wir mit unseren Autos und Fabriken selbst schuld daran, dass das Eis durch die Erderwärmung langsam schmilzt. So wird den Tieren ihr Lebensraum genommen und sie sind vom Aussterben bedroht, und außerdem besteht die Gefahr, dass das geschmolzene Eis weltweit den Meeresspiegel anhebt und viele tief liegende Gebiete der Erde überschwemmt werden. Auf Wiedersehen! - Tavvauvutit!“

Globi: Wow, das war aber ein schönes Lied! Ob die das in der Schule gelernt haben? Schule….Schule…? Ach, wie sehen eigentlich die Schulen auf den Kontinenten aus? Und wie und was lernen die Kinder dort? Kommt doch noch einmal her! … Erzählt mir was von euren Schulen!

Bailin: Also wir tragen in der Schule alle eine Uniform. Wir gehen schon mit sechs Jahren zur Schule, aber davor haben wir einen Vorschulunterricht, den wir mit 3 Jahren besuchen. Ein Schultag dauert oft 9 Stunden oder länger und danach haben wir noch jede Menge Hausaufgaben. Außerdem sind die Lehrer sehr streng mit uns.

William: Das hört sich aber sehr ungemütlich an. In den großen Städten in Australien gehen wir Kinder für etwa sieben Stunden zur Schule. Die Kinder, die jedoch im Outback wohnen, kommen nicht so einfach zu ihrer Schule. Deshalb gibt es die „School of the air“. Sie lernen über das Internet.

Brad: „School of air“ hört sich an als ob ihr fliegen lernt. Wir haben einen „school bus“ , mit dem fahren wir zu Schule. Unsere Schule heißt „public school“ und wir haben von Viertel nach acht bis um Viertel nach drei Unterricht. Mittagessen gibt es in der Schule. Es werden uns sehr viele Sportarten wie Baseball, Krafttraining oder Basketball angeboten.

Aina: Hmm, bei uns sieht das alles ganz anders aus. Wir haben in der Schule ja nicht einmal richtige Stühle zum Sitzen, nur wenige oder gar keine Bücher und keine Hefte. Unser Schulweg ist sehr gefährlich und es sitzen bis zu 50 Kinder in einer Klasse. Zu essen gibt es in der Schule nichts und vor lauter Hunger fallen wir in der Klasse manchmal einfach um.

Pualuna: Das tut mir wirklich Leid für euch und es macht mich sehr traurig! In der Antarktis gibt es gar keine Schulen, denn es leben ja keine Familien dort. Doch die Forscher finden über kleinste Teilchen tief im Eis vieles über das Klima der Erde heraus, was dann die Kinder überall auf der Welt in ihrer Schule lernen können. Ihr wisst ja vielleicht, dass es dort Eis gibt, sehr viel Eis und auch dickes Eis.

Hallo – Hello ! They call me Brad and I´m from Amerika. Unser Kontinent ist eigentlich zweigeteilt in Nord- und Südamerika. Manche teilen es sogar in Nord-, Süd- und Mittelamerika auf. Nordamerika ist der drittgrößte Kontinent unserer Erde. Bei uns gibt es viele große Städte mit riesigen Wolkenkratzern. Es gibt aber auch große Wälder mit alten Bäumen und Seen. Sogar trockene Wüsten und schneebedeckte Berge sind bei uns zu finden. Die Ureinwohner Nordamerikas sind die Indianer. Heute gibt es nur noch sehr wenige davon. Sie zogen durch die weiten Grasflächen und folgten den großen Bisonherden. Um vor Feinden schnell fliehen zu können, musste ihre Behausung schnell auf- und abzubauen sein. Deshalb hatten sie immer Tipis dabei. Sie stellten auch Töpfereien, Schmuck und Decken her. Noch heute leben einige von ihnen auf diese Art und versuchen, ihre Traditionen weiterzugeben. In Kanada gibt es hohe Berge und in manchen Bereichen gibt es viel Schnee und es ist dort deshalb sehr kalt. Die Inuit sind ein Volk in Nordamerika. Sie wohnen sehr abgelegen. Ihre Sprache heißt Inuktitut. In Kanada wird sonst aber auch sehr viel Französisch gesprochen. Es hat dort oft bis zu minus 25 Grad Celsius. Das ist sehr kalt. Im Winter ist es kaum hell, weil die Sonne nur für ganz kurze Zeit aufgeht. Den Inuit kann es durchaus passieren, dass sie einem Eisbären begegnen. Sie stöbern in Mülltonnen, um nach etwas Essbarem zu suchen. Die Inuit müssen dann sehr vorsichtig sein, dass sie nicht angegriffen werden. Das kann mir nicht so schnell passieren, denn ich wohne in Arizona. Das ist einer der 50 Bundesstaaten der USA. Hier wurden schon sehr viele Western Filme gedreht. Die Stadt New York ist auf der ganzen Welt bekannt. Viele berühmte Filmstars leben dort. Wir selbst besitzen viel Land und nutzen dieses als Weide für unsere Pferde und als Spielplatz für uns. Ich lerne zu reiten und helfe auf unserer Ranch fleißig mit. In der Wüste gibt es Skorpione und Klapperschlangen, vor denen man sich in Acht nehmen muss. Südamerika ist der viertgrößte Kontinent. In Südamerika leben manche Menschen in sehr armen Verhältnissen. Diese Armenviertel werden auch Favelas genannt. Viele Menschen leben gemeinsam in einem Zimmer und sie haben fast nichts - kein Essen und kein sauberes Wasser. Das ist nicht gerade einfach für die Menschen dort. In Südamerika gibt es noch immer ziemlich viele Nachfahren der Indianer. Sie leben im größten Urwald unserer Erde: dem Regenwald. Er wird auch „die grüne Lunge der Erde“ genannt, weil er sehr viel Sauerstoff produziert. Es ist dort sehr feucht und warm und es regnet sehr oft. Die Tierwelt des Regenwaldes ist wirklich faszinierend. Es gibt drei verschiedene Stockwerke, in denen viele verschiedene Tiere leben. Der Amazonas, ein riesiger Fluss, fließt durch den Regenwald hindurch. Er ist einer der längsten Flüsse der Erde. Auch die Karibischen Inseln, ein sehr beliebter Urlaubsort vieler Menschen, gehören zu unserem Kontinent dazu. Auf Wiedersehen – Have a nice day!“

Globi: Die Indianer waren wirklich ein stolzes Volk. Wie haben die bloß gewohnt? Brad, komm doch nochmal her und erzähl uns davon!

Brad: Natürlich leben die Menschen in Amerika nicht mehr in Tipis, so wie die Indianer früher. Bei uns in Nord- und Südamerika leben die Menschen auf ganz unterschiedliche Arten. Viele leben in großen Städten in Wohnungen und Wolkenkratzern, andere in einem kleinen Haus. Die Ureinwohner Südamerikas wohnen aber teilweise noch heute im Regenwald in ganz einfachen Hütten. Wie sieht das bei dir in Australien aus, William?

William: Bei uns leben die meisten Menschen in den großen Städten im Süden. Im Outback leben nur sehr wenige Menschen. Sie sind ziemlich abgeschnitten von den großen Städten. Oft müssen die Menschen im Outback einige Stunden fahren, um zum nächsten Arzt zu kommen. Ob das in Asien auch so ist, denn Asien ist ja riesig! Bailin – come to me, please!

Bailin: Na, bei uns kommt es darauf an, wo du wohnst und wie gut es dir geht. Du kannst in sehr modernen Städten in Hochhäusern oder Siedlungen leben. Du kannst aber auch in den Slums unter ein paar zusammengestellten Kartons wohnen. Hm, ob die armen Menschen in Afrika auch so wohnen? Das muss ich Aina fragen. Aina!!!!

Aina: Bei uns leben nicht sehr viele Menschen in schönen Häusern. Sie sind viel zu arm, um sich überhaupt ein richtiges Haus leisten zu können. Wir haben kein sauberes Wasser, oft gar keinen Strom und unser Essen reicht nicht immer für alle.

Pualuna: In der Antarktis gibt es gar keine echten Wohnhäuser, sondern etwa 80 Forschungsstationen. Dort arbeiten und wohnen auch alle Wissenschaftler zusammen. Die Gebäude sind meist riesige Container, die man auch wieder auseinanderbauen und mitnehmen kann. Denn dort ist einfach alles aus …

Alle: EIS!

Jambo – Das heißt übersetzt „Hallo“! Ich heiße Aina und komme aus Afrika. Afrika ist der zweitgrößte Kontinent der Welt. Es gibt hier bei uns die größte Wüste der Erde, die Sahara. Dort ist es sehr trocken und heiß. Sahara heißt „Wüste“ oder „Sand“. Es regnet dort nur sehr selten und tagsüber kann es bis zu 58 Grad heiß werden. Da ist es nicht möglich, lange an der prallen Sonne zu stehen. Quer durch Afrika wachsen aber auch Regenwälder. Dort ist es schön grün und feucht. Wir haben viele besondere Bodenschätze wie zum Beispiel Gold, Diamanten, Kohle, Uran, Erze, Erdöl und Erdgas. Trotzdem sind bei uns viele Menschen immer noch sehr arm. Außerdem werden wir immer mehr und mehr Menschen. Es gibt sehr viel Umweltzerstörung, Hunger und Armut. Leider gibt es bei uns auch sehr viel Kriege und Verbrechen. Die Stämme in Afrika, wie die Massai, ziehen mit ihren Schaf- und Ziegenherden umher, um neue Weideplätze für ihre Tiere zu suchen. In solchen Stämmen lehren die Stammesältesten, das sind meist die Großväter, den Kindern noch heute, was ein Massai wissen und können muss. Die Mädchen müssen wissen, welche Pflanzen essbar sind und welche heilen können. Den Jungen wird beigebracht, wie sie Krankheiten bei ihren Tieren erkennen können. Oft erzählen die Stammesältesten auch am Lagerfeuer uralte, spannende und sehr lehrreiche Geschichten. Es gibt auch tolle Lieder und Tänze, die ihnen beigebracht werden. Sogar ihre Musikinstrumente basteln sie selber. Manche Kinder in Afrika helfen bei der Arbeit für die Familie mit. Bei mir zu Hause hüten wir Kinder die Schafe und Ziegen und bauen Schutzzäune aus Dornengestrüpp um die Herden. Unser Vater bringt uns bei, wie man die Spuren der Zebras, Büffel und Antilopen, aber besonders auch der Löwen und Leoparden liest. Es gibt bei uns in Afrika auch Schulen für Nomadenkinder. Es kann sein, dass der Weg dorthin jedoch eine Stunde dauert. Wir lernen Swahili und Englisch. Deshalb können wir auch manchmal Touristen herumführen und ihre Fragen beantworten. Das ist toll, denn dann bekomme ich ein wenig Trinkgeld. Dieses Geld gebe ich aber gleich an meine Familie weiter, denn wir müssen alle zusammenhalten. Ansonsten würden wir hungern und nicht zur Schule gehen können. Viele Frauen und Mädchen bei uns basteln selber Schmuck aus schönen, bunten Perlen. Diese können auch an die Touristen verkauft werden. Meine Mutter baut zudem etwas Gemüse an, damit wir zu „ugali“, einem Maisbrei aus Maismehl und Wasser, Gemüsesoße essen können. Unsere größte Stadt ist Kairo in Ägypten. Der höchste Berg ist der Kilimandscharo. Er hat drei erloschene Vulkangipfel. Er wird bei uns auch „Berg des bösen Geistes“ oder „Berg des Quellwassers“ genannt. Man darf nur mit einem einheimischen Führer den Berg besteigen. Alleine wäre es zu gefährlich. Der längste Fluss ist der Nil. Zu uns gehört auch die Insel Madagaskar. Auf Wiedersehen – kwa heri!“



Globi: Hmm, kommt doch alle noch ein letztes Mal her! Stellt euch bitte einmal nebeneinander. Eins, zwei, drei … vier, fünf? Da stimmt doch etwas nicht! Irgendjemand fehlt!

Pualuna: Ups, wir haben jemanden vergessen! - Europa fehlt doch!

Bailin: Oje! Aber ich habe da einen Vorschlag zu machen. Lasst uns im nächsten Jahr gemeinsam ein Reise durch Europa machen. Was sagt ihr dazu?

Aina: Na klar! Das ist eine geniale Idee! Dann möchte ich aber unbedingt erfahren, was für Sprachen dort gesprochen werden.

William: Toll, da bin ich auch gleich dabei! Und mich interessiert, wie die Schulen dort so sind und welche Tiere dort leben.

Brad: Dann könnte ich endlich die Sehenswürdigkeiten dort betrachten. Außerdem hat Europa eine interessante Geschichte und ich würde auch gerne einmal die Alpen sehen.

Pualuna: Und ich möchte nur eins wissen: Ob es da wohl Eis gibt?

Globi: Kein Problem, das können wir dann alles im nächsten Jahr herausfinden. Bis dann!



AUS UNSERER PROJEKTWOCHE

UND VON UNSERER FEIER!

Merkball macht immer Spaß!
Unser Relifräulein ist auch da!
Die letzten Würstchen!
Gemeinsames Spielen!
Schwätzen ...
... lachen ...
... fröhlich sein ...
... und besprechen!
Es war ...
... ganz einfach ...
Alle sind gut drauf!
Das Wetter hält!
Isabella und Julchen!
Viele Gäste waren da!
Auch "neue" Schüler feierten mit!
Mahlzeit!
Ein schöner Tag!
Lecker Würstchen!
Auch die Großen spielten mit!
Die fleißigen Eltern!
Schulhof aktuell!
Pia und Babs!
... wunderbar!

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
13. January 2015