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Zahnprophylaxe - "ELFCHEN"

Direkt nach den Zahnprophlaxe-Einheiten im Februar bei uns in den Klassenzimmern haben wir unsere Eindrücke in einigen "Elfchen" festgehalten. Viel Freude beim Lesen und Betrachten!

Fossilien - Auf den Spuren des Lebens

Um den Spuren des Lebens auf den Grund zu gehen, machten wir uns alle gemeinsam auf den Weg zur INATURA nach Dornbirn. Nach dem Ausflug haben einige Reporter der 3. und 4. Stufe die Kinder und Fräuleins unserer Schule interviewt und vieles über den Ausflug herausgefunden:

 

 

Eine schöne Zeit am Rodelhang

Nachdem die "Großen" der Schule im Anschluss an ihren Schinachmittag ein Akrostichon verfasst haben, waren wir so voller Bewunderung, dass wir "Kleinen" es ihnen gleich getan haben und ebenfalls ein solches zu unserer schönen Zeit am Rodelhang geschrieben haben. Viel Vergnügen beim Lesen!

Erinnerungen an unseren Schinachmittag im Jänner

Nach unserem Schinachmittag haben wir zusammen ein Akrostichon zu diesem wunderbaren Gemeinschaftserlebnis geschrieben, das du hier nachlesen kannst! Viel Spaß beim Lesen!

 

 

Alle zwei Jahre wieder ...

Alle zwei Jahre wieder bereiten wir ein Krippenspiel vor. Mit unserem Spiel wollen wir die Weihnachtsbotschaft in unsere Gemeinde bringen. Bei zwei Auftritten geben wir daher alle unser Bestes. Zuerst dürfen wir im Festsaal unseres Dorfgasthofes für die Senioren spielen und an Heilig Abend geben wir in unserer Pfarrkirche St. Bernhard die frohe Kunde an alle Menschen des Dorfes weiter. Für die Vorbereitungen des Krippenspiels haben wir nicht wirklich sehr viel Zeit, da ja noch so manche Schularbeit ansteht und wir uns zuerst darauf konzentrieren. Aber zehn Tage vor unserem ersten Auftritt bekommen wir von unserem Fräulein Lydia die Rollen zugewiesen, hören zum ersten Mal eine Kurzfassung des Inhalts und singen schon die ersten Lieder zum Stück. Geprobt wird vorerst bei uns im Klassenzimmer und im Turnraum der Schule. Die Generalprobe findet dann einen Tag vor der Seniorenfeier in der Krone statt. Beim Auftritt selber versuchen wir – trotz leichtem Lampenfieber - einfach nur Spaß beim Schauspielen zu haben, so wie schon bei den Proben, die oft einfach nur lustig sind und uns diese Zeit vor Weihnachten zu einer besonderen Zeit in der Schule machen und das kannst du sicher auch an den folgenden Bildern sehen.

Die Eichenberger Senioren waren auch heuer von unserer Aufführung begeistert und zur Belohnung gab es selbst gebackenen Kuchen von den „Omis“, den wir dann auch gleich nach der Aufführung im Klassenzimmer bei einem Plausch mit unseren Lehrerinnen genüsslich verspeisten. Schließlich stand schon am nächsten Morgen früh um acht noch die erste – und einzige – Probe in der Pfarrkirche an. Bei dieser Probe fehlte uns zwar ein wichtiger "Stern", der leider just an diesem Tag krank war, dennoch machten wir uns wenig Sorgen, dass das in drei Tagen an Heilig Abend nicht klappen könnte. Nur eine Hoffnung begleitete uns bis dahin: „Es möge doch diesmal ein bisschen wärmer sein in unserer Kirche!“ Beim Auftritt an Heilig Abend konnte unser Fräulein neben der musikalischen Begleitung, der Arbeit als Souffleuse und dem Geben geheimer Regiezeichen nicht auch noch das Fotografieren übernehmen, darum gibt es auf unserer Homepage von der Aufführung selbst keine Bilder zu sehen. An dieser Stelle sei aber gesagt, dass die Besucher der sehr gut besuchten Kirche sehr begeistert waren von unserem Krippenspiel und sich alle schon jetzt auf das Stück und unsere Darbietung zu Weihnachten 2020 freuen.

Rorate im Advent

Die Sonne ging gerade auf, als wir von der Schule hinüber in die Pfarrkirche liefen. Dort freuten wir uns darüber, dass sich auch einige Leute aus unserem Heimatdorf auf den Weg gemacht hatten, um mit uns zusammen das Rorate zu feiern. Außerdem freuten wir uns über den Schein der Kerzen in der dunklen Kirche. Die Kerzen spendeten uns Licht und Wärme. Sie erinnerten uns daran, dass jedes Licht uns hell und froh macht. Darum hatten wir im Religionsunterricht auch die Geschichte der vier Kerzen vorbereitet, um diese Art der Freude weiter zu geben. Die erste Kerze brannte für den Frieden, die zweite für den Glauben und die dritte für die Liebe. Doch nach und nach erloschen all diese Kerzen wieder. Erst als die vierte Kerze, die für die Hoffnung stand, entflammte, konnten alle anderen drei Kerzen neu entzündet werden. Was für ein schöner Gedanke in dieser vorweihnachtlichen Zeit und darüber hinaus. Passend zur Geschichte der vier Kerzen hatten wir auch die Fürbitten für das Rorate in der Schule formuliert: je eine für den Frieden, den Glauben, die Liebe und die Hoffnung. Nach dieser Messe im Advent versammelten sich die Kirchgänger im Pfarrhaus, um dort gemeinsam zu frühstücken und wir durften frische Butterkipfel in unserer Schule genießen und uns aufwärmen, bevor der Unterrichtsvormittag begann.

Der Energie auf der Spur

Auch in diesem Schuljahr beschäftigen wir uns stets mit dem Thema „Energie sparen“ und luden daher wieder einmal „EDe“ zu uns in die 3. und 4. Schulstufe ein. Er ist sozusagen ein „Chef-Energie-Detektiv“. Sein Ziel war es, uns innerhalb eines Vormittags zu richtigen Energiedetektiven auszubilden. Wie ihm das gelang und was wir dafür tun mussten, kannst du in der folgenden Fotostrecke nachlesen, die wir Kinder für dich geschrieben haben:

 

Wir haben damit begonnen, dass wir mit unseren Händen Wärme entstehen ließen und mit unserer Körperkraft haben wir Licht erzeugt. Anschließend durften wir mit einem Messgerät die Temperaturen an verschiedenen Stellen in der Klasse messen. Mit einem Blatt Papier kontrollierten wir, ob unsere Fenster wirklich dicht sind.

Anhand eines kleinen Experimentes wollten wir bis zum Ende der Stunde beobachten, ob Eiswürfel in der Nähe der Decke oder unten im Schrank schneller schmelzen.

An drei verschiedenen Stationen haben wir dann in Gruppen gearbeitet. An der ersten Station durfte man ein Spiel spielen, an der zweiten Station mussten wir messen, wie viel Strom die Geräte verbrauchen und an der dritten Station haben wir verschiedene Lampen verglichen. Wir haben herausgefunden, dass die Energiesparlampe nicht ganz so gut ist, wie die LED Lampe. Außerdem sollte man zu Hause das Geschirr besser nicht von Hand abwaschen, sondern den vollen Geschirrspüler einschalten.

Anschließend haben wir den Tank eines kleinen Autos mit destilliertem Wasser gefüllt. EDe steckte Solarzellen an und ließ alles unter dem Licht aufladen. Danach konnten wir es fahren lassen. Das war wirklich cool!

Unser Experiment zu Beginn des Vormittags wollten wir natürlich nicht vergessen. Wir fanden heraus, dass die Eiswürfel im Schrank unten schneller geschmolzen waren. Die anderen Eiswürfel waren zwar weiter oben im Raum, da sie aber in einer Styroporbox aufbewahrt wurden, tauten sie nicht so schnell auf. Die Box diente als Isolierung!

Zum Abschluss unserer Ausbildung haben wir eine Urkunde und einen Anstecker bekommen. Ganz überrascht waren wir dann, als plötzlich unser Bürgermeister Josef Degasper in die Klasse kam. Er brachte uns ein Geschenk mit, weil er es toll findet, wie sehr wir uns für das Energiesparen einsetzen. Jeder von uns Energiedetektiven bekam ein „Sonnenlicht“ geschenkt. Es kann mit Sonnenenergie aufgeladen werden. Die Sonnenlichter haben wir in den Tagen nach EDe`s Besuch noch kreativ gestaltet und im Klassenforum präsentiert.

Wir danken Bertram Schedler für die Organisation des Vormittags und natürlich EDe für sein Kommen und den unermüdlichen Einsatz, andere für das Energiesparen zu begeistern. Ein Großer Dank gilt unserem Bürgermeister Josef Degasper, der unsere Energiespar-Projekte immer unterstützt und uns als Wertschätzung richtig tolle Sonnenlichter mitgebracht hat.

So mache ich mir meine Welt ein bisschen schöner!

Bereits auf der Heimfahrt vom Kindermusiktheater „Kinder haben Rechte“ (siehe unten) von Hörbranz nach Eichenberg, haben wir Schüler noch kurz besprochen, dass wir gemeinsam mit unseren Lehrerinnen in ein paar Tagen noch einmal zusammensitzen würden. Wir wollten all die Erfahrungen und das Erlebte nochmals gemeinsam diskutieren und danach vor allem unsere Pflichten als Kinder besprechen. Darum sollten die „Kinderpflichten“ in einer eigenen Schulstunde erarbeitet werden. So verbrachten wir am 26. November 2018 in der Früh eine gemeinsame Unterrichtseinheit in der 2. Klasse. Nach einer groben Wiederholung der zehn wichtigsten Kinderrechte – tatsächlich gibt es ja 54 Kinderrechte – waren wir nun aufgefordert Pflichten zuzuordnen. Entweder passten sie in unseren Schulalltag oder in unser Zuhause. Wir versuchten die Pflichten in unseren eigenen Worten zu erklären und fanden dann sehr schnell auch viele Beispiele, die wir von zu Hause oder aus der Schule kannten, die genau zu den besprochenen Pflichten passten. Am Ende stellten wir fest, dass die Pflichten sich oft sehr ähnelten und dass es gar nicht so unmöglich wäre, diese auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Ganz in unserem Sinne fanden wir Kinder auch die Erkenntnis, dass wir viel mehr Rechte haben als Pflichten. Am Ende der Unterrichtseinheit erhielten wir ein Lesezeichen, das unsere Lehrerinnen für uns gebastelt hatten, damit wir an unsere Pflichten erinnert werden. Mit der Erfüllung unserer Pflichten können wir unsere Welt des Zusammenlebens in der Schule und zu Hause mitgestalten und ein bisschen schöner machen.

"Kinder haben Rechte, oder...?" - Unser Besuch des Musiktheaters

Kinderrechte machen Spaß und sind cool, jedoch sind sie kein Freifahrschein, immer das zu tun, wozu man gerade Lust hat. Das hatte uns Kathrin von der „kija“ Vorarlberg in unserem gemeinsamen Workshop Anfang November an unserer Schule ganz klar gemacht. Im Musiktheater „Kinder haben Rechte, oder…?“ wurden uns die bereits in der Klasse diskutierten Kinderrechte zur Wiederholung auf mitreißende Art und Weise dargeboten. Es wechselten sich auf der Bühne nachdenkliche und lustige Elemente ab und hielten uns so in ihrem Bann. Wir durften im Zuschauerraum und auf der großen Bühne im Leiblachtalsaal in Hörbranz aktiv mitmachen. Dabei haben wir gesungen, getanzt und gelacht. Das Stück selbst handelte von Lena, die einen geheimnisvollen „Kinderrechtekoffer“ aus ihrer ehemaligen Schule in die neue Schule mitgebracht hatte. Ihr Wissen um ihre eigenen Rechte und ihr Mut benachteiligten Kindern zu helfen, beeindruckte ihre neuen Mitschüler sehr – vor allem Moritz, der im Laufe des Stückes eine große Wandlung durchmachte. Zuerst war er ein ziemlicher Lausejunge, der die Bedeutung der Rechte komplett falsch verstand und sie so auslegte, dass sogar sein Vater deshalb in der Schule einmal „total ausflippte“, bis die Frau Lehrerin ihm endlich alles in Ruhe erklären konnte, was ein echter Kraftakt war. Doch die Kinder hatten verstanden und so wurde am Ende aus einem recht chaotischen Haufen ein echt tolles Team. Alle gemeinsam setzen sich ab sofort dafür ein, dass beispielsweise nicht auf Schwächeren „herumgetrampelt“ wird, dass niemand private Texte eines anderen lesen darf, dass keiner ungefragt fotografiert werden darf und dass alle nach den Hausaufgaben noch genügend Zeit zum gemeinsamen Spielen finden usw. Damit auch wir zukünftig daran denken, erhielten wir zum Schluss noch einen echt coolen, kleinen Ball, der uns immer an unsere Rechte erinnern soll.

Wir Kinder haben Rechte

Die „Kinderrechtskonvention“ haben (fast) alle Länder der Erde unterschrieben. Damit haben sich diese Staaten verpflichtet, allen Kindern und Jugendlichen ein Leben in Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit zu sichern. Die Kinderrechte sind für uns Kinder in Österreich und auf der ganzen Welt wichtig. Beim Besuch von Kathrin, einer Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija) Vorarlberg, lernten wir in spielerischer Form einige der Kinderrechte kennen und durften uns gemeinsam im Klassenzimmer ganz offen darüber aussprechen. Die wichtigsten Kinderrechte, die wir besprochen haben und die wir als Geschenk von Kathrin in Form von bunten Postkarten mit nach Hause bekommen haben, gibt es hier nochmals zum Nachlesen:

  • Alle Kinder sind gleich, es gibt keine gleicheren!
  • Behinderte Kinder sollen keine Außenseiter sein!
  • Wir Kinder sollen gesund aufwachsen können!
  • Wir Kinder haben das Recht in die Schule zu gehen!
  • Wir Kinder haben das Recht auf Spiel und Freizeit!
  • Wir Kinder haben das Recht auf beide Elternteile!
  • Wir Kinder dürfen nicht geschlagen werden!
  • Wir Kinder haben das Recht geschützt zu werden: „Mein Körper gehört mir!"
  • Jeder hat das Recht, seine eigene Meinung zu sagen, auch wir Kinder!
  • Wir Kinder dürfen nicht den ganzen Tag arbeiten gehen, wie das die Erwachsenen tun!

Mehr vom Meer!

Wie sind die Ozeane und die Meere eigentlich entstanden? Was ist der Unterschied zwischen einem Ozean und einem Meer? Wo genau befinden sich die Ozeane auf der Erdkugel und wie heißen sie? Welche Meere liegen Österreich am nächsten? Wie sieht es an den Ufern der Ozeane aus? Das waren im Kern die wichtigsten Fragen, die wir an unserem ersten gemeinsamen Werkstatttag zum Thema „Geheimnisvolle Ozeane“ beantworten und begreifen wollten. So begannen wir den Morgen des 25. Oktober 2018 alle zusammen in der Walklasse. Dort begrüßte uns der kleine Delfin und erklärte uns gemeinsam mit unserem Fräulein Lydia, was uns am heutigen Tage erwarten würde, was vor allem für uns Erstklässler sehr wertvoll war, denn schließlich werden wir die Lese-Werkstattwochen an der Schule zum ersten Mal erleben. Danach übernahm unser Fräulein Darina das Ruder und wir sangen zusammen unser Werkstattlied vom Meer und lernten dabei zwei neue Strophen und die Erstklässler zeigten uns einen Meerestanz, den wir zum Refrain mittanzen konnten.

Im Anschluss erzählte uns Fräulein Lydia von der Entstehungsgeschichte der Ozeane und Meere und dabei mussten wir hunderte Millionen Jahre in der Erdgeschichte zurückreisen. Das war aber sehr spannend und gar nicht so schwierig, denn wir durften sehr viele Verständnisfragen stellen und außerdem anhand von Bildern alles genau mitverfolgen. Auch den Unterschied zwischen einem Ozean und einem Meer bekamen wir an dieser Stelle ganz einfach vermittelt. Unser Fräulein Darina reiste dann mit uns zurück in die Jetztzeit. Am Globus und an der Erdkarte suchten wir die Namen der fünf großen Ozeane und einiger Meere heraus, um dann auf einer stillen Karte die Namen an den richtigen Standort zu geben. Danach bekamen wir in Kleingruppen Texte, die wir lesen und mit denen wir dann ein kleines Minireferat für all unsere Schulkameraden vorbereiten sollten. Über diese Referate erfuhren wir die ersten Besonderheiten zu den Ozeanen und den Meeren. Aber vor allem waren unsere Lehrerinnen stolz, wie gut wir diese Aufgabe in so kurzer Zeit gemeistert hatten.

Nun kannten wir die Namen und die Standorte der Ozeane und Meere, doch hatten wir noch gar keine Vorstellung davon, wie es denn dort aussieht. Da konnte ein Bilderrätsel Abhilfe schaffen. Wir erhielten Postkarten-Fotos, die wir genau beschrieben bekamen und übers Zuhören konnten wir dann nach und nach alle Bilder anheften und die Plakate vervollständigen, die uns am Ende einen ersten Eindruck über die Ufer der drei großen Ozeane – Atlantik, Pazifik und Indik – gaben.

Zum Ende des Vorstellungstages erzählten uns unsere Freunde aus der Walklasse von Pit der Meeresschildkröte, die sich gerade auf Weltreise befindet und jeden auf ihrem „Panzer 316“ mitnimmt, wenn er beim Zuhören auch gleichzeitig den eigenen „Kopf- und Hirnschmalz“ aktiviert. Denn Pit ist nicht nur besonders klug und weiß viel über seine tierischen Freunde auf der ganzen Welt - nein - Pit ist auch als Meeresschützer unterwegs und geht manchmal nicht ganz zimperlich mit den schlechten Gepflogenheiten von uns Menschen um, damit wir alle daran denken, die Meere – Ursprung allen Lebens - zu schützen.

Übrigens hatten wir am Vortag schon unsere Zeichenstunden genutzt, um die einzelnen Teile für die Dekoration unserer Schultüre vorzubereiten. Wie in jedem Jahr wird unsere Schultüre dem Jahresthema entsprechend geschmückt, damit jeder im Dorf weiß, dass wir uns in diesem Jahr mit den „Geheimnisvollen Ozeanen“ beschäftigen. Opens internal link in current window SCHULTÜRE!

Wenn unsere Zähne sprechen könnten ...

In der Zahnprophylaxe-Stunde im Oktober drehte sich alles um das Thema Zucker. Unser Zucker stammt meistens aus der Zuckerrübe. In tropischen Ländern wird Zucker aber auch aus Zuckerrohr gewonnen. Zucker wird durch das Waschen, Zerkleinern, Erhitzen und Pressen der Pflanzen gemacht. Es gibt verschiedene Arten von Zucker: Kristallzucker, Würfelzucker, Hagelzucker, Staubzucker, Kandiszucker oder brauner Zucker. Zucker wird heutzutage in großen Mengen verzehrt. Ein Mensch in Österreich verbraucht durchschnittlich 33 kg Zucker im Jahr. Doch Zucker schadet uns und unseren Zähnen! Da dies so ist, bieten Lebensmittelgeschäfte Zuckeralternativen wie Birkenzucker, Maiszucker oder Stevia an. Diese sind zahnfreundlicher und manche sogar frei von Kalorien. Isst man jedoch zu viel von diesen Produkten, wirken sie oft abführend oder schmecken bitter. Am gesündesten halten wir unsere Zähne, wenn wir auf Zucker möglichst verzichten und auch auf den versteckten Zucker achten, wie etwa in Ketchup, Joghurt, Eis und vielen anderen Lebensmitteln. Also immer die Angaben zu den Inhaltsstoffen lesen! Denn - könnten unsere Zähne sprechen, dann würden sie viel öfter als vermutet laut rufen: „Stopp, das essen wir unserer Gesundheit zuliebe nicht!“

Ei! Ei! Ei! - das war eine echt runde Sache!

Ob Eierspeise, Palatschinke, Eier-Aufstrich, Eier-Dressing, ein Kuchen oder ein simples Spiegelei – aus Eiern lässt sich so viel machen. Eier schmecken nicht nur lecker, geben Energie und sind gesund, sondern haben hier bei uns im Dorf und im Ländle eine ausgezeichnete Qualität. Leckere und ganz frische Eier hatten auch drei unserer Ortsbäuerinnen bei ihrem Besuch bei uns dabei. Astrid, Gertrud und Renate beehrten uns am 12. Oktober, um uns einige Informationen über das Ei zu geben und um mit uns eine feine Jause zuzubereiten. Wir Kinder und unsere Lehrerinnen trafen uns deshalb gegen 10.00 Uhr mit den drei Landwirtinnen in unserer Schulküche. Nach einem fröhlichen „Hallo mitnand!“ las uns Gertrud Wissenswertes über das Ei vor und Astrid zeigte uns im Anschluss anhand von zwei Versuchen, wie man denn ein rohes von einem gekochten Ei unterscheiden kann ohne es öffnen zu müssen und wie man ein frisches von einem nicht mehr ganz so frischem Ei unterscheiden kann. Da sperrten wir alle ganz schön unsere „Lauscher“ auf, denn das hatten wir so noch gar nicht gehört. Außerdem hatte Astrid noch ein großes Straußenei und zum Vergleich ein paar kleine Wachteleier dabei – was für ein riesengroßer Unterschied – echt verblüffend! Danach stellten wir den drei Bäuerinnen noch viele Fragen zu Hahn und Huhn, zur Arbeit mit diesen Nutztieren, zum Ei und zu weiteren Themen rund um den Bauernhof. Dann wurde es aber Zeit und unsere Mägen meldeten schon erhebliche Hungergefühle. Also machten wir uns daran ein paar verschiedene Eieraufstriche, Eierscheiben und hausgemachte Butter vorzubereiten. Nach dem gemeinsamen „Kochen“, räumten wir unsere Arbeitsplätze auf und machten daraus feine Speisetische und so wurde das Buffet eröffnet. Jeder durfte an jedem Tisch probieren und so aßen wir uns wirklich satt, da es uns extrem gut schmeckte. Zum Ende des Besuchs erhielten wir noch ein Rezeptheft, ein Pixi Büchlein vom Kasperl und eine Ei-Kochhilfe, die wir ganz besonders spannend fanden, da wir so etwas noch gar nie gesehen hatten. Liebe Gertrud, Astrid und Renate, nicht nur das Ei, sondern auch ein Vormittag mit euch ist immer eine echt runde Sache! Herzlichen Dank!

 

Aktuelles zum Biotop vom 28. Sept. 2018 findest du Opens internal link in current windowHier!

Die Erntedankfeier am 23. September 2018

Bei der Erntedankfeier in diesem Jahr durften wir erneut mitwirken. Einerseits sangen wir als „Volksschul-Chörle“ drei Lieder in der Pfarrkirche und andererseits durften wir ein Interview mit einem Apfelbäumchen vorstellen. Auf diese Art begleiteten die Fragen das kleine Bäumchen übers ganze Jahr hinweg und der Interviewer bezog sich auf jede Jahreszeit des kleinen Apfelbaums. Außerdem gingen wir anhand einer Fantasiereise dem Werdegang der Äpfel nach, die wir selbst zum Gottesdienst mitgebracht hatten. Dabei stellten wir uns vor, wie der Apfelbaum, an dem noch vor kurzem der Apfel in unserer Hand hing, entstanden ist. Wie viele Jahre er wachsen musste, um solch herrliche Früchte tragen zu können, wer ihn in dieser Zeit gepflegt hatte, was er wohl alles im Einklang mit der Natur schon erleben durfte oder wie die Früchte von jemandem geerntet und dankbar angenommen wurden. Nach der Erntedankfeier erwartete uns bei traumhaftem Wetter draußen noch die Agape und so blieben wir noch eine ganze Weile auf dem Kirchplatz, um uns zu unterhalten und gemeinsam zu feiern. Vor allem feierten wir noch ein wenig mit unserem neuen "Reli-Fräulein" Marion, das wir auf Anhieb lieb gewonnen haben. Schön, dass du bei uns am Eichenberg bist!

Wir tauchen ab ins 3. und 4. Schuljahr

Mit großer Vorfreude trafen wir uns zum ersten Schultag in unserer „neuen“ Klasse. Es war kaum zu übersehen, dass wir dieses Schuljahr gemeinsam abtauchen würden – nämlich in die Tiefen der Ozeane. Wir entdeckten sofort unsere U-Boote, die wir schon am Schnuppertag für dieses Schuljahr gestaltet hatten und auch Hark, unser noch schüchterner Meeresbewohner und Begleiter, begrüßte uns vorsichtig mit seinem Lieblingstentakel. Die Meeresgeräusche ließen uns wieder daran erinnern, dass das Meer ein unendlich großer Lebensraum ist, der sehr viele Geheimnisse birgt und ganz oft auch „Das blaue Herz des Planeten“ genannt wird. Um es Hark in unserer Mitte ein wenig gemütlicher zu machen, errichteten wir mit viel Liebe unseren eigenen Ozean mit ganz unterschiedlichen Meeresbewohnern, Muscheln, Steinen und Pflanzen. Natürlich erinnerten wir uns noch an die Geschichte vom Schnuppertag, in der Hark vorkam und wiederholten sie gemeinsam. Zu unserer Überraschung hatte Hark ein Rätsel für uns mitgebracht. Ganz mutige Meeresforscher unter uns trauten sich, Harks Rätsel zu lösen und durften sich dazu sogar ein Elternteil zur Hilfe holen. Unterschiedliche Textteile mussten in die richtige Reihenfolge gebracht werden und als das Rätsel gelöst war erkannten wir, dass es sich um den Text unseres Schnuppertagliedes handelte. Also sangen wir gemeinsam und hatten eine Menge Spaß. Zum Ende des ersten Schultags bekamen wir auch gleich noch den ersten Arbeitsauftrag für dieses Schuljahr – jeder durfte sein ganz eigenes „Aquarium“ mit seinem Namen darauf basteln.

Leinen los! - Wir fahren hinaus aufs Meer

Am Morgen des 10. September war das Klassenzimmer der Schulanfänger und Zweitstüfler noch ziemlich verwaist. Immerhin hatte die letzten neun Wochen kein Kind mehr die Räume betreten und nun wurde es wirklich Zeit. Es war schon alles bereit, um gemeinsam ins Schuljahr zu starten – oder wie wir heuer sagen – um in See zu stechen. Weit vor acht Uhr hörte man dann schon die ersten Stimmen auf dem Schulhof und bald darauf kamen alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern ins Schulhaus herein. Zuerst wurden die Plätze in der Garderobe und danach im Klassenzimmer bezogen und als auch der letzte Schüler auf seinem Platz saß, da begrüßte uns unser Fräulein Lydia in der liebevoll gestalteten „Walklasse“. Nachdem wir uns ein erstes Bild von den Ozeanen auf unserer Erde machen konnten, durften wir in einem Zweierteam schon die erste Aufgabe in diesem Schuljahr lösen. Dabei sollten wir einige Meerestiere nur anhand ihres Schattens in den tiefen des Meeres erkennen. Nach der Auflösung des Rätsels setzten wir uns rund um das Meer in die Mitte des Klassenzimmers. Dort erwartete uns eine große Schatzkiste aus Holz, deren Inhalt wir nun herausnehmen durften. In der Kiste waren das Bilderbuch vom Schnuppertag im Juni und eine weitere Schatzkiste, die ein neues Buch verbarg. Es handelte von einer Meeresschildkröte namens Pit, die die ganze Welt bereist hat und dabei immer wieder auf neue tierische Freunde traf. Einen dieser Freunde durften wir anhand einer der Geschichten gleich erraten. Im Anschluss sollten wir dann die Segel von unseren für uns vorbereiteten Segelschiffen bemalen, die uns in diesem Schuljahr begleiten würden. Während wir also an den Segeln arbeiteten, gab es ein paar Hausaufgaben für unsere Eltern, die sich dann bald darauf auch von uns verabschiedeten. Die zweite Unterrichtseinheit gehörte nur uns alleine und so setzten wir unsere fertig gestalteten Segel und schon hieß es: „Leinen los! - Wir fahren hinaus aufs Meer“. Mit unserem Meereslied vom Schnuppertag und jeder Menge „Knoten“ ging es – zumindest in unserer Vorstellung – hinaus aufs offene Meer, bevor wir dann in unseren Werkstattwochen auch die „geheimnisvollen Tiefen der Ozeane“ erforschen werden.

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
27. February 2019