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Unsere Projektwoche zum Schulschluss

 

 

Gerne haben wir in dem vergangenen Schuljahr alle gemeinsam die Geschichten von Astrid Lindgren gehört, gelesen, gespielt, gesungen, gezeichnet. Die Abenteuer, die sich die Autorin für alle Kinder  dieser Welt ausgedacht hat, sind spannend und witzig erzählt und von einer großartigen Qualität. Die Schüler und Schülerinnen unserer Schule sind in diesem letzten Jahr zu wahren Lindgren – Fans geworden. Jedes dieser besonderen Kinder, von denen die Geschichten handeln, ob Pippi, Kalle, Karlsson oder die Kinder aus Bullerbü, weckten die Begeisterung an den Büchern der Schriftstellerin und sorgten für große Lesefreude. Auch zu Hause wurde den Kindern wieder verstärkt aus so manchem Astrid Lindgren Buch vorgelesen.

Ein kleiner Junge hatte es uns aber ganz besonders angetan – nämlich „Michel aus Lönneberga“. Dieser kleine Junge, stark wie ein Ochse, lebt auf dem Hof Katthult in Lönneberga, das ist ein Dorf in Smaland in Südschweden. Mit seinen runden blauen Augen und dem hellen wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten – wenn er schläft. Aber wenn er nicht schläft, dann hat er mehr Unsinn im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Smaland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt!

Seine Streiche waren es, die unsere Schüler und uns Lehrerinnen dazu inspiriert haben ein Stück für alle 21 Kinder der Schule zu schreiben und es zum Schulschluss in einer Abendvorstellung aufzuführen. Wir freuen uns euch hier ein paar Eindrücke von den Vorbereitungen und dem Stück präsentieren zu können.


„MICHEL AUS LÖNNEBERGA“

Auf dem Hofe in Katthult herrscht ein reges Treiben und die Bewohner sind  aufgeregt vor dem großen Fest. Alle, die in Lönneberga und der Umgebung wohnen, sind dazu eingeladen.

Doch selbst die Festvorbereitungen halten Michel nicht davon ab, wieder einmal etwas anzustellen und so stülpt er sich gierig die Suppenschüssel über den Kopf, um auch noch den letzten Tropfen Rindfleischsuppe abzubekommen und bleibt prompt in der Schüssel stecken. Nun ist guter Rat teuer.

Gemeinsam mit Mama und Papa fährt er nach Mariannelund zum Dorfarzt. Da staunen die Patienten und der Doktor nicht schlecht, als Michel mit seinen Eltern ins Wartezimmer kommt. Doch Papa Anton möchte unbedingt die teure Schüssel retten. Nur Michel richtet das Problem auf seine Weise und „klirr“ schon liegt die Schüssel in Scherben da.

Die Vorbereitungen für das Fest sind abgeschlossen. Die ehrenwerten Gäste aus der Stadt können kommen. Doch just in diesem Augenblick kalbt eine Kuh im Stall von Katthult und der Bauer hat keine Zeit mehr die Fahne zu hissen. Jedoch der kleine Michel hat Zeit und im Handumdrehen hat er Klein-Ida den Fahnenmast hochgezogen.

Als die vornehme Frau Petrell aus Vimmerby, der Herr Pastor und seine liebe Frau das bemerken, sind sie entsetzt und Mama Alma und Papa Anton sind außer sich vor Wut. Also wird Michel wieder einmal in den Tischlerschuppen gesperrt.

Nachdem Michel das ganze Fest über im Schuppen verbracht hat, will er am nächsten Tag endlich alles wieder gut machen und so spielt er den Zahnarzt für die Magd Lina, die große Schmerzen hat und sich vor dem Schmied und seiner Zange fürchtet. Michel versucht ihr auf jede erdenkliche Art und Weise zu helfen.

Kurz darauf ist in ganz Lönneberga und Umgebung der Tüfis ausgebrochen. Auch Michel weiß das schon und malt deshalb Idas Gesicht blau an,  um die Krankheit vorzutäuschen. Doch aus diesem harmlosen Kinderspiel unter Geschwistern wird bitterer Ernst und Michel muss zur Strafe für diesen Streich erneut in den Schuppen. Als er jedoch wieder heraus darf, will er endlich alles richtig machen und sperrt deshalb abends am ganzen Hofe die Türen zu, wie es ihm aufgetragen wurde, damit für die Nacht alles sicher ist. Natürlich auch das Plumpsklo von Katthult. Nur leider hat er dabei übersehen, dass sein Papa noch darin ist.

Am Ende findet sich der Michel mit seinem besten Freund, dem Knecht Alfred, in seinem Tischlerschuppen wieder und bittet nun selbst den lieben Gott darum, dass er ihm hilft, mit all dem  Unfug aufzuhören. Ob ihm das wohl gelingen wird? Und darum stimmen alle zum Schluss mit ein:

Michel war ein Lausejunge aus `nem Dorf in Schweden,

nichts als dumme Streiche hatte er im Sinn!

Unter seinen Streichen litten Vater, Mutter, Ida, auch die brave Lina und auch die Lehrerin.

Sing dudeldei, sing dudeldei, der Michel war bekannt!

Sing dudeldei, sing dudeldei, bekannt im ganzen Land!

Die Darsteller

Und nach der Vorstellung...

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
13. Januar 2015