HomeLeitbildSchulentwicklungWeiterbildungLernenLehrenLesenArgumenteSitemapImpressum
Bezirk Bregenz
Warth
Sulzberg-Thal
Sibratsgfäll
Schröcken
Schnepfau
Reuthe
Möggers
Eichenberg
Unsere Gemeinde
Unser Schulhaus
Unser Team
Unsere Schüler
Termine im Schuljahr
Info- & Lernplattform
Lesewerkstattwochen
Momentaufnahmen
Unser Schulbiotop
Das bunte Schuljahr
> Schuljahr 2020/2021
> Schuljahr 2019/2020
> Schuljahr 2018/2019
> Schuljahr 2017/2018
> Schuljahr 2016/2017
> Schuljahr 2015/2016
> Schuljahr 2014/2015
> Schuljahr 2013/2014
> Schuljahr 2012/2013
> Schuljahr 2011/2012
> Schuljahr 2010/2011
> Schuljahr 2009/2010
> Schuljahr 2008/2009
> Schuljahr 2007/2008
> Schuljahr 2006/2007
> Schuljahr 2005/2006
> Schuljahr 2004/2005
Kleine Künstler
Noch mehr Einblicke
Kontakt
Damüls
Buch
Bildstein
Bregenz-Fluh
Andelsbuch-Bersbuch
VS Krumbach
Alberschwende-Müselbach
Alberschwende-Fischbach
Alberschwende-Dresslen
Bezirk Dornbirn
Bezirk Feldkirch
Bezirk Bludenz
Partnerschulen
Heterogen lernen - Schweiz
Schule im alpinen Raum
Film "La scola el spazi alpin"
Film "Kleine Schulen im alpinen Raum"
Film "Schule - Herz des Dorfes"

Drucken | Print

IM EINSATZ!

Dass alle zusammen mehr schaffen können als einer alleine, das ist ja schon lange bekannt. Doch ein eingespieltes Team zu sein, bedarf einiger Übung und zu so einem Übungseinsatz wurden wir am 20. Juni von der Feuerwehr Eichenberg eingeladen. Während einer Ausfahrt mit den Einsatzfahrzeugen, die ja regelmäßig bewegt werden müssen, hörten wir plötzlich über Funk, dass es beim Feuerwehrhaus etwas zu tun gäbe. Sofort machten wir kehrt und mit heulenden Sirenen fuhren wir zum Einsatzort! Dort angekommen, mussten wir einerseits eines der Einsatzfahrzeuge – immerhin ein 6,5 Tonner – mit einem Seilzuggerät und unserer Muskelkraft aus einem Graben bergen und andererseits sollten wir dringend das Feld und den Waldrand "löschen". Dabei mussten wir die verschiedensten Gerätschaften einsetzen, die bei der Feuerwehr im Notfall eben zum Einsatz kommen würden. Wie es sich gehört, wurden im Anschluss die Schläuche wieder entleert und zum Trocknen für den Schlauchturm vorbereitet.

Natürlich waren wir an diesem Tag alle negativ auf Corona getestet und hielten uns die allermeiste Zeit im Freien auf. Außerdem war die 1. Klasse zuerst bei der Feuerwehr und dann erst die 2. Klasse. Also keine Sorge – bei diesem Lehrausgang wurden die Corona-Schutzmaßnahmen alle eingehalten. Steffi, Michael und Thomas haben unseren Schülerinnen und Schülern einen wundervollen Lehrausgang beschert und dafür möchten wir euch nochmals auch auf diesem Wege „DANKE!“ sagen.

Referate und Lapbooks

Im zweiten Halbjahr bekamen wir Kinder der 2. Klasse die Aufgabe, Buchreferate vorzubereiten und Lapbooks zu gestalten. Die 3. Stufe startete mit einem Tier-Lapbook, während die 4. Stufe ein Referat zu einem ausgesuchten Buch vorbereitete.

 

Anschließend wurde getauscht. Die Drittklässler hatten bei den Viertklässlern gesehen, wie ein Buchreferat ablaufen soll und durften nun selbst eines halten. Die Viertklässler entschieden sich für unterschiedliche Themen aus dem Sachunterricht und bereiteten dazu ein Lapbook mit einem kleinen Referat vor. Die Ergebnisse waren wirklich sehr beeindruckend – vor allem unser Fräulein war sehr stolz auf uns, weil die Plakate und Lapbooks sehr kreativ und mit viel Hingabe gestaltet wurden. Aber sieh doch einfach selbst:

Leila und Quak-Quak sind Eltern!

Lang ersehnt und nun endlich da! Leila und Quak-Quak sind Eltern geworden von sieben zuckersüßen "Bibile". Diese frohe Botschaft übermittelte mir Ludwig per Email am 3. Juni 2021. Damit verbunden war auch gleich eine Einladung, dass wir alle zu ihm nach Hause spazieren dürfen, um diese wundervollen Geschöpfe einmal ganz genau zu betrachten. Natürlich haben wir diese Einladung sehr gerne angenommen und haben uns gleich am ersten Schultag nach dem langen Wochenende in der großen Pause auf den Weg zu den Entenküken gemacht. Steffi zeigte uns den Stall und auch die Eierschalen, die nach dem Schlüpfen übrig geblieben waren. Leila wollte den Blick auf ihre Bibile zuerst gar nicht frei geben. Sie ist eine tolle Entenmama und beschützt ihre Jungen sehr. Papa Quak-Quak zeigte sich auch bald außerhalb des Stalls und nahm gleich ein Bad vor unseren Augen. Er wollte uns bestimmt zeigen, was er denn für ein prächtiger Erpel ist. Da wir aber alle sehr leise waren und uns vorsichtig am Stallzaun entlang bewegten, durften wir dann schließlich doch alle Bibile sehen und beobachten. Obwohl nur ein paar Tage alt sprangen sie sogar schon aus dem Stall ihrer Mama Leila nach. So purzelte bald eins ums andere aus dem Stall hinunter aufs Gras. Und dann - marschierten sie brav ihrer Mutter hinterher, fast so brav wie wir, wenn wir in der Schule unserer Lehrerin folgen, aber nur fast!

Danke, Ludwig und Steffi, das war so ein feiner Ausflug, der uns große Freude gemacht hat und an den wir uns gerne erinnern werden!

Kein Bittgang nach Trögen aber dafür die Sonne im Lande Malon

Der Bittgang nach Trögen konnte heuer nicht stattfinden und diesmal lag es nicht allein an Corona. Wir hätten den Bittgang sowieso absagen müssen, da es aufgrund des Wetters gar nicht möglich gewesen wäre zu gehen. Der Mai 2021 war nass und eiskalt. Glücklicherweise haben wir ein engagiertes „Reli-Fräulein“ an unserer Schule, das sich spontan bereit erklärte, ein Alternativprogramm zu planen. So entstand die Aufführung der Großen in der Schule, heimlich still und leise vorbereitet für die Kleinen der Schule und musikalisch unterstützt von unserem Fräulein Darina. Die Geschichte aus dem Lande Malon, das versteckt hinter hohen Bergen lag und in dem es stockfinstere Nacht war, da die Sonne niemals über die Spitzen der hohen Berge kam, beschäftigte die Kinder der 3. und 4. Stufe. Denn - so dunkel wie das Land, war es auch in der Gesellschaft der Menschen. Es gab Ängste, Kälte, Einsamkeit und Gemeinschaft oder Freundschaft kannten die Malonen nicht. Bis eines Tages ein freundlicher Fremder ins Land Malon kam. Er erzählte ihnen von der Sonne und davon, dass man Sonne in sein Leben lassen muss, damit man selbst Licht, Wärme, Freundlichkeit und Glück verbreiten kann. Das wollten die Malonen auch und blieben von nun an immer zusammen und genossen ihre Gemeinschaft, was damit belohnt wurde, dass eines Tages auch die Sonne über die Berggipfel hinweg ins Land Malon schien.   

KINDERUNI IN UNSERER KLASSE

Wie ihr euch bestimmt denken könnt, war heuer leider kein Ausflug zur Kinderuni nach Dornbirn möglich. Deshalb wurden alle Vorlesungen auf Video aufgenommen, damit sie von zu Hause aus oder in der Schule angesehen werden können. Nachdem uns unser Fräulein angemeldet hatte, konnten wir ganz gemütlich, von unserem Klassenzimmer aus, an der Vorlesung „Zahlen - wieso, weshalb, wozu?“ teilnehmen. Um ein bisschen mehr „Kinderuni-Feeling“ zu bekommen, standen unsere Tische alle hintereinander (so wie im Hörsaal der Kinderuni) und es lagen Blöcke und Stifte bereit, um die wichtigsten Dinge zu notieren.

Wir erfuhren, dass unsere Zahlen uralt sind und noch vor der Schrift genutzt wurden. Die meisten Menschen empfinden sie als etwas Langweiliges oder Schwieriges. Viele vergessen aber, dass Zahlen in unserem täglichen Leben fast überall vorkommen und eine sehr wichtige Rolle spielen. Egal ob ich einkaufen gehe, koche, Noten in der Schule bekomme oder ein Ergebnis bei einem Fußballspiel angeben möchte – ich brauche Zahlen dazu!

Gemeinsam haben wir gesammelt, in welchen Märchen besondere Zahlen immer wieder vorkommen:

  • Der Wolf und die sieben Geißlein
  • Schneewittchen und die sieben Zwerge
  • Aladin (3 Wünsche)
  • Frau Holle (3-mal das Bett schütteln)
  • Ali Baba und die 40 Räuber
  • und noch viele mehr…

Vor ungefähr 5000 Jahren haben in Babylonien die Sumerer die Keilschrift erfunden. Somit konnten zum ersten Mal Zahlen dargestellt werden. Nachdem wir genau erklärt bekamen, wie die Keilschrift funktioniert, durften wir sie selbst ausprobieren. Mit einem Stück Knete und einem Holzstück schrieben wir einfache Zahlen und probierten uns selbst in der Keilschrift. Das war gar nicht so leicht, doch mit ein bisschen Übung hatten auch wir bald den Dreh raus. Das machte sehr viel Spaß und ließ uns ein bisschen in die Zeit zurückreisen, als die ersten Zahlen geschrieben wurden.

Die Vorlesung hat uns gezeigt, dass hinter dem Thema Zahlen viel mehr steckt, als man denken würde, dass unsere Zahlen früher ganz anders geschrieben wurden als heute und dass das Thema alles andere als langweilig ist!

 

Was passiert eigentlich, wenn ... ? - Neues aus dem Farblabor

Die Trennung von Farben nennen die Erwachsenen "Chromatographie"! Die Einzelteile eines Stoffgemisches werden unterschiedlich verteilt. In unserem Fall sind dies die Farben, die in den Filzstiften "verborgen" sind. Dazu haben wir einen weißen Kaffeefilter rund ausgeschnitten und einen Kreis mit Filzstiften bunt angemalt. Danach haben wir in diesen Kreis mittig ein kleines Loch geschnitten, den anderen Kreis des Filters zusammengedreht und durch diese Öffnung gesteckt. Anschließend haben wir einen Becher mit Wasser gefüllt und die "Filterblume" ins Wasser gestellt. Dann hieß es warten und beobachten. Was passiert? -  Die Farben werden durch das Wasser verbreitet. Die unterschiedlichen Bestandteile der Farben bleiben an verschiedenen Stellen des Filters zurück. So treten die einzelnen Farben zum Vorschein. Um das Wasser in den Rundfilter zu transportieren wird der Kapillareffekt genutzt. Übrigens haben wir diese bunten Kreise kurzerhand zu Blüten umfunktioniert und damit fantastische Blumenbilder gezeichnet.

"Darf ich dir den Rücken stärken?"

Jemanden unterstützen, jemandem beistehen, für jemanden da sein, jemandem hilfreich zur Seite stehen, jemanden bestärken - das alles und noch viel mehr ist die Bedeutung von der Redewendung "JEMANDEM DEN RÜCKEN STÄRKEN". Das haben wir Kinder der 1. Klasse und unsere Lehrerin nun gemacht und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Dieses Schuljahr hatte in den letzten Wochen und Monaten schon so einige "Überraschungen" parat, die einfach keiner auch nur erahnen konnte. Umso lieber setzen wir uns regelmäßig zusammen, um über diese so besondere Zeit zu sprechen, um uns auszutauschen und um füreinander da zu sein. Wir hören zu, wir teilen uns mit, wir erzählen darüber, was uns bedrückt und auch was uns so richtig freut und dann üben wir uns in der Kunst eine Einheit zu sein, trotz aller individuellen Unterschiede. Besonderen Spaß hatten wir im Frühjahr an der Übung, dass wir uns gegenseitig den Rücken stärken sollten und darum wollen wir diese Erfahrung auch mit euch Lesern unserer Homepage teilen. Diese wundervollen Gedanken, die jeder einzelne einem anderen "auf den Rücken schreiben durfte", waren kaum zu übertreffen. Als wir diese Mitteilungen unserer Freunde und unserer Lehrerin im Anschluss lesen durften, da waren wir glücklich und dankbar, dass wir so feine Schulfreunde haben und manch einer glaubte zu spüren, dass er nun viel aufrechter an seinem Arbeitstisch saß, als er das noch zuvor getan hatte. Das war eine unglaublich schöne Erfahrung für das ganze Klassenteam.

Sportlich mit dem MONSTER-GLÜCKSRAD

Nichts wie raus an die Luft und dann laufen, springen, rennen und einfach alle Muskeln bewegen nach einem langen Winter, der solche Dinge im Freien nicht möglich machte. Also baute unser Fräulein unser Glücksrad zu einem "Monster-Glücksrad" um, das für uns jede Menge überraschende Bewegungsaufgaben verborgen hielt. Nun hieß es also: "Versuch dein Glück, finde die Aufgabe und führe sie aus!" Voller Elan gingen wir daran das Monsterrad zu drehen und wir rannten, sprangen, kletterten, hüpften, balancierten, um so unsere "eingerosteten" Gelenke und Muskeln wieder in Schwung zu bringen. Nach einer Weile merkten die ersten dann auch die Anstrengung und mussten zwischen den Übungen kleine Päuschen machen, doch das Turnen mit dem Monster-Glücksrad können wir nur weiter empfehlen, denn es macht fit und es macht gute Laune und genau in dieser Verfassung ging es dann wieder zurück in die Klasse und in den Unterricht, der uns nach dieser sportlichen Einheit bedeutend leichter fiel. Wir freuen uns schon auf mindestens ein, zwei, drei ... Wiederholungen dieser Sporteinheit!

MONSTERJÄGER

Herrliches Frühlingswetter verführte uns an einem Tag im April dazu, dass wir aus der "Farbenmonster-Klasse" kurzerhand eine Leseeinheit auf dem Schulhof verbrachten. Mit Klemmbrettern und Stiften ausgerüstet, begaben wir uns auf den Schulhof, wo bereits eine monstermäßige Leseaufgabe auf uns wartete. Viele lustige Monsterbilder hingen auf einer langen Leine auf dem Schulhof, dazu gab es allerhand Beschreibungen dazu. Nun galt es herauszufinden, welche Beschreibung denn zu welchem Monsterbild gehört, um dann auf unserem Monsterblatt die Namen des jeweiligen Monsters zu notieren. Das klang sehr spannend und sofort begaben wir uns zusammen mit einem Partner auf große MONSTERJAGD. Es blieb spannend bis zum Schluss und schließlich fanden wir die schnellsten und erfolgreichsten Monsterjäger, das waren Klara und Alina, die dann mit unserem zotteligen Freund Carlo Colorato ihren Sieg genießen konnten. Wir anderen Monsterjäger mussten aber gar nicht traurig sein, denn auch wir waren äußerst erfolgreich und "erwischten" beinahe alle Monster. Das war wieder einmal eine Lesestunde nach unserem Geschmack, denn wir hatten monstermäßigen Spaß dabei.

Unser Pausentheater hat immer Saison!

Nach einigen kreativen Regenpausen kam es zur Aufführung des folgenden Stückes! Viel Vergnügen!

Vom Kindergarten in die Schule!

Darf ich vorstellen - die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler im kommenden Schuljahr 2021/2022! Wir freuen uns schon alle sehr auf euch. Neue Aufgaben und viel Lernspaß ist garantiert und wir alle werden euch durch die erste Zeit begleiten, damit ihr alle in der Schule gut ankommen könnt. Das wird super!

Überraschungsjause!

Heimlich, still und leise hatten Corinna, ihr Papa und unser Fräulein Lydia eine Überraschungsjause geplant. Dann, als es an einem sonnigen Freitag zur großen Pause an der Schultüre läutete, wunderten wir uns zwar, doch es rechnete keiner damit, dass Oli mit einigen Kartons voller frisch gemachter Pizzen vor der Türe stand. Der Duft stieg uns gleich in die Nase und als sich jeder seine Lieblingspizza ausgesucht hatte, ließen wir uns die feine Pizza gleich schmecken. Vielen herzlichen Dank, für die nette Idee, die Mühe und vor allem für diese so besondere und wohlschmeckende Jause!

 

 

SPASS UND AKROBATIK HABEN

 

AN DER SCHULE IMMER PLATZ !

 

  WIR BLEIBEN ALLE AM BALL!

Fasching in der Schule - geht das zu Zeiten von Corona? Ja, es geht, wie man sieht! Zurück im Präsenzunterricht konnten wir uns alle frisch getestet und  jeder in seinem "Haushalt" unter Rücksichtnahme aller Hygienemaßnahmen einen besonders fröhlichen Schultag leisten. Vielleicht war er nicht so ausgelassen, wie in den Jahren zuvor, dennoch hatten wir zusammen viel Spaß, waren auch an diesem Tag sehr fleißig, kunterbunt und fröhlich gekleidet, geschminkt oder einfach bester Laune. Jeder ging in seiner neuen Rolle vollends auf, ob Bär, Tiger, Einhorn, Ritter, Pirat, Marienkäfer, Monster oder Clown. Bei aller Vorsicht ließen und lassen wir uns den gemeinsamen Spaß nicht verderben, wie jeder anhand der Bilder sicher sehen kann. Bleibt gesund und auch ihr bei bester Laune! Wir halten weiter durch und freuen uns auf jeden gemeinsamen Schultag, ob nun Fasching ist oder nicht!

"Monstermäßig!"

Wir Monsterchen aus der Monsterklasse machen jetzt erst einmal monstermäßige Semesterferien nach all der Monsteranstrengung in den letzten Wochen!  --- ORE - ORE !!!!

UNSERE WÜNSCHE FÜR DAS NEUE JAHR 2021

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien setzten wir uns auch zum letzten Mal im Jahr 2020 gemütlich rund um unseren Adventskranz. Wir tauschten uns nochmals aus, sprachen über die letzten Wochen im Advent, über unsere Morgengeschichten in der so besinnlichen Stimmung und über die Tatsache, dass die Schule nach den Weihnachtsferien wiederum im „Notbetrieb“ laufen wird. Dies sollte also schon das zweite Mal in diesem Schuljahr sein und darüber waren wir alle sehr traurig, sogar unser Farbenmonster färbte sich blau und verdrückte eine Träne. Doch dann beschlossen wir uns erstmal auf das Christkind und die Weihnachtsferien zu freuen und uns für das neue Jahr einfach feine Dinge zu wünschen. So durfte jeder ein Kerzchen anzünden, seinen Wunsch nennen und das Lichtlein auf dem Adventstisch platzieren. Wir werden nun fest an all diese Wünsche glauben, damit sie auch tatsächlich in Erfüllung gehen – nicht nur für uns, sondern für alle Menschen auf der ganzen Welt.

Ich wünsche mir, dass dieses gemeine Corona-Virus endlich verschwindet.  

Ich wünsche mir, dass ich meine Freunde immer treffen kann, wenn ich mag.

Ich wünsche mir eine grüne Corona-Ampel, dann kann ich jeden Tag zur Schule.

Ich wünsche mir, dass alle wieder gesund werden, die gerade jetzt krank sind.

Ich wünsche mir, dass alle Geschäfte wieder aufmachen, damit alle Arbeit haben.

Ich wünsche mir, dass Weihnachten 2021 wieder so wird, wie ich es schon kenne.

Ich wünsche mir, dass sich das Christkind nicht mit Corona ansteckt und vorbeikommen kann.

Ich wünsche mir, dass der Nikolaus im nächsten Jahr wieder ins Haus kommen kann.

Ich wünsche mir, dass alles wieder normal wird und dass wir keine Masken mehr tragen müssen.

Ich wünsche mir, dass das Thema Corona im neuen Jahr 2021 für immer vorbei ist.                                                           O-TON 1. und 2. Schulstufe

 

Im Farben-Labor

Johannes Itten war ein Maler und Kunstlehrer aus der Schweiz. Er studierte aber auch die Farbenlehren der Forscher aus vergangenen Zeiten und experimentierte mit Farben. Er fand zum Beispiel auch heraus, dass die wichtigsten bunten Farben in einem sechsteiligen Kreis platziert werden können. Dafür ordnete er die Farben. Rot, Gelb und Blau bezeichnete er als Grundfarben, oder auch als die Farben der ersten Ordnung = Primärfarben. Immer zwei von diesen Primärfarben ergeben dann die drei Zweitfarben Orange, Violett und Grün. Er nannte sie die Sekundärfarben. Nach diesen sechs Farben im Farbkreis mischte er außerdem jeweils zwei Sekundärfarben miteinander und erhielt so sechs weitere Farbtöne: Rot-Orange, Orange-Gelb, Gelb-Grün, Grün-Blau, Blau-Violett und Rot-Violett. Diese Farben sind dann nach Itten die Farben dritter Ordnung und er nannte sie Tertiärfarben. Somit wird der Farbkreis von Itten immer mit zwölf Farben dargestellt, der in drei unterschiedliche Ordnungen aufgeteilt ist.

Mit diesem Grundwissen aus dem Klassenzimmer machten wir uns auf ins „Farblabor“. Wir stellten zuerst die Primärfarben mit Hilfe von Farbpulver her, mischten dann die Sekundärfarben und stellten dann noch weitere Farbtöne aus den Sekundärfarben her, um selbst auszuprobieren und den Beweis zu erhalten, dass Ittens Theorien stimmen. Dabei benutzten wir die Messbecher, Messlöffel, Reagenzgläser und Pipetten mit äußerster Vorsicht und waren in unserem Tun sehr genau – echte „Farbenforscher“ eben!

Stern sein - Gedanken aus unserer Rorate

Wenn man anderen Menschen etwas Gutes tut, dann wird man selbst zu einem kleinen Stern und leuchtet für sie. Jetzt zur Weihnachtszeit warten wir alle auf einen Stern, der ein Auge für uns hat. Wir warten auf einen Stern, der ein Ohr für uns hat. Wir warten auf einen Stern, der ein Herz für uns hat. Wir warten auf einen menschlichen Stern. Wir warten auf einen Stern, der unser Leben hell macht, der unser Leben froh macht. Wir brauchen alle einen Stern, der für uns leuchtet.

Nach ein paar Wochen des „Notbetriebs“ in der Schule erlebten wir in der Rorate wieder einmal ein Gefühl der Gemeinschaft in unserer Pfarrkirche, da wir alle zusammen feiern durften. Das haben wir wirklich sehr genossen. Und dass wir im Anschluss an die Rorate noch auf dem Dorfplatz die Christbäumchen mit unseren selbst gebastelten Kugeln schmücken durften, war ein wirklich schönes Erlebnis. Die tief winterliche Landschaft, die Vorfreude auf das Weihnachtsfest, Pfarrer Georg, der kurz entschlossen beim Schmücken mitgeholfen hat, die fertig und prächtig anzusehenden Bäumchen, aber vor allem der Spaß, den wir miteinander hatten, das wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben. An diesem Tag hat einfach alles gestimmt und dafür sind wir sehr dankbar! Ja und den Rest erzählen die Bilder von diesem Dezembermorgen! Wir hoffen, dass die von uns geschmückten Bäumchen für den ein oder anderen, der an ihnen vorbei spaziert oder fährt, ebenfalls „Stern sein“ können und ein Leuchten in die Augen oder Licht in die Herzen bringen können so kurz vor Weihnachten.

DER N . . . . . . . !

Was ist das? Hast du das gesehen? Häää – wer war das? Wow sind die riesig! Hast du diese Päckchen schon entdeckt? Wer hat schon mal nach hinten geschaut? War das Carlo? Was steht denn da? Fragen über Fragen, die sich uns am ersten Freitagmorgen im Dezember stellten. Denn über Nacht waren da plötzlich riesige Pakete in unserer Klasse aufgebaut und niemand wusste so richtig, was es mit ihnen auf sich hatte! Dann entdeckten wir das Schild: „Die Päckchen dürfen erst um 11.45 Uhr geöffnet werden! Der N.......! Nun hatten wir einen schweren Verdacht! Das könnte eventuell der Nikolaus gewesen sein, denn kurz zuvor standen an dieser Stelle noch leere Weihnachtsschlitten, die mit unseren Namen beschriftet waren! Also verbrachten wir alle zusammen den Schulvormittag brav und fleißig wie immer und freuten uns, als es 11.45 Uhr war. Die Zeit war im Fluge vergangen und wir öffneten zusammen alle Päckchen und ja – es war der Nikolaus da und er hatte uns feine Sachen und einen netten Brief da gelassen! Vielen Dank, lieber Nikolaus!

EIN GRUSS AN ALLE DA DRAUSSEN!

Hallo alle miteinander! Heute schicken wir euch einen feinen Gruß aus unserer kunterbunten und vorweihnachtlichen "Monsterklasse"! Wir arbeiten sooooo gerne in unseren Lernstationen an der Schule und können es kaum erwarten, dass wir alle wieder zusammen sein dürfen!

In der Zwischenzeit sind wir sowohl zu Hause als auch in der Schule sehr fleißig - das sagt jedenfalls unser Fräulein immer - und wir haben echt viel Spaß!

         Seid gegrüßt und bleibt gesund, damit wir wieder jeden Tag zur Schule gehen dürfen!

                                                                              Die "Monsterchen" der 1. Klasse!

KUNTERBUNT & FARBENFROH - DER START IN DIE LESE-WERKSTATTWOCHEN 2020/2021

Seit dem Schuljahr 2004/2005 gibt es – fast immer am letzten Schultag vor den Herbstferien – einen ganz besonderen Tag an der Schule. Wir nennen ihn den „Vorstellungstag“. Dort beschäftigen wir uns alle zusammen zum ersten Mal und zwar sehr intensiv mit dem aktuellen Jahresthema. In diesem Jahr – ja, du hast es schon erraten wegen Corona – waren wir sehr unsicher, ob dieser besondere Tag überhaupt stattfinden kann. Gerade vor den Herbstferien stiegen die Fallzahlen plötzlich so rasant, dass wir schon befürchteten, den mit allen Maßnahmen doch „sehr normalen“ Unterricht erneut ganz anders durchführen zu müssen. Doch wir hatten einerseits das Glück, dass unsere Ampelschaltung bei gelb geblieben war und dass wir Lehrerinnen bei der Planung ein gutes Konzept erarbeiteten, dass wir wirklich sehr genau darauf geachtet hatten, dass wir unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen doch noch einen wundervollen gemeinsamen Schultag verbringen konnten.

So verwandelten wir etwa den Turnraum kurzerhand in das „Königreich Kunterbunt“, um uns für die Unterrichtszeit räumlich etwas zu vergrößern. Dort erklärten die Werkstattprofis den Werkstattneulingen ganz genau, was sie denn erwarten wird, wenn wir die fünf gemeinsamen Werkstattwochen im Jahr miteinander verbringen werden. Daraufhin gab es einen feinen Einstieg mit einer besonderen Geschichte. Das Märchen der Farben eröffnete uns eine ganz eigene Welt und die Erkenntnisse daraus brachten wir gleich in einem Farbenspiel ein. Danach teilten wir uns auf, gingen zurück in unsere Klassenzimmer und bereiteten dort riesige Farbkleckse vor, die wir dann später am Tag noch einander vorstellen wollten. Während die Großen sich dann darauf konzentrierten buntes Regenbogenpapier für den Schmuck unserer Schultüre auszuschneiden, arbeiteten die Kleinen an ihrem Farbenforscherbuch und untersuchten die Farben des Regenbogens sehr genau. Schließlich war es Zeit sich wieder zu treffen und wir präsentierten uns gegenseitig unsere Arbeiten aus den Klassenzimmern, um im Anschluss noch einige sehr lustige, spannende und interessante Farbenspiele zu spielen, bevor wir uns in die wohlverdienten Herbstferien verabschiedeten. Wir hoffen aber alle, dass sich jeder an die AHA Maßnahmen hält, damit die Fallzahlen bald wieder sinken, denn wir würden so gerne auch `mal wieder singen, denn das ist im Moment leider nicht möglich und dabei gibt es so wundervolle Farbenlieder.

Falls du nun neugierig bist, was unser Jahresthema genau beinhaltet oder wie es mit unseren „Lese-Werkstattwochen“ weitergeht, dann klick einfach → HIER!

Pfarrer Georg auf Besuch

Das Land Ecuador liegt – schon seinem Namen nach – unter dem Äquator im Nordwesten von Südamerika. Die Hauptstadt des Landes heißt Quito und die Amtssprache ist Spanisch. Zu der größten Bevölkerungsgruppe zählen auch die Indianer. Diese sprechen meist Ketschua oder auch Chibcha. Dort lebte unser Pfarrer Georg 26 Jahre lang und er hat natürlich von seinem Leben dort jede Menge zu erzählen. Das hat er nun kurz vor den Herbstferien auch gemacht, da er uns dies am Ende des letzten Schuljahres noch versprochen hatte. Um uns das Land, das Leben und die Bräuche ein bisschen näher bringen zu können, hatte er ein paar Filmausschnitte und Fotos dabei, auf denen er selbst auch immer wieder zu sehen war. Natürlich waren wir sehr interessiert und neugierig darauf, was er alles erlebt hatte und vor allem die Bilder vom Schulhaus und einem der Klassenzimmer dort, faszinierte uns und wir hatten jede Menge Fragen. Spannend war es auch, wie er aus dem Leben im Dschungel erzählte. Auf manche Begegnung mit der einen oder anderen Giftschlange im Urwald hätte er auch gut und gerne verzichten können. Für uns aber waren seine Geschichten wieder einmal eine gute Möglichkeit darüber nachzudenken, wie schön wir es in unserem Zuhause, in der Schule, in unserer Gemeinde und im "Ländle" haben. Danke, Pfarrer Georg, dass du dein Versprechen eingehalten und bei uns zu Besuch warst. Wir hätten gar nichts dagegen, wenn wir das nochmals wiederholen könnten und danke für die schönen Perlenarmbänder aus Ecuador. Damit hast du uns sehr überrascht und wir haben uns „monstermäßig“ gefreut.

 

Zucker und Zähne - da passt nur der Anfangsbuchstabe zusammen!

Zuviel Zucker schadet den Zähnen und dem Körper. Wasser trinken und gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist für die Zähne gesund und hilft beim Konzentrieren in der Schule. Zucker wird entweder aus der Zuckerrübe oder aus dem Zuckerrohr hergestellt. Die Pflanzen werden in riesigen Fabriken gewaschen, zerkleinert, erhitzt, geschleudert, gepresst und dann zu vielen verschiedenen Zuckerarten verarbeitet: Kristallzucker, Würfelzucker, Hagelzucker, Staubzucker, Kandiszucker oder auch brauner Zucker. Zucker gab es nicht immer in diesen Mengen. Vor etwa 150 Jahren verbrauchte ein Mensch bei uns ungefähr 7 kg Zucker im Jahr. Heute verbraucht ein Mensch in Österreich durchschnittlich 33 kg Zucker in einem Jahr. Süße Getränke, wie Limonade oder Saft enthalten besonders viel Zucker. Auch andere natürliche Süßungsmittel wie Honig, Trockenfrüchte oder Sirup fördern die Kariesbildung. Gute Zuckeralternativen sind der Birkenzucker, Stevia oder Maiszucker. Diese sind zahnfreundlicher und manche auch kalorienfrei. Aber man muss bei der Dosierung vorsichtig sein, denn zu viel davon kann etwa bitter schmecken oder auch zu Durchfall führen. Darum ist sicher die beste Lösung den Zuckerverzehr einzuschränken oder darauf zu verzichten, so gut es jedem einzelnen eben möglich ist, dann bleiben unser Körper und unsere Zähne gesund.

Jetzt sind wir Fahrradprofis - Radfahrprüfung 2020

Dieses Schuljahr startete für uns Fahrradkids mit einer Überraschung – wir erfuhren noch vor der ersten Schulwoche, dass die Fahrradprüfung dieses Jahr schon im Herbst stattfinden wird! Unsere Freude war groß, doch wir wussten auch, dass wir fleißig üben mussten, wenn wir die Prüfung kurz vor den Herbstferien bestehen wollten. 

Gemeinsam mit unserem Fräulein besprachen wir die wichtigsten Themen im Radfahrheft. Mit vielen Spielen, online Übungen und zahlreichen Wiederholungen versuchten wir, die Regeln zu verinnerlichen. Auch der Radweg musste geübt werden. Dabei war es wichtig, das Rad sicher fahren zu können und beim Abbiegen die einzelnen Schritte nicht zu vergessen.   

Nach 5 Wochen und einer erfolgreich absolvierten theoretischen Prüfung war es dann endlich soweit: Nicole Vogt vom Polizeiposten Lochau kam mit 2 weiteren Polizistinnen zu uns an die Schule, um uns die praktische Prüfung abzunehmen. Mit leicht zittrigen Knien stellten wir uns mit den Rädern in Position. Nach der ersten „Proberunde“ fühlten wir uns aber schon viel sicherer und der Prüfung stand nichts mehr im Wege. Die anderen Kinder beobachteten uns beim Fahren mit dem Rad genau, denn im nächsten Schuljahr werden sie die neuen Prüflinge sein. Bei der Verkündung der Ergebnisse durften wir uns dann freuen, denn Nicole war wirklich zufrieden mit dem, was sie gesehen hatte und lobte uns alle sehr!

Danke an dieser Stelle an Nicole und ihre Kolleginnen, dass sie sich extra Zeit für uns genommen haben!

Alles Kartoffel!

Warum nicht einmal eine feine Jause mit gekochten Kartoffeln? Ja, warum nicht? Das dachten sich auch die Ortsbäuerinnen Barbara und Astrid, wir Lehrerinnen an der Schule und die Kinder. Das Herkunftsland der Kartoffel ist Südamerika. Vor etwa 450 Jahren kam sie mit Seefahrern nach Europa. Zuerst wurde sie eigentlich nur wegen ihrer schönen weißen oder auch lilafarbenen Blüten in den Gärten gepflanzt. Mit den dicken Knollen unter der Erde konnten die meisten erst gar nichts anfangen. Niemand wusste, dass die grünen Beeren giftig sind und wenn die Menschen sie aßen, bekamen sie schreckliche Bauchschmerzen davon. Es dauerte noch etwa 200 Jahre bis die Menschen herausfanden, dass die Knollen der Kartoffel viele Menschen satt machen konnten und dazu noch überaus lecker schmeckten. Es war König Friedrich von Preußen, der den Nutzen der Kartoffel erkannte. So ein Glück für uns! Heute ist die Kartoffel ein wichtiges Nahrungsmittel. Sie besteht zwar zu 70 % aus Wasser, enthält aber viel Stärke, die uns satt macht. Hier in Europa gibt es rund 150 verschiedene Kartoffelsorten, die meist weibliche Vornamen haben, wie Laura, Sieglinde oder Berta. Auf der ganzen Welt gibt es aber tausende von Sorten. Dabei ist sie auch noch recht einfach zu setzen und zu pflegen und ein bisschen Ertrag ist immer. Welche Sorte zum Kochen verwendet werden soll, richtet sich nach der Art des Kartoffelgerichtes. Unsere von den Bäuerinnen gekochten Pellkartoffeln waren jedenfalls total lecker und mit unseren selbst gemachten Dips, der von Hand geschüttelten frischen Butter und dem Vollkornbrot, waren wir alle einfach nur im „Jausenparadies“. Danke, liebe Barbara und liebe Astrid, es war sehr schön mit euch und das Märchen vom Kartoffelkönig macht einfach immer Laune! Einen dicken Kartoffelgruß von uns Kindern und den Fräuleins, hoffentlich bis zum nächsten Herbst!

Im Zeichen des Regenbogens

Zum ersten Mal feierten wir einen Wortgottesdienst zusammen mit unserem neuen Pfarrer Georg. Gemeinsam mit unserem „Reli-Fräulein“ Marion bereitete er eine Feier vor, die ganz im Zeichen der Farben stand, um uns eine Freude zu machen, da wir an der Schule das Schuljahr unter dem Motto „Kunterbunt & Farbenfroh“ verbringen wollen. Wir selbst brachten aus dem Religionsunterricht eine Geschichte zu den verschiedenen Farben mit. Diese Farben aus der Geschichte haben sich erst fürchterlich gestritten, wer denn wohl die Wichtigste sei, um am Ende zusammen einen „farbigen Bogen“ über die Erde zu spannen, da sie alle wichtig sind. Der Streit der Regenbogenfarben hat uns gezeigt, dass das Zusammenhalten und Miteinander viel mehr bringt, als gegeneinander zu kämpfen oder sich wichtiger zu fühlen, als der andere. Dies ist ein Gedanke, der uns immer wieder auch bei uns in der Klasse begleitet. Darum haben die Zweitklässler, der Pfarrer und unser Fräulein zum Ende den bunten Fallschirm als Symbol für den Regenbogen über uns gespannt. Pfarrer Georg segnete uns Erstklässler und wünschte uns und all unseren Schulfreundinnen und Schulfreunden ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Schuljahr.

EIN "KUNTERBUNTER & FARBENFROHER" START INS NEUE SCHULJAHR

Ein Leben in Schwarz-Weiß ist für uns alle nur schwer vorstellbar. Die Farben machen unser Leben bunt, sie bereichern es und sie sind oft Balsam für die Seele vor allem draußen in der Natur. Das heißt aber auch, dass Physik und Chemie nicht nur in irgendwelchen Forschungslabors stattfindet, sondern auch in unserem Alltag, nämlich dann, wenn Farben ins Spiel kommen. Unsere Schüler nutzen die Farben zuerst als Farberlebnis. Sie malen, zeichnen, mischen und erleben alle bunten Farben. Sie entscheiden sich oft für eine sogenannte Lieblingsfarbe - die dann aber gerne auch einmal wechselt - und sie mögen kunterbunte Dinge. Doch bald stellt sich der eine oder andere ein paar Fragen: Woher kommen die Farben? Was sind Farben? Woraus bestehen Farben? Warum können wir Farben sehen? Welche Wirkung hat jede einzelne Farbe? Woraus kann man selbst Farbe machen? Wie entsteht ein Regenbogen oder warum färbt sich der Himmel rot? Viele Fragen, die mit den Farben selbst zu tun haben. Diese und eventuell noch weitere Fragen der Kinder gilt es ihnen in diesem Schuljahr zu beantworten. Darum starteten wir bereits kunterbunt & farbenfroh ins neue Schuljahr. Durch eigenständiges Tun, mit Hilfe von spannenden Farbexperimenten und knallbunten Geschichten, Liedern, Texten, Büchern und Spielen, werden wir bis zum Ende des Schuljahres hoffentlich alle zu Farbexperten. Farbenfrohe Unterstützung erhalten wir dafür von unserem Farbenmonster, das sich regelmäßig je nach Laune verfärbt und natürlich von Carlo Colorato, dem besten Freund von Grasini Grünzottel, der immer wieder dann auftaucht, wenn entweder ein besonderer Schultag oder eine bunte Woche auf dem Programm stehen.

 

 

 

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
21. Juni 2021