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Vierte Hexenwerkstatt

Die Sonne hatte dem Winter Beine gemacht. Das Eis war geschmolzen, der Schnee war zerronnen. Überall blühten schon die Frühlingsblumen. Alle Menschen freuten sich über den Frühling und machten frohe Gesichter. Lange genug mussten sich alle durch den kalten Winter plagen. Auch die kleine Hexe spazierte zwischen den Feldern hindurch und da hockte am Rain eine Frau, die so kümmerlich dreinschaute, dass es der kleinen Hexe zu Herzen ging. Die Frau war sehr traurig darüber, dass ihr Mann deren ganzes Geld auf der Kegelbahn durchbrachte. Also versprach die Hexe zu helfen. Und als der Mann das nächste Mal zum Kegeln ging, waren die Kugeln so verhext, dass er die ganze Kegelbahn zerstörte und auch alle anderen Bahnen im Dorf. Die Kegelbrüder waren sich bald einig, dass er ab sofort nie mehr mitkegeln durfte.

Der Rabe Abraxas war ein eingefleischter Junggeselle. Er wollte keine Nester bauen und sich auch mit keiner Frau herumärgern. Sein Lieblingsbruder Kräx jedoch hatte eine Frau und eine Familie auf einer alten Ulme im Nachbardorf. Einmal strolchten schon tagelang ein paar Jungen um die Ulme herum und Abraxas machte sich große Sorgen um seine Verwandtschaft. Die kleine Hexe überlegte nicht lange, stieg auf den Besen und flog zu Kräx und seiner Familie. Als die Hexe die frechen Jungen kommen sah, da hat sie sie kurzerhand am Baum festgehext. Die unverschämten Burschen mussten von der Feuerwehr des Dorfes gerettet werden.

Das Hexenjahr neigte sich langsam dem Ende zu, die Walpurgisnacht rückte näher und näher. Jetzt wurde es ernst für die kleine Hexe. Noch einmal ging sie das Hexenbuch Seite für Seite durch. Es klappte alles wie am Schnürchen. Ausgerechnet die Muhme Rumpumpel kam bei der kleinen Hexe vorbei, um ihr die Einladung des Hexenrates zu überbringen. Dabei versuchte die Muhme der kleinen Hexe große Angst einzujagen. Schon drei Tage später stand sie vor dem Hexenrat. Vor dem Hexenrat waren alle Hexen mit der Hexenkunst der kleinen Hexe zufrieden. Nur die Muhme Rumpumpel nicht. Sie las dem Hexenrat alle Taten der kleinen Hexe vor. Da wurde die Oberhexe sehr wütend und sagte: “Nur Hexen, die immer und allezeit Böses hexen, sind gute Hexen! Du bist aber eine schlechte Hexe, weil du in einem fort Gutes gehext hast!“ Als Strafe sollte die kleine Hexe ganz alleine das Holz für die morgige Walpurgisnacht zusammentragen.

Am Ende hatte die kleine Hexe eine Idee. Kurz vor Beginn der Walpurgisnacht zauberte sie alle Besen und alle Hexenbücher der anderen Hexen auf den Blocksberg. Mit den Besen und den Büchern entfachte sie ein riesiges Feuer. Nun war sie die einzige Hexe auf Erden, die noch hexen konnte. Gestern noch hatten sie die großen Hexen ausgelacht, jetzt war sie an der Reihe. Bis in die Morgenstunden umtanzte sie den lodernden Scheiterhaufen.

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
10. März 2008