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"Kleine" Naturstrolche erinnern sich

Für die letzte Schulstunde im Schuljahr hatte sich Grasini nochmals besonders schön herausgeputzt. Grasini ist das kleine Grasmonster, das zu Beginn des Schuljahres bei uns in der Schule eingezogen ist, uns bei den Lese-Werkstattwochen unterstützt und uns mit seinem grünen Fell daran erinnert, in was für einer wunderbaren Umgebung wir hier am Eichenberg leben und lernen dürfen, eine Schule im „Grünen“ eben. Den Kindern ist das kleine „Monsterchen“ im Laufe des Jahres so ans Herz gewachsen, dass sie es nun offiziell zum Schulmaskottchen erklärt haben. Sehr gerne habe ich dem Wunsch der Kinder nachgegeben. Es wird nun immer bei uns bleiben, uns beim Lernen Gesellschaft leisten und mit seinem Lächeln gute Stimmung verbreiten. Das nur kurz vorab – jetzt aber zurück zur letzten Unterrichtseinheit im Jahr. Freiarbeit stand auf dem Stundenplan. Um es Grasini gleich zu tun, habe ich für die Kinder auch deren Klassenzimmer noch ein letztes Mal „auf den Kopf gestellt“: eine neue Sitzordnung, neue Materialien, neue Möglichkeiten und viel Freiraum für alle Gedanken und Erinnerungen an die Themen unserer Werkstattwochen im Jahr der Naturstrolche. Die Kinder sollten sich an die fünf Lebensräume unserer tierischen Freunde erinnern und konnten ihre Lieblingswörter auf Steine malen, Gedanken übers Fliegen notierten sie auf kleinen Schmetterlingen, auf die Wassertropfen schrieben sie eine Erinnerung zum Biotop auf und auf einem langen Grashalm durften sie ergänzen, woran sie in diesem Jahr gewachsen sind. So bauten meine Schüler nach und nach alle fünf Lebensräume an der Tafel auf, um sich dann an die schönsten, lustigsten und spannendsten Dinge zu erinnern. Mit einem Wunsch für das nächste Schuljahr an oder für Grasini schlossen wir das Schuljahr 2017/2018 ab und nachdem auch ich den Kids meine ganz persönlichen Gedanken verraten hatte, gab es wie immer zum Schulschluss die selbstgeschriebenen Bücher, die „Eigenständig-Mappe“, den „Lohn“ für das Schülerbüro, die Ferienbücher, kleine Geschenke, natürlich die Zeugnismappe für jeden und die allerbesten Wünsche für die wohl verdienten Ferien von mir ganz persönlich. „Ich freue mich auf das Schuljahr 2018/2019 mit euch – genießt eure Freizeit, euer Fräulein Lydia!“

3,2,1,... FERIENSTART FÜR ALLE NATURSTROLCHE DER 2. KLASSE

 

Das war leicht oder schön…

…der Helfi-Test

…lesen

…der Text für das Schulfest

…die Ausflüge zum Biotop

…Sachunterricht

…die Ansagen

…die Werkstattwochen

Das war schwierig…

…das Dividieren – vor allem die Kurzform

…Mathematik

…das Sachunterrichtsquiz

…die Schularbeiten

…manche Deutsch Aufgaben

Unsere Wünsche an die 3. Stufe…

…viel Spaß in der Vierten

…Erfolg

…viel Glück und Freude

…gute Noten

…schöne Ferien

…Bescheidenheit

…leichte Schularbeiten

…eine lustige und feine Klasse

Unsere Wünsche an die 4. Stufe...

…Gesundheit

…viel Glück in der neuen Schule

…schöne Ferien

…Spaß im nächsten Schuljahr

…neue Freunde

…nette Lehrer

…gute Noten

 

So das Resümee von uns Kindern!

Tschüss, Fräulein Ursula!

Du warst zwar „nur“ von Jänner bis Juli bei uns an der Schule unser „Reli-Fräulein“, aber die Spuren, die du bei uns hinterlassen hast, die sind tief. Wir liebten deine Stunden, in denen wir so oft über die Dinge, die uns gerade beschäftigten, offen sprechen konnten. Wir gingen so gerne mit dir in unsere Pfarrkirche, denn du hast uns dort immer wieder mit etwas Neuem überrascht. Der Bittgang nach Trögen mit dir war wunderbar und auch die Erstkommunion mit all den Besonderheiten wird uns immer in Erinnerung bleiben. Es gäbe da noch so viele Dinge, die uns spontan einfallen, wenn wir an „Reli“ denken, aber vor allem mochten und schätzten wir dich, wir Kinder und wir Lehrerinnen. Du bist ein unglaublich herzlicher Mensch, der sich immer so viele Gedanken um die Kinder, den Unterricht und auch um das „Drumherum“ gemacht hat. Ursula, wir werden dich vermissen und wünschen dir für all deine neuen Aufgaben nur das Beste. Tschüss, liebes Fräulein Ursula!

Auf direktem Weg liefen wir ein paar Tage vor Schulschluss noch ein letztes Mal in diesem Schuljahr zum Schulbiotop. Dabei hatten wir Bestimmungsbücher, Kübel, Becherlupen und Kescher mit im Gepäck. Es sollte heute Vormittag darum gehen, dass wir Forschungsarbeit leisten und uns vor Ort darauf einigen wollten, wo wir denn die wundervolle Eiche hinpflanzen wollen, die unsere Eltern unseren Fräuleins zum Schulschluss für das Schulbiotop spendiert hatten. Beim Schulteich angekommen, setzten wir uns jedoch zuerst zusammen und verbrachten unsere große Pause in unserem „Klassenzimmer im Grünen“. Im Anschluss waren wir uns sehr schnell einig, dass der schönste Platz für die Eiche auf der kleinen Lichtung hinter dem Biotop sei. Dort ist auch der Boden ideal und das noch kleine Pflänzchen hat Platz genug, um einmal ein mächtig großer Baum zu werden. Wir freuen uns schon, dass wir „unserer Schuleiche“ Jahr für Jahr beim Wachsen zuschauen dürfen.

Anschließend verbrachten wir die Zeit damit, dass wir mit den Keschern Wasserpflanzen und Teichbewohner aus dem Wasser fischten und dann versuchten herauszufinden, was wir denn da gefangen hatten. Auch in der Moorwiese und am Ufer des Teiches gab es einiges, dass wir mit unseren Becherlupen einfangen konnten, um es zu beobachten und zu bestimmen. Jedenfalls verging die Zeit wie im Flug, sodass wir sogar auf die zweite Pause vergessen hatten und schon bald nahmen wir Abschied vom Biotop für dieses Schuljahr. - Natürlich haben wir davor alle Tiere wieder in ihre Lebensräume zurückgebracht!

Auf dem Weg zur Schule zurück durften wir dann noch den Versuch einer aufblühenden Seerose bestaunen. In einem Teilstück der Wasserrinne zu unserer „Waschrumpel“ hinunter bot sich dafür eine tolle Gelegenheit. Durch die „Waschrumpel“ ging es dann auch für uns, um unsere Stiefel zu waschen.

Inspiriert von diesem so wunderbaren Lehrausgang zum Schulteich haben wir uns in der Schule hingesetzt und ein paar Akrostichons verfasst. Hier kannst du sie nachlesen – Datei einfach anklicken!

Alles Nudel - aber wie?

Woher kommen Nudeln eigentlich und wie werden sie hergestellt? Kann man auch selbst Nudeln machen und wie werden manche so schön bunt? All diese Fragen und noch mehr bekamen wir in der letzten Schulwoche bei Mia-Olivias Papa Oliver in seiner eigenen Produktionsküche beim Mitarbeiten beantwortet. Oliver holte uns bei der Schule ab und gemeinsam liefen wir zu ihm hinunter ins Haus. Dort angekommen gab es sogleich eine kurze Einweisung. Denn in der Produktion ist Hygiene das Wichtigste, deshalb musste jeder von uns Einweg-Plastiksocken, ein Haarnetz und eine Schürze anziehen. Dann wurden natürlich die Hände gewaschen und desinfiziert. Bevor wir richtig loslegten, erklärte uns Oliver einige Dinge zur Geschichte der Nudeln. Leider ist bis heute noch nicht ganz klar, wer die Nudeln tatsächlich erfunden hat. Italien und China stritten sehr lange darum, wer denn der „Erfinder“ der Nudeln sei. In China wurde dann bei Ausgrabungen ein rund 4000 Jahre alter Topf mit Nudeln gefunden, somit hätte China die Nase vorn. Dennoch sind viele der Meinung, dass Nudeln an mehreren Orten ganz unabhängig voneinander erfunden wurde. Aber egal wer, wo oder wann die Nudeln erfunden wurden, sie sind auf der ganzen Welt beliebt und das Lieblingsessen vieler Leute. Nach dieser kleinen geschichtlichen Einführung bekamen wir von Oliver gezeigt, was für Zutaten in den Nudeln stecken. Mehl und Wasser waren schon von Beginn an die Hauptzutaten des Nudelteigs und sind es bis heute geblieben. Oft werden noch Eier für eine schöne gelbe Farbe und für den Geschmack hinzugegeben. Am coolsten fanden wir aber eindeutig die roten, grünen und schwarzen Nudeln, die er uns zeigte. Mit Hilfe von Curry, Roter Beete oder sogar Tintenfisch-Tinte kann man seinen Nudeln etwas „Pep“ verleihen. Für uns hatte Oliver den Teig bereits vorbereitet, da dieser ja auch immer noch ein wenig ruhen muss. Um aber besser arbeiten zu können, teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe ging in die Küche nach oben, um Etiketten für die eigenen Nudelpäckchen zu zeichnen. Die andere Gruppe begann mit der Produktion der eigenen Nudeln. Es war sehr arbeitsintensiv und gar nicht so leicht, den Teig mit der Handmaschine selbst auszurollen, um anschließend mit verschiedensten Werkzeugen Nudeln daraus zu formen. Oliver zeigte uns viele Tricks, er ließ uns aber auch eigene Kreationen erfinden. Spaghetti oder Bandnudeln durften wir zum Trocknen aufhängen, die kleineren Nudelsorten wurden zum Trocknen in eine Kiste gelegt. Bevor die Gruppen tauschten, zeigte er uns noch, wie Spaghetti mit der Nudelmaschine hergestellt werden. Von Hand dauert die Produktion einfach viel zu lange, deswegen wäre es ohne die Maschine nicht mehr möglich, so viele Nudeln auf einmal herzustellen. Die frischen Spaghetti kamen „ratzfatz“ heraus und wir ließen es uns nicht nehmen, die rohen Nudeln zu probieren. Nun wurden die Gruppenplätze getauscht und die Produktion begann von vorne. Als krönenden Abschluss des Lehrausganges kochte Oliver uns ganz frische Spaghetti, gab ein wenig Butter dazu und servierte uns die „leeren“ Nudeln. Kann das schmecken? So ganz ohne irgendetwas? JA – UND WIE! Wir genossen die frischen, leckeren Nudeln gemeinsam am Tisch und freuten uns schon riesig darauf, unsere eigenen Nudeln nach zwei Tagen Trockenzeit selbst in der Hand zu halten. DANKE OLIVER, dass du uns deine Produktionsküche gezeigt hast und wir bei dir selber mit anpacken durften. Das war etwas ganz Besonderes für uns!

Naturstrolche basteln mit Steinen

Bei unserem Lehrausgang an das Ufer des Bodensees Anfang Juni hatten wir „Erst- und Zweitstüfler“ Steine gesammelt. Diese Steine sollten wir in einem neuen Kunstwerk aus Naturmaterialien verarbeiten. Dabei brauchten wir nur ein quadratisches Stück Malkarton, Acrylfarben, einen Pinsel, Wattestäbchen, Glanzlack und natürlich unsere ganz persönlich ausgewählten Steine und unsere Phantasie.

Schritt 1: Wir grundierten sowohl den Malkarton als auch die Steine blau.

Schritt 2: Wir ordneten die Steine nach unseren Vorstellungen auf dem Malkarton an, wo wir sie dann aufklebten.

Schritt 3: Nach dem Trocknen tupften wir mit den Wattestäbchen verschiedene Farben in einem Punktemuster sowohl auf die Steine als auch auf den Karton.

Schritt 4: Am Ende wurde alles nochmals auf Hochglanz lackiert.

In nur vier Schritten und mit wenigen Materialien entstanden so ganz wunderbare kleine Steinkunstwerke, die in unserem Zuhause einen schönen Platz gefunden haben.

Am 19. Juni führte uns unser Weg von der Schule in Richtung Schulbiotop, dabei begleitete uns Prof. Wurzelzwerg, der immer neue Aufgaben für Naturforscher auf Lager hat und auf die man sich immer freuen kann. Im Dorfzentrum machten wir unsere erste Station. Die „Schmetterlingswiesen“ rund um den Kirchplatz und den Dorfbrunnen blühten gerade außerordentlich prachtvoll und wir durften nun anhand von Bestimmungskarten und Lexika einige uns noch unbekannte Pflanzen bestimmen. Das stellte sich manchmal als gar nicht so leicht heraus, da viele Pflanzen auch eng verwandte Arten haben oder eben anders farbig blühende. Anschließend führte uns der Weg die Dorfstraße hinunter in Richtung Mehrzweckgebäude. Während dieses kleinen Spaziergangs suchten wir in kleinen Gruppen unterwegs nach Blüten in möglichst vielen verschiedenen Farben. Am Feuerwehrhaus angekommen, versuchten wir dann mit unseren farbigen Fundstücken einen Regenbogen nachzulegen. Hier konnten wir auch die Häufigkeit der Farben unserer Wiesenblumen erkennen und verwendeten die Blüten dann auch gleich weiter.

Wir legten uns nämlich gegenseitig Blüten-Tattoos. Das war kitzlig, das war „funny“, das war neu, das war fein, das roch so schön, das war spannend und das war eine tolle Idee. Dafür konnten wir uns auf die frisch gemähte Wiese legen und jeder genoss einfach diese kleine Entspannung mit tollen Ergebnissen.

Weiter ging es Richtung Juggen und schon kurze Zeit später pflückten wir Gräser und Blätter, nur um herauszufinden, ob man mit der Wiese auch schreiben kann. Und siehe da – man kann! Das fand sogar ein Grashüpfer so interessant, dass er sich gleich auf unser Ergebnis setzte, um es zu lesen.

Kurz vor dem „geheimen“ Eingang zu unserem Schulbiotop holte unser Fräulein noch ein paar „Spinnen“ aus ihrem Rucksack. Die einen waren sehr unauffällig braun und grün gefärbt, die anderen allerdings leuchteten schon von der Ferne. Diese Spinnen versteckten wir uns gegenseitig im Gebüsch, um dann herauszufinden, welche man denn schneller finden kann und um das Prinzip der Tarnung aber auch der Warnung der heimischen Wiesenbewohner zu verdeutlichen.

Am Teich angelangt machten wir Rast und genossen die Schönheiten der Moorwiese. Ob Wollgras, Grasfrosch oder wir selbst – für uns alle ist dieses Stückchen Erde einfach nur ein wundervolles Plätzchen, um zu verweilen.

Dann sind wir einfach "abgetaucht"!

Am 13. Juni 2018 gegen 10.30 Uhr trafen wir uns im Vorraum der Schule. Wir, das waren wir Erstklässler und die neuen Schülerinnen und Schüler aus dem Kindergarten, denn es war „Schnuppertag“ an der Schule. Gespannt hörten wir unserem Fräulein zu, denn in der Klasse sollte für uns alle eine Überraschung warten. So verabredeten wir, dass wir das Klassenzimmer ruhig und vorsichtig betreten würden, um uns beim Eintreten auch gleich umsehen zu können. Dabei begleitete uns „Kindergartenkinder“ ein „Hilfslehrer“, denn jeder Schüler hatte sich bereit erklärt am heutigen Tag eine neue Schülerin oder einen neuen Schüler zu unterstützen. Als wir unseren Partner für diesen Tag dann an der Hand hielten, betraten wir nach und nach die Klasse und da war uns alles sehr schnell klar. Wir befanden uns „schwups“ auf dem Meeresgrund. Da gab es jede Menge zu entdecken: Muscheln, Algen, Steine, Schnecken, Sand, Fischernetze und sogar eine Schatzkiste. Nur Tiere gab es im Meer noch keine. Doch da konnten wir Abhilfe schaffen. Aus einem Fühlsäckchen durfte jeder einen Meeresbewohner erfühlen und herausnehmen. Nachdem wir diesen dann benannt hatten, wurde er sofort ins Meer gesetzt. So füllte sich das Meer nach und nach und passend dazu sangen und spielten wir gleich die Strophe eines Meeresliedes, das unserem Fräulein in den Sinn kam. „Die Geheimnisse der Meere“ wollen wir im nächsten Schuljahr entdecken und erforschen, das hat uns unser Fräulein Lydia versprochen. Wir werden viele Geschichten über die Meere hören und auch selber lesen. Darum erzählte uns unsere Lehrerin anschließend gleich die erste Meeresgeschichte. Sie handelte vom „Flunkerfisch“, der eine riesengroße Fantasie hat und deswegen sehr oft zu spät zur Schule kam. Doch als er eines Tages von Fischern gefangen und verschleppt wurde, da waren es genau diese Geschichten, die ihm halfen wieder nach Hause zurückzukehren und alle waren darüber sehr froh. Nun ist es aber so, dass wir alle nicht wie die Fische einfach abtauchen können und so durfte sich jeder sein eigenes U-Boot gestalten, mit dem wir dann in die Tiefen der Ozeane vordringen können. Außerdem hat jedes U-Boot einen besonderen Namen – nämlich den eigenen – und jedes U-Boot hat auch eine Nummer – nämlich das eigene Geburtsdatum. Auf diese Weise werden wir unterm Jahr auch an unsere Geburtstage erinnert und werden diese dann an unserem Festtag gemeinsam feiern. Zum Ende der Schnupperstunde wurde es dann aber noch einmal mucksmäuschenstill, als wir dann tatsächlich „abgetaucht“ sind. Wir befanden uns plötzlich unter Wasser und hörten nur das Meeresrauschen und ein paar Möwen am Ufer kreischen. Das war wirklich ein schönes Erlebnis für uns alle zusammen. Leider war aber die „Schnupperzeit“ in der Schule schon vorbei. Also tauchten wir wieder auf und es gab zum Abschied noch einen kleinen Meeresglücksbringer als Erinnerung an diese Stunden und ein Meeresbuch, in dem wir bis zum Schulanfang selbständig und freiwillig arbeiten dürfen. Am Ende ließen wir noch ein paar Südseefische und eine Meeresschildkröte schwimmen, die wir noch kurz beobachten konnten. Dieser kleine Vorgeschmack auf das Meeresthema hat uns doch sehr neugierig gemacht und jetzt freuen wir uns alle auf unsere neuen Mitschüler aus dem Kindergarten und wir neuen Erstklässler freuen uns noch mehr auf die Schule und können es kaum noch erwarten, dass es bald los geht.

Gemeinsam ins nächste Schuljahr schnuppern

Bei uns Großen war es am 13. Juni ebenfalls so weit – auf den Besuch der nächstjährigen Drittklässler haben wir schon lange gewartet und darauf hin gefiebert. Der Schnuppertag ist eben etwas ganz Besonderes. Auch der Besuch unserer neuen, zukünftigen Klassenkameradin freute uns sehr – Dilara war auch gekommen, um in das neue Schuljahr und in die neue Klasse hinein zu schnuppern. Wir versammelten uns im Kreis und konnten es kaum erwarten, das neue Jahresthema für 2018/2019 herauszufinden. Fräulein Darina stellte uns dazu ein Rätsel und nach jedem Satz kamen wir der Sache etwas näher. Markante Geräusche dazu ließen uns dann ziemlich sicher sein. Es geht um das Meer, genauer gesagt um die Geheimnisse aller Ozeane. Gemeinsam gestalteten wir in unserer Mitte ein kleines Meer mit Sand, Steinen, Meeresbewohnern, Muscheln und Unterwasserpflanzen. Mit einer sehr schönen Geschichte über die beiden Meereskinder Nepomuk und Elisa tauchten wir immer tiefer in das Meer ein und lernten am Ende Hark, einen großen roten Kraken, kennen. Als Meeresforscher werden wir natürlich mit einem U-Boot im Meer unterwegs sein. Deshalb gestaltete jeder sein eigenes U-Boot für unseren Geburtstagskalender im nächsten Jahr. Zwischendurch sangen wir unseren Meeressong und hatten eine sehr feine Zeit miteinander.

Am 8. Juni – direkt nach der ersten Schulstunde – packten wir unsere Rucksäcke und gingen zur Bushaltestelle vor dem Schulhaus. Kurz nach neun Uhr stiegen wir dann in den Linienbus ein, der uns nach Lochau auf den dortigen Schulhof brachte. Von da liefen wir quer über das Lochauer Schulgelände und an der Großbaustelle „Seedomizil“ vorbei hinunter ans Ufer des Bodensees. Noch vor Unterrichtsbeginn hatten wir uns einen Partner für diesen Schultag ausgewählt und mit ihm zusammen setzten wir uns nun auf den wunderbaren Steinplatz am See. Nachdem wir ja schon in der Werkstattwoche zum Gebirge im Winter kreativ geworden waren und uns kurzerhand den Piz Buin als Modell in die Schule bauten, sollten uns nun die unterschiedlichen Steine am See dazu dienen, um noch mehr über die Gesteinsarten, deren Formen, Größen, Härtegrade, Symbolkraft etc. zu erfahren, da Hochgebirgsklettern nun mal den Profis vorbehalten ist. Aber wer weiß denn heute schon, ob nicht der eine oder andere von uns einmal irgendwo in den Bergen „herum klettern“ wird. Dafür hörten wir an diesem Schultag umso aufmerksamer zu, als uns unser Fräulein Darina das Märchen vom „Stein der Lebensweisheit“ erzählte. Denn nur derjenige, der Selbstvertrauen, Ausdauer, Kraft und Fröhlichkeit in sich vereint, kann den Stein der Lebensweisheit finden und ein harmonisches Leben führen. Nach diesem äußerst einfühlsamen Märchen, durften auch wir nun unserer Fantasie freien Lauf lassen. Wir konnten aus den Steinen am Seeufer unsere eigenen Bilder bauen, unsere eigenen Geschichten dazu erzählen und sie unseren Mitschülern vorstellen. Im Anschluss daran war dann Zeit für eine Pause und wir aßen unsere feine Jause, die uns unsere Mami am Morgen noch hergerichtet hatte.

Als die Pause langsam zu Ende ging, beobachteten wir unser Fräulein Lydia, wie sie Steine zu einem Turm aufeinander schichtete. So etwas hatten einige von uns am Seeufer, aber auch an manchem Flusslauf schon gesehen. Aber warum gibt es diese Steintürme eigentlich und wer baut sie? Fragen, die uns nun beantwortet werden sollten. Der Grund, warum Menschen Steine stapeln, hat entweder einen kulturellen oder einen religiösen Hintergrund. Solche Steintürme kann man nämlich überall auf der Welt entdecken, sowohl im hohen Norden Grönlands, als auch auf der Insel Hawaii und natürlich auch bei uns in Österreich. Bei uns nennt man diese Steintürme übrigens Steinmännchen, die die Gestalt von Säulen haben und nach oben hin oft spitz zulaufen. Steinmännchen können bei uns in der Gegend als Wegmarkierung oder Grenzpunkt dienen. Im Norden Europas hingegen glaubt man an boshafte Trolle und die Steinmännchen sollen die Wanderer vor ihnen schützen, weshalb viele Wanderer einen weiteren Stein auf die schon bestehenden Steinmännchen setzen. Solche Steinmännchen stehen nicht immer an Land, sondern auch im Wasser. Dort weisen sie auf eine besondere Gefahrenstelle im Wasser hin. Die Steinmännchen werden sogar oft mit Hölzern, Federn und Farben geschmückt. Damit bedankt man sich für das Gute und zeigt dem Bösen, dass es unerwünscht ist. Was auch immer man nun glauben mag, auf alle Fälle ist so ein Steinmännchen nicht ganz so leicht zu errichten, was wir dann selbst versuchen durften und es ist allemal schön anzusehen und weckt sicherlich die Neugier der Spaziergänger, die es entdecken. Zum Ende des Lehrausganges gingen wir dann noch auf „Schatzsuche“. Jeder von uns durfte einen ganz besonderen Stein auswählen, den unser Fräulein Lydia dann mit einem Hammer spaltete. Die Bruchteile nahmen wir dann wortwörtlich unter die Lupe und einige von uns fanden tatsächlich kleine "Kristalle" und „falsche Goldadern“ in ihrem Stein. Das hat zum Ende des Lehrausganges noch ein weiteres Mal unser Interesse für die Gesteinsarten geweckt, da jeder von uns in der Tat einen ganz individuellen Stein gefunden hatte. Bestimmt werden wir bei einem unserer nächsten Spaziergänge mit unseren Familien am See das Bodenseeufer und die Steine dort mit anderen Augen sehen.

Unser Wandertag - unterwegs im Wald am 6. Juni 2018

Mittlerweile haben wir gemeinsam die Hecke, das Gebirge, die Wiese und den Teich näher erkundet und sehr vieles über diese wunderbaren Lebensräume gelernt. Dabei wollten wir natürlich nicht auf den Wald vergessen, denn auch er ist ein wichtiger und wertvoller Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Deshalb haben wir uns für unseren Wandertag schon früh am Morgen auf den Weg gemacht und sind mit unserem Schulbus nach Bregenz zur Landesbibliothek gefahren. Dort trafen wir Karin, – sie ist ausgebildete Waldpädagogin und Försterin – die uns ganz herzlich im Namen der Waldschule Bodensee begrüßte. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde testete sie sogleich unser Wissen über die Tiere der Hecke und des Waldes. Gemeinsam zählten wir eine große Vielfalt an Tieren auf, die es sich in diesem Lebensraum gemütlich machen. Neben den Tieren wachsen hier außerdem viele verschiedene Pflanzen und eine davon wollte uns Karin sofort zeigen, denn beim Heraufgehen entdeckte sie ein großes Feld davon - Brennnesseln. Manche von uns wussten schon, dass Brennnesseln essbar sind und dass man sehr gut Tee, Shampoo oder Spinat daraus herstellen kann. Sie sind richtige Nährstoffbomben und enthalten sehr viel Vitamin C. Jeder der sich „traute“, kostete die gelben Brennnesselsamen und die „zerdrückten“ Brennnesselblätter. Auch das Angreifen der Brennnessel ist dank einem kleinen Trick kein Problem: einfach von unten nach oben streichen, dann können dir ihre Brennhaare nichts anhaben.

Jetzt wurde es aber Zeit in den Wald zu gehen. Karin teilte uns in Grüppchen auf und verteilte Becherlupen. Jedes Team durfte den Weg entlang kleine Tiere oder andere interessante Dinge darin sammeln, um diese genauer anschauen zu können. Wir waren begeistert und entdeckten unter jedem Ast und Stein, auf dem Weg und dem Waldboden, in Baumrinden und auf Blättern immer wieder neue Dinge, die wir am liebsten alle mitgenommen hätten. Im Team entschieden wir uns aber für die interessantesten Funde und trugen sie behutsam in der Becherlupe mit uns mit. Auch Karin hielt ihre Augen weit offen und stoppte an manchen Stellen, um uns Pflanzen wie den Waldmeister oder die Eibe zu zeigen. An einem geeigneten Platz stellten wir unsere Becherlupen mit den gefundenen Waldtieren und Pflanzen im Kreis vor. Darunter waren Käfer, Tigerschnecken, Spinnen, ein Tausendfüßler, Eierschalen und viele Pflanzen des Waldes. Als umweltbewusste Naturstrolche war es für uns natürlich klar, dass wir die gefundenen Tiere wieder in ihren Lebensraum frei lassen. Zur Auflockerung spielten wir das Spiel „Fledermaus und Mücken“. Die Fledermaus bekam die Augen verbunden und durfte sich nur auf ihr Gehör verlassen. Die Mücken mussten mit „Pop“ antworten, sobald die Fledermaus ihren Schrei „Piep“ losließ. Das war doch schwerer als gedacht, doch mit viel Geschick wurden einige Fledermäuse „satt“ und erwischten alle Mücken. Anschließend sollten wir uns als großer, blinder Tausendfüßler auf den Weg durch den Wald machen. Unter Karins Führung liefen wir mit Mini-Schritten einander blind hinterher und uns wurde nach der Übung wieder klar, wie sehr wir uns auf unseren Sehsinn verlassen und wie hilflos wir ohne ihn sind.

Unsere Pause verbrachten wir ein Stück weiter oben zwischen den Bäumen des Waldes. Alte, abgesägte Baumstämme dienten uns als Tische und wir genossen es sehr, mit unseren Freunden in der Natur zu „speisen“. Karin hatte noch ein zweites Spiel für uns mitgebracht. Es hießt „Luchs & Reh“ und noch einmal war unser Gehör gefragt. Der „Luchs“ in der Mitte musste mit verbunden Augen das „Reh“ früh genug hören und mit einem Wasser-Sprüher in dessen Richtung sprühen. Es war eine Herausforderung, aber wir hatten viel Spaß dabei. Zum Abschluss der Waldführung wollte uns Karin noch etwas ganz Besonderes zeigen. Sie führte uns zu einem Baum, an welchem sich ein besonderer Waldbewohner zu schaffen gemacht hatte: der Specht. Die Löcher, die der Specht mit kräftigen Hieben seines Schnabels in den Baum gehackt hatte, waren deutlich zu erkennen. Kurz machten wir es uns auf den Holzhängematten bequem, bevor wir uns dann auf den Weg Richtung See machten. Am Waldrand verabschiedeten wir uns von Karin und dankten ihr sehr für diesen lehrreichen Ausflug in den Wald. Von dort liefen wir weiter, gingen die Kirchstraße hinunter, über den Leutbühelplatz und überquerten am Hafen die Eisenbahnschienen. Zügig wanderten wir nun also der Pipeline entlang in Richtung Lochauer Bahnhof. Ein kleiner Abstecher zum Spielplatz ging sich noch aus und die letzten Reste der eingepackten Jause wurden gegessen. Müde, aber sehr zufrieden mit den gesammelten Eindrücken aus dem Wald, stiegen wir dann in den Bus ein, der uns wieder zurück nach Hause auf den Eichenberg brachte.

Mehrkampfmeeting in Möggers

Am Mittwoch, den 30. Mai fuhren wir alle zusammen mit dem Linienbus zur Volksschule nach Möggers. Dort sollte unser Mehrkampfmeeting stattfinden. Da die Bedingungen in und rund um das Schulhaus in Möggers besser geeignet sind als bei uns hier am Eichenberg, verabreden wir uns immer wieder einmal mit den Schülern und Lehrerinnen dort, um eine gemeinsame Veranstaltung durchzuführen. Diesmal sollte es ein rein sportlicher Wettkampf sein. Bei der Schule angekommen, genossen wir zuerst den wunderbaren Schulspielplatz bei einfach traumhaften Bedingungen. Doch schon bald darauf versammelten wir uns gemeinsam mit unseren Freunden und Bekannten aus Möggers in der Turnhalle, wo bereits vier Trainerinnen der Sportunion auf uns warteten. Ruth, Lisa, Chiara und Marisa erklärten uns kurz den Ablauf des Nachmittags und die Disziplinen, die es zu absolvieren galt. So hatten die vier bereits 8 Stationen für uns aufgebaut und Wettkampflisten nach Jahrgängen geordnet erstellt. Die Disziplinen waren: der Standweitsprung, ein Hindernislauf, Medizinballstoßen, der Stabweitsprung, der Crosshop, ein Frequenzlauf, der Zielwurf und ein Mittelstreckenlauf. Bevor wir aber starten durften, wärmten wir uns alle gemeinsam richtig gut auf. Danach wurden wir in 4 Gruppen eingeteilt und jeweils eine Trainerin und eine Lehrerin begleiteten uns durch die einzelnen Stationen. Nach der fünften absolvierten Station machten wir eine Pause, um neue Energien für die letzten drei Disziplinen aufzuladen. Anschließend beschäftigten sich Lisa und Ruth mit den Ergebnissen, um die Platzierungen in der jeweiligen Altersgruppe zu errechnen. Währenddessen machten wir uns nochmals auf den Weg hinauf zum oberen Schulplatz und liefen eine Staffel gegeneinander. Nachdem wir Eichenberger den ersten Staffellauf gewonnen hatten, folgte noch eine Revanche, die dann ebenfalls an uns ging. Da war unser Jubel bereits groß, doch noch riesiger wurden unsere Begeisterungsrufe bei der anschließenden Preisverleihung. Dort konnten wir einen 1. Platz, vier 2. Plätze und einen 3. Platz für uns verbuchen. Dass dann auch noch Ugotchi bei der Preisverleihung auftauchte, rundete diesen wundervollen Nachmittag einfach hervorragend ab und wir fuhren ziemlich „k.o.“ aber glücklich nach Hause und ins lange Wochenende. Unser Dank gilt den beiden Lehrerinnen Daniela und Julia in Möggers für die Gastfreundschaft und den Trainerinnen Ruth, Lisa, Chiara und Marisa für die Spaß bringenden Wettkämpfe.

Unsere Radfahrprüfung 2018

 

Seit Februar haben wir uns vorbereitet,

jeder hat fleißig darauf hingearbeitet.

Zuerst lernten wir viele Regeln kennen,

die mussten wir bei der Prüfung alle nennen.

Unsere Fahrräder wurden auf Vordermann gebracht,

da war Elke vom ÖAMTC sehr genau und bedacht:

„Dein Fahrrad muss sicher ausgestattet sein,

sonst lass es besser gleich daheim!“

Den theoretischen Teil – das wäre doch gelacht,

haben wir mit links gemacht!

Doch dann ging´s los, es war soweit,

wir machten uns mit den Rädern bereit.

Petra von der Dienststelle Lochau stand am Start,

und schon ging sie los, die spannende Fahrt.

Alle wollten das Ziel sicher und ohne Fehler erreichen,

wir konzentrierten uns und gaben richtige Handzeichen.

Ganz gespannt warteten wir auf unser Ergebnis,

als es hieß: „Ihr bekommt alle eure Fahrerlaubnis!“

Die Spannung fiel ab und endlich war klar,

der Schein ist in der Tasche – wie wunderbar!

Verkehrserziehung 2018 - "Learning by doing"

Dieses Jahr war es endlich wieder soweit – Petra, Polizeibeamtin der Dienststelle in Lochau, kam zu uns auf Besuch. Alle zwei Jahre wiederholen wir gemeinsam mit ihr die wichtigsten Verkehrsregeln. Vor allem für uns Kinder hier am Eichenberg ist es von großer Bedeutung, dass wir das richtige Überqueren der Straße immer wieder neu üben, um dies perfekt zu beherrschen. Hier oben bei uns gibt es nämlich keine Zebrastreifen und die Landstraße wird von Bikern, den Auto- LKW- und auch Motorradfahrern flott befahren. Da ist es umso wichtiger, die Augen und Ohren immer offen zu halten und gut Acht zu geben, wenn wir die Straße queren. Nach einer kleinen Fragerunde in der Klasse gingen wir sogleich hinaus auf die Straße. Dort beobachtete uns Petra ganz genau und gab uns für das richtige Überqueren hilfreiche Tipps. Unter ihrer Aufsicht durften wir noch zwischen den parkenden Autos ausprobieren, wie wir sicher auf die andere Straßenseite kommen und dabei weder uns selbst gefährden noch den fließenden Verkehr behindern. Dabei ist es sehr wichtig, so weit wie möglich nach vorne zu gehen – zur Sichtlinie - und wirklich nur die Straße zu queren, wenn ICH mir ganz sicher bin, dass entweder kein Fahrzeug kommt oder mich der bzw. die Fahrer wirklich gesehen haben und auch stehen bleiben. Erst wenn die Fahrzeuge still stehen, kann ich die Straße sicher überqueren.

Lorenas Gedicht über die Schule

 

Spielerisch gestaltete Stunden

Coole Stunden

Hausaufgaben machen Spaß

Unsere Lehrerin ist die beste der Welt

Lernen macht Spaß

Es macht mit euch sehr viel Spaß

Unser Bittgang zur Michaelskapelle in Trögen

Ein Traumtag war der 24. Mai 2018. Also nutzten wir einen Teil der Mittagspause dafür, uns am Spielplatz bei der Schule zu treffen und miteinander zu spielen. Um 14.00 Uhr dann wurde es ganz still auf unserem Schulhof. Wir machten uns bereit für unseren Bittgang nach Trögen. Wir versuchten zur Ruhe zu kommen, stellten uns mit unseren Füßen fest auf den Boden, streckten uns nach dem Himmel aus und horchten in unsere Herzen hinein und versuchten so unsere Verbundenheit zur Natur, zu unseren Schulkollegen und zu Gott zu spüren. Danach machten wir uns auf den Weg. Es ging durchs Dorf, vorbei am Dorfbrunnen und dann den steilen Weg hoch zu unserer ersten Station. Dort erzählte uns unser Fräulein Ursula von der Stadt Jericho in Israel und von dem Zöllner Zachäus, der so gerne reich und von allen respektiert sein wollte, um Macht über andere haben zu können. Kein feiner Zug, wie wir alle gleich meinten und so sollten auch wir auf dem nächsten Wegstück darüber nachdenken, was wir manchmal für Fehler machen, was unser Herz schwer macht, und einen Stein suchen, dem wir dann diesen Fehler oder diese Schwere übergeben könnten. Das taten wir dann auch unterwegs – jeder ganz still – denn diesen Abschnitt gingen wir wie in jedem Jahr schweigend weiter. So wurden wir nicht nur damit überrascht, wie einfach es plötzlich war in sich hinein zu horchen, sondern auch von so manchen Tieren, die uns plötzlich begegneten, wie etwa einem Reh, ein paar Schnecken, Vögel und Insekten, die wir wahrscheinlich ohne unser Schweigen nicht gesehen oder nicht wahrgenommen hätten. Danach gab jeder seinen Stein an die Natur zurück und wir warfen ihn weit weg in einen Graben des Waldes, der symbolisch das Schwere verschwinden lassen soll. Zurück zu der Geschichte von Zachäus, der bei seiner ersten Begegnung mit Jesus aufgrund seiner Körpergröße auf einen Baum klettern musste, um ihn zu sehen und der große Erwartungen an Jesus hatte. So sollten auch wir uns auf unserer nächsten Wegstrecke eine Bitte an Gott überlegen. Als wir dann an den Waldrand kamen, schrieben wir alle unsere Wünsche auf und durften sie auf einen kleinen Baum hängen. Dieser Wunschbaum wird in den nächsten Tagen sicher so manchen Wanderer auf dem Weg ins Staunen versetzen und uns unsere Wünsche hoffentlich erfüllen. So wie auch der Wunsch von Zachäus in Erfüllung ging. Denn Jesus besuchte ihn in seinem Haus und Zachäus war dafür so dankbar, dass er von nun an sein Leben änderte und den Armen und Schwachen half. Mit dem Ende der Geschichte von Zachäus wanderten wir das letzte Wegstück weiter zur Kapelle. Auf diesem Abschnitt nahm jeder noch etwas aus der Natur mit, wofür er dankbar ist. Mit all den Blumen, Steinen, Ästen und Blättern gestalteten wir ein Bild vor dem Altar der Kapelle. Danach machten wir Rast, aßen unsere Jause, unterhielten uns und genossen die wundervollen Blicke in die Natur, bevor es für die meisten von uns wieder hinunter ging ins Dorf.

"Gemeinsam am Bergseil" - unsere Erstkommunion am 6. Mai

Seit Jänner bereiteten sich Veronika, Ronja, Luana und Jonas aus der zweiten Schulstufe auf ihre Erstkommunion vor. Mit fünf Weggottesdiensten wurden sie langsam an das Kirchengebäude und den Ablauf eines Gottesdienstes herangeführt. Das ganze wurde dann im Religionsunterricht vertieft. In den Tischrunden wurden Kerzen gebastelt, es wurde Brot gebacken, Weihwasserfläschchen wurden gestaltet und vieles mehr. In der Schule gestalteten die Kinder ihre Seidentücher mit dem Seil als Symbol für ihr großes Fest und bastelten außerdem Anstecknadeln für die ganze Familie. Das Bergseil als Thema soll zeigen, wie die Kinder untereinander verbunden sind, wie sie aber auch gehalten werden in Gottes Hand. Wir alle sind untereinander verbunden. Wir sind verbunden mit den Eltern, mit den Verwandten, mit Freunden und mit unserer Gemeinde. Wie ein Kletterer, der sich in das Seil fallen lässt und gehalten wird, so dürfen sich die Kinder, dürfen wir uns von all jenen um uns herum und von Gott gehalten fühlen. „Gemeinsam mit Jesus zum Gipfel, wolln wir gehn Hand in Hand!“ - so sang das "Volksschul-Chörle" für die Erstkommunikanten ein Lied, das unser Fräulein Darina eigens für dieses große Fest getextet und vertont hat. Wir Lehrerinnen wünschen euch vier Erstkommunionkindern, dass ihr immer mehr in Jesus einen Freund und treuen Begleiter erkennt, dass ihr auch weiterhin ein gutes Miteinander pflegt und an einem Strick zieht und dass ihr darauf vertraut, dass wir Lehrerinnen euch in eurer Schulzeit festhalten – wir lassen euch nicht fallen.

Und plötzlich ist es höchste Zeit

So ein Schuljahr ist gut geplant und wird von uns Lehrerinnen in den Sommerferien schon sehr genau vorbereitet. Zum einen wird der Lehrstoff genau eingeteilt und die neuen Lernziele werden formuliert und zum anderen wird das Jahr auch zeitlich gut strukturiert. Wahrscheinlich liegt es auch an dieser peniblen Planungsarbeit, dass so ein Schuljahr immer so schnell vergeht und ein Schultag, eine Schulwoche oder auch ein Lernabschnitt ist – kaum begonnen – schon wieder vorbei – und dann sind es nur noch Wochen, die uns alle von den nächsten Sommerferien trennen. Also wird es auch höchste Zeit für einen Erstbesuch im Kindergarten, um die neuen Schülerinnen und Schüler für das nächste Schuljahr kennen zu lernen. Jetzt Ende April bzw. Anfang Mai freuen wir uns alle besonders auf unsere neuen Teammitglieder. Die Schulanfänger freuen sich auf die ersten Möglichkeiten die Schule, ihr Klassenzimmer und ihre Lehrerin besser kennen zu lernen, die ehemaligen Kindergartenfreunde freuen sich darauf den „Neuen“ zu zeigen, was sie schon alles gelernt haben und ich als Lehrerin freue mich in erster Linie auf die Kinder und die Erfahrungen, die ich mit ihnen in deren Schulzeit erleben darf.

Herzlich Willkommen in der Volksschule Eichenberg ihr lieben "Erstklässler"!

Ein besonderer Blumenstrauß im Frühling

Wir Naturstrolche aus der 1. und 2. Schulstufe legen großen Wert darauf Naturmaterialien oder Restmaterialien weiter zu verwerten. Darum haben wir uns erneut mit diesen Ressourcen beschäftigt und aus Korken, Ästen, Drahtresten, Holzperlen und ein wenig Kleb einen wundervollen Blumenstrauß gezaubert. Da es im April noch so starken Frost gab und es noch einmal so richtig schneite, ließen die Wiesenblumen noch auf sich warten. Also warum nicht selbst zur Tat schreiten. Erstens macht das Arbeiten mit diesen Materialien großen Spaß und ist etwas Besonderes, zweitens finden wir es immer toll etwas zusammen zu machen, um es im Schulhaus präsentieren zu können und drittens finden wir das Ergebnis einfach nur spitze. Einen solch pflegeleichten Blumenstrauß gibt es nicht so schnell wieder und er ziert jeden Tisch, jede Anrichte oder auch jede Fensterbank.

Unser Vorleseprojekt im Kindergarten

Von November 2017 bis Ende April 2018 haben wir Schülerinnen und Schüler einmal in der Woche unseren Eichenberger Kindergarten besucht. Dort haben wir den „Kids“ dann jeweils eine Geschichte vorgelesen. Die Kindergartenkinder sind immer sehr begeistert, wenn wir kommen. Sie freuen sich und sind schon ganz neugierig, wer denn da am Vorlesetag zur Türe hereinkommt und was für eine Geschichte sie zu hören bekommen. So jedenfalls hat es Bernadette unserem Fräulein erzählt und sie dann uns. Wie es uns dabei geht, wenn wir im „Kindi“ vorlesen, das kannst du hier nachlesen.

 

Wenn ich im Kindergarten vorlese, dann …

… bin ich aufgeregt, aber es macht mir großen Spaß, wenn die Kinder mir zuhören. Marlon

… freue ich mich. Die kleinen Kinder sind echt lustig. Chrisi

… freue ich mich, dass alle fest applaudieren. Anna Lena

… macht mir das große Freude und ich habe Spaß daran. Linus

… freue ich mich, dass ich das tun kann. Lara

… finde ich das einfach toll. Jonas

… bin ich froh, fühle mich groß und spüre nur gute Sachen. Zena

… glaube ich, dass ich träume, weil es so schön ist. Nora

… fühle ich mich wie eine Große. Mia-Olivia

… bin ich glücklich und habe ein gutes Gefühl. Es macht mir Spaß und dabei konzentriere ich mich ganz besonders. Lorena

… fühle ich mich einfach großartig. Marleen

… bin ich immer aufgeregt vor lauter Freude. Luana

… freue ich mich immer sehr und würde es sehr gerne viel öfter tun. Veronika

… fühle ich mich richtig groß. Tobias

… bin ich rundum glücklich. Niklas

… bin ich aufgeregt und ich mache es spannend für die „Kindergärtler“. Joleen.

In 80 Tagen um die Welt ...

Der Roman von einer Reise um die Erde in 80 Tagen stammt von dem französischen Autor Jules Verne und wurde bereits im Jahre 1837 zum ersten Mal veröffentlicht. In seinem Roman dreht sich alles um eine Wette. Es ist eine Wette, die der reiche englische Gentleman Phileas Fogg mit anderen Mitgliedern eines Clubs in London abschließt. Dabei wettet er um 20.000 Pfund Sterling, dass er die Erde in 80 Tagen umrunden könne, was freilich zu dieser Zeit eine echte Herausforderung war. Noch am selben Abend bricht er in Windeseile deshalb seine Zelte in London ab und startet in dieses Abenteuer. Begleitet wird er nur von seinem Diener, den er kurz zuvor eingestellt hatte, der sich Jean Passepartout – also Jean „Überallhin“ – nennt. Mit dem Zug fahren sie über Paris nach Brindisi, wo sie das Dampfschiff nach Bombay durch den Suez-Kanal besteigen. In einem Reisesack haben sie die andere Hälfte seines Vermögens dabei, das sind noch einmal 20.000 Pfund. Da aber etwa zur selben Zeit in der Bank von England ein Raub verübt wird, glaubt der etwas übereifrige Detektiv Mister Fix, dass Fogg den Diebstahl begangen hätte. So wird das Ganze nicht nur ein Wettlauf gegen die Zeit, sondern auch eine Verfolgungsjagd, die Mister Fix völlig zu Unrecht macht und dabei sehr viele Tricks anwendet, um Phileas Fogg eine Falle zu stellen. Als sie dann von Bombay nach Kalkutta weiterreisen wollen, ist die Eisenbahnstrecke noch gar nicht fertiggestellt und es scheint schon aussichtslos, dass sie noch rechtzeitig wieder in London ankommen würden. Doch da lernen sie die indische Prinzessin Aouda kennen, deren Leben bedroht ist. Die beiden Weltenbummler retten ihr das Leben und sie sorgt dafür, dass sie ihre Reise gemeinsam mit ihr auf dem Rücken eines Elefanten fortsetzen können. Viele, viele weitere Abenteuer später erreichen sie schließlich nach 80 Tagen ihre Heimatstadt London. Jedoch haben sie das vereinbarte Zeitlimit um fünf Minuten überschritten. Verzweiflung macht sich breit und dann …. Ja, dann geht doch noch alles gut aus! Phileas Fogg gewinnt die Wette doch noch und findet sein Glück mit der schönen indischen Prinzessin Aouda. Wie? Lies die Geschichte von Jules Verne oder besuch das Musical so wie wir das am 25. April 2018 gemacht haben! Das Ende der Geschichte ist eine große Überraschung!

Wenn ich an die Stunde mit Max-Prophylax denke, dann ...

 

...denke ich an die liebe Doris, die mit uns die Stunde gestaltet hat.

...denke ich an das Experiment mit dem Nagellack, das uns gezeigt hat, wie ein Loch im Zahn entstehen kann.

...denke ich an die riesigen Modellzähne, die wir selbst zuordnen durften.

...denke ich daran, dass ich mir immer gut die Zähne putzen soll.

...denke ich an die Geschichte des Riesen, der so schlimme Zahnschmerzen hatte.

...denke ich an die Symbole, die Max-Prophylax immer bei sich trägt: den Helm, die Bürste und den Apfel.

...denke ich daran, wie weh ein Loch im Zahn tun kann und darum möchte ich auf keinen Fall eines haben.

 

 

Erfindungen verändern unser Leben

Jeden Tag werden eine Vielzahl von Erfindungen gemacht. Einige verändern unsere Welt grundlegend, so wie die Erfindung der Eisenbahn, des Autos oder des Computers. Andere Erfindungen schaffen es nicht über eine Skizze hinaus und geraten dann in Vergessenheit. Alle haben sie jedoch eines gemeinsam. Die Erfinder hatten zu Anfang eine Idee im Kopf und dazu jede Menge Willenskraft, etwas zu schaffen und zu erschaffen. Der 48. Internationale Raiffeisen Jugendwettbewerb rief nun im Frühjahr 2018 dazu auf, sich kreativ mit dem Thema „Erfindungen verändern unser Leben“ zu befassen. So zeichneten und malten wir Erfindungen, die uns besonders begeistern, erstellten Entwürfe zu ganz neuen Erfindungen, die wir im tagtäglichen Leben sehr praktisch finden würden und kombinierten bereits erfundene Gegenstände miteinander. So entstand zum Beispiel auch die kreativ umgesetzte Erfindung eines „LESE-FAHRRADS“, das neben drei weiteren Bildern zu den Wettbewerbssiegern 2018 gehörte. Wir gratulieren euch - Zena, Nora, Veronika und Tobias - zu euren ersten Plätzen in der jeweiligen Schulstufe. Herzlichen Glückwunsch und habt weiterhin soviel Spaß beim Malen!

Bregenz - ein Ausflug in unsere Landeshauptstadt

Wir Kinder der 3. und 4. Schulstufe haben bereits viel über Vorarlberg und Bregenz im Unterricht gelernt und uns sehr gefreut zu erfahren, dass wir einen Ausflug in unsere Landeshauptstadt machen werden. Unser Fräulein hat dazu einen Termin mit Karin Fetz vereinbart. Sie ist ausgebildete Fremdenführerin der „austriaguides“ und Expertin für Bregenz. Wir trafen uns mit ihr am Bregenzer Bahnhof und waren schon sehr gespannt, was sie uns alles zeigen wollte. Vom Bahnhof aus hatten wir einen tollen Blick auf den Eichenberg. Wir gingen an der Bezirkshauptmannschaft vorbei und blieben kurz beim Landhaus stehen. Anschließend sprachen wir über die verschiedenen Straßennamen und dass Bregenz einmal von den Römern regiert wurde.

Sehr beeindruckend fanden wir, dass der Hafen früher an einer ganz anderen Stelle war als heute. Karin erklärte uns, dass der römische Hafen dort stand, wo sich heute das Einkaufszentrum GWL befindet. Wir sahen uns die Fotos der Ruinen an und gingen weiter in Richtung Kapuzinerkloster. Entlang der Kirchstraße entdeckten wir den „Seebrünzler“, das schmalste Haus Europas und die Kapuzinerstiege. Nach einem kurzen Besuch in einer Grotte marschierten wir weiter zur Gallus Kirche.

Im Anschluss machten wir uns auf den Weg in die Oberstadt, wo wir die alten Kerker und das frühere Rathaus besichtigten. Dort erzählte uns Karin die Geschichte der Frau Guta, die Bregenz vor dem Angriff der Appenzeller rettete.

Natürlich durfte auch das Wahrzeichen von Bregenz nicht fehlen – der Martinsturm. Wir erfuhren, dass er eine der größten Turmzwiebeln Mitteleuropas hat. Ganz in der Nähe besichtigten wir noch das Stadttor mit dem gefährlich aussehenden Haifisch, der natürlich nicht aus dem Bodensee gefischt wurde, sondern aus dem Meer. Da waren wir aber erleichtert!

Auf dem Weg zum Bodensee sahen wir das Rathaus, den Kornmarktplatz und das Vorarlberger Museum. Beim See angekommen, verabschiedeten wir uns von Karin mit einem kleinen Geschenk und machten dann eine Pause beim Seespielplatz.

Wir haben den Ausflug sehr genossen, denn:

 

B regenz ist eine sehr schöne und interessante Stadt.

R ömer haben 15 v. Chr. Bregenz erobert.

E s gibt eine große Festspielbühne.

G allus brachte den Glauben nach Bregenz.

E s hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel Neues gelernt – danke Karin!

N achts um 9 Uhr ging ein Nachtwächter durch die Straßen und rief: „Ehret die Guta!“

Z ur Zeit der Römer hieß Bregenz „Brigantium“.

 

 

Was heißt M A L E N überhaupt?

 

„Im Malen ist etwas Unendliches.“ Vincent van Gogh

„Maler sprechen durch Farbe, nicht durch Worte.“ Hans Hofmann

„Malen heißt nicht Formen färben, sondern Farben formen.“ Henri Matisse

Schon viele berühmte Künstler versuchten dieser Frage auf den Grund zu gehen und haben für sich selbst vielleicht schon die richtige Antwort gefunden. Wir Schüler der 3. und 4. Stufe hatten erneut die Möglichkeit, einen einzigartigen Nachmittag mit der Hobbymalerin Helga Hehle zu erleben und sind unserer eigenen Antwort auf diese Frage vielleicht etwas nähergekommen. Durch Helgas tolle Tipps, unsere eigenen kreativen Ideen und ein bisschen Mut haben wir tolle Kunstwerke erschaffen. Auch dieses Jahr stand das Thema der diesjährigen Erstkommunion „Gemeinsam am Seil – mit Jesus zum Gipfel“ im Mittelpunkt. DANKE liebe Helga, dass wir die Chance hatten, mit dir zu malen und von dir zu lernen.

Hier sind unsere Erfahrungen und Interpretationen zur Frage „Was heißt MALEN überhaupt?“ zum Nachlesen und noch ein paar unserer Werke zum Betrachten:

 

„Malen heißt für mich, künstlerisch zu sein.“ Marleen

„Malen ist für mich, ein Kunstwerk zu erschaffen.“ Zena

„Malen heißt für mich, meine Fantasie zu entdecken.“ Lorena

„Malen ist für mich träumen und neue Welten im Kopf zu sehen.“ Simon

„Malen ist für mich etwas Schönes.“ Joleen

„Malen heißt für mich, Freiheit und Fantasie zu haben.“ Anna Lena

„Im Malen ist die Unendlichkeit versteckt.“ Niklas

„Beim Malen kann man nichts falsch machen und sich beruhigen.“ Tobias

„Malen heißt für mich, sich konzentrieren zu können.“ Mia-Olivia

Unser supertoller Schinachmittag

Am 28. Februar 2018 haben wir Kinder der 3. und 4. Stufe der VS Eichenberg uns mit unserem Fräulein beim Luggi Leitner Lift in Möggers getroffen. Wir hatten schon beim Anziehen der Schier sehr viel Spaß. Als wir dann das erste Mal einzeln oder zu zweit nach oben "liftelten", stellten sich dort unsere zwei Schilehrer des Eichenberger Sportvereins vor. Martin übernahm die etwas langsamere Gruppe, Corinna fuhr mit den Schnelleren und unser Fräulein Darina fuhr neben uns her und machte Fotos. Nach einer Weile haben wir in beiden Gruppen versucht, verschiedene Übungen zu machen. Corinna zeigte uns die Rolle auf der Piste – falls man hinfällt, kann man so nämlich schlimmere Verletzungen vermeiden. Sie zeigte uns auch, wie man sich im Stehen umdreht und zu zweit mit den Stöcken große Kreise fährt. Martin übte mit uns den Stockeinsatz, wie man auf einem Schi fährt und machte viele Übungen ohne die Stöcke zu benutzen. Unsere Nasenspitzen froren zwar gegen Ende des Nachmittags fast ein, aber davon ließen wir uns den Spaß nicht verderben, denn unser Schinachmittag war wirklich spitze und cool.

Ein winterlicher Bericht von Lorena, Anna Lena, Mia-Olivia, Joleen, Marleen, Simon und Tobias

"Zauberhafte" Verkehrserziehung

Wo und wie kann ich die Straße am sichersten überqueren? Wie lassen sich Gefahren vermeiden? Warum soll ich bei Dunkelheit gut sichtbare Kleidung tragen? Wie funktioniert ein gutes Miteinander auf der Straße? Diese und noch andere Fragen versuchte Reinhard Franz mit der Geschichte des kleinen Zauberers „Sim-Bim“ für uns Kinder auf spielerische und musikalische Art und Weise zu beantworten:

Sim-Bim ist ein kleiner Zauberer, der noch nicht alle Zaubersprüche perfekt beherrscht. Sein Vater sprach: ,,Simsalabim!" Doch der Kleine merkte sich nur Sim-Bim. So kam er zu seinem Namen und sogleich zauberte er drauflos.

„Kiss kiss koloriss – grün!“ und die Katze war grasgrün. Sie ist auf der Straße gut zu sehen, aber im grünen Gras natürlich nicht. „Kiss kiss koloriss – rosa!“ und die Lehrerin hatte rosarote Haare. Na so was? Doch im Straßenverkehr ist es am aller-aller-aller-wichtigsten, dass die Kinder gut zu sehen sind - also die Warnwesten tragen!

Wollt ihr die Straße überqueren? Dann lasst euch was erklären: „Bleibt erst steh'n am Gehsteigrand! Schaut links und rechts und hebt die Hand! Ist dann kein Fahrzeug mehr zu seh'n, oder bleibt ein Auto steh'n, ja dann dürft ihr ganz bequem auf die andere Seite geh'n!"...

Mit tollen Zaubersprüchen und leicht zu merkenden Liedtexten wurden so die wichtigsten Verhaltensweisen im Straßenverkehr wiederholt. Ein paar Kinder durften sogar in die Rolle des kleinen Zauberers „Sim-Bim“ schlüpfen und den Zauberstab schwingen. Gemeinsam wurde gesungen, gezaubert und gelacht – es war ein riesiger Spaß!

"Lieber Reinhard Franz, herzlichen Dank für diese lehrreiche und erfrischende Stunde!"

Und plötzlich wurde alles grasgrün um uns herum ...

… als eine zwar überschaubar kleine, dafür umso lautere „Blumenwiesentruppe“ kurz nach 10.00 Uhr unsere Schule stürmte. Mit fetzigen Rhythmen im Gepäck und lauten „Ore-Ore“ – Rufen machten sie uns schnell klar, dass wir jetzt nicht mehr unseren Lehrerinnen sondern ihnen folgen sollten und so befanden wir uns nur ein paar Augenblicke später im Turnraum der Schule. Dort war schon allerlei vorbereitet, das konnten wir gleich sehen und es warteten auch schon einige „alte“ Schulfreunde aus dem Gymnasium auf uns, die auch noch einmal mitspielen wollten – halt so wie früher, als sie noch „gaaaanz klein“ waren. So legten wir gleich los mit einer „Reise nach Jerusalem“. Im Anschluss dann stand „Partner-Luftballonzertreten“ auf dem Programm, was ziemlich laut wurde und rein körperlich zu äußerst komplizierten Fortbewegungsarten führte. Mit der „Ratekiste“ konnten wir Naturstrolche unser bisher in diesem Schuljahr erworbenes Wissen unter Beweis stellen, um dann beim „Brezelwettessen“ neue Energie  für die weiteren Spiele zu tanken. Beim „Dosenschießen“ war Zielgenauigkeit gefragt. Da aber jedem einzelnen in Aussicht gestellt wurde, dass er den beiden „männlichen Blümchen“ eine Dose vom Kopf schießen dürfe, wurde unser unermesslich großer Ehrgeiz geweckt und es war einfach nur „a Riesengaude“. Beim letzten Spiel des Tages durften wir dann noch viele bunte Schokolinsen nur mit Hilfe von Strohhalmen transportieren, was kniffliger war, als wir zuerst gedacht hatten. So endete das Programm der „Wiesentruppe“ noch mit dem Wunsch nach einem oder zwei Liedern. Kein Problem – Gitarre raus! – Liederhefte auf! – Körperrhythmusgeräte an! – und die Tanzbeine geschwungen! – bis – ja bis, die „Truppe“ zufrieden und glücklich war und wir fürs Mitmachen und Mitsingen noch mit Krapfen, Saft und kleinen Geschenken belohnt wurden. Danke – Anita, Irene, Mario und Gerhard – das waren zwei wundervolle "Schulstunden" mit euch!

"Für Hund und Katz ist auch noch Platz!"

„Eine Hexe will eine Reise machen, darum packt sie ihre Siebensachen.“ So beginnt die Geschichte von Axel Scheffler und Julia Donaldson, die im Bücherregal mancher Kinderzimmer zu finden ist. Das Vorlesen oder gar das selber Lesen ist schön, doch wie wäre es, wenn dabei auch der Hörsinn noch zusätzlich angesprochen würde. Das haben sich die geschätzten Musiker unseres Eichenberger Musikvereins wohl auch gedacht und uns zu einer musikalischen Reise mit dieser oben erwähnten Hexe eingeladen. Einen Tag vor der Vergabe der diesjährigen Schulnachrichten und mitten in der Faschingszeit machten wir uns alle gemeinsam auf den Weg ins Probelokal des Musikvereins. Dort erwarteten uns schon die ehrenwerten Musiker, die bereits ziemlich offensichtlich in die Rollen aus der Geschichte geschlüpft waren. Dirigiert wurden Hund, Katze, Frosch, Vogel, Drache und Hexe von Martin Degasper, der uns auch gleich dazu animierte kräftig mitzumachen und so lernten wir zuerst eine kleine Strophe auswendig, die wir nun während des Musikstückes immer wieder mitsingen durften. Damit dies noch besser gelingen konnte, erhielten wir einen Zauberstab von unseren Lehrerinnen und außerdem durften wir mit ein paar Müllsäcken für die Geräusche des Windes sorgen. Da wir immer gut aufgepasst und fest mitgemacht hatten, verging die Dreiviertelstunde der Vorführung wie im „Flug“. Doch das sollte noch nicht alles sein, denn im Anschluss durften wir die Instrumente der Musiker ausprobieren und dabei wurde es ziemlich laut. Dass uns das großen Spaß gemacht hat, sieht man bestimmt an den Fotos von diesem Tag und die Mitglieder des Musikvereins bescheinigten uns auch, dass in manchem von uns ein verborgenes Talent schlummert. Bevor wir dann zur Schule zurück „mussten“, wurden wir noch reich beschenkt. Obmann Mario Hehle hatte für uns alle ein Kazoo besorgt, das wir in der Schule natürlich sofort ausprobieren durften. Echt spannend wie so ein Kazoo funktioniert und wie es klingt und echt cool, dass wir alle zusammen spielen durften. Danke - für das schöne Instrument, aber vor allem danke, für die wundervolle Musikstunde bei euch im Probelokal und dass ihr euch Zeit genommen habt für uns. 

Clown Dido gab sich die Ehre

Mitten in der Faschingszeit besuchte uns Clown Dido nach vielen Jahren wieder einmal und hatte dabei jede Menge Witziges und einige Kunststücke im Gepäck bzw. in seinem Koffer. Aus diesem „zauberte“ er nämlich nach und nach so einige Dinge heraus. Doch zuerst gab es ein großes „Hallo!“ für Dido und von Dido, wobei die Begrüßungszeremonie etwas länger dauerte als geplant, da immer irgend etwas schief ging. Dann ging es los und Dido musizierte für uns. Da aus seiner Trompete scheinbar zuerst kein Ton erklang, spielte er für uns auf der Flöte und zwar nicht nur wie sonst üblich, sondern auch mit der Nase – sprich „Nasenflöte“ - was doch etwas „ekelig“ war. Schließlich besann er sich erneut auf die Trompete und zusammen mit seinem kleinen Freund dem „Trompetenhund“ gelang ihm eine musikalische Einlage, die uns mitriss und zum Klatschen animierte. Danach wollte er eigentlich nur einen Luftballon aufblasen, was wir ihm aber sehr genau erklären mussten. Und weil Dido sich so ungeschickt anstellte, hatten wir jede Menge zu lachen. Beim Jonglieren verblüffte er uns dann wieder, da man gar nicht so schnell schauen konnte, wie er ein Kunststück ums andere vorführte. So war die Stunde mit Dido einfach nur viel zu schnell vorbei und wir hoffen alle, dass nicht wieder so viel Zeit vergeht, bis er uns erneut besuchen kommt.

Doris Regeln für die Zahnpflege

  • Nach dem Verzehr von Süßigkeiten sofort die Zähne putzen oder zumindest den Mund ausspülen!
  • Zuckerfreies Kaugummi kauen!
  • Süßigkeiten nicht als Zwischenmahlzeiten genießen, sondern nur nach den Hauptmahlzeiten!
  • Wer auf Süßigkeiten nicht verzichten kann, sollte zwischendurch nur zuckerfreie Süßigkeiten oder Obst und Brot naschen!
  • Nach jeder Mahlzeit regelmäßig die Zähne putzen!
  • In der Regel spätestens alle drei Monate eine neue Zahnbürste benutzen!
  • Zähne brauchen Hartes zum Kauen! Dazu sind sie da.
  • Kalziumreiche Lebensmittel essen und trinken, zum Beispiel, Milch, Käse, Quark, Jogurt und grünes Gemüse.
  • Zähne mindestens drei Minuten putzen! Dabei von rot – dem Zahnfleisch – nach weiß – den Zähnen – bürsten.
  • Die Zahnpasta sollte Fluorid enthalten, damit die Zähne gehärtet werden.

"Mach`s gut!" und "Herzlich willkommen!"

Am 21. Dezember gestalteten wir zusammen eine Wortgottesfeier in unserer Pfarrkirche. Dabei stand natürlich auch der bevorstehende Geburtstag von Jesus im Mittelpunkt und jeder von uns trug seinen Teil zu dieser schönen Feier bei. Ein wenig wehmütig wurden wir dann aber, als wir gemeinsam mit unserem „Reli-Fräulein“ Barbara die Texte vorlasen und sie mit uns die Lieder anstimmte, denn vorerst würde dies zum letzten Mal so sein. Wehmut also, dass sie nach den Weihnachtsferien nicht mehr hier sein würde und gleichzeitig freuten wir uns alle für sie, denn sie erwartet ein Baby. Liebes Fräulein Barbara! Wir danken dir für die schönen Stunden mit dir: für die Dinge, die wir gelernt und erfahren haben, dafür, dass du uns immer zugehört hast, für jedes nette Wort und dass du bei uns an der Schule warst. Du bist die Beste und einfach wunderbar. „Mach`s gut!“ und bitte komm uns besuchen, wenn „das Kleine“ da ist! Übrigens feierte an diesem Nachmittag auch unser „neues Reli-Fräulein“ Ursula mit uns mit. Wir alle sind schon gespannt auf die kommenden Stunden mit dir, liebes Fräulein Ursula! „Herzlich willkommen“ bei uns an der Schule!

Turnstunden an der frischen Luft

Verwöhnt sind wir heuer vom Schnee und so gingen sich schon zwei wunderbare Turnstunden aus, die wir alle zusammen auf „Schorschens“ Rodelhang verbracht haben. Dick eingepackt und gut ausgerüstet liefen wir zusammen zum Rodelhang. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass es über Nacht schon wieder so viel geschneit hatte, dass wir selbst die ersten Spuren in den Schnee ziehen mussten, obwohl „Schorsch“ uns am Vortag netterweise mit dem Traktor schon zwei Fahrrinnen vorbereitet hatte. Doch nur einige Minuten später ging es dahin. Ob mit dem Teller, dem Lenk– oder dem Zipfelbob – ab ging die wilde Fahrt! Dabei "steckte" es den einen oder anderen auch mal in den Schnee. Glücklicherweise ist nichts passiert, außer dass wir alle schrecklich viel zu lachen hatten. Das hoch-stapfen durch den hohen Schnee war zwar ganz schön mühsam, aber die Abfahrten haben diese Anstrengung einfach vergessen lassen. Manchmal rodelten wir zu zweit hinunter, manchmal rückwärts oder kopfüber und der ein oder andere traute sich sogar über die Schanze und hob dabei ganz schön ab. Das war ein echt spektakulärer Anblick. Der Winter scheint es heuer wirklich gut mit uns zu meinen und obwohl wir am Ende der Stunden immer ganz schön "platt" sind, so werden bestimmt noch einige schöne Turnstunden an der frischen Luft stattfinden, denn die sind einfach "a irrsinnige Gaude".

Ein Stern in der Adventszeit

Wir Eichenberger Kinder feiern die Rorate-Messe zwar nicht vor Sonnenaufgang, jedoch jedes Jahr einmal frühmorgens im Advent. Dabei ist die Kirche nur durch das Kerzenlicht erleuchtet und schon alleine das löst in uns allen ein wohliges Gefühl aus. Es ist immer sehr still in der Kirche und der Schein der Kerzen erinnert uns daran, dass bald Weihnachten ist. Heuer war es in unserer Geschichte zur Lesung ein kleiner Stern, der uns erklärt hatte, wie wir selbst in der Adventszeit zum Licht für andere werden können. Wir alle warten auf einen Stern, der ein Auge oder ein Ohr für uns hat, der ein Herz für uns hat, der unser Leben hell und froh macht. Wir warten alle auf einen menschlichen Stern, einen Stern wie Jesus einer war.

Mathematik-Konferenzen

Schon seit dem Schuljahr 2016 arbeiten wir Lehrerinnen eng mit unseren Kolleginnen aus der Nachbarschule in Möggers zusammen. Unser Ziel ist es, den Mathematikunterricht zu verbessern und all unsere Erkenntnisse, die wir aus unseren Vernetzungstreffen mitnehmen, direkt an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben. Dazu gehört natürlich, dass wir uns mit den Themen des Mathematik-Unterrichts zuerst einmal selbst theoretisch auseinandersetzen. Es gilt bestimmte Themengebiete genauer zu analysieren, vor allem die, bei denen immer wieder „Schwierigkeiten“ auftreten bei der Vermittlung an die Kinder, oder Themen auszubauen, die oft einen zu kleinen Stellenwert erhalten haben, jedoch in der heutigen Zeit immer wichtiger werden, wie etwa die Digitalisierung. Vor allem machten und machen wir uns Gedanken darüber, wie man manchem Kind diese oft unerklärliche Scheu vor den Zahlen und Aufgaben nehmen kann und wie man schwache und starke Kinder gleichermaßen zu fördern vermag. Jetzt aber nach all der Theorie – in sehr groben Umrissen – zu der Praxis und zu den Mathematik-Konferenzen. Im täglichen Mathematikunterricht werden selbstverständlich die erarbeiteten Ideen und Materialien von uns allen sowohl in Möggers als auch am Eichenberg umgesetzt. Doch wollten wir es wieder einmal schaffen, dass alle Kinder aus beiden Schulen eine gemeinsame Lernerfahrung machen dürfen. So kam der Begriff der „Mathematik-Konferenz“ zu Stande und die erste fand nun am 28. November 2017 unter dem Motto „Mathe in Bewegung“ in der Turnhalle in Möggers statt. Dabei wurden unsere insgesamt 46 Schülerinnen und Schüler zuerst in Schulstufen getrennt und dann wiederum zu kleineren Gruppen zusammengefasst. Während die „Großen“ ihre Arbeitsaufträge selbständig erlesen und dann auch gleichzeitig mit den bereitstehenden Materialien umsetzen durften, arbeiteten wir vier Lehrerinnen mit den „Kleinen“ in einem Stationsbetrieb. Die „Großen“ übten an ihren Bewegungsstationen das Kopfrechnen, die Stellenwerte, das Vergleichen von Zahlen, die Orientierung in einem vorgegebenen Zahlenraum und das Problemlösen. Die „Kleinen“ durften währenddessen vier Stationen durchlaufen. Jede Station bediente ein anderes mathematisches Thema: das Erkennen und Zerlegen von Mengen, die Orientierung im Zahlenraum 20, der Aufbau von Zahlen mit Angabe der Stellenwerte und die Orientierung im Raum. Eine ganze Stunde lang wurde an diesen Stationen sehr konzentriert und mit sehr viel Engagement gearbeitet. Da hatten sich alle eine Pause verdient, die wir auch gleich in der Turnhalle verbrachten und für einen Umbau zur zweiten Einheit nutzten.

In der zweiten Stunde der Mathematikkonferenz übernahmen dann die „Großen“ die Lehrerrolle und konnten mit den „Kleinen“ zusammen in kurzen Arbeitsphasen das ausführen, was sie sich Tage zuvor selbst angeeignet und ausprobiert hatten. Denn schon im Vorfeld erhielten alle „Lehrpersonen“ aus der 3. und 4. Schulstufe ein Material zur Verfügung gestellt, mit dem sie sich beschäftigen sollten, um Aufgabenstellungen zu erarbeiten und um diese Lernmaterialien der 1. und 2. Schulstufe nahe zu bringen. In dieser Zeit konnten wir Lehrerinnen auch einmal in die Beobachterrolle schlüpfen und was wir da zu sehen und auch zu hören bekamen, begeisterte uns alle sehr. Die Kinder hatten sich ja auch sehr gut vorbereitet und darum arbeiteten alle immer sehr intensiv mit ihren „Lehrpersonen“ zusammen und wechselten so von einer Station zur anderen, bis die Konferenzzeit dann zu Ende war. Jedoch bei der Verabschiedung der Kinder war klar, dass dies nicht die letzte Mathematik-Konferenz bleiben soll, weil jeder Spaß an der Bewegung und an den Mathe-Aufgaben hatte und das war ja das erklärte Ziel.

Ein paar Tage später – weil wir Lehrerinnen am Eichenberg merkten, dass die Euphorie rund um diese Mathematik-Konferenz noch so groß war - entschieden wir, diese Konferenz im kleineren Rahmen noch einmal zu „wiederholen“. Also richteten wir die Materialien für unsere Eichenberger Schüler nochmals im Turnraum der Schule her und unter etwas anderen Bedingungen durften die Kinder noch einmal mit all den Lernmaterialien üben. Dabei konnten auch die Stationen noch durchlaufen werden, die manch einer am Konferenztag in Möggers aus zeitlichen Gründen nicht mehr geschafft hatte. Außerdem konnten sich auch die „Kleinen“ als Lehrpersonen versuchen und wiederholten selbst das Gelernte, um dann die Übungen zu intensivieren oder zu verändern. Auch diese Konferenz schien eine Mathematikstunde nach dem Geschmack der Kinder zu sein und die Begeisterung hielt weiter an.

Eine weitere Woche später baute ich dann für die erste Klasse alle Materialien nochmals im Werkraum der Schule auf, damit die Kinder dann ihre eigenen Ideen zu den einzelnen Stationen einbringen konnten, schwierigere Aufgaben lösen konnten und sich gemeinsam vorerst zum letzten Mal sehr intensiv mit den Lernmaterialien beschäftigen konnten. Diesmal ging es darum das Gelernte zu festigen, um dann jederzeit auf dieses Wissen und die eingeübten Fertigkeiten zurückgreifen zu können. Ich kann nur sagen, dass die behandelten Themen nun im Regelunterricht sehr gut abrufbar sind und die Kinder immer wieder einmal eines der Materialien holen – auch in den Regenpausen – um sich damit weiter zu beschäftigen.

Ein traumhaft schöner Herbsttag war der 24. November 2017. Ein idealer Tag für unseren Lehrausgang, der die letzte Werkstattwoche zum „Lebensraum Hecke“ nun endgültig abschließen sollte. Warm angezogen und mit unseren Sammelkörbchen in der Hand standen wir alle am Schulhof, um dort gleich eine erste Aufgabe zu erhalten. Wir sollten auf dem Weg zur Hecke die verschiedensten Materialien sammeln, die wir am Boden und am Wegesrand finden konnten. Obwohl wir nur knapp 10 Minuten unterwegs waren, fanden wir die tollsten Dinge und unsere Körbe waren am Ziel angelangt gut gefüllt. An der Hecke angekommen, erhielten wir zuerst noch drei Erdnüsse, die wir als Wintervorräte irgendwo in der Hecke verstecken durften und dann konnten wir uns eine Geschichte bauen. Dafür sollten wir die gefundenen Dinge verwenden und auch noch fehlendes Material in der näheren Umgebung suchen. Damit das Bild auch einen Rahmen hat, erhielten wir jeweils ein rundes Tuch und schon ging es los. Wir suchten zuerst einen passenden Standort und während der Bauarbeiten am Bild entstanden die tollsten Geschichten, die wir dann auch alle erzählen durften. Da gab es die Geschichten vom Fuchsbau, dem Ausflug zum Riesenrad nach Wien, der Igelburg am Flussufer, Familie Schnecke in der Hecke und dem Eichhörnchen, das heuer zur Erholung ans Meer gefahren war, um dort den Winter zu verbringen und noch viele mehr. Ein Genuss für die Zuhörer und die Erzähler.

Da die Zeit nun doch schon arg fortgeschritten war, gab es eine letzte große Aufgabe. Wir durften an den Baumstämmen Masken modellieren. Jedes Zweierteam erhielt dafür einen Klumpen Ton, den unsere Fräuleins mitgenommen hatten und schon konnten wir unserer Phantasie wieder freien Lauf lassen. Das war wirklich toll, das war neu, das war einfach nur zum Schreien komisch und das war eine weitere Möglichkeit für uns, dass wir uns in der Hecke austoben konnten. Am Ende entstanden die tollsten „Heckenmonster“, die nun den Wegrand zieren. Keines sah aus wie das andere, alle waren völlig unterschiedlich und wir waren sichtlich stolz darauf, wie gut uns diese Aufgabe gelungen war. Nachdem wir dann alle Heckenmonster vorgestellt hatten, sollten wir unseren Wintervorrat suchen, – du erinnerst dich – den wir gleich am Anfang versteckt hatten. Ein letztes Mal hieß es darum auf die Plätze und „ab durch die Hecke“. Das Suchen jedoch entpuppte sich schwieriger als gedacht. Und trotzdem - vielen von uns gelang es zumindest ein oder zwei Verstecke wieder zu finden, nur ein paar wenige Glückspilze fanden alle drei Nüsse und ein paar Pechvögel konnten ihre Verstecke nicht mehr ausfindig machen, doch mit jenen wurde natürlich geteilt und so machten wir uns Nüsse knabbernd wieder auf den Heimweg.

Naturstrolche basteln mit Naturmaterialien

Rund um unsere Werkstattwoche zum Thema „Lebensraum Hecke“ wollten wir natürlich auch Materialien verwerten, die es in und rundum eine Hecke zu finden gibt. Da ist der Herbst natürlich die beste Jahreszeit dafür, denn dann färben sich die Blätter bunt, die Sträucher und jungen Bäumchen werden zurückgeschnitten und allerlei Früchte hängen noch an den Zweigen oder sind schon auf den Boden gefallen und man muss sie nur noch aufsammeln. So haben wir Blätter gesammelt und einige Tage in einer Blumenpresse gepresst, um dann daraus die tollsten Lesezeichen zu basteln. Unser Fräulein hat kleine Zweige und Äste in kleine Scheiben geschnitten, damit wir daraus ein neues Bäumchen zusammenbauen konnten, das nun unsere Kinderzimmer schmückt. Außerdem haben wir aus einem kleinen Stämmchen, einem Tannenzapfen, einer Herbstfrucht nach Wahl und einigen anderen Kleinigkeiten einen sehr niedlichen Heckenbewohner gezaubert, der nun gerne in unserem Zuhause wohnen darf. Aber schau einfach selber, was und vor allem wie wir Naturstrolche aus den einfachsten Dingen etwas Neues geschaffen haben. Übrigens können wir folgendes nur empfehlen - einfach nachmachen!

"Unser Ausflug zur Kinderuni"

Weil wir heuer das Jahresthema „Natur“ haben, dachten sich unsere Fräuleins, wir könnten uns die Vorlesung „Bionik – von der Natur abgeschaut“ in der Kinderuni anhören. Also ging es am 08. November 2017 um kurz nach 13 Uhr mit dem Bus Richtung Bregenz Bahnhof, wo wir dann mit dem Zug nach Dornbirn weiter fuhren. Vor allem für Tobias war es sehr spannend, denn er ist zuvor noch nie mit dem Zug gefahren. Vom Bahnhof aus haben uns die Viertklässler mit Hilfe einer Karte zur FH Dornbirn, in der sich die Kinderuni Dornbirn befindet, gelotst. Unterwegs dorthin haben wir die Pfarrkirche St. Martin und das Rote Haus gesehen. Nach einer kleinen Stärkung auf dem Vorplatz der FH Dornbirn durften wir uns im großen Hörsaal einen Platz aussuchen und unsere Fräuleins konnten in einem Nebenraum alles mittels Videoübertragung mitverfolgen. Die Experten der Vorlesung, Ruth Swoboda und Franz Geiger, begrüßten uns ganz herzlich und starteten mit der Frage: Was ist eigentlich Bionik? Wir erfuhren, dass Bionik bedeutet, sich schlaue Ideen aus der Natur abzuschauen. Zuerst sprachen Ruth und Franz über den Klettverschluss, der von Georg de Mestral erfunden wurde, weil sein Hund lauter Kletten im Fell hatte. Wir durften sogar ein echtes Fuchsfell mit Kletten im Fell angreifen. Auch die Solarzelle, das Sonar und der Hubschrauber sind Technologien, die von der Natur abgeschaut wurden. Dazu hatte uns Ruth tolle Anschauungsmaterialien aus der Inatura mitgebracht: eine riesige Libelle und eine Fledermaus. Franz konnte mit den selbstgebastelten Autos und Schiffen unser Interesse wecken. Wer sich etwas von der Natur abschauen will, muss natürlich zuerst gut beobachten. Anschließend sollte man die Idee genauer unter die Lupe nehmen und untersuchen, was man entdeckt hat. Dann muss weitergedacht werden – was könnte man daraus entwickeln? Wie könnte es uns Menschen nützen? Wie kann ich diese Idee umsetzen? Es war wirklich sehr interessant! Leider war die Zeit bald schon um und die zwei Experten mussten sich von uns verabschieden. Gemeinsam fuhren wir wieder mit dem Zug und dem Bus nach Hause und hatten auf der Fahrt noch sehr viel Spaß. Diesen gelungenen „Tagesausflug“ werden wir nicht so schnell wieder vergessen. Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schulstufe

Workshop "energiewerkstatt.schule" für die 3. und 4. Schulstufe

 

„Grüne Brille auf – grüne Schuhe an! Denn wir sind die Energiesparchecker und checken wie man  –  Energie sparen kann!“

Schon seit der ersten Klasse achten wir an unserer Schule sehr darauf Energie zu sparen und unserer Umwelt etwas Gutes zu tun. Jedes Jahr wiederholen wir mit unseren Fräuleins was Klimazwerge und Energiedetektive zu tun haben und wie richtig Energie gespart werden kann. Um noch mehr darüber zu erfahren, kam Thomas Schierle, einer der Energieexperten des Energieinstituts Vorarlberg, für drei Termine zu uns an die Schule. Mit dem Projekt „energiewerkstatt.schule“ brachte er uns mit Spielen und tollen Experimenten die Themen Energie und Klimaschutz noch ein bisschen näher.

Zu Beginn besprachen wir, wie Energie überhaupt entsteht und beobachteten dies anhand des „Knatterbootes“. Wie viel Energie unser Körper braucht, um einen Dynamo, eine Taschenlampe oder ein kleines Windrad anzutreiben, durften wir auch noch ausprobieren.

Anschließend sprachen wir über erneuerbare und nicht erneuerbare Energien. Thomas erklärte uns, warum nicht alle Arten, Energie zu gewinnen, gut sind. Er stellte uns die Frage: Wie viel erneuerbare und nicht erneuerbare Energie wird in Vorarlberg erzeugt? Jeder versuchte zu schätzen, wie viele der insgesamt 10 Energiebausteine in Vorarlberg grün (erneuerbar) und wie viele schwarz (nicht erneuerbar) sein könnten. Tatsächlich sind es aktuell 6 grüne und 4 schwarze Bausteine. Das wollen wir natürlich unbedingt noch besser hinbekommen! Und weil draußen gerade die Sonne etwas rausschaute, wollten wir gleich die Hubschrauber von Thomas testen – und siehe da – sie drehten sich so schnell, dass sie fast abzuheben drohten!

Bei unserem zweiten Projekttermin hatte Thomas für uns verschiedene Stationen vorbereitet. Wir teilten uns in Teams auf und lernten bei den Stationen unterschiedlichste Lampen und deren Energieverbrauch kennen, machten das CO2 mit Hilfe einer Kerze und einer Fliese sichtbar, fanden heraus, welche Länder der Erde am meisten Energie verbrauchen, wie der Treibhauseffekt funktioniert und wie viel Energie verschiedene Fahrzeuge benötigen. Nicht nur in der Schule, sondern auch bei uns zu Hause wollen wir Energie sparen, deshalb gab uns Thomas eine besondere Hausaufgabe für die Herbstferien: mit einem Energiemessgerät sollten wir den Verbrauch von mindestens fünf verschiedenen Geräten bei uns zu Hause messen. Wir konnten es kaum erwarten, das Gerät selbst auszuprobieren.

Nach den Herbstferien trafen wir uns mit Thomas zum dritten und letzten Mal. Alle hatten während den Ferien mit dem Energiemessgerät zu Hause verschiedenste Geräte gemessen. Wir verglichen unsere Ergebnisse und besprachen, was wir tun könnten, um noch weniger Energie zu verbrauchen. Mit einem kleinen letzten Versuch wollten wir herausfinden, welches Team die Energie am längsten im roten Behälter halten kann. Mit allen möglichen Dingen packten wir unsere Behälter ein – nur Thomas ließ seinen offen stehen. Am Ende war klar: verschlossen und gut eingepackt hält die Energie im Inneren am längsten.

Für die begeisterte und erfolgreiche Teilnahme bekamen wir alle eine Urkunde und freuten uns natürlich riesig darüber. Auch wir wollten uns bei Thomas bedanken und überreichten ihm einen kleinen Brief mit einer eigens von Tobias erstellten Urkunde.

 

Hier unsere Gedanken zum Thema Energiesparen und die Dankesworte an den Energieexperten Thomas Schierle:

"Naturstrolche" in Aktion

Die Hecke, die Wiese, der Teich und das Gebirge sind nur vier von vielen weiteren Lebensräumen, in denen verschiedene Pflanzenarten wachsen und nur ganz bestimmte Tiere leben. Diese vier Bereiche sind für uns „Naturstrolche“ heuer aber die Wichtigsten, denn wir wollen genau diese besser kennen lernen und erforschen. Eine erste Gelegenheit, dass wir alle zusammen arbeiten, bot sich wie in jedem Jahr an unserem ersten Werkstatttag – unserem Vorstellungstag. An diesem Tag lernen vor allem die neuen Mitschüler im Team, wie eine Werkstatt funktioniert und wir alle tauchen zum ersten Mal ein wenig tiefer in das Jahresthema ein. So brachte uns „Grasini Grünzottel“ – das Grasmonster vom ersten Schultag – nach einer kurzen Begrüßung mit dem eigens für die Werkstattwochen von unseren Lehrerinnen umgeschriebenen „Naturstrolche-Lied“ - eine Zuordnungsaufgabe mit. So konnten wir unter Beweis stellen, wie gut wir die einzelnen Lebensräume wirklich kennen. Schnell haben wir dabei gemerkt, dass wir die Tiere viel leichter zuordnen konnten als die Pflanzen. Trotzdem haben wir es alle zusammen im Austausch miteinander dann doch geschafft und konnten einen genauen Blick auf die vier Lebensräume werfen.

Danach gingen wir daran auch alle im Dorf zu informieren, was denn heuer in unserer Schule los ist. Dabei bedienen wir uns eines einfachen Mittels. Wir dekorieren alljährlich einen Rahmen an unserer Schultüre, der das Jahresthema verrät. So machten sich ein paar Schüler auf den Weg in die 2. Klasse, um jeweils ein Tier aus diesem Lebensraum zu basteln. Alle anderen sind in der 1. Klasse geblieben und haben sich um den Schriftzug gekümmert und die vier Titel unserer Werkstattwochen. Noch am selben Nachmittag haben unsere Lehrerinnen die Schultüre mit unseren Ergebnissen gestaltet und der Eingangsbereich ist nun wieder sehr sehenswert und wir freuen uns jeden Morgen daran, wenn wir zur Schule kommen.

Zum Ende des Tages machten wir noch ein Naturquiz. Dabei ging es gar nicht darum, dass es Sieger oder Verlierer gibt. Vielmehr sollten wir selbst herausfinden, was wir wirklich über die Natur wissen und wie viel es noch zu lernen gibt. Unter diesem Aspekt gespielt, fanden wir das Spiel mindestens genauso spannend wie viele andere und wir haben festgestellt, dass wir, obwohl wir schon einiges an Wissen haben, in unseren Werkstattwochen im laufenden Schuljahr noch sehr viel lernen können, was die verschiedenen Lebensräume betrifft. Denn nur wer viel über die Lebensräume, die Pflanzen und Tiere dort weiß, kann diese Bereiche auch schützen. So sind wir am Ende doch alle Sieger.


"Jetzt haben wir sogar noch einen Vogel - einen GROSSEN!"

Manchmal ist im Schulhaus plötzlich ein „rrää“ durchs offene Fenster zu hören. Es ist laut und kreischend und wechselt dann plötzlich in ein bussardähnliches „hii-ä“. Sehr abwechselnd ist der Gesang und manchmal meint man, es wäre ein Bauchredner beim Üben von Imitationen. Läuft man dann zum Fenster hin, dann sieht man gerade noch wie er aufgeschreckt davonfliegt – unser Vogel. Ja, richtig gehört, jetzt haben wir neben unseren „Hauswürmern“ auch noch einen „Hausvogel“ und wie es sich für echte Eichenberger gehört, ist es ein Eichelhäher. Warum wir das so genau wissen, na weil unser Fräulein Lydia ihn einmal unbemerkt mit der Kamera überraschen konnte, als er gerade wieder auf unserem Schulhof gelandet war, um die Eicheln zu „stehlen“. Ein echtes Prachtexemplar ist er und er hat immer Appetit. Rund um unser Schulhaus findet er jetzt gerade jede Menge Eicheln, die er zur Gänze und in hohem Tempo einfach so hinunterschlingt. Leider war es bisher noch nicht allen gegönnt, ihn live und in Farbe zu beobachten, da er einfach sehr scheu ist und sofort merkt, wenn wir selbst hinter der Fensterscheibe auftauchen. Aber wir bleiben dran und werden uns weiterhin vorsichtig an ihn heranpirschen, um ihn beim Fressen beobachten zu können.

 

Aktuelles zum Biotop vom 17. 10. 2017 findest du  Opens internal link in current windowHIER!

Eine gesunde Jause

Unsere Eichenberger Bäuerinnen haben wichtige Aufgaben in der Familie und im Beruf zu erfüllen. Aber auch in den verschiedenen landwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen verrichten unsere Bäuerinnen unverzichtbare Arbeiten. So müssen sie zum Beispiel ihren Hofverkauf organisieren oder bieten gar „Urlaub auf dem Bauernhof“ an. Viele Bauernmärkte und auch Bauernläden erfreuen sich außerdem bei uns Konsumenten größerer Beliebtheit. Denn immer mehr Menschen kaufen gerne Produkte aus unserem „Ländle“, da sie dann wissen woher das Produkt kommt und oft auch, wie es hergestellt wurde. Neben all der Arbeit auf dem Hof und über diesen hinaus haben sich dennoch zwei unserer Ortsbäuerinnen – nämlich Renate und Gertrud – Zeit für uns genommen, um sich selbst und auch ihre vielfältige Arbeit vorzustellen, um ihre frischen Produkte für uns zur Verfügung zu stellen und um mit uns allen gemeinsam eine gesunde Jause zuzubereiten, was wir dann auch am 13. Oktober 2017 getan haben. Es gab leckeren, frisch zubereiteten Brotaufstrich und von uns selbst frisch „geschüttelte“ Butter. Drei verschiedene Rezepte durften wir „nachkochen“ und natürlich alle drei auch probieren: einen Eieraufstrich, einen Kräuteraufstrich und eine Karottencreme. Die frische Butter haben wir dann noch je nach Lust und Laune mit Schnittlauch verfeinert. Besonders gut hat uns auch das Kornbrot geschmeckt, so waren wir auch für den Rest des Schultages ganz ausgezeichnet mit Energie versorgt. Zum Ende des Besuches durften wir dann noch in einem Bastelbilderbuch den ersten Teil einer Geschichte zusammen lesen und Gertrud hatte für uns als Geschenk sogar noch ein Rezepte-Buch dabei, das außerdem erklärt, wie die einzelnen Produkte entstehen und woher sie kommen.

„Liebe Renate, liebe Gertrud, wir möchten uns auf diesem Weg für die Mühe und die Zeit, die ihr in diesen Unterrichtsvormittag investiert habt, sehr herzlich bedanken. Wir haben viel erfahren und es hat uns sehr großen Spaß gemacht.“

Naturstrolche wie wir halten sich "besondere Haustiere"

Wir Naturstrolche sind immer bereit einen aktiven Beitrag zu leisten, um den Abfall und die Verschwendung von Ressourcen zu reduzieren. Darum halten wir immer Ausschau nach innovativen Projekten, die wir alle zusammen in der Schule umsetzen und gemeinsam betreuen können. So lag es nun nahe, dass wir für unseren Jahresschwerpunkt „Auf in die Natur – die Lebensräume unserer tierischen Freunde“ versuchen wollten, Tiere in unserem Schulhaus auch dauerhaft zu pflegen und zu beobachten. Da kam uns das Angebot der Vorarlberger Landesregierung/Abteilung Abfallwirtschaft wie gerufen und auch wir bestellten wie noch viele andere für unsere Schule eine „Wurmkiste“. Denn bereits im alten Rom wurden Kompost-Würmer gezüchtet, um organische Abfälle schneller zu zersetzen und mittels dieser wunderbaren „Wurmkiste“, wollen auch wir dieses Projekt in Angriff nehmen. Darum haben wir uns auch gleich, nachdem die Kiste geliefert wurde, zusammengesetzt, um unsere Wurmkiste fachgerecht zu schichten und alle „mitgelieferten“ Würmer in ihr neues Zuhause einziehen zu lassen. Das hatte dann auch perfekt geklappt. Nun heißt es für uns für den Rest des Schuljahres: auf die Kompostwürmer achten, perfekte Bedingungen für unsere Würmer zu schaffen, sie täglich mit dem richtigen und der perfekten Menge Futter zu füttern und nach ihrem Wohlbefinden zu schauen, indem wir einen Blick in die Sichtfenster der Kiste machen. Zugegeben – Kompostwürmer sind nicht gerade die „kuscheligsten Haustiere“ - aber sie sind unheimlich spannend, vermehren sich schnell und liefern uns zusätzlich noch „Wurmhumus“ und „Wurmtee“, den wir als Dünger für unsere Gartenarbeit im Frühling, aber auch für unsere Zimmerpflanzen verwenden können. Unsere Würmer jedenfalls haben sich in den ersten Wochen in ihrem neuen Zuhause richtig gut eingelebt und wir freuen uns schon auf die erste „Humusernte“. Wir können stolz verkünden, dass unsere Kompostwürmer schon eifrig in Produktion gegangen sind, auch was die Population anbelangt und so werden wir bald schon mehr Futter einbringen müssen. „Natur erleben hautnah“ - das kann man das ganze Jahr über und auch in der Klasse und das macht richtig Laune. - Also - Fortsetzung folgt auf alle Fälle!

"Benimm-Kurs" à la Schlotterhos

Kaum ein Besuch wird so sehnsüchtig erwartet, wie der von unserem Freund Clown Schlotterhos. Er ist für uns einfach der Größte. Doch diesmal hat er uns gar nicht im Rahmen der Verkehrserziehung besucht, sondern er hatte einen „Benimm-Kurs“ im Gepäck. Da waren wir nun wirklich gespannt und wollten uns natürlich von unserer besten Seite zeigen. Kaum hatte Thiemo Schlotterhos das Klassenzimmer betreten, ging es auch schon los. Wie begegnet man sich eigentlich richtig und stellt sich richtig vor? Was tut man dabei, wie verhält man sich und wie bleibt man höflich? Das alles wurde sofort einfach ausprobiert und es war für uns alle immer spannend, wie Thiemo auf unser Handeln reagierte. Einmal erschrak er – wir dann übrigens auch – dann wurde es `mal ganz leise und dann `mal wieder laut. Gemeinsam überlegten wir dann, was „höflich sein“ eigentlich heißt. Wer grüßt wen zuerst, wie grüßt man Bekannte und wie Erwachsene, die man nicht kennt. Da wurde uns eigentlich zum ersten Mal klar, dass wir jeden Morgen schon an der Schultüre kaum etwas richtig machen, obwohl wir Kinder wirklich immer brav und lieb sind – naja, vielleicht nicht immer – doch das Grüßen am Morgen sollte schon anders herum sein. Wir Kinder grüßen unsere Lehrerinnen zuerst und nicht umgekehrt! Glücklicherweise konnten wir sogleich in ein paar „Trockentrainingsübungen“ testen, wie das geht. Auch das gute Benehmen beim Eintreten in einen geschlossenen Raum, haben wir geübt und was man tun muss, wenn man den Raum in einer Gruppe verlässt. Egal was Schlotterhos uns zeigte, durch die „Fehler“ die er uns vormachte und die wir dann selber noch zum Teil machten, haben wir erst erkannt, wie wichtig „Höflichkeit und gutes Benehmen“ sind. Darum haben wir uns diesen Unterricht auch sehr zu Herzen genommen und wollen in Zukunft vermehrt darauf achten. Unsere beiden Fräuleins unterstützen uns ja schon lange in dieser Hinsicht und legen sehr viel Wert darauf, dass wir höflich aufeinander zugehen und ein gutes Benehmen zeigen. Thiemo Schlotterhos hat uns allen in seiner Unterrichtsstunde noch einmal ganz deutlich gezeigt, was wir da noch alles verbessern könnten und so arbeiten wir jetzt die nächsten Wochen auf unseren „Benimm-Führerschein“ hin, helfen zusammen, unterstützen uns und bleiben dabei höflich. Was so ein „Benimm-Kurs“ à la Schlotterhos so alles kann – wundervoll!

Unsere Erntedankfeier in der Pfarrkirche St. Bernhard

In der Heiligen Schrift heißt es: „Wenn ihr euch satt essen könnt, sollt ihr dem Herrn, eurem Gott, aus vollem Herzen danken für das gute Land, das er euch gegeben hat.“ Darum haben wir gemeinsam mit unseren Lehrerinnen und den Eichenbergerinnen und Eichenbergern am vorletzten Septemberwochenende eine Messe gefeiert. In unserer Pfarrkirche durften wir zuerst folgende Geschichte lesen und mit Instrumenten begleiten.

Die Erde hat einen Winter lang geruht. Sie ist ausgeruht. Der Frühling kommt. Der Bauer, der Gärtner bereitet den Boden mit der Hand oder mit der Maschine, damit er die Saat aufnehmen kann. Landwirte und Gärtner säen Korn, legen Kartoffeln ein, säen Samen für Blumen und Gemüse. Die Erde nimmt alles auf, umhüllt und birgt. Zum Wachsen braucht es Regen. Der Regen fällt und sickert in die Erde. Die Erde saugt sich voll Wasser. Die Wurzeln der Pflanzen, der Sträucher und Bäume trinken es. Zum Wachsen und Gedeihen braucht es die Sonne. Sie schenkt Licht und Wärme. Ihre warmen Strahlen durchdringen die Erde, sie wecken Samen und Knollen zum Leben. Unter der schützenden Erde beginnt das Erwachen. Es keimt und sprosst, Wurzeln bilden sich. Die Erde trägt und nährt. Die jungen Pflanzen dringen ans Licht, frisches Grün und bunte Blüten erfreuen uns, Früchte beginnen zu reifen. Nach der Geschichte haben wir als „Volksschulchörle“ für unsere Verwandten und Bekannten gesungen, was uns sehr viel Freude bereitet hat.

Und zum Ende der Erntedankfeier stimmten wir ein in einen Dank: Gut, dass es nicht dunkel ist auf der Welt. Wir können viele Formen und viele Farben sehen. Gut, dass es die feste Erde gibt und die leichte Luft. Wir haben Boden unter den Füßen und der Wind bläst uns ins Gesicht. Gut, dass es Wasser gibt, Regen und Flüsse und das Meer. Überall wächst das Grün aus der Erde: Gräser und Blumen, Büsche und Bäume. Gut, dass es Tag und Nacht gibt, sich Sonne und Mond abwechseln. Wir können wach sein, spielen und arbeiten. Wir können uns hinlegen, still sein und schlafen. Gut, dass wir nicht allein sind auf dieser Welt. Es gibt so viele Tiere, von der Mücke bis zum Elefanten, vom Affen bis zum Zebra. Gut, dass es die Menschen gibt: Meine Freundinnen und Freunde, meine Eltern und Geschwister und mich. Wir sind miteinander auf der Welt und können füreinander da sein.

Aus unserer Wortgottesfeier zum Schulanfang

 

Füreinander da sein

Wir sind füreinander da, wenn wir andere beim Lernen unterstützen.

Wir sind füreinander da, wenn wir unsere Schulsachen in Ordnung haben.

Wir sind füreinander da, wenn wir uns für Gerechtigkeit einsetzen.

Wir sind füreinander da, wenn wir jemanden trösten und ermutigen.

Wir sind füreinander da, wenn wir ein gutes Beispiel geben.

Wir sind füreinander da, wenn wir sagen: Ich mag dich – ich find' dich ehrlich gut!

Ein wunderbarer Auftakt in der zweiten Klasse

Als endlich alle „Naturstrolche“ auf ihren Plätzen saßen, konnten wir loslegen. Gleich zu Beginn wurde unser Gehörsinn auf die Probe gestellt. Mit geschlossenen Augen hörten wir ganz genau hin und waren uns anschließend im Kreis einig: da waren Naturgeräusche zu hören – wie beim Schnuppertag. Sogleich entdeckten wir unseren Geburtstagskalender an der Wand und die verschiedenen „Wimmelbilder“ zu den einzelnen Lebensräumen. Die Tiere dazu fehlten allerdings noch – die hatten sich bei uns in der Klasse versteckt! Gemeinsam gingen wir auf die Suche und konnten unsere tierischen Freunde zum Glück finden. Nachdem wir unser Lied über uns „Naturstrolche“ gesungen hatten, wollten wir uns die Lebensräume noch genauer ansehen. Das war sehr spannend, denn wir durften in vier Boxen hineingreifen und wussten vorher nicht genau, was uns erwartet. Mal war es weich mal hart, mal war es glatt und einmal rau. In einer anderen Box stupfte es und in der letzten Box war es sogar nass! Die Lebensräume der Tiere fühlen sich eben komplett unterschiedlich an. Gemeinsam mit einem Partner sollten wir weitere Tiere ihren Lebensräumen zuordnen und anschließend durften wir unser ganz eigenes Namensschild gestalten.

Ein Grasmonster in der Klasse

Nahtlos knüpfte unser erster gemeinsamer Schultag im Schuljahr 2017/2018 an den Schnuppertag im Juni an. Die Klasse sah nun wirklich so aus, als ob ein Stück Natur eingezogen wäre. Alles war bereit. Die Wiese mit den Darstellungen der unterschiedlichen Lebensräume war aufgebaut, Plakate hingen an der Tafel, ein großes Begrüßungsschild sowohl an der Schultür als auch an der Klassentür empfing uns herzlich und das „Grasmonster“ vom Schnuppertag erwartete uns tatsächlich wie versprochen an seinem ganz eigenen Platz in unserer Klasse. Ansonsten fanden wir noch unsere Arbeiten vom Schnuppertag, viele Kleinigkeiten aus der Natur - unser Begrüßungsgeschenk zum Beispiel - und viel Grünes in unserem Klassenzimmer. Als wir alle schließlich unseren Platz gefunden hatten, ging der Schultag auch schon los. Wir setzten uns alle um unsere Wiese herum und erinnerten uns an die Dinge, die wir uns noch vom Schnuppertag gemerkt hatten. Danach las uns unser Fräulein eine Geschichte vor, in der ganz viele Tiere vorkamen. Dabei mussten wir bei jedem Tiernamen, den wir hörten, einmal hochspringen – das war lustig!

Dann war es an der Zeit unsere Federschachteln herauszunehmen und während unser Fräulein unseren Eltern ein paar wichtige Informationen austeilte und erklärte, durften wir unsere Tischkarte basteln. Im Anschluss machten wir dann eine kleine Pause, in der wir dann Mami und Papi verabschiedeten, denn in der zweiten Stunde sollten wir ganz unter uns sein, damit das Grasmonster endlich zu uns heruntersteigen konnte. Jedoch wollten wir zuvor noch drei „Mädels“ aus unserer Klasse hochleben lassen, denn sie feierten erst in den letzten paar Ferienwochen ihren 7. Geburtstag. Die drei machten sich für ihre Feier noch ein wenig schick, dann holte unser Fräulein ihre Gitarre und wir sangen für die drei ein Geburtstagslied für „Naturstrolche“. Selbstverständlich gab es noch Geschenke für die Geburtstagskinder und außerdem bekamen wir alle unsere Hausaufgaben erklärt.

Dann endlich war es Zeit für das „Grasmonster“. Ganz vorsichtig stieg es mit der Hilfe von unserem Fräulein von seinem Plätzchen herunter und kam zu uns auf die Wiese. Dort begrüßten wir es sehr herzlich und endlich hörten wir zum ersten Mal auch seinen Namen, den es sich aufgrund unserer Vorschläge über die Ferien ausgesucht hatte. Ab heute soll das Grasmonster „Grasini Grünzottel“ heißen und wird uns als Grasmonster an jedem Werkstatttag begleiten und auch bei all den anderen Unterrichtsstunden, bei denen es um die Natur geht. So tauften wir es gleich in der Klasse und nach einer Verabschiedungsrunde war für uns der erste Schultag schon wieder vorbei - schade! Doch seitdem können wir stolz verkünden, dass bei uns in der Klasse ein „Grasmonster“ wohnt und mit uns lernt – das finden wir „NATÜR“lich spitze!

WIR "NATURSTROLCHE" 2017/2018 FREUEN UNS "NATÜRLICH" SEHR ÜBER DEINEN BESUCH AUF UNSERER HOMEPAGE!

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
19. August 2018