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Aus unserer Ackerwerkstatt

 

Zum Abschluss der Werkstattwoche haben sich die Kinder der 3. und 4. Schulstufe selbst einmal in die Lage eines kleinen Kornes versetzt und dabei nicht nur das Gelernte noch einmal wiederholt sondern dabei auch die tollsten Abenteuer erlebt. Hier könnt ihr ein paar der Ergebnisse nachlesen und dazwischen immer wieder die schönsten Bilder aus der Werkstatt betrachten. Viel Spaß dabei!

Mein Weg als Reiskorn – von David

Eines schönen Sommertages säte mich ein Bauer namens Kuong auf einer Terrasse ein. So nennt man die Felder, auf denen die Chinesen Reis anbauen. Ich landete hart auf der Wasseroberfläche und sank auf den Terrassengrund. Als ich am Boden angekommen war, grub ich mich in die Erde. Nach ein paar Tagen brach meine Schale auf und ein kleiner Sprössling ragte aus mir heraus. Die Zeit verging und der Sprössling wuchs und wuchs. Danach verwandelte sich der Sprössling in einen Stängel. Nach einiger Zeit entstand eine Rispe, an der 80 bis 100 einblütige Ährchen hingen. Ich konnte damit fast 3000 Früchte tragen. Doch dann kam der Tag, an dem die Chinesen das Wasser aus unseren Terrassen abließen. Danach kamen sie in Scharen, schnitten uns ab und banden uns zu Garben. Sie nahmen uns mit zu sich nach Hause und droschen uns so lange, bis sie all unsere Früchte aus uns heraus gedroschen hatten. In einer Reismühle wurden die Spelzen, die zuvor jede meiner einzelnen Blüten eingehüllt hatten, entfernt. Zum Schluss wurde meine übrig gebliebene Reisfrucht vom Bauern in Säcke gefüllt und nach Europa verkauft.

Ein Gerstenkorn – von Felizitas

An einem herrlichen Tag säte mich der Bauer mit anderen Samen auf seinen Acker. Als ich im Boden lag, fühlte ich mich sehr alleine und kalt war mir auch. Ein paar Tage lag ich in dieser dunklen Erde. Nicht einmal ein kleines bisschen Sonne schien auf mich. Aber nach wenigen Tagen da spross ich schon. Ich freute mich so sehr endlich die Sonne und anderes zu sehen und meine Freunde sah ich auch wieder. Langsam wurde ich immer größer und meine Wurzeln breiteten sich auch schon aus. Meine Halme waren noch nicht sehr lang, aber das kam dann auch noch. In den nächsten Tagen wuchsen auch Ähren und Grannen. Ab und zu kam der Bauer und schaute, ob wir schön wuchsen. Aber bei mir konnte er nichts sagen, ich wuchs sowieso schön. Besonders freute ich mich, wenn bei mir ein Marienkäfer vorbeischaute. Aber dann war es leider so weit! Der Bauer kam mit dem Mähdrescher und schnitt uns alle ab. Nach dem Schneiden brachte er uns zur Mühle. Dort wurden wir geschrubbt, von Metallen entzogen und so weiter. Nachdem wir geputzt waren, brachte man uns in den Laden. Dort waren wir alle nach einer halben Stunde verkauft. Zum Schluss landeten wir bei einer Frau in der Gerstensuppe.

Als ich einmal eingepflanzt wurde – ein Gemeinschaftsaufsatz

An einem schönen Tag säte mich Bauer Franz auf sein Feld. Ich kam mitten auf dem Feld in einer dunklen und kalten Erdmulde zu liegen. Es war sehr unbequem und ich fühlte mich allein. Ich sehnte mich nach dem Tageslicht und fragte mich, wo denn die anderen sind. Ich hoffte auch, dass keine Krähe kommt und mich frisst. Während mir die Sonne auf den Bauch schien, spürte ich plötzlich ein Knacksen. Endlich ging es los! Ich begann zu sprießen und breitete meine Wurzeln aus. Nach wenigen Tagen erblickte ich endlich die große, weite Welt. Auf dem Feld entdeckte ich meine Familie und meine Freunde. Gemeinsam sonnten wir uns und unsere Halme, Ähren und Blätter wuchsen. Ab und zu besuchten mich Schmetterlinge, Bienen und Käfer. Besonders freute ich mich, wenn der Bauer mich goss und mich für meine Ähren lobte. Eines Tages hörte ich plötzlich ein lautes Geräusch. Der Mähdrescher kam, um uns zu holen! Er schnitt uns alle ab und brachte uns zur Mühle. Dort wurde ich durch die Luft gewirbelt, gebadet und geschrubbt und zu Mehl gemahlen. Dann wurde ich zum Bäcker transportiert, der mich zu einer knusprigen Semmel verarbeitete. Am Schluss befand ich mich in einem Regal und wartete bis mich Bauer Franz zum Frühstück abholte.

Mein Leben als Dinkel – von Kassia

An einem schönen, sonnigen Frühlingstag warf mich die Sämaschine auf die Erde. Nach einem Tag fing es an zu regnen. Es regnete so fest, dass es mich in die Erde drückte. Dort war es furchtbar nass und dunkel. Ich sehnte mich nach der Sonne. Auf einmal spürte ich wie meine Schale zersprang. Ich fing an zu wachsen. Nach einigen Tagen erblickte ich endlich einmal wieder die Sonne und meine anderen wachsenden Dinkelfreunde. Die Welt war so groß! Meine Ähre, meine Blätter und mein Halm fingen durch die Kraft der Sonne noch mehr an zu wachsen. Die Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten flogen jeden Tag um mich herum und bewunderten mich. Als ich ausgewachsen war, klaute mir gerade eine Krähe ein Korn. Doch plötzlich hörte ich ein Geräusch. Es war der Mähdrescher! Er schnitt mich und meine Freunde ab. Das Stroh spuckte er wieder aus und die Körner kamen auf den Anhänger. In der Mühle wurde ich gewaschen und zu Mehl verarbeitet. Beim Bäcker wurde ich zu einem leckeren Dinkelbrot gebacken und in der Bäckerei verkauft.

Das Leben als Roggen – von Aileen

Eines Tages wachte ich in einem engen dunklen Sack auf. Mir war schrecklich kalt und ich wollte an die frische Luft. Ich döste so vor mich hin und bemerkte nicht, dass eine Hand in den Sack griff. Kurz darauf wurden die anderen Körner und ich auf ein Feld gesät. Ich landete neben meinem besten Freund Tim. Wir plauderten und hatten ein glückliches Leben. So vergingen neun Monate und unsere Ähren, Blätter und Halme wuchsen so schön, dass wir uns sehr darüber freuten. Aber eines Tages hörte ich ein lautes Kreischen. Es war eine Krähe. Sie flog genau auf uns zu und packte meinen Freund. Ich vermisste Tim und war traurig. Doch nur wenige Tage später kam der Mähdrescher und schnitt uns andere ab. Er brachte uns alle zur Mühle. Dort wurden wir zu Mehl gemahlen. Danach brachte man uns in ein Geschäft und wir warteten bis man uns kaufte.

Der Hafer erzählt – von Lea

Der Wind bog mich und fuhr mir durch die Blätter. Zuerst war er sanft, danach wurde er immer fester. Am Horizont türmten sich graue, fast schwarze Wolken auf. Ich dachte: „Es wird wohl ein Gewitter geben.“ Plötzlich durchzuckte ein greller Blitz den Himmel. Darauf donnerte es genau über mir. Ich bekam Angst, schreckliche Angst. Der Wind wurde schließlich mein Feind. Ich dachte: „Das wird wohl mein Ende sein!“ Doch das war es nicht. Das Gewitter zog weiter, bis die Sonne wieder hervorkam. Einige Tage später hörte ich ein Quietschen und Klappern. Plötzlich stand eine riesige Maschine vor mir. Es sah aus als würde sie der Herrscher sein. Ich spürte einen Schnitt in den Halm und schon landete ich auf dem Anhänger dieser klapprigen Kiste. Nun wurde ich irgendwo hingefahren. Ich musste mich erst einmal von diesem Schreck erholen. Als ich wieder aufwachte, befand ich mich in einem dunklen, kalten Sack. Hier war es sehr eng. Jemand trug mich irgendwo hin. Ich spürte, dass ich auf eine lange Reise geschickt wurde. Es holperte und rumpelte unter mir. Ich wusste nicht, dass ich mich in einem Lastwagen befand. Ich spürte noch wie mich jemand in einem Sack hinstellte. Hier roch es intensiv nach Leder. Plötzlich hörte ich Hufgetrappel. Eine Frau öffnete den Sack und erst jetzt sah ich, dass ich mich auf einem Reiterhof befand. Man schüttete mich in einen Eimer und jetzt wusste ich, dass mein Ende gekommen war und das war auch so!

Mein Leben als Maiskorn – von Lukas

An einem schönen, sonnigen Sommertag säte mich Bauer Franz Josef in sein Feld. Ich kam am Rand eines großen Maisfeldes zu liegen. Fruchtbare Erde wurde über mir verteilt. Es war sehr dunkel und feucht. Bald wurde es mir schön warm, denn die gute alte Sonne schien auf die Erde und wärmte mich. Im Dunkeln wurde es bald langweilig und ich streckte meine Wurzeln tief ins Erdreich, um Kraft zum Wachsen zu bekommen. So schnell wie möglich wollte ich an die frische Luft. Der Regen versorgte mich mit genügend Wasser und die Sonne mit Licht und Wärme. Ich hatte auch Angst vor den Mäusen. Darum wuchs ich besonders schnell. Wie war ich glücklich meine Verwandten und Freunde zu sehen. Bauer Franz Josef pflegte uns gut. Er goss uns, düngte uns und hielt uns Schädlinge vom Leib. Ich wuchs zwei Meter gerade in den Himmel. Gegen Mitte des Sommers spürte ich ein Kribbeln zwischen meinen Achseln. Meine Kölbchen fingen an zu wachsen. Während der langen Sommertage ließ ich meine Kölbchen kräftig wachsen. Im September, die Tage wurden schon kürzer, fing die Ernte an. Bauer Franz Josef kam mit seinen Erntehelfern. Sie pflückten alle Kolben, transportierten sie ins Lager und schlossen die Tür. Am nächsten Tag wurden unsere Maiskolben geschält und zu je zwei Stück in Schalen verpackt. Mit seinem Lieferwagen brachte der Bauer sie auf den Markt und verkaufte sie dort an die Kunden.

 

Aus unserer Backstube

 

Wir bereiteten zuerst den Vorteig zu und ließen ihn eine Stunde gehen.

 

Dann kneteten wir den Teig nochmals gut durch und formten die Brötchen.

 

Nach einer weiteren Stunde konnten wir die Brötchen mit Wasser einsprühen und knusprig backen.

 

Es war herrlich neben dem feinen Brötchenduft zu arbeiten.

 

Als alle Brötchen gebacken waren, verspeisten wir sie mit Genuss.

 

Kornbrötchen backen könnten wir jederzeit wieder, denn die Arbeit macht Spaß und gemeinsam schmeckt es hervorragend!

 

 

Mmmmmm lecker!

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
8. August 2014