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Der "Sommerwaldtag"

An diesem Waldtag trafen wir uns mit Professor Wurzelzwerg oberhalb des Dorfkernes in einem Waldstück. Diesmal durften wir uns dem Beruf des Jägers ein wenig annähern. Ein Jäger, der nur gut schießen kann, ist noch lange kein  guter Jäger. Damit ein Jäger der Jagd gewissenhaft und fachgerecht nachgehen kann, muss er sich mit den Ansprüchen und Lebensgewohnheiten unserer einheimischen Wildtiere sehr gut auskennen. Professor Wurzelzwerg wollte unsere Kenntnisse mit einem Spiel einmal überprüfen und sie dem „Jägerniveau“ angleichen.

Bin ich sehr groß?
Habe ich ein Fell?

Heinrich Wurzelzwerg war sehr überrascht, dass die Schüler so viel Kenntnisse in dieses Spiel mit einbrachten und erklärte den Kindern das Lebensgefüge im Wald. Alle Lebewesen des Waldes, ob Tiere oder Pflanzen, sind irgendwie voneinander abhängig. Sie sind in ihrem Lebensgefüge mehr oder weniger aufeinander angewiesen. Der Jäger kennt diese Abhängigkeiten genau. Er muss wissen, wie viele Füchse es zu schießen gilt und ob das Fällen vieler Eichen die Menge der Wildtiere beeinflusst und vieles mehr. Mit einem Vernetzungsspiel machten die Kinder diese Zusammenhänge deutlich.

"Ich bin eine Eule und fresse Mäuse."
"Sind Mäuse krank oder verletzt, dann fresse ich sie. Ich bin der Fuchs."

Am Waldtag im Frühling erfuhren wir bereits, dass wir die Anwesenheit der Tiere im Wald tagsüber vor allem anhand der vielen Tierspuren erahnen können. Dennoch wäre es eher Zufall eines der scheuen Tiere des Waldes tagsüber entdecken zu können. Das geht dem Jäger ganz genau so und es gelingt ihm nur sich den Waldtieren zu nähern, wenn er sich richtig heranpirschen kann.

Einen kleinen Fußmarsch weit entfernt versuchten wir herauszufinden, wie man sich durch das Erfühlen des Untergrundes auch nachts ohne etwas zu sehen auf dem richtigen Weg halten kann. Die Schüler stellten fest, dass es schwierig ist, sich allein auf sein Gehör und sein Orientierungsvermögen zu verlassen.

Während des letzten Fußmarsches durfte jedes Kind heimlich zwei identische Gegenstände des Waldes (nicht größer als die Handfläche) mitnehmen. Diese Gegenstände wurden nun an die Schüler verteilt und es wurde von jedem Kind  versucht seinen „Zwilling“ zu finden.

An der letzten Station des Waldtages wurden auf Wunsch der Kinder noch ein paar Steckbriefrätsel vom Frühlingswaldtag durchgespielt. Es war für alle eine  schöne Erfahrung selbst zu erleben, welche Fertigkeiten und wie viel Wissen man sich an nur vier Tagen im Wald aneignen kann.

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
1. August 2014