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Der letzte Schultag 2014 / 2015 - Zeugnistag

Die Zeugnisverteilung in der ersten Klasse begann schon am vorletzten Schultag, denn da durften wir Erstklässler unserer Lehrerin ein Zeugnis ausstellen. Diese Beurteilung wurde von uns Schülern rein verbal und nach einem Auswahlverfahren erstellt, das aber individuell ergänzt werden konnte. Jeder hatte dafür seinen eigenen geheimen Platz zur Verfügung und konnte sich so viel Zeit nehmen, wie er brauchte. Natürlich konnte das Zeugnis auch anonym abgegeben werden, was diesmal aber kein Kind in Anspruch genommen hatte. Das Zeugnis für unsere Lehrerin hilft ihr beim Planen und Gestalten des Unterrichts und sie hält sich auch immer daran, Dinge öfter in den Unterricht zu integrieren, die wir ganz besonders gerne mögen. Der Zeugnistag selber begann jedoch wie immer auch tränenreich, denn der Abschied der Viertklässler in der Direktion der Schule stand an. Jeder in der Schule freute sich zwar mit den Viertklässlern, dass sie nun einen neuen Weg einschlagen werden, doch der Abschied voneinander am letzten Schultag fiel dem einen oder anderen doch ein wenig schwer. In der ersten Klasse warteten wir hingegen alle schon aufgeregt und voller Freude auf die letzte Unterrichtseinheit und den Erhalt des Zeugnisses. So durften wir noch ein letztes Mal durch bunte Stationen wandern, die vorerst noch ein großes Geheimnis waren. Ob nun Urlaubspläne, Wünsche, Erinnerungen, Geheimnisse oder Dinge, die definitiv in die Tonne gehören – alles wurde notiert und in der Klasse an der jeweiligen Station deponiert. Nun sollte es also das Zeugnis geben. Doch wir Kinder erhielten zuerst die Belohnungen für unser fleißiges Arbeiten übers Jahr, Bücher die wir geschrieben hatten, Medaillen für besondere Leseleistungen, Ferienbücher für Regentage und wir sangen nochmals unsere Superhits des Jahres, denn eine Musik CD mit unseren Aufnahmen gab es auch noch als Geschenk. Am Ende der bunten Unterrichtseinheit wurde aber dann doch das Zeugnis lautstark von den Kindern eingefordert und alle hatten mächtig Spaß. „Liebe Kinder, ich gratuliere euch nochmals von ganzem Herzen zu euren grandiosen Zeugnissen und wünsche euch allen traumhafte Ferien, euer Fräulein Lydia!“

Ein Schlussgottesdienst mit den besten Wünschen

Und manchmal ist das Gefühl so, wie bei einem kleinen Stein, der sich in einer Muschel festsetzt und sie zuerst sogar belastet, um dann zu einer prächtigen Perle zu werden. So empfanden unsere wunderbaren Viertklässler, die nun ihre Volksschulzeit beendet haben, manchmal die vier Jahre hier am Eichenberg. So manche Steinchen sind da zu Perlen oder edlen Steinen geworden. Wir Mitschüler und Lehrerinnen freuen uns mit euch, dass ihr hier einige Schätze fürs Leben gesammelt habt. Auch wenn das Lesen, das Rechnen, das Stillsitzen und Zuhören, das Bewältigen von Ausflügen und Lehrausgängen, das Miteinander mit all den Menschen um einen herum, die Jahresprojekte oder der Glauben vorerst noch Steinchen waren, so war das Gefühl, es geschafft zu haben, für jeden selbst wertvoller als jede wunderschöne Perle oder jeder funkelnde Edelstein. Wir wünschen euch Viertklässlern – Verena, Carolin, Laura, Anna Katharina, Vova, Jamie, Laurin und Dimka -, dass ihr uns Mitschülern als Freunde einen Platz in eurem Herzen gebt und viele gute Erinnerungen aus dieser Zeit mitnehmt, dass ihr die Augen öffnet für all das Schöne und Neue um euch herum, dass ihr eure Ferien in vollen Zügen genießen könnt und dass ihr gut erholt in eurer neuen Schule ins Schuljahr startet.

Ein erster medialer Blick ins All

In der letzten Schulwoche setzten wir Erstklässler uns alle nochmals in Ruhe zusammen, um ein wenig in die Zukunft - also in das nächste Schuljahr - zu blicken. Denn das Jahresthema 2015/16 „Unterwegs ins Universum – die Weiten des Weltalls“ entpuppte sich sogleich bei der Vorstellung als Renner und wir Kinder hatten eine Frage nach der anderen an unser Fräulein. Darum entschloss sie sich schon vorab mittels einer interessanten Dokumentation die eine oder andere Frage zu klären. Alle waren hellauf begeistert von den Ausführungen der Wissenschaftler im Film. Außerdem durften wir es uns in dieser Stunde ganz besonders gemütlich machen und bei Marmorkuchen und Apfelsaft entstand sogar ein wenig Kinoatmosphäre. Nach dem Snack durften wir uns auf den riesigen Sternenhimmel am Boden legen. „Wer das ganze Jahr so fleißig arbeitet, hat sich das auch verdient“, meinte unser Fräulein. Nun können wir es kaum erwarten, bis es endlich losgeht und wir die Werkstatttage im nächsten Schuljahr erleben können und dort selbst unsere ersten Nachforschungen machen werden.

Ein ganz besonderer Lehrausgang zum Schulschluss

Am 07. Juli 2015 durften wir mit Joe Rupp bereits zum vierten und damit auch zum letzten Mal einen richtig tollen Ausflug machen. Der Bus holte uns pünktlich um 08.00 Uhr bei der Schule ab. Unser erster Stopp befand sich im Montafon, genauer gesagt in Latschau. Dort besuchten wir das Lünerseewerk. Es wurde in den Jahren 1954 - 1958 als Pumpspeicherwerk erbaut. Damals war es das größte Pumpspeicherkraftwerk der Welt. Wir erfuhren, dass der Lünersee nicht direkt am Lünerseewerk liegt, sondern ungefähr 10 Kilometer entfernt ist. Das Kraftwerk nutzt diese Entfernung und das Gefälle um Energie zu erzeugen und um das Wasser wieder zurück zu pumpen. Sehr beeindruckt hat uns, dass das Wasser im Winter sehr kalt wird und sich deshalb eine sehr dicke Eisschicht bildet, auf der sogar Autos fahren könnten. Mit dem Spitzenstrom den das Kraftwerk erzeugt, können Abweichungen sehr schnell behoben werden. Die Größe der Generatoren hat uns überwältigt. Fünf riesige, blaue Generatoren stehen in einer großen Halle. In einer der Räumlichkeiten daneben befindet sich die Schaltzentrale. Dort stehen viele Computer, doch wir konnten niemanden vorfinden, der die Geräte bediente. Wir fragten nach und erfuhren, dass dieses Kraftwerk von einem anderen Standort aus kontrolliert und bedient wird. Nur wenn ein Notfall auftritt wird jemand im Bereitschaftsdienst kontaktiert, der dann in das Kraftwerk kommt, um den Fehler zu beheben. Anschließend an die interessante Führung durch das Werk bekamen wir eine leckere Jause. Nach dieser kleinen Stärkung fuhren wir zum nächsten Stopp. In Altach hielten wir vor dem Fotostudio von Georg Alfare. Nach einem kleinen Fotoshooting mit unseren selbst bemalten T-Shirts zeigte uns Georg eine seiner Fotomappen. Zu jedem Bild erklärte er, wie es dazu kam und wir durften ihm viele Fragen stellen. Wir bekamen einen kleinen Einblick in die Arbeit eines Fotografen. Im Anschluss daran aßen wir im Garten eine leckere Pizza und ließen es uns gut gehen. Joe lud uns nämlich zur Krönung des Tages auf dem Nachhauseweg auf ein Eis in die Eisdiele Melanie ein. Wir hatten einen wundervollen Ausflug und wollen uns vor allem bei Joe bedanken, der uns diesen tollen Tag ermöglicht hat. Wir werden diese schönen und interessanten Erfahrungen nie vergessen. DANKE!

So a gaude üsar Wandertag!

Frisch war es noch am Morgen, als wir bei der Schule los wanderten, jedoch gerade richtig, um den Aufstieg über den Juggen hinauf zum Höhenweg zu machen. Da kamen wir erst gar nicht zum Schwitzen und alle hatten einen „flotten Schritt drauf“. Manche hatten sogar so viel Power, dass sie unser Fräulein gerne in einen Kinderwagen gesetzt und hinauf geschoben hätten.

Auf halbem Weg war eine kurze Trinkpause geplant. Manch einer band sich nochmals die Schuhe richtig zu oder entledigte sich einer Jacke zur Abkühlung und alle tranken ein wenig, denn es stand ja der weitere Anstieg auf dem Programm.

Am Höhenweg angekommen, da machten wir eine erste richtige Pause. Es wurden die Leckereien ausgepackt, die die Mamis – heute auch mal ausnahmsweise – in den Rucksack gepackt hatten. Bei lustigen Gesprächen wurde gegessen, getrunken, gesonnt, gescherzt und gelacht. Zum Ende dieser Pause las uns das Fräulein noch einen weiteren Streich von Till Eulenspiegel vor.

Schon bald nach dem Loslaufen sahen die ersten bereits die Spitze des Sendeturms am Pfänder und wir schienen unserem Ziel bereits ganz nahe. Wir hatten sogar noch so viel Zeit, um am Pfänderparkplatz ein paar coole Fotos für das „Familienalbum“ zu schießen. Es war einfach ein absoluter Traumtag.

Bald ging es an der kleinen Bergkapelle am Pfänder vorbei hoch zum Gipfelkreuz und von dort aus dann schnurstracks wieder hinunter in Richtung Spielplatz. Auf dem konnten wir uns jetzt so richtig austoben und wir machten eine große Pause. Im Schatten war es oben am Gipfel etwas kühl, doch ein paar warme Jacken und viel Bewegung schafften Abhilfe. Und – egal wie kalt – ein Eis geht immer und schmeckt einfach lecker. Da drücken bestimmt auch die Mamis zu Hause ein Auge zu.

Nach dieser ausgedehnten Pause machten wir gemeinsam noch eine Runde um den Tierpark. Dabei versuchten wir uns selbst als Eidechsen und kletterten auf den Felsen herum und wir beobachteten jede Menge Jungtiere, die es sich bei ihren Eltern oder im Gehege gemütlich gemacht hatten. „Sooooooo süüüüüüüüß!“

Leider gibt es die Greifvögel am Pfänder nicht mehr, also machten wir einfach ein Foto von uns „bunten Vögeln“ unter der Stütze der Pfänderbahn, bevor wir dann zu einem kleinen Biohof unterhalb der Adlerwarte wanderten. Dort erwartete uns schon frisch gebackener Marillen- oder Zwetschkenkuchen, der wirklich sehr fein schmeckte und wir aßen noch unsere Jausen fertig und tranken und machten es uns im schönen Innenhof gemütlich. Als wir dann alle gegessen hatten, durften wir noch zu den Ziegen, Hasen und den Eseln in den Stall. Wir durften die Tiere streicheln und füttern und manch einer hat das ein oder andere Tier ganz lieb gewonnen.

Ein kurzes Ballspiel ging sich noch auf dem Platz vor der Scheune aus mit einer wirklich atemberaubenden Kulisse im Hintergrund. Dann machten wir uns auf den Weg, um pünktlich an der Bushaltestelle zu sein, an der wir uns mit dem Schulbus verabredet hatten. Wir mussten gerade einmal fünf Minuten am Lohorn warten und schon ging die lustige Busfahrt über die Pfänderstraße in Richtung Eichenberg los. Unterwegs stieg einer nach dem anderen aus, bis auch die „Dörfler“ schließlich gegen 12.50 Uhr wieder bei der Schule ankamen. "Des war echt a mordsgaude!"

Besuch eines Musikstars

Das hätten wir uns auch nicht träumen lassen, dass eines Tages ein großer Star der klassischen Musik in unserem Klassenzimmer für uns spielt. Doch am 23. Juni stand tatsächlich Jasmine Choi bei uns in der Schule und wir waren alle sehr aufgeregt, da sie ja weltweit sowohl in den bekanntesten Orchestern als auch als Solistin spielt und schon einige Alben auf dem Markt hat. In der klassischen Musik zählt sie zu den besten Flötistinnen der Welt. Jasmine Choi wurde 1983 in Seoul geboren. Sie spielte zuerst Violine und Klavier, bevor sie mit neun Jahren zur Flöte wechselte. Schon mit vierzehn Jahren begann ihre Karriere als Flötensolistin in Korea und mit sechzehn Jahren ging sie in die USA, um am Curtis Institute of Music bei Julius Baker und Jeffrey Khaner zu studieren. Dort erwarb sie den Bachelor und absolvierte dann den Mastergrad an der Juilliard School of Music. Im Jahr 2012 wurde sie erste Flötistin der Wiener Symphoniker und sie spielte in diesem Jahr auch die Zauberflöte auf der Bregenzer Seebühne. Bei uns in der Klasse zeichnete sie sich jedoch vor allem durch ihre Natürlichkeit, ihre liebenswerte Art und ihr überaus sympathisches Wesen aus. Nachdem Jasmine die Kinder auf Deutsch begrüßte, haben die restlichen Unterhaltungen oder Erklärungen von ihr auf Englisch stattgefunden und wurden von uns Lehrerinnen für die Kinder, wenn nötig, übersetzt. Sie erzählte ihnen zuerst woher sie komme und berichtete von ihrer Laufbahn als Musikerin von Kindertagen an. Dann holte sie ihre silber- und goldfarbene Querflöte aus ihrer Instrumententasche und erklärte den Kindern vorerst die Teile, die Art zu spielen und auch die Möglichkeiten der verschiedenen Tonfolgen auf diesem Instrument. Dann begann sie zum ersten Mal zu spielen und das war einfach nur wundervoll. Sie zeigte uns die unterschiedlichsten Arten, wie man dieses Instrument spielen kann. Einmal klang die Flöte wie eine simple Bambusflöte aus Korea, dann wieder wie Vogelgezwitscher, danach spielte und sang sie gleichzeitig oder sie spielte beinahe zwei Minuten lang ohne auch nur einen Atemzug zu machen. Nun wussten wir auch genau, warum sie ein so großer Star ist. Als sie dann hörte, dass wir uns in diesem Schuljahr ganz regelmäßig mit der klassischen Musik auseinandergesetzt hatten, da spielte sie Teile aus den für uns bekannten Stücken und wir mussten die Namen der Sätze oder das jeweilige Stück erraten und da uns das gelang, war nun auch Jasmine ein wenig beeindruckt von unserem Wissen und Können. Zum Ende der Unterrichtseinheit schrieb sie noch einen Satz auf koreanisch an die Tafel und signierte mit ihrem Namen sowohl in arabischen Schriftzeichen als auch in koreanischen, was wir solange es geht auch so stehen lassen wollen. „Es war schön!“ auch mit dir, liebe Jasmine, und wir werden diese besondere Musikstunde immer in unserem Herzen tragen, ganz besonders wegen dir und auch wegen deiner Musik. Herzlichen Dank dafür!

Auf die Bürste - fertig - los!

 

Wenn die liebe Doris kommt zur Tür herein,

dann heißt es für uns, ganz aufmerksam sein.

Denn sie weiß wirklich vieles zu berichten,

an tollen Ideen und auch Geschichten,

über das richtige Putzen von unseren Zähnen,

was wichtig ist, es immer wieder zu erwähnen.

Diesmal begleitete sie ein netter Biber,

der mahnte „Putzt euch die Zähne lieber!“.

Dann bleiben sie gesund und weiß,

schmerzen nicht bei kaltem Eis,

haben keine dunklen Stellen und Löcher

und jedem ist euer strahlendes Lächeln sicher.


Begeisterung am Schnuppertag!

Bereits lange erwartet, fand der Schnuppertag dann endlich am 17. Juni statt. Denn der Schnuppertag ist nicht nur ein besonderer Tag für die Kindergartenkinder, für die im September ihre Schullaufbahn startet. Nein, es ist auch ein besonderer Tag für die Erstklässler, die zum ersten Mal die Großen in der Klasse sind und allen gerne auch zeigen, was sie alles gelernt haben in ihrem ersten Schuljahr. Unsere Zweitklässler dürfen sich zum ersten Mal zu den Großen in der Schule zählen und freuen sich auch auf ihre „neue“ Lehrerin und die Mitschüler, mit denen sie ja schon einmal ein Jahr verbracht haben. Die Drittklässler sind für einen Tag in der Abschlussklasse und die Viertklässler sind diejenigen, die kleine Lehraufgaben übernehmen und alle in die Gepflogenheiten der Klasse einführen und dabei zum ersten Mal ganz bewusst merken, wie wenig Zeit sie nur noch in der Volksschule verbringen werden und freuen sich gleichzeitig auf das Neue, das sie erwarten wird. So erlebt jedes Kind an der Schule den Schnuppertag auf seine ganz eigene Art und Weise und verknüpft ihn mit einem besonderen Gefühl. Doch eines ist für alle Kinder gleich an diesem Schultag. Alle warten ganz gespannt auf das Jahresthema für das nächste Schuljahr, das an diesem Tag in der Schnupperstunde regelrecht „enthüllt“ wird. Das Weltall, Raketen, Ufos, Astronauten, Außerirdische, Planeten, Sterne und der Mond spielten die Hauptrollen in diesen Unterrichtseinheiten. Im Schuljahr 2015 / 2016 sind wir „Unterwegs im Universum“, erkunden die „Weiten des Weltraums“ und alle sind begeistert von diesem Thema. Also heißt es für die Sommerferien „Raketen tanken!“, denn der Countdown hat bereits begonnen!

Seht her, wie Energiedetektive und Klimazwerge feiern!

Anfang Juni sollte unser Energiespar-Ergebnis für das Schuljahr 2014/2015 feststehen. Wir wussten zwar alle bereits, dass wir wieder sehr sparsam waren, das genaue Ergebnis jedoch kannte noch keiner. Also verabredeten sich unsere Lehrerinnen bereits Ende Mai zu einem Treffen mit den Lehrerinnen aus Möggers, um für uns Kinder der beiden Nachbarschulen eine Abschlussfeier zu planen, die am 10. Juni 2015 stattfinden sollte. So holte uns der Bus dann an diesem Tag um halb neun von der Schule ab, um dann mit uns nach Möggers in die Turnhalle zu fahren. Zuvor hatte uns unser Fräulein Lydia noch erklärt, dass uns in Möggers acht verschiedene Stationen erwarten werden, die natürlich allesamt etwas mit unserem Klimaprojekt zu tun haben werden, die von den vier Lehrerinnen betreut werden und die wir mit einem Stationspass nacheinander absolvieren können. In Möggers angekommen, waren wir vom Anblick der Halle hellauf begeistert, denn eine Station sah noch interessanter aus als die andere und vor allem freuten wir uns auf unsere Schülerfreunde aus Möggers. Zur Begrüßung setzten wir uns alle zusammen und sangen selbstverständlich zusammen das Lied vom „Powerklauer“. Danach dauerte es knapp zwei Minuten und alle acht Schülergruppen waren gebildet und auf die Stationen verteilt. Es gab ein lustiges Quiz, ein großes Brettspiel, ein „100 Punkte-Pedalo-Memory“, eine Mülltrennstation und weitere Spielstationen. Außerdem durften wir mit einem Fahrrad selbst so viel Energie erzeugen, um verschieden starke Glühbirnen zum Leuchten zu bringen und an zwei Stationen richteten wir unsere Jause selbst her. Es gab Obst- und Gemüsesticks und wir „kochten“ mit regionalen Produkten verschiedene Dips und Brotaufstriche nach unterschiedlichen Rezepten. Zwei Stunden lang waren wir so beschäftigt, dass wir gar nicht bemerkten, dass wir hungrig oder durstig sein könnten. Erst als alle acht Stationen von jedem Kind absolviert waren, da freuten wir uns schon sehr auf unsere Speisen, die im Laufe des Vormittags entstanden sind, denn das Buffet sah verlockend aus. Vor dem Essen gab uns unser Bürgermeister Josef Degasper, der schon etwas früher zu unserer Veranstaltung kam, um zu sehen, wie wir unser Klimafest feiern und währenddessen aufmerksam alle unsere Plakate gelesen hatte, noch das diesjährige Ergebnis bekannt. Er bedankte sich bei uns, denn wir waren beim Stromsparen sogar noch „besser“ als im letzten Jahr und er versprach uns, dass wir im nächsten Frühjahr am Eichenberg Jungbäume pflanzen dürfen, was wir uns sehr gewünscht hatten. Außerdem überreichte er uns einen Scheck über unsere Ersparnisse, den wir für den Unterricht und unsere Schule einlösen dürfen. Danach wurde aber gegessen und getrunken, gequatscht und gelacht, gefeiert und gesungen bis wir wieder zurück nach Eichenberg mussten. So ein grandioses Fest, das umso schöner war, weil wir es mit unseren Schülerfreunden aus Möggers zusammen feiern konnten. Doch für uns wird dieses Abschlussfest kein endgültiger Abschluss sein, da wir auch weiterhin jede Maßnahme zum Klima- und Umweltschutz treffen werden, die für uns als Schule möglich ist. Die Klimazwerge werden in der Folge zu Energiedetektiven und aus unserem Kindergarten rücken die nächsten Klimazwerge nach. Wir bedanken uns bei Daniela und Julia aus Möggers, unserem Bürgermeister Josef Degasper, unserem Energiekoordinator Bertram Schedler und bei der Energieregion Leiblachtal, die dieses Abschlussfest finanziert hat.

Es ist eine besonders schöne Sache, wenn sich alle gemeinsam für unsere Erde einsetzen!

Unsere erfolgreiche Fahrradprüfung am 2. Juni 2015

Nachdem wir die theoretische Prüfung am 26. Mai 2015 bereits absolviert und bestanden hatten, war es nun endlich soweit und wir konnten an der praktischen Radfahrprüfung teilnehmen. Petra vom Polizeikommando Lochau kam dafür am 02. Juni zu uns an die Schule, um uns beim Fahren genau zu beobachten. Pünktlich um 08.00 Uhr trafen wir uns mit unseren Fahrrädern auf dem Schulhof, setzten unsere Helme auf und gingen bis zum Startpunkt. Petra kontrollierte das erste Rechtsabbiegen und das genaue Achten auf die parkenden Autos am Straßenrand. Unser Fräulein beobachtete uns ganz genau beim Rechtsabbiegen in den großen Parkplatz der Kirche und beim Überqueren der Straße. Beim Gasthaus Krone angekommen, mussten wir vor allem auf die Stopp-Markierung achten und sicher stehen bleiben. Das war gar nicht so einfach! Anschließend fuhren wir wieder Richtung Schule und Petra beurteilte dann das Linksabbiegen bis zum Ziel. Wir fanden alle, dass das Abbiegen zum Schluss am schwierigsten war und wiederholten deshalb diesen letzten Teil der Prüfung, um uns an jeden Schritt genau zu erinnern. Nachdem alle wieder von ihren Rädern abgestiegen waren, versammelten wir uns für eine kleine Abschlussrunde. Petra lobte uns für das genaue und frühzeitige Zurückschauen und erinnerte uns aber auch daran, dass es auf den Straßen für Fahrradfahrer sehr gefährlich sein kann. Es ist besser einmal mehr zu schauen und dafür sicher zu fahren. Wir danken Petra sehr für ihre Zeit und die hilfreichen Tipps.

Von Jesus verwandelt - die Erstkommunion am 31. Mai 2015

Ein Wunder! Wirklich wunderbar!

Dies Wunder, es ist wirklich wahr!

Es fraß eine Raupe Blatt für Blatt

und wurde nicht satt.

Sie fraß vom Gemüse und vom Salat

und wurde nicht satt.

Zum Schluss spann sie sich still und fein

ein Häuschen und schlief darin ein.

Dort schläft sie, bis sie über Nacht

als schöner Schmetterling erwacht.

Dann breitet sie die Flügel aus und fliegt in die Welt hinaus. Ein Wunder! Wirklich wunderbar! Dies Wunder, es ist wirklich wahr! Von allem, was sich wandelt...

Wir freuten uns, dass unser großes Fest der Erstkommunion endlich da war, dass unsere ganze Familie und all unsere Freunde diesen großen Tag mit uns gefeiert haben, dass bei unserem Fest mit Jesus die ganze Pfarrgemeinde auf den Beinen war, dass wir das besondere Brot – die Hostie – das erste Mal kosten durften und dass Jesus in diesem besonderen Brot – als Brot des Lebens zu uns gekommen ist. Aber natürlich freuten wir uns auch über das wundervolle Familienfest und die tollen Geschenke! Vielen Dank für alles!

Lernen am Modell

Die Umweltwoche Vorarlberg 2015 bot ein Programm, das sich sehen lassen konnte. Im ganzen „Ländle“ waren alle eingeladen, unserer Umwelt wieder einmal bewusst zu begegnen. Gemeinden, Betriebe, Schulen und auch Einzelpersonen haben das Programm auf die Beine gestellt und engagieren sich das ganze Jahr hindurch für unsere Umwelt. Im Leiblachtal fand die Umweltwoche bereits zum sechsten Mal statt. Neben Vorträgen, Wanderungen, Exkursionen und einem Open-Air-Kino gab es auch erstmals ein Gemeinschaftspicknick am Bodenseeufer. Als Energy-Globe Sieger 2015 wollten wir in der Schule die Umweltwoche für ein weiteres Schulprojekt nutzen. Die Schüler sollten sich auf das in den vergangenen Jahren Gelernte beziehen und die alternativen Energiequellen zum Unterrichtsthema machen. Das Lernen sollte diesmal über das Tun stattfinden und so starteten wir mit einer Modellbaustunde in diese besondere Woche im Juni. Nach einem vorgegebenen Bauplan konnten die Schülerinnen und Schüler sich einerseits ein Modell für ein Windrad bauen oder einen solarbetriebenen Scooter. Die Aufgabe faszinierte und begeisterte die Mädchen wie die Jungen gleichermaßen und es wurde schnell klar, dass dieses Projekt in eine weitere Runde gehen muss. Denn als nach dem Zusammenbau die Modelle am Schulhof auf ihre Funktion getestet wurden, gab es kein Halten mehr und die Kinder konnten nun die beiden natürlichen Energiequellen Wind und Sonne über ihre Arbeiten selber testen und erleben. „Etwas, an das ich mich immer erinnern werde!“, so die Meinung eines Energiedetektivs während des Unterrichts dazu. Aber auch unsere „kleinen“ Klimazwerge leisteten einen Beitrag zur Umweltwoche, da sie Blumen sprechen ließen. Diese unterhielten sich nämlich in der Nacht darüber, wie die Menschen ihre Wiese oft hinterlassen, weil sie einfach alles wegschmeißen oder Dinge liegen lassen und waren nicht nur wütend darüber sondern vor allem sehr traurig. Außerdem konnten die Zwerge noch all ihr Wissen über den Umweltschutz mit einem Klimaspiel auffrischen. Denn wir wollen ohne die bunte Vielfalt, die gesunden Lebensmittel, dem reinen Wasser, der frischen Luft oder dem guten Boden in der Natur nicht sein!

Weltspieltag 2015

Die Initiative „Kinder in die Mitte“ unterstützt den Weltspieltag in Vorarlberg und lädt zum Mitmachen ein. Es besteht für Kinder ein Recht auf Spiel und die UN-Kinderrechtskonvention betont den Wert des Spiels und des Spielens für jedes Kind. Spielen ist für Kinder eine ganz wichtige Voraussetzung, um die Welt zu begreifen, eine eigene Identität zu entwickeln und eigene Fähigkeiten zu erkennen. Seit dem Jahr 2009 stellt das Land Vorarlberg den Weltspieltag unter ein Motto. Heuer hieß es: „Unsere Straße ist zum Spielen da!“ Das Motto lud dazu ein, den Straßenraum ein Stück weit für die spielenden Kinder zurück zu erobern. Dabei sollte die Freude am Spiel immer im Vordergrund stehen. Was aber, wenn das Motto dazu einlädt am 28. Mai hinaus zu gehen, Straßen zu sperren, Spielstraßen einzurichten und andere Freiräume zum Spielen zu nutzen und das Wetter lässt es nicht zu, da es tagsüber nur ein paar wenige Grad Celsius hat, Dauerregen eingesetzt hat und es jeden Moment zu schneien beginnen kann? Ganz einfach! Wir Erstklässler verlegen den Weltspieltag nach drinnen und machen aus einem Spieltag gleich eine ganze Weltspielwoche. Mit einem eigenen Spielpicknick-Ausweis konnten wir eine Woche lang jede „freie“ Zeit nutzen, um mit einem oder mehreren Freunden ein Spiel zu spielen. Oft taten wir dies nach der Erledigung unserer Aufgaben, oder in den freien Lernphasen, in den Regenpausen oder zur Einstimmung auf die Rechen- oder Deutschstunde. Ja, es stimmt, wir haben so keine neuen Freiräume zum Spielen geschaffen und draußen waren wir auch nicht, aber Spaß hatten wir mit Sicherheit und der war oft hör- und spürbar. Also bleiben uns die Spiele bis zu unserer letzten Werkstattwoche erhalten, damit wir noch ganz lange etwas davon haben.

Ein erster, ein zweiter und ein dritter Platz!!!!!!

Wie du auf dieser Seite bestimmt schon gelesen hast, haben alle Kinder unserer Schule am 23. März 2015 am Internationalen Känguru-Wettbewerb der Mathematik teilgenommen. Während die schulinternen Preisverleihungen schon im April in den Klassenzimmern stattfanden, wurden drei Schülerinnen unserer Schule zur Preisverleihung ins BG Blumenstraße eingeladen. Diese drei talentierten „Mädels“ konnten sich am 21. Mai 2015 in einer feierlich umrahmten Zeremonie ihre Landesurkunden und ihr Preisgeld abholen, denn diese drei wurden nach der Auswertung aller Wettbewerbsbögen unter die Top 5 des Landes Vorarlberg gereiht. Die ganze Schule gratuliert euch zu euren unfassbar großartigen Platzierungen und wir freuen uns riesig mit euch!

Bittgang nach Trögen

Am Donnerstag, den 21. Mai 2015 wanderten wir zusammen nach Trögen. Zuerst liefen wir zur ersten Station. Dort haben wir alle ein Lied gesungen. Dann haben wir alle kleine Mädchen und Buben aus Papier in einem Kreis auf den Boden gelegt. Danach mussten wir leise – ohne zu reden - bis zur zweiten Station laufen und dort dann erzählen, was wir auf dem Weg gehört hatten und wir sangen noch ein Lied. Nach der dritten Station war es endlich geschafft. Wir waren in der Kapelle angekommen, sangen Lieder und hörten eine Geschichte. Im Anschluss durften wir mit der Erlaubnis von „Frau Astrid“ in den „Stadel“ sitzen und endlich durften wir essen. Es war sehr weit, aber alle haben es geschafft und es war sehr toll.                        Ein Bericht von Estera Express

Die Radfahrprüfung kann kommen - unsere Räder sind bereit!

Auch in diesem Schuljahr war es uns sehr wichtig, unsere Räder überprüfen zu lassen. Denn nur mit einem verkehrssicheren Fahrrad kann die Radfahrprüfung erfolgreich absolviert werden. Der Landesschulrat für Vorarlberg bietet alljährlich in Zusammenarbeit mit dem ARBÖ und dem ÖAMTC die Fahrradprüfungsaktion für mehr Sicherheit mit den Fahrrädern an. Elke Bickel vom ÖAMTC war dazu zu uns an die Schule gekommen und begrüßte uns am Morgen auf dem Schulhof. Alle Räder wurden gemeinsam begutachtet und besprochen. Elke kontrollierte jedes Rad ganz genau und gab wertvolle Tipps an uns weiter. Wenn alle acht Sicherheitsmerkmale mängelfrei vorhanden waren, durfte "das Pickerl" für das Jahr 2015 aufgeklebt werden.

Die ersten Stunden in der Schule

Schon dreimal waren die vier Schulanfänger für das Schuljahr 2015/16 in unserer Schule und in ihrem Klassenzimmer zu Besuch. Dabei konnten sie zeigen, was sie schon alles im Kindergarten gelernt haben. Mit großer Begeisterung und hochmotiviert gingen alle an die neuen Aufgaben heran und waren offen für all die vielen Eindrücke, die sie hier in der Schule erwarteten. Jeder war sehr interessiert möglichst vieles kennen zu lernen, erklärt zu bekommen und stellte eine Frage nach der anderen. Noch ist es zeitlich gesehen immer ein sehr kurzes Vergnügen für die "Kindergärtler", doch schon in ein paar Monaten werden diese vier Kinder tagtäglich die Schultüre im Haus ansteuern und dürfen ihre ersten Schuljahre hier in unserer Volksschule als Schüler verbringen. Wir freuen uns alle schon sehr auf euch und können es kaum erwarten, dass wir euch am Schnuppertag im Juni alles zeigen dürfen und mit euch lernen können. Willkommen im Team! Schön, dass ihr bald bei uns seid!

Robin Hood - das Musical

Die im Mittelalter entstandene englische Legende von Robin Hood hat sich in jeder neuen Generation verändert. Vor allem die Figur des Robin Hood wurde oft umgedichtet. Aus einem gefährlichen Wegelagerer wurde erst ein enterbter Adeliger, danach ein gegen die Normannen kämpfender angelsächsischer Patriot und in der neueren Zeit ein Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit. Das Musical Robin Hood vereinigt all diese Erzählungen zu einer wunderbaren Inszenierung und so sahen wir im April 2015 ein Stück, das uns mitriss und begeisterte und dessen Lieder wir nach wie vor mitsingen können, sobald sie jemand anstimmt. Die Geschichte, die uns alle begeisterte, hat sich nämlich so zugetragen:

Kurz bevor König Richard von England zu seinem Kreuzzug aufbricht, setzt er seinen Bruder, Prinz John, als Regenten ein. Doch der geld- und machthungrige Prinz plündert das Land nur aus: Die einfachen Leute werden von Tag zu Tag ärmer, die Schatzkammern Prinz Johns dagegen voller und voller. Dieses große Unrecht ruft den pfiffigen Robin Hood und seinen Freund, den starken Little John, auf den Plan. Mit viel List und Tücke rauben sie Prinz Johns Schätze und verschenken das Geld an die Armen. Doch damit machen sich die beiden tapferen Streiter Prinz John zum erbitterten Feind, der Robin und Little John um jeden Preis das Handwerk legen will. Vor allem der Sheriff von Nottingham ist Robin spinnefeind. Außerdem will er Lady Mariann heiraten, die jedoch nur noch an einen denken kann, nämlich an Robin Hood. - Doch, wie du bestimmt weißt, wird am Ende alles gut!

Im Zeichen des Schmetterlings

Unser Kunstprojekt an der Schule mit Künstlerin Helga Hehle fand am 25. April 2015 seine Fortsetzung. Dabei stand der Schmetterling als Motiv im Mittelpunkt und ihn galt es nun künstlerisch darzustellen. Das Thema wurde zuvor in der Klasse sehr gut vorbereitet und alle Schüler der 2. Klasse meldeten sich dann auch zum Kunstprojekt an. Im Laufe des Vormittags entstanden dann wirklich sehenswerte Acrylgemälde, die so unterschiedlich sie auch wurden als Ganzes wieder zusammenpassten. Gerne nahmen die Kinder die Tipps und Tricks bezüglich der Materialien und der Umsetzung von Helga an und nun zieren die Kunstwerke den ganzen Mai über den Stiegenaufgang zu unserem Gemeindesaal. Danach werden sie zur Erstkommunion nochmals in der Kirche ausgestellt, bevor die jungen Künstler sie dann mit nach Hause nehmen werden, um dort dann einen angemessenen Platz für ihr Werk zu finden. Gratulation zu den gelungenen Gemälden, toll gemacht!

MALEN MIT HELGA IST ...

... abstrakt, weil man malen kann, was man will. - Geordie

... cool, weil es viele verschiedene Materialien gibt. - Jamie

... toll, weil sie sehr schöne Bilder mit uns malt. – Levin

... bunt, weil so viele bunte Farben und andere bunte Sachen dabei sind. – Tabea

... kreativ, weil wir viel zu dem Thema erfinden können. – Vova

... einfach klasse, weil alles TOLL war! – Anna Katharina

... künstlerisch, weil sie immer gute Ideen hat und uns dabei hilft. – Nelly

... lustig, weil sie mit uns lacht und Spaß dabei hat. – Cristina

... super, weil sie viele Materialien mitbringt. – Laurin

... fantastisch, weil man der Fantasie freien Lauf lassen kann. – Carolin

... genial, weil sie die besten Ideen hat. – Verena

... spitze, weil man mit ihr Spaß hat und schöne Bilder malen kann. – Phil

... fantasievoll, weil wir malen dürfen, was wir wollen. – Laura

... schön, weil wir tolle Bilder gemalt haben. – Finn

Echte Wissenschaftler führen ein Forschertagebuch

Die Erde ist der Boden, der uns trägt, aus dem die Pflanzen wachsen, auf dem die Tiere leben und wir Menschen wohnen. Auf der Erde sind wir zu Hause. Nachdem wir in der 1. Klasse bereits das ganze Jahr über ein Forschertagebuch führen, in dem wir alle Experimente mit den vier Elementen festhalten und skizzieren, war darum im Frühling die wertvolle und schützenswerte Erde unser Thema. In Sachgeschichten lernten wir den Regenwurm kennen und auch andere Tiere, die in und auf der Erde leben. Eine Fantasiegeschichte ließ uns gemeinsam mit der Schnecke Matilda durch einen wunderschönen Garten reisen und natürlich wollten wir auch selbst etwas pflanzen. Jedes Kind sollte zuerst seinen eigenen Pflanztopf bemalen. Danach wählten wir zwei verschiedene Pflanzensamen aus, die unterschiedlich tief gesät werden konnten. Wir entschieden uns für die Buschbohne und die Kresse. Nach dem Pflanzen wurde unser Tun sogleich im eigenen Forschertagebuch mit einer Skizze festgehalten. Bei unserer guten Pflege keimten die ersten Samen bereits am zweiten Tag und wir behielten die Fortschritte des Wachstums ganz genau im Auge, um unseren Beobachtungsbogen im Tagebuch korrekt ausfüllen zu können. Bereits nach sieben Tagen war die Kresse erntereif. Wir konnten sie nun mit nach Hause nehmen und einige von uns aßen leckere Kresse-Butterbrote oder gaben die Kresse in einen Salat. Beim Ernten waren wir jedoch sehr vorsichtig, denn nun galt es die Buschbohnenkeimlinge nicht zu verletzen und noch weiter zu pflegen, bis wir sie mit unserer neu erworbenen Gartenschaufel zu Hause einpflanzen konnten. Wer wird wohl die ersten Bohnen ernten? Wir werden es im Unterricht ganz sicher erfahren!

Malwettbewerb - "Unterwegs in meiner Welt"

Zeichnungen, Collagen, Comics oder Malereien in Farbe oder in Schwarz-Weiß, mit Pinseln, Farbstiften, Bleistift oder Kreide – alles war uns Schülern erlaubt, um unsere eigenen Ideen aufs Papier zu bringen. Wir Kinder sind ständig in Bewegung. Wir treffen uns mit Freunden, fahren mit dem Fahrrad, den Rollerblades oder dem Scooter, sind Mitfahrer bei unseren Eltern oder Verwandten im Auto, im Bus oder im Zug oder sind in der Schule und unserer Freizeit immer darauf bedacht in Bewegung zu bleiben. Jeder dieser Wege ist erlebnisreich und glücklicherweise meist von schönen Ereignissen geprägt. „Immer mobil – unterwegs in meiner Welt“ hieß das Thema des Malwettbewerbs 2015, an dem wir im Februar in der Schule teilgenommen haben. Nun am 13. April 2015 besuchte uns Kerstin von der RAIBA Leiblachtal, um die Siegerehrung vorzunehmen. Wir gratulieren herzlich den fünf jungen Damen, die die Jury mit ihrer Kreativität, der Darstellung, der Originalität und der Aussagekraft ihres präsentierten Kunstwerkes überzeugen konnten.

Herzlichen Glückwunsch!

Der Känguru-Wettbewerb der Mathematik fand heuer am 23. März statt. Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben heuer daran teilgenommen und sich am Wettbewerbstag bemüht ihr Bestes zu geben. Obwohl die landes- und bundesweiten Ergebnisse noch ausstanden, haben wir am 7. April schulintern eine Siegerehrung vorgenommen, denn für unsere Schule standen die Platzierungen gleich nach Eingabe der Ergebnisse auf der Wettbewerbsseite fest. Es ist allen Schülerinnen und Schülern zu gratulieren, dass sie diese doch für den Unterricht etwas ungewöhnlichen Aufgaben zum Teil so meisterhaft gelöst haben. Herzlichen Glückwunsch euch allen, denn für uns Lehrerinnen seid ihr mit euren Bemühungen und eurem Interesse an der Mathematik alle Sieger!

Wir dürfen Josef zu ihm sagen

Am 20. März 2015 wurde nach den Gemeindewahlen in der konstituierenden Sitzung unser neuer Bürgermeister Josef Degasper gewählt. An seinem ersten Arbeitstag im Gemeindeamt ein paar Tage später wollte er sich so bald wie möglich auch bei den Kindern der Schule vorstellen, zumal ja das Gemeindeamt und die Schule sich in einem Gebäude befinden und wir somit Tür an Tür arbeiten. Also bekamen wir gleich am ersten Tag nach den Osterferien Besuch vom neuen Bürgermeister. Er stellte sich bei uns vor und wir bei ihm und er forderte uns auf, dass wir mit allen Fragen und Anliegen direkt auf ihn zukommen sollen und wir dürfen alle Josef zu ihm sagen. Josef kam – wie er selbst meinte – nicht mit leeren Händen zu Besuch in unsere Schule. Er ließ uns vor der Pause noch eine köstliche Jause da. Frische Nussstangen, die er gemeinsam mit seiner Frau Regina für uns gebacken hatte, und leckere Salzbrezel ließen wir uns schmecken. Lieber Josef! Schön, dass du bei uns zu Besuch warst, dass wir dich kennen lernen durften und danke für die feine Jause! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dir. Die Kinder und Lehrerinnen der VS Eichenberg

Unser Studienlehrgang an der Kinder - UNI

 

Schon einige Wochen vor der Vorlesung der Kinderuni Vorarlberg hat unsere 2. Klasse die Zusage erhalten, dass wir die Vorlesung „Ganz schön vielsaitig – die Gitarre kann (fast) alles“ alle gemeinsam besuchen dürfen. Nachdem unser Jahresthema „Musikalische Bilderbücher“ lautet und wirklich ausgesprochen viele von uns selbst Gitarre lernen, konnte das Thema der Vorlesung gar nicht passender sein. Wir jungen Studierenden sollten dafür ins Vorarlberger Landeskonservatorium nach Feldkirch kommen. Das war aber überhaupt kein Problem, denn wir erhielten alle ein kostenloses Fahrticket vom Vorarlberger Verkehrsverbund und konnten somit am Studientag alle Busse und die Bahn gratis nutzen. Also starteten wir unseren Kinderuni – Tag pünktlich um 13:05 Uhr vor unserer Volksschule mit der ersten Busfahrt hinunter nach Lochau, stiegen dort in eine andere Linie um, die uns zum Bahnhof Bregenz brachte und fuhren dann mit dem Regionalzug eine Dreiviertelstunde nach Feldkirch. Die Zeit im Zug aber war sehr kurzweilig, denn wir aßen, tranken, unterhielten uns, lasen und spielten einige Lesespiele. Schon bald drang es durch den Lautsprecher: „Feldkirch Hauptbahnhof!“ Das hieß zusammenpacken und aussteigen. Ein etwa halbstündiger Fußmarsch führte uns durch die Feldkircher Innenstadt, in der es einiges zu sehen und zu besprechen gab, bis wir dann schließlich über die Fußgängerbrücke der Ill direkt zum Eingang des Landeskonservatoriums gelangten. Dort hieß es, leise zu sein, denn ein paar Studenten absolvierten gerade eine Prüfung in einem der Musikräume. Wir wurden ausgesprochen nett empfangen, erhielten unsere Studienausweise, die wir dann anschließend mit einem Aufkleber für die besuchte Vorlesung versahen und unsere Studienmappe, um alle Handouts und Notizen darin sammeln zu können. Es war uns gleich klar, dass es uns sicher nicht mehr gelingen würde, heuer noch weitere fünf Studiengänge zu besuchen, um an der Sponsionsfeier teilzunehmen und um ein Kinderuni - Diplom zu erhalten, aber es galt nun sich in der Bibliothek des Konservatoriums leise einen Platz zu suchen, denn der Hörsaal war schon sehr gut besucht. Wir konzentrierten uns also auf den heutigen Dozenten und waren gespannt auf die Vorlesung. Unser Dozent Mag. Augustin Wiedemann begrüßte uns, stellte sich selbst ein wenig vor und unterrichtet natürlich selbst am Landeskonservatorium – na klar – Gitarre. Vorerst gab es einiges an Theorie zur Gitarre zu hören, die als das meistgespielte Instrument weltweit gilt. Wir betrachteten die Teile der Gitarre anhand des ganz besonderen Instrumentes von Mag. Wiedemann. Er baute auch vor unseren Augen eine Frameguitar zusammen, um darauf zu spielen und erzählte uns von der Vihuela, die ein Vorläufer der Gitarre war und ihre Blütezeit im Spanien des 16. Jahrhunderts hatte. Ein Spanier war es auch, der die klassische Gitarre, wie wir sie heute kennen, entwickelte. Er hieß Antonio de Torres und lebte von 1817 bis 1892. Natürlich kam auch die E-Gitarre zur Sprache und die erste E-Gitarre, die in Massenfertigung hergestellt wurde, war die Fender Telecaster. Nach all den vielen Informationen war es nun an der Zeit für ein Quiz. Dabei zeigte uns Mag. Wiedemann neun verschiedene Filmausschnitte und wir sollten uns zwei Dinge überlegen: Welchen Stil spielt der Gitarrist? und Wer ist der Spieler? Obwohl wir eine Auflistung aller Stile und Musiker als Unterstützung für das Quiz erhielten, stellte sich die Aufgabe als gar nicht so einfach heraus. Doch auch wenn wir am Ende nicht so sehr viele komplett richtige Antworten notiert hatten, was unser Dozent auch schon vorausgesagt hatte, so war es unheimlich schön zu sehen und zu hören, wie unterschiedlich eine Gitarre doch klingen kann, wie verschieden man doch auf ihr spielen kann und welche berühmten Musiker sich mit ihrem Gitarrenspiel einen großen Namen gemacht hatten. Von der Volksmusik bis hin zu Tango und Jazz, von Flamenco bis hin zum Hard Rock, von Jimi Hendrix bis Andres Segovia von Bach und Schubert bis Michael Jackson und Bruno Mars, das alles kann die Gitarre spielen und noch mehr. Zum Ende der Vorlesung verabschiedeten uns noch vier Studenten von Mag. Wiedemann mit dem Lied „Happy“ in einer Gitarrenversion und genauso happy verließen wir dann auch die Bibliothek, erhielten zum Abschied noch eine Jause, die wir uns dann im Park des Konservatoriums schmecken ließen und traten dann wieder mit Bus und Bahn unsere Heimreise nach Eichenberg an.

Pausenzeit - schöne Zeit!

Was passiert eigentlich in unserer großen Pause? Ja, wir essen und trinken, unterhalten uns oder machen einen kleinen Rundgang durchs Klassenzimmer oder die Garderobe. Aber vor allem spielen wir zusammen und genießen eine gute gemeinsame Zeit. Damit du einmal sehen kannst, was so gespielt wird in unserer Pausenzeit gewähren wir dir erneut einen kleinen Einblick. Denn gerade im Winter und an den Regentagen ist die Möglichkeit eine bewegte Pause zu erleben aufgrund des kleinen Raumangebotes sehr gering. Deshalb bewegen uns gemeinsame Spiele und Aktivitäten, die uns als Team stärken und einfach nur großen Spaß machen. Regelmäßig werden uns neue Spiele und Möglichkeiten der Pausengestaltung gezeigt und gerade jetzt vor Ostern gab es ein paar Renner, die wir sehr gerne gespielt haben.

Doch wenn jetzt bald das Wetter mitspielt und die Tage wieder wärmer werden, dann gehen wir einfach gerne raus. Spielen Ball, hüpfen mit dem Seil oder nehmen uns etwas aus unserer Pausenkiste mit nach draußen. Denn wir sind startklar für unsere bewegten Pausen im Freien! Der Frühling kann kommen!

Vorstellung der Erstkommunionkinder

Am Sonntag, den 15. März wurden unsere fünf Erstkommunionkinder in einer feierlichen Messe allen Bürgern im Ort vorgestellt. In der Messe erneuerten die Kinder auch ihr Taufversprechen und sind nun wieder einen Schritt weiter auf ihrem Weg zu ihrer Erstkommunion. Von Jesus verwandelt ist ihr Thema und als Symbol dafür wählten die Familien und ihre Kinder die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling. Jedes Kind hat sich dann für seinen ganz eigenen Schmetterling entschieden, hat ihn angemalt, ausgeschnitten und nach den eigenen Vorstellungen ausgestaltet. Zu Hause in den Tischrunden stand die Verwandlung zum Schmetterling mit seiner ganzen Symbolkraft ebenfalls im Mittelpunkt und dann hörten und spielten die Kinder auch Geschichten von der Verwandlung. So eben auch von der kleinen Raupe Strubbelhaar, die immer großen Hunger hatte und von der die anderen Tiere alle behaupteten, dass sie so hässlich sei, was sie sehr traurig machte. Doch als die Raupe ganz tief in sich hineinhorchte und die Zeit gekommen war, wurde aus Strubbelhaar ein wunderschöner Schmetterling. Durch dieses Wunder wurde der kleinen Raupe ein verwandeltes Leben geschenkt.

 

ENERGY GLOBE

Gesamtsieger Vorarlberg 2015

Noch in den Semesterferien kam die Nachricht, dass das Projekt der Leiblachtaler Energiedetektive den ENERGY GLOBE 2015 gewonnen hat. Nun sollten wir also für unsere so effektiven Energiesparmaßnahmen noch als „Zuckerl“ obendrauf einen so wichtigen Preis bekommen. Der ENERGY GLOBE Award wurde bereits 1999 vom österreichischen Energiepionier Wolfgang Neumann gegründet und ist heute der weltweit renommierteste Umweltpreis. Diese Auszeichnung soll innovative und nachhaltige Projekte einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die Leiblachtaler Energiedetektive sind ein solches herausragendes und nachhaltiges Best-Practice-Projekt und wir sind ein Teil davon. Unser Siegerprojekt hat sich nun auch automatisch für die Ausscheidung zum ENERGY GLOBE Österreich qualifiziert. Die Preisverleihung des regionalen Awards sollte nun aber bei uns hier am Eichenberg stattfinden und wir sollten kurz ein paar unserer Beiträge zu diesem Klima- und Energieprojekt an unserer Volksschule vorstellen, was kurzfristig zu einem kleinen Problem wurde. Denn, welche der vielen Unterrichtseinheiten, Projekte oder ganzjährig durchgeführten Arbeiten sollten wir nur vorstellen? Die Auswahl fiel zuerst sehr schwer und dann haben wir uns doch für fünf Dinge entschieden, die dafür gesorgt haben, dass wir für viele der Umweltprobleme in unserem nächsten Umfeld – der Schule und auch unserem Zuhause – sehr gut umsetzbare Lösungen gefunden hatten. Jetzt verwenden wir dadurch unsere Ressourcen sparsamer und schonender und was das wichtigste ist, all das passiert ganz selbstverständlich von der ersten Schulstufe an und die Aufgaben werden von einer Schülergeneration an die nächste weitergegeben. Das war das Ziel und das haben wir auch tatsächlich und messbar erreicht!

Am 6. März wurden wir Leiblachtaler Energiedetektive dann vom Fachbereichsleiter DI Christian Vögel mit dem ENERGY GLOBE Vorarlberg ausgezeichnet. Um 10.30 Uhr trafen wir uns darum mit den Energiedetektiven aus den benachbarten Schulen bei uns im Gemeindesaal Eichenberg. Dort wurden noch einmal unsere beachtenswerten Verbrauchssenkungen präsentiert. Wie etwa unsere Verbrauchsreduktion beim Strom von über 30 Prozent im letzten Jahr und auch heuer sind wir wieder auf einem sehr guten Weg. Die Jury hob hervor, dass unser Projekt das Bewusstsein bei jungen Leuten bildet und das Bewusste gleich messbar und nachvollziehbar in die Tat umgesetzt wird. Wir durften dann unsere fünf Plakate vorstellen und allen Gästen zeigen, was wir hier an der Volksschule Eichenberg alles für unser Umweltprojekt tun und welche tollen Ergebnisse wir vorweisen können. Und nachdem wir die Preisverleihung auf unsere ganz besondere Art musikalisch mit einem unserer Energiesparlieder ausklingen ließen, wollten wir nur noch den Pokal in unseren Händen halten und uns über unsere Leistungen und den dafür erworbenen ENERGY GLOBE Award freuen.

Es werden in diesem und in den nächsten Schuljahren noch weitere spannende Projekte folgen, da wir durch die finanzielle Unterstützung der Energieregion Leiblachtal wundervolle Lehr- und Lernmittel für unsere Schule anschaffen konnten, die unseren Unterricht auch zukünftig bereichern und uns ganz viel Spaß bereiten werden. Jedenfalls ist jetzt mit dem für uns so überraschenden Erhalt des ENERGY GLOBE Awards ganz sicher nicht Schluss! Das Gegenteil ist der Fall! Wir wollen nun auch zukünftig Jahr für Jahr dieses großartige Sparprogramm fahren und somit aktiv unseren Beitrag zur geplanten Energieautonomie des Landes Vorarlberg leisten.

Lesetandems schon im 3. Jahr in Folge

Es ist ein fixer Bestandteil des Unterrichts an unserer Kleinschule geworden – das Lesetandem-Training. Gleich nach den Semesterferien ging es mit dem ersten Probetraining los, um nochmals alle auf die Regeln hinzuweisen, die sowohl für die Lesesportler als auch die Lesetrainer gelten. Außerdem starteten die Erstklässler mit ihrem allerersten Lesetraining, das von ihnen schon mit Spannung erwartet wurde. Denn die Großen an der Schule hatten ihnen schon einiges darüber erzählt. Zehn Trainingseinheiten werden nun wieder bis zu unserer ersten Meisterschaft abgehalten und das Training macht den Schülern Freude und sie erkennen selbst, dass sie Fortschritte machen. Insgesamt werden in zwei Etappen noch je 10 Trainingseinheiten folgen, sodass jeder Schüler bis Mai 30 Trainingseinheiten und drei Meisterschaften absolviert hat. Interessiert? Hier gibt es mehr darüber!

Herzlich Willkommen bei uns!

Doris heißt sie also und nett ist sie. Sie hat auch interessante Dinge mitgebracht, spannend erzählt und uns alles genau erklärt. Ja Doris, das ist unser neues „Zahnputzfräulein“, das am Aschermittwoch zum ersten Mal bei uns in der Klasse war. Uns Kleinen hat sie viele Tiere aus Afrika mitgebracht und ein großes grünes Krokodil, das uns eine Geschichte vom Nil und der Zahnputzklasse erzählt hat. Wir Großen durften mit Doris Wissenswertes über Nahrungsmittel und deren Zuckergehalt herausfinden. Außerdem haben wir nochmals wiederholt, welche Inhaltsstoffe in unseren Lebensmitteln unsere Zahngesundheit gefährden. Darum ist das richtige und regelmäßige Zähneputzen so wichtig. Wenn wir das nämlich tun, dann können unsere Zähne sehr lange gesund bleiben. Natürlich haben wir dann auch alle zusammen erneut das richtige Putzen geübt. Dabei half uns „Jackie Beißer“ und lässige Musik sorgte für den richtigen Putzrhythmus. Schön, dass Doris im Frühling wiederkommt! Herzlich Willkommen bei uns im Schulteam!

Faschingsaus- "KLANG"

Klangvoll begann der Faschingsdienstag bei uns in der Schule, als wir uns morgens herzlich und lautstark mit einem „ORE-ORE“ begrüßten. Viele liebe kleine Gäste besuchten uns: Da waren Graf Zahn, Indianer, Cowboys, Piraten, ein verrückter Professor, Ritter Simibert, der Holleradio, Engel und eine Fee, Hippies, Wesen aus dem All, die Polizei und die hübsche Finnja, und ob ihr es glaubt oder nicht, sogar ein blaues Pferd stand plötzlich auf dem Flur. Sie alle wurden von einer besonders schlauen Eule und einem sehr berühmten Musikstar, von dem noch gar keiner gehört hatte, empfangen. Und nur Minuten später klangen die ersten Lieder aus den Klassenzimmern, damit alle danach eifrig mit ihren Schulaufgaben beginnen konnten, was wir dann auch taten. Gegen 10.15 Uhr – wir wollten uns gerade mit unserem Schildkrötentanz fit machen für den zweiten Teil des Vormittags, da erschreckte uns ein lautes Klopfen an der Tür. Schnell gingen wir in Deckung, doch es war nur ein zahmes Zebra, das wohl vom Karneval der Tiere übrig geblieben war. Auch ein niedlicher Marienkäfer flog ihm hinterher und zu guter Letzt kam der große Auftritt eines sehr bekannten Dirigenten, der den Trompeter aus seinem Orchester mitbrachte. Es dauerte nur einen Tanz lang und schon hatten sie uns mit ihren wunderbar klingenden Instrumenten und Stimmen überredet, die Großen unserer Schule in ihrer Klasse abzuholen, um dann gemeinsam in den Turnraum zu ziehen. Dort erwarteten uns jede Menge Spiele, die alle entweder mit unseren Lesewerkstätten, den Instrumenten, mit verschiedenen Klängen und Melodien, Rhythmen und viel Bewegung zu tun hatten. Der Dirigent leitete das „Faschingsorchester“ souverän und jeder, der wollte, konnte auch mitspielen. Wir hatten viel zu lachen, fanden die Spiele wirklich spannend und interessant und konnten mit unserem Wissen zu den klassischen Klängen tatsächlich sogar den Dirigenten beeindrucken. Er war sogar so beeindruckt, dass er uns mit seinem Gefolge noch gerne zur Belohnung Faschingskrapfen und Saft ausgab. „ORE - ORE“, das schmeckte vielleicht lecker! Also gingen wir mit den Hausaufgaben bepackt, gut gelaunt und schon etwas satt nach Hause, um dort gleich von unserem „Faschingsaus- „KLANG“ zu erzählen.

Ziemlich "elektrische Früchtchen"

Anfang Februar war es wieder an der Zeit den Experimentierkoffer zu öffnen, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, mit Hilfe eines Versuchsaufbaus selbst ihre Schlüsse daraus zu ziehen. Zum Einstieg durften vier frei zusammen gestellte Gruppen verschiedene Strophen eines Energiespar-Raps zu Ende dichten und jede Strophe dann auch gleich mit den passenden „MOVES“ einstudieren. Schon 15 Minuten später kam der Rap zur Aufführung und er wirkte schon beim ersten Mal echt „COOL“. Nach dieser so rhythmischen Einstimmung auf das Thema Energie, durften wir dann in fünf Forschergruppen weiterarbeiten. Aus den bereit gelegten Materialien suchte sich jede Gruppe nach einer Materialliste die für den Versuchsaufbau notwendigen Teile heraus. Nun erhielt jedes Team die schriftliche Beschreibung eines Versuches. Zwei Zitronen oder zwei Kartoffeln, je zwei Zink- und zwei Kupfernägel sollten mit Hilfe von drei Stromkabeln und Krokodilklemmen zu einem Stromkreis verbunden werden, der sein Ende in einem kleinen runden Gerät mit Digitalanzeige hatte. Schon nach einigen Minuten ertönte ein lautes „Aha!“ in einer Gruppe und auch alle anderen Gruppen ließen bald danach vermuten, dass irgend etwas passiert sein musste, das alle kleinen Forscher faszinierte. Es stellte sich bei erfolgreich aufgebautem Versuch nämlich heraus, dass die Kinder tatsächlich eine Fruchtbatterie gebaut hatten, die das kleine runde Ding – das sich als Uhr herausstellte – zum Laufen brachte. Die Fruchtsäure und die positiven und negativen Teilchen der verschiedenen Metalle einerseits und der sauber aufgebaute Stromkreis andererseits brachten den Stromkreis in Gang und die Uhr zum Ticken. Leider stellten wir dann auch bald fest, dass unsere „elektrischen Früchtchen“ wohl bald verrotten würden und die selbst gebaute Batterie somit der Vergangenheit angehören würde. Also bauten wir den Versuch wieder ab und legten alle wiederverwendbaren Teile zurück in den Experimentierkoffer. Die Zitronen und Kartoffeln sind nun ja nicht mehr zum Verzehr geeignet, aber das nächste Experiment mit den anderen Materialien wird sicher wieder super spannend werden. Die Zeit bis dahin vertreiben wir uns – unter anderem - mit unserem neuen „Energiespar-Rap“!

Wichtig und wertvoll - bei jeder Witterung

Tief winterlich zeigte sich der Eichenberg beim Besuch von Manfred vom Polizeiposten Lochau. Nicht nur, dass es zuvor schon tagelang kräftig geschneit hatte, nein, just an diesem Tag fegte ein eisig kalter Wind durchs Dorf, der einem den Schnee waagrecht ins Gesicht wehte. Dennoch machten wir uns nach ein paar kurzen Erklärungen im Klassenzimmer auf zu einem ausgedehnten „Spaziergang“ durch die Straßen des Dorfkerns. Dabei nutzten wir dann auch jede Gelegenheit, um die Hauptstraße zu überqueren und um das theoretisch gelernte auch gleich praktisch zu üben. Bei all der Ernsthaftigkeit blieb jedoch auch der Spaß nicht auf der Strecke, da der Sturmwind mehrfach versuchte Manfred die Mütze seiner Uniform vom Kopf zu wehen, was dann schließlich auch gelang. Als Manfred beim Versuch diese wieder einzufangen auch noch ausrutschte und wir zusehen konnten, wie die Mütze über die Massen von Schnee davon kullerte, da wurde uns trotz der Eiseskälte plötzlich ganz warm vor Lachen. Das schönste daran war aber, dass auch Manfred sehr viel Humor zeigte, selbst herzhaft lachen musste und sich auch nicht weh getan hatte. Wir freuen uns, wenn Manfred mit seiner Kollegin im Sommer wieder kommt, damit wir ihm zeigen können, was wir von ihm Wichtiges und Wertvolles gelernt haben.

Schinachmittag am 30. Jänner 2015

 

 

Der Schitag - der war wundervoll,

er war so richtig schön und toll.

Es schneite viel, so richtig viel,

darum wollten wir alle schnell ins Ziel.

Rechnen und Schreiben war uns egal,

das Schifahren war phänomenal.

Darina war natürlich auch mit dabei

und flitzte immer wieder an uns vorbei.

Wir fuhren rauf und runter und waren dabei sehr munter.

Wir durften auch durch den Stangenlauf

und nahmen einen Sturz in Kauf.

Linda und Reini halfen uns schon sehr,

bis heute sahen wir sie nicht mehr.

Vielen Dank an Reini und Linda,

es danken euch sehr die VS Eichenberg Kinder!

Tabea und Cristina

Mein eigenes Energiesparhaus

Gemeinsam achten wir in der Schule und auch zu Hause jeden Tag darauf, nicht unnötig Energie zu verschwenden. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Schuljahr. Das Ziel ist es aber, die Maßnahmen zum Energiesparen ganz selbstverständlich in unseren Alltag zu integrieren, ohne dass man lange darüber nachdenken oder ein Projekt daraus machen muss. So sollen unsere Energiesparmaßnahmen in der Zukunft für gute Luft sorgen und darüber freuen sich die Pflanzen, die Tiere und wir Menschen. Später einmal wollen wir dann unser eigenes Haus so bauen, dass es sich selbst mit Strom und warmem Wasser versorgen kann und in den kalten Wintertagen für Wärme sorgt und zwar ganz ohne Öl, Gas oder Kohle etc. Darum haben wir unsere eigenen Energiesparhäuser entworfen. Mit Hilfe der Pappschablonen-Häuschen, die uns vom Energieinstitut Vorarlberg zur Verfügung gestellt wurden, konnten wir uns alle technischen Details wie Photovoltaik- und Solaranlagen, Wärmedämmung, Heizungsanlagen mit Erd- oder Luftwärme, aber auch praktische Dinge wie Regenfallen, Mehrfachverglasungen bei Fenstern und auch die Vorkehrungen für den Ökostrom aus der Steckdose für zukünftige Fahrzeuge noch einmal ins Gedächtnis rufen. Danach ging es an die Ausführung des eigenen Energiesparhauses der Träume und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Unser Monitoring-Workshop am 19. Jänner 2015

 

Schon zu Beginn des Schuljahres wurde vereinbart, dass unser Energiekoordinator Bertram Schedler sich etwa zum Halbjahr bei uns melden würde, um mit uns gemeinsam eine erste Zwischenbilanz zu ziehen, um also den IST-Stand unseres Energieprojektes „Leiblachtaler Klimaschulen“ aufzuzeigen. Nachdem im Herbst alle Zweitklässler die Ausbildung zum Klimadetektiv absolviert und die Erstklässler sich das richtige Verhalten als Klimazwerg wiederum eingeprägt hatten, sollten die Kinder beim Monitoring auch die Hintergründe des Klimaschulen-Projekts erfahren. Dafür brachte uns Bertram eine Präsentation mit, die genau aufzeigte, welche Ziele sich die Vereinten Nationen, die Europäische Union, das Land Vorarlberg und eben auch die Leiblachtalgemeinden mit ihren Schulen gesetzt haben, um den Klimawandel einzudämmen. So möchte das Land Vorarlberg bis 2050 ohne Öl, Gas, Kohle, Benzin oder Diesel auskommen. Und ein Schüler hätte es während der Präsentation nicht treffender formulieren können als mit folgendem Kommentar: „Der Klimaschutz ist sooo wichtig, denn der führt zu einer besseren Zukunft von uns Kindern.“ Damit die wichtigsten Maßnahmen zum Klimaschutz für die Kinder abrufbar und präsent bleiben, stand das TUN natürlich wieder im Mittelpunkt und wir versuchten im Klassenzimmer erneut so zu handeln, wie es jeder Baum draußen in der Natur tut. Mit Hilfe der plakativen Tafeln aus der Ausstellung „Klima Verbündet“ durften die Kinder wieder so viele CO² Moleküle wie möglich aus unserer Atmosphäre entfernen, was den Kindern sehr rasch gelungen war. Dabei hatten wir gleichzeitig eine wundervolle Wiederholung aller vereinbarten Punkte zu den Energiesparmaßnahmen in unserem Schulhaus. Doch dann kam endlich der spannendste Teil dieser Projekteinheit. Nachdem wir im letzten Jahr bereits ein so grandioses Energiesparergebnis hatten, waren wir nicht so sicher, ob wir dies nun noch einmal toppen könnten. Anhand der laufenden Aufzeichnungen der Zählerstände durch unsere Energiedetektive konnte Bertram uns anhand eines Diagramms den genauen Vergleich zum letzten Jahr zeigen. Bei Wärme und Strom lassen sich für unsere Schule tatsächlich weitere Einsparungen gegenüber dem Vorjahr erkennen, was die Kinder sichtlich stolz machte. Nur der Wasserverbrauch ist etwas gestiegen, wobei dies ein paar Tage später bei der Rückmeldungsrunde mit den Kindern aufgearbeitet wurde und vielleicht dem warmen Herbst und dem Gießen der Pflanzen rund um den Schulhof geschuldet ist. Doch insgesamt gesehen sind wir auf einem guten Weg und werden uns bis zum letzten Schultag und darüber hinaus um das Energiesparen kümmern. Außerdem werden wir Kinder uns gemeinsam mit unseren Lehrerinnen darüber Gedanken machen, was wir uns für unser Energiefest zum Schuljahresende wünschen und von Bertram bekamen wir noch ein Plakat mit Energiespartipps für zu Hause und zwei Wasserspararmaturen. Danke dafür und für die interessant gestaltete Unterrichtseinheit!

Und weil der Winter sich gerade in seiner ganzen Pracht zeigt - noch einmal gerodelt - "SO A GAUDE!"

Einige Eindrücke von unserem ersten Rodelausflug 2015

An Heilig Abend in der Pfarrkirche

Es war am 24. Dezember. Am Nachmittag schien die Sonne und strahlte vom Himmel herab. Klirrend kalt war es und die Fernsicht über den Bodensee war einfach nur gewaltig schön. Da trafen wir uns alle im Pfarrhaus, um uns warm zu singen und um uns unsere Kostüme anzuziehen, die wir alle für das Krippenspiel mitgebracht oder gebastelt hatten. Wir waren aber nicht nervös oder aufgeregt, sondern freuten uns schon alle sehr auf die Aufführung. Kaum waren wir alle umgezogen, stellten wir uns zum Einzug auf und gingen alle zusammen über die Dorfstraße, durch die Sakristei hinein in die Pfarrkirche. Erst jetzt konnten wir alle sehen, dass die Kirche sehr gut besucht war, denn es war kein Plätzchen mehr frei. Nach einer kurzen Einführung von Pfarrassistent Niko Prajnic konnte unsere Aufführung beginnen. „Auf nach Bethlehem“ hieß es dann, als die Erzählerin mit ihrer wunderbaren Stimme begann, und wir spielten die Weihnachtsgeschichte nach und sangen die schönsten Weihnachtslieder dazu. So etwa verkündeten die Boten den neuen Erlass des Kaisers Augustus, Maria und Josef zogen los und suchten eine Unterkunft in Bethlehem, die Menschen dort waren nicht sehr nett zu ihnen bis auf eine liebe junge Wirtin, der Erzengel erschien ihnen und der Engelschor jubilierte, die Hirten wunderten sich über den leuchtenden Stern am Himmel und die drei Weisen brachten schließlich dem Jesuskind die Geschenke. Alles endete mit dem Lied „Stille Nacht!“, in das bald jeder in der Kirche einstimmte und das mit einem tosenden Applaus für uns junge Darsteller endete. Daraufhin erwiderten wir musikalisch mit einem „Feliz navidad!“. Nachdem dann alle das Friedenslicht aus den Händen der Jugendfeuerwehr entgegengenommen hatten, blieben wir noch ein Weilchen bei der Agape auf dem Kirchplatz, bis mit wundervollen Stimmungsbildern die Sonne untergegangen war. Wir freuten uns nun alle schon auf Heilig Abend daheim und die Bescherung im Kreise unserer Familie, doch das Krippenspiel war einfach wunderbar und unser Fräulein meinte, dass wir großartig waren und sind.

Hier im Anhang findest du noch ein paar Bilder von der Generalprobe und unserer Erstaufführung des Krippenspiels am Seniorennachmittag im Festsaal in Eichenberg.

Ein generationenübergreifendes Projekt

Nach dem verlängerten Nikolaus-Wochenende 2014 erwartete uns Schüler ein Schultag, der ganz im Zeichen des Lesens stand. An diesem Projekttag konnten wir in vier Unterrichtsräumen das Lesen in seiner ganzen Vielfalt erleben. Allerdings war dies nur möglich, da unsere Lehrerinnen eine ganz besondere Unterstützung erhalten haben. Zwei Eichenberger „Lese-Omas“ erklärten sich im Vorfeld bereit, zwei der vier Stationen des Projekttages an der Schule zu übernehmen. In jahrgangsgemischten Gruppen eingeteilt unternahmen wir so am 9. Dezember eine Lesereise durch das komplette Schulhaus. Dabei las uns „Oma“ Karin am „Lagerfeuer“ aus einem Bilderbuch vor und ließ gut vorbereitet die Figuren aus dem Buch lebendig werden. „Oma“ Maria hingegen ließ es im Turnraum der Schule so richtig krachen, indem sie mit den Kindern ein Lesespiel mit viel Power spielte, das vor allem Leseverständnis, Reaktion und Schnelligkeit forderte. Wir Lehrerinnen hatten für die Kinder einerseits eine Bewegungsgeschichte vorbereitet, die auch das Blitzlesen mit eingebaut hatte und ein Lesequiz, das die Lesefähigkeiten aller Schulstufen benötigte und das vor allem viel Spaß bereitete. Nachdem alle vier Stationen der Lesereise absolviert waren und der Ausweis eines jeden Schülers abgestempelt war, hieß es viel zu schnell und schweren Herzens Abschied zu nehmen von den beiden „Lese-Omas“, die uns versicherten, dass auch sie großen Spaß hatten mit diesem Schulprojekt und dem Arbeiten mit den Schülern.

Im Anschluss erwartete die Schüler noch eine weitere Überraschung an diesem Tag. Denn ein ganz besonders lieber Nikolaus hatte uns heimlich zwei riesige Pakete in den beiden Klassenzimmern versteckt, die es nun auszupacken galt. Zur Freude aller waren beide Pakete voller neuer Bücher für die Klassenbücherei und jeder, der sich schon auf Anhieb entscheiden konnte, lieh sich auch gleich eines davon aus und nahm es zum Lesen mit nach Hause, um dann in der Schule davon berichten zu können oder auch eine Leseempfehlung abzugeben. Wir finden – der Nikolaus ist ein echt cooler Typ, denn die Geschenke finden wir einfach nur super. Super waren aber auch unsere beiden jung gebliebenen Eichenberger Seniorinnen. Darum möchten wir Lehrerinnen uns bei den beiden „Lese-Omis“ herzlich bedanken und zeigen uns beeindruckt von dem Einsatz, den Karin und Maria gezeigt haben und wir würden uns sehr freuen, wenn wir diese Lesereise in dieser oder in einer ähnlichen Form nochmals wiederholen könnten.

Übrigens kamen ein paar Schüler und Schülerinnen einige Tage später deutlich früher zur Schule als sonst üblich. Und so begab es sich, dass sich eine Schülerin schon in aller Frühe als „Lese-Oma“ betätigte, was die anderen sichtlich genossen haben.

Singen, spielen, forschen, lernen - alles der Umwelt zuliebe!

Ende November trafen wir uns alle im Klassenraum der 1. Klasse, um dort zwei besondere Unterrichtseinheiten zum Thema „Energie, Umwelt und Klimawandel“ zu erleben, die selbstverständlich mit unserem „Powerklauer“-Lied begannen. Für diese Einheiten bereiteten wir Lehrerinnen 11 verschiedene Spielstationen vor, die alle mit den Themen Klimawandel, Energieverbrauch oder Umweltschutz zu tun hatten. Dabei war nicht nur das Wissen der Kinder gefragt, sondern auch die Reaktionsschnelligkeit, die Lesefähigkeit, das Kopfrechnen und die Teamfähigkeit. Die Hauptaspekte waren aber mit Sicherheit die Freude am gemeinsamen Lernen und der Spaß an den verschiedenen Lernspielen. Ob beim Buchstabensalat, Wortgitter, Kreuzworträtsel, dem 100 Punkte Sammler, den Klimafee-Aufgaben oder dem Galgenraten verkehrt herum, um hier nur ein paar der Spiele zu nennen, so gab es nach jedem Spiel Puzzlestücke für eine 3D-Windmühle zu gewinnen, die dann die jeweilige Gruppe verbauen durfte. Als dann die Windmühle nach Beendigung aller Spielrunden fertiggestellt war, sollten auch die Kinder selbst noch etwas bauen. Dafür aktivierten wir zum ersten Mal unseren neuen Experimentierkoffer im Unterricht. Die Kinder konnten sich dort nun die Teile für ein mit Sonnenenergie angetriebenes Windrad holen und im Team zusammenbauen. Die Schüler benötigten dazu nur ein paar überlegte Handgriffe. Schon steckte der Propeller auf dem Motor, der dann mit zwei Kabeln von seinen Kabelenden ausgehend mit den Knöpfen der Solarzelle angeschlossen wurde. Dabei haben die Kinder so genau gearbeitet, dass jedes Windrad auf Anhieb funktionierte. Das haben wir selbstverständlich gleich draußen auf dem Schulhof getestet. Am meisten schien die Kinder neben dem gelungenen Versuch aber zu beeindrucken, dass die Solarzelle trotz des bewölkten Himmels und dichten Nebels immer noch genügend Energie produzierte, um den Motor anzutreiben und somit den Propeller. Nun sind alle schon neugierig auf die nächsten Versuche mit den Materialien des Experimentierkoffers.

Ein Bild, das alles sagt

Wir freuen uns sehr, dass wir im Jahr der Musik einen so regen Kontakt zum Eichenberger Musikverein haben. Denn nach unserem Besuch bei den geschätzten Musikanten Ende Oktober diesen Jahres, kam der Musikverein erneut auf uns zu. Diesmal ging es um eine Bitte. Immer wieder betrachteten einige der Musiker nämlich, die von den Kindern ausgestellten Zeichnungen, Collagen und Bilder an unserer Schultüre und erfreuten sich daran. Nachdem nun der Musikverein schon seit längerem nach einem neuen Titelbild für ihre Konzerteinladungen suchte, besuchte uns eines Nachmittags Fähnrich Hehle Paul im Auftrag des MV Obmannes. Bei einem regen Austausch unter anderem über die schöne Musikstunde im Probelokal kam auch das Anliegen zur Sprache, ob wir Lehrerinnen uns nicht vorstellen könnten, mit den Kindern der Volksschule ein Titelbild zu gestalten. Für uns stellten sich da keine Fragen mehr, denn wir freuten uns sehr darüber, dass man uns als Schule und den Kindern so viel Vertrauen schenkt. So wurde am selben Tag noch von uns Lehrerinnen eine Projekteinheit eingeplant, das Layout besprochen und der Musikverein gab uns noch als Planungsimpuls sein Motto „Freude an der Musik“ bekannt. Schon Mitte November waren die Vorbereitungsarbeiten getan und wir konnten diese besondere „musikalische Zeichenstunde“ durchführen. Wir sammelten in einer Einführungsphase so viele Ideen, dass die Kinder sofort nach Erhalt des Zeichenblattes kreativ wurden und kaum zu stoppen waren. Dass nach nur einer Zeichenstunde solch wunderbare Ergebnisse entstanden sind, verdient unseren ganzen Respekt und als wir die Bilder dem Musikverein überreichten, war es für sie wirklich schwer, eines der Bilder für die nächste Einladung zum Konzert in der Pfarrkirche auszusuchen. Schließlich mussten sich die Musiker dann doch entscheiden und Hehle Paul nahm sich dann schon eine Woche später noch vor Unterrichtsbeginn die Zeit, um der Malerin das „Siegerbild“ höchstpersönlich zu überreichen. Dabei bekamen noch alle Kinder eine eigene Einladung mit dem Hinweis, dass für ihre Mühen nach dem Konzert in der Kirche eine leckere Überraschung auf sie warten würde. Außerdem teilte er uns mit, dass alle Bilder beim Konzert in der Kirche ausgestellt sein werden und ließ anklingen, dass das ein oder andere Bild vielleicht noch auf einer weiteren Einladung zu sehen sein wird. Wir sind jedenfalls gespannt und können sagen, dass wir die Bilder wirklich gerne für unseren Musikverein gemalt haben. Und unsere Vorfreude auf das Konzert ist riesig, auch weil unser Fräulein Darina diesmal auftreten wird. Einfach spitze!

Let´s dance again!

Nur zwei Wochen nach unserem ersten Tanztraining mit Florian Gschaider hier in Eichenberg, besuchten wir unsere Nachbarschule in Möggers, um dort in deren Turnhalle das zweite Tanztraining zu absolvieren. Diesmal warteten wir alle gespannt auf die Ankunft von Manuela Stöckl, die zusammen mit Florian Gschaider seit 2008 als Tanzpaar bei den Profis beachtliche Erfolge feiert. Natürlich wollte Manuela zuerst gleich wissen, ob wir den Cha-Cha-Cha noch beherrschen. Darum wurden die Schritte kurz im „Trockentraining“ wiederholt und schon gab es Musik dazu. Nachdem den Kindern dieser Tanz scheinbar keine Schwierigkeiten bereitete, ging Manuela dazu über, uns die ersten Grundschritte des Jive zu zeigen. Eines zeigte sich schnell, dass der Jive wesentlich schneller getanzt wird als der Cha-Cha-Cha und so legten einige Kinder sogleich ihre dickeren Pullis ab, um dem Training weiter konzentriert folgen zu können. Da der Jive von Rock´n´Roll oder Popmusik begleitet wird, brachten die Kinder mit den offen getanzten Figuren, dem Spaß an der Bewegung und der Liebe zur Musik tatsächlich die Lebensfreude zum Ausdruck, die vom Jive eigentlich ausgehen sollte. Nach einem Partnerwechsel und dem erneuten ausgelassenen Tanzen zur Musik von Shakin Stevens, war Manuela so begeistert, dass sie uns noch ein paar Grundschritte der Rumba zeigen wollte. Dieser Tanz kam allen entgegen, da er viel langsamer getanzt wird als der Jive und so konnten die Kinder, trotz der komplizierten Drehungen und dem konzentrierten Zählen der Takte bis zum Ende der Trainingseinheit weiter tanzen. Die Kinder und wir Lehrerinnen sind jedenfalls begeistert von diesen beiden so besonderen Turnstunden an der Schule und haben in Möggers auch viele neue Freunde gewonnen. Dieses Tanztraining ist in vielerlei Hinsicht eine wundervolle Möglichkeit für unsere Schüler gewesen. Sie haben völlig neue Bewegungserfahrungen gemacht, haben ein bleibendes Gemeinschaftsprojekt erfahren und sie knüpften neue soziale Kontakte. Das Tanzprojekt mit den beiden Profitänzern war ein voller Erfolg und darum ein herzliches Dankeschön an Manuela und Florian und wir wünschen euch auch weiterhin viel Erfolg bei den anstehenden Turnieren.

Alles "Cha-Cha-Cha"

Der Cha-Cha-Cha ist ein moderner, paarweise getanzter Gesellschaftstanz, der ursprünglich aus Kuba kommt. Er gehört also zu den Lateintänzen. Die Musik zum Cha-Cha-Cha ist heiter und unbeschwert. Die Tanzpartner tanzen dabei offene und geschlossene Figuren.“ Das alles haben wir in der Schule über den Cha-Cha-Cha gehört und in einem Kurzfilm durften wir auch Profitänzern beim Tanzen zusehen. Und nun sollte es also zu unserem ersten Tanztraining gehen. Gemeinsam mit den Schülern aus unserer Nachbarschule in Möggers machten wir uns auf den Weg in den Festsaal. Dort angekommen bereiteten wir uns mit einigen Rhythmusübungen auf das Tanzen vor. Dann endlich kamen Astrid Sohler und Florian Gschaider, die von uns mit großem Beifall begrüßt wurden. Nachdem sich Dancing-Star Florian Gschaider vorgestellt hatte, ging es auch gleich daran die ersten Grundschritte des Cha-Cha-Cha zu erlernen. Dabei nahmen die „Damen“ und „Herren“ vorerst noch getrennt Aufstellung. Schon nach einigen Grundschritten war jedem im Raum klar, dass das Tanzen zu Recht als Sportart bezeichnet wird. Doch schon bald gab es die nächste Herausforderung, denn jeder durfte sich nun einen Tanzpartner suchen. Jetzt galt es die erlernten Grundschritte auch mit einem Partner zu tanzen. Das klappte gleich auf Anhieb ganz wunderbar und die Tänzer waren hochmotiviert, obwohl manchmal die Beine noch nicht so wollten wie gewünscht. Nachdem alles gleich so gut funktioniert hatte, wurden dann noch weitere Schrittfolgen trainiert und dann gab es auch schon Musik. Leider mussten uns die Kinder aus Möggers etwas früher als geplant verlassen, was unserem Training aber keinen Abbruch tat. Also tanzten wir mit neuen Partnern ausgelassen und fröhlich noch ein paar weitere Runden bis die Stunde um war. Bevor Astrid und Florian wieder ihre Heimreise antraten, zeigten sie uns noch einige weitere Profischritte, was schon sehr beeindruckend war. Ob wir aber je so tanzen können, wie die Profis, die wir in der Schule angeschaut haben? Wer weiß – denn Florian und Astrid haben einige Talente entdeckt, die sie am liebsten sofort vom Fleck weg in den Tanzsportclub „aristocats“ mitgenommen hätten. Und wir freuen uns schon auf unser nächstes Tanztraining.

Zu Besuch beim Musikverein Eichenberg

Bereits im Frühjahr 2014 war klar, dass wir das Jahr der Musik an der Schule nur dann komplett haben würden, wenn wir auch unseren Musikverein, der schon seit 1846 besteht, in seinem Probelokal besuchen. Ob Saxophon, Flügelhorn, Querflöte, Klarinette, Trompete, Posaune, Schlagzeug, Horn … wer sich für eines dieser Instrumente interessiert, der ist beim Eichenberger Musikverein genau richtig, denn der Verein stellt gerne Instrumente zur Verfügung, die man dann gemeinsam mit einem Musiklehrer in der Musikschule erlernen kann. Um erst einmal herauszufinden, ob eines der Instrumente für einen reizvoll wäre, hat uns der Musikverein zu einer Schnupperstunde eingeladen. Dabei haben sich die Musiker an diesem Tag in ihrer Mittagspause für uns Zeit genommen und nicht nur das. Sie hatten das Kinderbuch bzw. den Animationsfilm „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ musikalisch umgesetzt für uns vorbereitet. Die Geschichte einer Hexe, die nach einem Missgeschick zu Hause mit ihrer Katze auf dem Besen davonfliegt, jedoch dabei von einem Drachen verfolgt wird. Unterwegs verliert sie auch ständig irgendwelche Dinge von sich und nimmt die Finder wie Hund, Vogel und Frosch auf ihrem Besen mit. Natürlich haben die Musiker auch dafür gesorgt, dass wir mit eigens für uns gebastelten Zauberstäben, dem Wind und unserem Gesang der Hexe immer wieder helfen. Schließlich als es gegen Ende der Geschichte zwischen Hexe und Drachen sehr dramatisch wird, retten sowohl die Tiere als auch unsere gemeinsame Zauberkraft die neuen Freunde. Bei der Vorführung des Musikvereins für unsere Schüler war die große Mühe beim Vorbereiten und Proben spürbar, aber vor allem schwappte der Spaß und die Freude an der Musik zu 100 Prozent zu uns herüber. Als dann am Schluss noch alle Instrumente zur freien Verfügung standen, um sie mit oder auch ohne Hilfe einfach auszuprobieren, da glänzten die Augen aller Kinder und sie waren mit großer Begeisterung dabei. Der Musikverein Eichenberg hat uns mit dieser Schnupperstunde einmal mehr bewiesen, was für ein toller Verein er ist und wie viel Ideen, Mühe und Arbeit alle Beteiligten einbringen. Unser Dank gilt dem Obmann Mario Hehle, allen Musikern und dem „Geschichtenerzähler“ und Dirigenten Martin Degasper.

"Music is our world - ein Schulhaus voller Musik"

Wie gewohnt, wird der letzte Tag vor den Herbstferien als erster Werkstatttag im Schuljahr genutzt, um uns einerseits alle auf das Jahresthema der Lesewerkstattwochen einzustimmen und andererseits die Erstklässler zum ersten Mal Werkstattluft schnuppern zu lassen.

Hier also der chronologische Ablauf des 24. Oktober 2014 in aller Kürze:


Früh morgens sangen und tanzten wir uns munter, denn „Musik ist unsere Welt“.

Im Anschluss haben wir nochmals ganz genau unser Jahresthema besprochen, selbstverständlich auch in englischer Sprache.

 

Nun konnten wir unsere Arbeitsgruppen bilden, wobei die Erstklässler ihre Wunschgruppe auswählen durften. Und nach einer kurzen Gruppenkonferenz wurde dann auch sofort mit der Ausführung der Aufgabe begonnen.

 

Nach getaner Arbeit und als alle Bilder fertig waren, wurde zunächst musiziert. So durften die „Großen“ sich zuerst ein „Mini-Konzert“ der „Kleinen“ anhören und dann wurden die Rollen der Musiker und der Gäste getauscht.

Zum Ende der Unterrichtseinheiten in der Schule übten wir noch einige Grundlagen der Musik, wie etwa den Takt und verschiedene Rhythmen, in spielerischer Art und Weise ein. Dabei verwendeten wir alle Körperinstrumente, die uns ja stets zur Verfügung stehen.

Und anschließend setzten wir unseren Werkstatttag im Eichenberger Festsaal fort, denn dort fand unser erstes Tanztraining statt und wir besuchten den Musikverein Eichenberg.

Alles Wissenswerte dazu kannst du ebenfalls auf dieser Seite lesen.

Eichenberger Energie-Detektive

Im Schuljahr 2014/15 geht unser Energieprojekt schon ins zweite Jahr. Das heißt, dass wir auch heuer punktuell einige Schultage dafür verwenden werden, um unser Bewusstsein im Umgang mit der Energie zu schärfen. Nachdem wir schon im letzten Jahr so erfolgreich Strom, Wasser und Brennstoffe gespart hatten (siehe die Berichte vom letzten Schuljahr), ist unser Ehrgeiz groß, dass wir auch heuer noch ein paar messbare Erfolge verbuchen können. Was aber sicher den größten Anteil bei unseren Energiesparmaßnahmen ausmacht, das sind die tagtäglichen vermeintlich „kleinen Dinge“, die schon der jüngste Schüler an der Schule tun kann, um unsere Energiekosten niedrig zu halten oder sogar zu senken. Dennoch sind besondere Schultage im Jahr immer etwas Großartiges und wenn sich Besuch ankündigt, dann sind wir immer gespannt darauf, was da auf uns zukommen wird. So wurden unsere Dritt- und Viertklässler am 13. Oktober 2014 an unserer Kleinschule zu Energie-Detektiven ausgebildet. Etwa vier Unterrichtseinheiten lang konnten die Kinder in kleinen Gruppen aktiv entdecken, messen, testen und vergleichen. „EDe“, der Energie-Detektiv, machte dabei mit den Kindern Versuche und ließ sie dabei erfahren, wie sie den „Energiedieben“ im Alltag auf die Spur kommen können. Zuerst gab es allerlei Wissenswertes zum Thema Energie, wobei die Kinder immer zum Mitmachen angeregt wurden, um diese Energie durch aktive körperliche Tätigkeiten selber erleben zu können. Es wurden dann an verschiedenen Stationen unterschiedliche „Energiefresser“ enttarnt und auch gemeinsam überlegt, wie man diesen in Zukunft eine „Energiediät“ schmackhaft machen kann. In einer Energie-Rallye wurden die Kinder mit der Kraft von Wasser und Wind vertraut gemacht und sie lernten die Technik einer Photovoltaikanlage kennen. Die Energie aus Biomasse und das Heizen mit Holz wurden aber genauso thematisiert. Den meisten Eindruck hinterließen aber die beiden Versuche mit dem Eis, das einen Vormittag lang in Styropor eingepackt wurde und das Elektroauto, das mit seiner Brennstoffzelle und dem Wassertank alle Kinder restlos begeisterte. Im Anschluss stand noch ein Rundgang durch das Schulhaus auf dem Programm, bei dem wir vom Bürgermeister alles über unsere Stromkästen und die Hackschnitzelheizung erfuhren. Am Ende des hochinteressant gestalteten Unterrichtstages erhielten alle Kinder ein Zertifikat und ein Abzeichen, das sie von nun an als ausgebildete Energie-Detektive tragen dürfen. Es ist spürbar, dass dieser Vormittag wiederum dazu beigetragen hat, dass unsere Schüler am Eichenberg noch motivierter an unserem Energieprojekt arbeiten und die täglichen „Aufgaben“ noch ein bisschen gewissenhafter erledigen. Darum sagen wir: „Danke, für diesen ganz besonders wertvollen Schultag!“

Unsere Ausbildung zum EDe (Energie-Detektiv)

Ein Bildbericht von Verena, Laura und Carolin - Homepagereporterinnen

Unsere Chorprobe im Herbst

Anfang Oktober versammelten wir uns an einem Donnerstag alle zusammen im Turnraum der Schule zu einer großen Chorprobe. Unsere Religionslehrerin hatte im Vorfeld gemeinsam mit uns Lehrern eine Auswahl von Liedern zusammengestellt, die es nun für unsere Wortgottesfeiern oder für so manchen Gottesdienst, den wir als Volksschule mitgestalten, zu proben galt. Ganz professionell wärmten wir uns zuvor auf, sowohl den Körper als auch die Stimme. Und diesmal legten wir uns mächtig ins Zeug, da wir nach der Erntedankfeier in der Pfarrkirche St. Bernhard so viele positive Rückmeldungen zu unserem „Schulchor“ bekommen hatten, dass wir nun die neuen Lieder genauso gut erlernen wollten. Motiviert und mit viel Spaß sangen und spielten wir die Lieder durch. Unser Gesang drang durch das geöffnete Fenster auch hinaus auf den Schulhof, auf dem man plötzlich jemanden mitsingen hörte. Zumindest diesen einen Menschen hatten wir mit unserer Chorprobe schon erreicht und wir werden die Lieder auch immer wieder als kleine Auflockerung im Unterricht singen. So können sich alle auf unseren nächsten „Auftritt“ in der Kirche freuen.

Fototermin an der Schule

Wenn der Fotograf sich ankündigt, dann macht sich jeder immer ganz besonders fein. Die Mamas zaubern die tollsten Frisuren auf die Köpfe der Kinder und es wird das „schöne Häs“ auch einmal für die Schule angezogen. Dann fehlt nur noch ein bezauberndes Lächeln und das Foto ist schon im Kasten. Jedoch ist es auch Jahr für Jahr spannend den Profi-Fotografen beim Aufbau seiner Ausrüstung zu beobachten. Dabei entstehen bei den Kindern viele Fragen, die uns der Fotograf dann auch sehr ausführlich und geduldig beantwortet. Es hat sich gerade in den letzten Jahren auch etabliert, dass wir die Porträtaufnahmen in der Klasse machen und die Klassenfotos draußen vor der Schule mit einem grandiosen Hintergrund – dem Blick über den Bodensee. Dort entstehen auch oft ein paar Spaßfotos der Klassen, die der Fotograf zusätzlich gerne für uns Eichenberger macht.

Erntedankfeier mit unserem Schulchor

Ja, wir wollen dankbar sein und fahren nun die Ernte ein.

Nach der Arbeit, Müh und Plag feiern wir an diesem Tag!

Wir tragen das reife Korn herein, gelobt soll unser Schöpfer sein!

Das gute Obst bringen wir zum Tisch, es ist ganz saftig, reif und frisch!

Wir bringen das Kraut und den Kohl vom Feld, so reich ist unsere schöne Welt!

Kartoffeln tragen wir herein, Gott ließ sie tief in der Erde gedeih`n!

Wir bringen Blumen, bunt und schön, so lasst uns Gottes Liebe seh`n!

ÖAMTC - Live

Am Montag, den 22. September 2014, gingen alle Klassen unserer Schule gemeinsam zum „Hallo Auto“-Training auf den Kirchparkplatz. Manuela, eine Mitarbeiterin des ÖAMTC, gab uns ein Namensschild. Darauf sollten wir unseren Namen schreiben und jeder bekam auch noch einen kleinen Verkehrskegel. Die Eichenberger Ortsfeuerwehr war natürlich auch da. Wir machten zuerst ein Reaktionsweg-Rennen. Dabei wurde unser Bremsweg erfasst und auf der Straße eingezeichnet. Die eine Hälfte der Kinder stoppte dabei genau im Ziel, die andere Hälfte musste auf ein Zeichen der Zielfahne achten. Nachdem Manuela einmal mit dem Auto über die Ziellinie gefahren war und bremste, sahen wir uns ihren Bremsweg an und kamen dabei ins Grübeln. Dann spritzte die Feuerwehr die Straße nass und somit auch das Auto von Manuela. Jedes Kind der Schule durfte einmal in Manuelas Auto mitfahren und selbst bremsen und einmal die Zielfahne halten und schwenken. Alle strahlten beim Aussteigen, nachdem sie die Vollbremsung gemacht hatten. Nach einer kurzen Rückmeldung zum Erlebten sammelten wir alle Verkehrskegel wieder ein und stellten diese auf zwei Stapel. Alle Kinder meinten: „Das Autofahren und Bremsen war echt super cool!“ Wir verabschiedeten uns von Manuela und in der Schule bekam jeder einen Sticker mit dem Logo von „Hallo Auto“ und eine Visitenkarte. Dieser Montag in der Schule war echt spitze! Darum wollen wir uns an dieser Stelle auch noch bei der Gemeinde, der Feuerwehr und dem ÖAMTC für diese tolle Erfahrung bedanken!

Ein Bericht von Carolin und Verena

Was wir für ein neues Schuljahr brauchen

  • Offene Ohren, damit wir viel hören können.
  • Wache Augen, um viel Neues und Schönes zu entdecken.
  • Viele Hände, die uns helfen, wenn wir Hilfe brauchen.
  • Auch Hände, die uns halten und führen.
  • Freunde, mit denen wir uns freuen und spielen können.
  • Viel Freude beim Lernen in der Schule.
  • Und viele wundervolle gemeinsame Erlebnisse.

Unser Start ins neue Schuljahr 2014/15

Mit einem „Schubidu und Schalala – endlich bist du wieder da!“ wurde jedes Kind auf das herzlichste begrüßt. Denn die Klassenzimmer standen bereits seit Tagen bereit und die Schulbücher und Hefte auch. Es fehlte nur noch das Leben im Haus. Doch schwungvoll, mit viel Elan und einem Lächeln auf den Lippen kamen dann bald die „Hauptakteure“ des Schuljahres – unsere Schüler! Einer nach dem anderen fand sich in der Schule ein und bezog in der jeweiligen Klasse auch gleich seinen Platz. Auch die vielen Eltern, die ihre Schützlinge begleiteten, bekamen noch ein mehr oder weniger gemütliches Plätzchen in der Klasse. So konnten wir pünktlich mit dem Unterricht beginnen. Nachdem die Kinder bereits an ihren Tischen mit musikalischen Symbolen begrüßt worden sind, starteten wir natürlich mit einem Lied ins „Schuljahr der Musik 2014/15“ und wir sangen, spielten Instrumente, hörten uns verschiedene Klänge an und lasen natürlich in einem musikalischen Bilderbuch. Nach der ersten Unterrichtseinheit verabschiedeten sich die Eltern dann von uns und wir Kinder und Lehrer verbrachten den Rest des Unterrichtsvormittages in unserem Klassenverband. Am Ende des Tages waren wir uns einig, dass dies wohl ein spannender Tag war, und dass wir uns auf ganz viele weitere Tage in der Art freuen.

WIR ... sind einfach gerne zusammen und ein echt starkes Team!

WIR ... werden das Schuljahr 2014/15 gemeinsam "rocken"!

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
24. Februar 2016