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Gleich gibt`s zum ersten Mal Zeugnis!

Erinnerungen mit den Worten der Erstklässler:

Ich erinnere mich an meinen 7. Geburtstag. Ich erinnere mich an den Mausebiber. Ich erinnere mich an die schönen Schultage. Ich erinnere mich an das Singen und Spielen. Ich erinnere mich daran, als wir angefangen haben im 100er Raum zu rechnen. Ich erinnere mich an viele Sachen, die wir in Werken gemacht haben. Ich erinnere mich an unsere Spiele. Ich erinnere mich gerne an die 2. Klasse. Ich erinnere mich an die Bauch-Kribbelgefühle mit „Wurmi“. Ich erinnere mich, dass wir gewandert sind und dass wir italienisch gelernt haben.

Und noch ein paar Wünsche für das nächste Schuljahr:

Mein Wunsch ist schneller zu rechnen und zu schreiben. Ich wünsche mir wieder ein so schönes Schuljahr. Ich wünsche mir, dass wir die Werkstattwochen weiter machen. Ich wünsche mir viel Spaß. Ich wünsche mir gesund zu bleiben, damit ich in die Schule kann.

Wir sagen DANKE

 

DANKE, dass wir vieles lernen durften und jetzt mehr wissen als vor einem Jahr.

DANKE für unsere Freunde mit denen wir viel erlebt und unternommen haben.

DANKE, dass wir in diesem Schuljahr spüren durften: WIR GEHÖREN ZUSAMMEN!

DANKE für das Wissen und Können, dass uns in vier Jahren Volksschulzeit vermittelt wurde. Wir sagen heute DANKE!

Und wir wünschen euch, – Laura, Elias, Nico, Leon und Paul – dass ihr euch in eurer neuen Schule wohl fühlt.

Premiere im Klassenzimmer

In der letzten Schulwoche ließen wir Erstklässler es uns verdientermaßen nochmals so richtig gut gehen. Wir bereiteten uns auf die erste Kinovorstellung im Klassenzimmer vor. Wie? Na ja – zu einer richtigen Kinovorstellung gehört auch ein leckerer „Snack“. Also machten wir uns nach der großen Pause auf in die Schulküche. Dort stand für uns schon ein riesengroßer Obstkorb mit den frischesten Früchten bereit. Das war vielleicht eine Überraschung! Gleich wuschen wir uns alle die Hände und nach ein paar kurzen Anweisungen zum Umgang mit den Lebensmitteln vom Fräulein, teilten wir uns die Arbeit ein und bereiteten das Obst so vor, dass wir im Anschluss alle bunte und schmackhafte Obstspieße stecken konnten. Jeder machte so viel, wie er selbst essen konnte. Nachdem unser „Snack“ fertig war, räumten wir die Küche auf und es ging hinauf ins Klassenzimmer. Dort erwartete uns schon die nächste Überraschung. Unser Fräulein zeigte uns einige Sequenzen aus „Asterix und Obelix bei den Briten“. Nach dem Ende unserer Europareise freuten wir uns sehr darüber, dass im „Kinofilm“ einige uns bekannte Orte, Sehenswürdigkeiten und Gepflogenheiten vorkamen. Außerdem war es toll, dass wir immer wieder auch englische Phrasen, Sprüche und Lieder hörten, die wir schon aus dem Englischunterricht kannten. Und dann konnten wir nebenbei noch unsere selbst gemachten und wahnsinnig leckeren „Snacks“ genießen. Das war wirklich ein „Klassenkinoerlebnis“ der Extraklasse!

Käsespaß in Egg

 

Am Freitag, den 1. Juli 2014, fuhren wir mit Antonella und Joe nach Egg zum Bergbauernhof Metzler in die Sennschule. Wir durften zuerst eine Molke probieren. Ingo, der Spezialist, gab uns Schürze und Mütze. Dann sagte er: „Ihr müsst noch die Milch aus der Kanne holen und dann geht es los!“ Wir mussten dann das Feuer unter dem Milchkessel anzünden und rühren, bis die Milch 37 Grad hatte. Wir gaben das Lab zur Milch dazu und rührten dabei um, damit die Milch dick werden konnte. Er zeigte uns im Anschluss daran den Harfenschnitt. Den muss man machen, um zu kontrollieren, ob die Milch fest geworden ist. Dann durften wir mit der Harfe durch die Milch schneiden. Wir schöpften den Käse von einer zur anderen Seite. Anschließend durften wir uns Gewürze aussuchen, die später in den Käse kamen. Danach schöpften wir den Käse in drei kleine Behälter. Dabei legten wir die Kräuter immer zwischen die Käselagen. Danach schütteten wir die Molke auf einen Becher, der auf dem Käse lag, damit der Käse zusammensitzen konnte. Auch das Essen durfte nicht fehlen. Wir bekamen leckere Sachen. Allerlei Käse des Bauernhofs konnte probiert werden. Wir schauten noch die kleinen Tiere an und danach bekam jeder eine Urkunde und ein Geschenk. Wir verabschiedeten uns von Ingo und seinem Team. Danach fuhren wir mit dem Bus zur Eisdiele Melanie und es gab ein leckeres Eis, weil jeder so fleißig war.

DANKE - Joe und Antonella, dass wir diesen tollen Ausflug machen durften!

Ein Bericht von Verena und Carolin

 

Abschlussbericht der Eichenberger "Klimazwerge" und "Energiedetektive"

Mitte Juni 2014 besuchten uns ein letztes Mal in diesem Schuljahr sowohl unser Bürgermeister Alfons Rädler als auch der regionale Energiekoordinator Bertram Schedler in der Schule, um uns das Ergebnis unserer Energiesparmaßnahmen im vergangenen Projektjahr zu präsentieren. Dabei ließ uns Bertram Schedler mit einem wundervoll gestalteten Plakat einen Blick auf die Anfänge unseres Tuns im Herbst 2013 werfen und zeichnete mit uns den Weg bis heute nach. (Die Berichte unserer Beiträge zum Energiesparen sind ebenfalls unter diesem Link nachzulesen!) Anschließend spannte er uns nicht mehr länger auf die Folter und ließ uns wissen, wie hoch die Einsparungen sind, die auf Grund unserer regelmäßigen Aufzeichnungen im „online - Energiecontrolling - Programm“ genau abzulesen waren. Und das Ergebnis ist beinahe nicht zu glauben. Wir konnten 10 % der bisherigen jährlichen Energiekosten einsparen und reduzierten den Strombverbrauch sogar um mehr als 30 % , was wirklich nochmals hervorzuheben ist und zum größten Teil der Aufmerksamkeit und der Verlässlichkeit unserer Schüler zugeschrieben werden kann. Unser Bürgermeister lobte uns alle sehr für unser Engagement und hatte als Belohnung für unseren Einsatz für jeden Schüler eine Jause dabei. Außerdem überreichte er uns einen Scheck über 70 % unserer finanziellen Einsparungen. Jetzt zum Schulschluss haben wir gerade alle gemeinsam beschlossen, wie und wann wir dieses Geld investieren wollen. Da wir nämlich darauf hoffen, dass wir als Leiblachtaler Klimaschule auch im nächsten Schuljahr in unserem Tun von der Energieregion finanziell unterstützt werden, wollen wir das „ersparte“ Geld in unsere nächsten Lesewerkstattwochen investieren. Wir freuen uns daher sehr über neue Bücher und vor allem auf weitere Instrumente, die uns in unseren „Musikalischen Werkstattwochen 2014/15“ zur Verfügung stehen werden. Der erfolgreiche Abschluss des Klimaprojektes gibt uns in all den herausgearbeiteten Maßnahmen gegen eine Energieverschwendung Recht und macht uns sehr stolz. Es zeigt auch, dass Energiesparen kinderleicht sein kann. Man muss es eben nur jeden Tag tun - so wie wir!

Musik, Gesang, Freude und Genuss pur!

Nach unserer Teilnahme an dem Projekt „Vorarlberg singt!“, eine Singinitiative an den Volksschulen, - wir haben auf dieser Seite bereits von den wundervollen Musikstunden mit Desirée Metzler berichtet – wurden wir am Montag, den 16. Juni ins Landhaus nach Bregenz eingeladen. Schon früher als gewöhnlich trafen wir uns deshalb morgens in der Schule, um gleich mit dem Reisebus weiter zu fahren, um dann pünktlich beim Treffpunkt vor dem Landhaus anzukommen. Neben unserer Schule waren noch acht andere Klassen da und auch der Landeskinderchor. Und wie sehr freuten wir uns, „unsere“ Desirée wiederzusehen. Also machten wir uns sogleich zusammen mit ihr und einer anderen Klasse aus Bregenz Weidach auf den Weg in den Montfortsaal, wo wir mit dem Aufwärmen begannen. Was aber bei uns gar nicht nötig war, denn wir machten unsere Stimmen schon im Bus warm und trällerten danach ein Lied nach dem anderen, bis wir vor dem Landhaus ankamen. Konni – unser Busfahrer – benötigte diesmal wirklich kein Radio, denn die Musik kam diesmal von uns. Im Laufe der Zeit wurden es immer mehr Kinder, die sich zu uns in den Saal gesellten und in den anderen Räumen des Landhauses hörte man ebenfalls viele tolle Stimmen und Musik. Dann war es endlich kurz vor neun Uhr und wir nahmen alle auf dem Vorplatz des Landhauses Aufstellung. Das war echt ein tolles Bild mit den vielen Kindern. Außerdem waren in der Zwischenzeit noch sehr viele Zuschauer und geladene Gäste erschienen, die uns zuhören wollten. Auch vom Eichenberg herunter kamen einige Eltern und Großeltern, um uns zu sehen und vor allem zu hören. Obwohl es sehr heiß war und uns die Sonne blendete, hielten wir beim Konzert tapfer durch. Wir sangen nach Leibeskräften und durften mit diesem Auftritt zum Abschluss des Projektes wirklich etwas Besonderes erleben. Als Belohnung bekamen wir dann noch eine feine Jause spendiert, die wir uns auf der Wiese vor dem Landhaus gut schmecken ließen. Das war wieder so ein Vormittag in der Schule, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird – und wir waren im Fernsehen, aber nur ganz kurz!

Lasst uns einfach einmal hineinschnuppern!

So ein Schnuppertag an der Schule ist eine tolle und auch aufregende Sache. So durften es die „neuen“ Schüler für das Schuljahr 2014/15 zusammen mit ihren Mitschülern jedenfalls am 11. Juni 2014 erleben und erfahren. Da wurde Klassenzimmerluft geschnuppert und es wurden ganz neue Eindrücke gesammelt. Man beschnupperte neue und alte Freunde in einer für manche noch ganz ungewohnten Umgebung. Natürlich konnte man auch in den Unterricht hineinschnuppern und auch das Fräulein auf seine ganz eigene Art und Weise beschnuppern. Auch darf an diesem Schnuppertag in das neue Jahresthema geschnuppert werden, das viel Musik, Lieder, Tänze und Geschichten bringen wird. Nach dem ersten Schnuppern wurde selbstverständlich auch gelesen und erzählt, gesungen und musiziert, gelernt und gemalt, gespielt und vor allem viel gelacht. So ein Schnuppertag ist toll, denn man freut sich auf den Schulanfang und ist neugierig auf all das Neue, das da kommen wird.

Pizzabacken mit Chefkoch-Joe

Am Freitag, den 13. Juni 2014 backten wir mit Chefkoch-Joe Pizza. Als erstes suchte sich jeder von uns einen Platz und wir begrüßten uns mit einem fröhlichen „Buon giorno!“. Dann haben wir uns natürlich die Hände gewaschen. Simona und Antonella waren auch dabei, um uns zu helfen. Joe fragte: „Welches ist der beste Käse für eine Pizza?“ Antonella antwortete: „Natürlich der italienische Büffel – Mozzarella / la mozzarella di bufalo!“ Jeder durfte sich einen Partner suchen. Man musste zuerst die Lake aus der Verpackung des Mozzarellas herausschütten. Danach bekam jeder einen von Joe frisch hergestellten Pizzateig und den musste man hauchdünn auswalken. Anschließend kam Simona mit der ebenfalls frisch gekochten Tomatensoße vorbei. Natürlich hat jeder auch den Schinken und die Salami selber geschnitten. Wir belegten den Teig mit allem was einem schmeckte. Dann ging es für die Pizza ab in den Steinofen. In der Zwischenzeit sangen, spielten und tanzten wir mit unseren Fräuleins. Dann hieß es: „La pizza é pronta!“ Alle genossen die schmackhafte Pizza, weil sie so lecker war. Und auf jeden Fall räumten wir dann wieder alles auf. Das war wirklich ein toller Schulvormittag.

 Für die VS Eichenberg unterwegs Carolin und Verena

Der lustige Wandertag

Am Freitag, den 6. Juni 2014 hatten wir in unserer Schule Wandertag. Als Erstes liefen wir von unserer Schule aus nach Lutzenreute. Bei der ersten Pause angekommen, tranken fast alle etwas. Leon und Geordie sagten: „Wir haben unten in einer Pfütze Kaulquappen gesehen.“ Inzwischen sammelten Levin, Nico, Silas und Paul Stöcke um den „Kuhdraht“ am Hochberg auseinander zu halten. Eine Weile später liefen wir über eine kleine Brücke. In der Nähe von Niederhaus machten wir eine weitere Pause. Wir hatten vielleicht einen Ausblick zum See und zu den Bergen in der Schweiz. Natürlich wanderten wir beim Mühlenhof vorbei ganz gemütlich zum Fesslerhof hinauf und genossen dabei weiter die Aussicht. Die Sonne schien so heiß, dass wir zu schwitzen anfingen. Der Anstieg zum Fesslerhof war wirklich sehr anstrengend zum Laufen. Zu unserer Überraschung bekam jeder von uns oben angekommen ein leckeres Eis von Christine spendiert. Danach ging es weiter zum Hochberg und wir gingen durch eine „Kuhklappe“ auf die andere Seite des Feldes. Dort sahen wir drei richtig süße Kälbchen. Etwas später machten wir dann die große Pause. Wir spielten Ball und aßen bis wir satt waren. Wir sahen dabei den Pfänderturm und den Hirschberg. Bei der Kapelle vorbeispaziert, standen wir vor einer wunderbar bunten Wiese. Als wir dann durch den Wald rannten, versperrte uns Laurin aus Spaß den Weg. Wieder bei der Schule angekommen, waren alle sehr müde.

Als rasende Reporter für euch unterwegs: Verena und Carolin

Den Gefühlen auf der Spur

Mit Kindern an emotionalen Themen zu arbeiten, setzt immer ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Lehrer und Schüler voraus. Mit den Kindern gemeinsam zu erarbeiten, wie man Gefühle ausdrückt, sich in einen anderen hineinversetzt, mit Konflikten umgeht oder ihnen entgegenwirken kann, ist nicht nur Bestandteil unseres Unterrichts, sondern wichtig und wertvoll für uns alle. Viele Grundgefühle wie Angst, Freude, Wut und Trauer kann man den Kindern durch Geschichten, Rollenspiele oder künstlerisch umgesetzt bewusst machen und so ihre sozialen Kompetenzen stärken. In der Grundstufe I an unserer Schule widmen wir uns einmal im Monat ganz bewusst unseren Gefühlen. Dabei steht jedes Kind mit seinen individuellen Erfahrungen im Vordergrund. In diesen über zwei Schuljahre andauernden 20 Einheiten lernen die Kinder neue oder auch alternative Handlungsstrategien kennen. Heuer begleitete uns die Raupe „Wurmi“ – wie sie von den Kindern nach ihrer Geburt getauft wurde – mit ihren Geschichten durchs Jahr. „Wurmi“ machte im Laufe eines Jahres – von seiner Geburt bis hin zu seiner wundervollen Verwandlung - die unterschiedlichsten Erfahrungen mit Emotionen und fand dann nach all dem Gefühlschaos in ihrem Bauch immer auch eine Strategie, um gestärkt, selbstbewusst und mit mehr Selbstvertrauen aus dem Erlebten hervorzugehen. So lernten auch die Kinder sich in Gesprächen über ihre eigenen Gefühle zu äußern, aber auch sich in andere einzufühlen. Empathie entwickeln Kinder erst ab dem vierten Lebensjahr. Die Dauer dieses Prozesses ist sehr unterschiedlich. Darum sind eigene Erfahrungen von großer Bedeutung und besonders wichtig sind die Eltern und wir Lehrer, um Hilfestellungen zu geben oder um „einfach“ als Vorbild zu wirken. Am Ende der beiden ersten Schuljahre erhalten dann die Kinder ein Buch, das aus allen gesammelten Arbeiten dieser 20 Unterrichtseinheiten gebunden wird, damit sie für manch spontan auftretendes Gefühl ihre erlernten „Werkzeuge“ auch nachschlagen können.

Unsere Fahrräder sind fit und der Radfahrausweis ist zum Greifen nah!

 

Auch in diesem Jahr wurden in Zusammenarbeit mit dem ARBÖ und dem ÖAMTC die Fahrräder der Kinder ganz genau überprüft. Um bei der Fahrradprüfung teilnehmen zu dürfen, müssen bei jedem Fahrrad alle 8 Sicherheitsmerkmale mängelfrei vorhanden sein. Wie bereits im letzten Jahr machte uns Anke Schneider noch einmal bewusst, was ein verkehrssicheres Rad ausmacht. Zudem hat sie uns gezeigt, wie der Fahrradhelm richtig eingestellt wird, damit er im Falle eines Sturzes auch wirklich von Nutzen ist. Nach der Überprüfung der Bikes und Ankes sorgfältiger Schulung konnte die Radfahrprüfung schließlich kommen.


Am 02. Juni 2014 war es dann endlich soweit. Petra und Manfred vom Polizeikommando Lochau kamen zu uns an die Schule, um uns die Radfahrprüfung abzunehmen. Wir haben uns gemeinsam im Unterricht theoretisch darauf vorbereitet und wollten nun in die praktische Prüfung starten. Nachdem alle – Polizei und Lehrerin - ihre Kontrollposten eingenommen hatten, ging es auch schon los. Der Start des Prüfungskurses befand sich auf dem Schulhof und von dort aus fuhren wir in Richtung Pfarrkirche. Nach dem Rechtsabbiegen auf den großen Parkplatz bei der Kirche war es wichtig, sich immer rechts zu halten und auf die parkenden Autos zu achten. Um die Straße dann wieder überqueren zu dürfen, musste sich jeder Fahrradprüfling zuerst ganz sicher sein, dass keine Autos oder anderen Fahrzeuge kamen. Anschließend war es etwas knifflig direkt bei der Stopp-Markierung stehen zu bleiben und richtig zu bremsen. Wir werden uns merken, dass es wichtig ist, beide Hände fest am Lenker zu haben, wenn wir bremsen. Wieder bei der Schule angekommen, war nach dem Linksabbiegen das Ziel erreicht. In einer abschließenden Runde mit Petra und Manfred bekam jeder ein kleines Feedback zu seiner Fahrt. Wir danken den beiden Polizeibeamten sehr für ihre Zeit und die wertvollen Tipps.

Ein sicherer Radfahrer ist auch ein guter Radfahrer! Viel Übung ist wichtig!

Weltspieltag 2014 - "Europa-Spiele"

Auch heuer fand am 28. Mai wieder der Weltspieltag statt. Er stand unter dem Motto „DEIN Recht auf Spiel!“. Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention sagt aus: „Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.“ Dieser Artikel hebt den Wert des Spiels und des Spielens für jedes Kind hervor. Gerne sind wir Erstklässler an der Schule der Aufforderung zum Spielen nachgekommen und haben uns eine feine Spielstunde gegönnt. Dabei haben wir das Spielen mit unserem Jahresthema verbunden und in lustigen Aktions-, Rätsel- und Wissensspielen „ganz Europa bespielt“. Die Spiele waren zum Teil ganz neu für uns und machten so großen Spaß, dass wir die Spiele gerne noch in so mancher Regenpause weiterspielen wollen, wenn wir nicht hinauskönnen, um auf dem Schulhof zu spielen.

Mit Jesus in einem Boot - Vertraut mir!

Am 25. Mai war für Tabea, Phil und Levin ein großer Tag. Sie feierten ihre Erstkommunion. Auf die erste Begegnung mit Jesus in der Kommunion haben sich die drei sehr gut vorbereitet. In der Volksschule im Religionsunterricht, in den Tischrunden mit den Eltern und in den Weggottesdiensten mit dem Pfarrer begleitete die Kinder immer das von den Eltern ausgewählte Thema „Mit Jesus in einem Boot“ auf eine vielfältige Art und Weise. Nach dem festlichen „Marsch“ mit dem Musikverein Eichenberg über die Dorfstraße zur Kirche, gab es den feierlichen Einzug in die Kirche. Vom Altar aus richteten sich die drei Kinder der Erstkommunion mit Willkommensgrüßen an alle Gäste, die zu ihrem Fest gekommen sind. Die heilige Messe wurde wie in jedem Jahr von unserem Organisten, dem Eichenberger „Chörle“ und unserem „Volksschulkinderchörle“ musikalisch gestaltet. Eine wundervolle Tradition, die schon seit vielen Jahren Bestand hat. Nach der Messfeier konnten alle Gäste und vor allem die drei Hauptakteure des Tages – Tabea, Phil und Levin - bei der Agape, einem wohlklingenden Platzkonzert des Musikvereines und bei traumhaftem Sonnenschein ihr Fest noch einige Zeit auf dem Kirchplatz genießen, bevor die Familien sich zu ihren ganz privaten Feierlichkeiten verabschiedeten. Dank der großartigen Vorbereitungen unserer Religionslehrerin Theresia Halb, der Koordinatorin der Erstkommunion, den Eltern und allen anderen Mitwirkenden war es wiederum ein ganz besonderer Tag.

Besuch aus den Vereinigten Staaten

 

 

Mitte Mai 2014 machten sich 29 angehende Lehrerinnen aus Amerika mit ihren Professoren auf den Weg zu einer Studienreise nach Europa. Dabei besuchten sie die Schweiz, Luxemburg, Frankreich und auch unser wunderschönes Leiblachtal in Vorarlberg. Sie wollten auf ihrer Reise die verschiedenen Schulsysteme kennenlernen und so viele neu gewonnene Eindrücke wie möglich mit in ihre Heimatstadt Ohio nehmen. An der Miami Universität absolvieren 21 von diesen Studentinnen die Ausbildung für „Early Childhood“, wobei 6 von ihnen „Speech Pathology“ als Major gewählt haben und weitere 8 Studentinnen studieren für das Lehramt an einer „Middle und High School“. Daher durften wir uns hier am Eichenberg an drei Folgetagen im Mai über den Besuch von insgesamt 11 von diesen Lehramtsstudentinnen freuen. Sie beobachteten unseren Unterricht genau, waren sehr interessiert an unserem Tun und waren begeistert darüber, dass sie das Arbeiten in einer jahrgangsgemischten Klasse in einer sehr variantenreichen Art und Weise miterleben durften, denn diese Schulform gibt es in Amerika so nicht. Unsere Schüler verloren sehr schnell die scheu und animierten die Studentinnen zum Mitmachen. Da wir gerade in der Feedbackwoche zu unserer Lesewerkstatt waren, wurden sie kurzerhand in die Tänze und die Lesespiele mit eingebunden. Und auch bei der Probe unseres „Volksschulchörles“ für die anstehende Erstkommunion waren sie mit Begeisterung dabei. In den Pausen konnten wir Lehrerinnen uns mit den Studentinnen etwas austauschen und haben auch über ihre Aufzeichnungen diskutiert, aber auch über die Personalsituation in Amerika, da es dort viel zu viele Lehrer gibt. Nach ihrer Rückkehr an ihre Universität in Ohio werden sie eine Arbeit über ihre gemachten Erfahrungen schreiben und wir wünschen dafür und für den Abschluss ihres Studiums alles Gute. Der Besuch war eine schöne Erfahrung für uns alle an der Schule und darum freuen wir uns schon auf den Besuch des nächsten Jahrgangs der Lehramtsstudentinnen im Schuljahr 2014/2015.

Weißt du schon das Neueste - WIR sind die "NEUEN"

Unser "neues" Fräulein hat sich uns schon vorgestellt. Wir haben unser Schulhaus und unser "neues" Klassenzimmer kennengelernt. Die Mitschüler sind nur zum Teil "neu", denn die meisten kennen wir noch aus dem Kindergarten. "Neu" ist auch unser Weg morgens und nach der Schule, aber eben nur ein bisschen. Wir werden viel "Neues" lernen. "Neu" wird das tägliche Schreiben, Lesen und Rechnen sein. Dass wir einen "neuen" Stundenplan bekommen, das hat uns unser Fräulein auch schon erzählt. Da dürfen wir dann auch ganz oft singen, malen, zeichnen, basteln und turnen. Jetzt durften wir also schon so viele "Neuigkeiten" erfahren und erleben. Nun bist du dran, denn es gibt Neuigkeiten auch für dich! Wir wollten uns sechs "Neue" für das Schuljahr 2014 / 2015 einfach einmal vorstellen. Hier siehst du uns! Und wir sind neugierig und freuen uns auf alles "Neue", was da denn kommen wird.

"Schaffar-Tag" 2014 - "Mir schaffand mit!"

Im Rahmen der „Wif-zack-Initiative“ der Wirtschaftskammer Vorarlberg durften wir Kinder der 3. und 4. Schulstufe am Donnerstag, 22.05.2014, einen tollen Nachmittag in drei verschiedenen Betrieben verbringen. Der Bus brachte uns zuerst zur Tischlerei Sigg nach Hörbranz. Hubert Sigg selbst führte uns durch die gesamte Firma. Die großen Sägen und Maschinen waren sehr beeindruckend und interessant. Im Anschluss an die Besichtigung durften wir dann noch selbst ans Werk gehen und einen Holzteller schleifen.

Die zweite Station an diesem Nachmittag war die Firma Planet Pure in Hörbranz. Dieser Betrieb war für uns Klima-Detektive besonders interessant, denn wie wir vom Inhaber Silvio Perpmer erfuhren, achtet Planet Pure sehr auf unsere Umwelt. Die Reinigungsmittel, die dort hergestellt werden, sollen unsere Haut und unseren Körper gesund halten, keine Schadstoffe enthalten und wiederverwertbar sein. In der Produktion halfen wir den Arbeiterinnen beim Etikettieren, Verpacken und Abfüllen. Jeder von uns durfte anschließend sein eigens abgefülltes Bio-Spülmittel mit nach Hause nehmen.

Unsere letzte Station des Schaffar-Tags verbrachten wir im Sutterlüty Lochau. Nach einer Besichtigung der Kühlräume und einer Rätselrunde bei den Milch-Produkten durften wir noch selbst Gemüsespieße zubereiten. Sie waren sehr lecker und wir haben uns daran erinnert, noch öfter eine gesunde Jause in der Schule dabei zu haben. Wir werden uns auch den Tipp der Sutterlüty Mitarbeiterinnen zu Herzen nehmen und immer auf das „Ländle-Pur“ Zeichen achten, wenn wir einkaufen gehen. Somit können wir unsere heimischen Betriebe mit ihren Produkten noch mehr unterstützen.

Unser Dank gilt den Betrieben und allen Mitarbeitern, die uns so herzlich in Empfang genommen und uns mit so viel Begeisterung einen Einblick in ihre Arbeit ermöglicht haben.

Auf unserem Weg nach Trögen ...

Wir machen uns auf unseren Weg!

Wir entdecken Spuren auf unserem Weg!

Wir überwinden so manches Hindernis auf unserem Weg!

Wir erleben Herzlichkeit auf unserem Weg!

Wir singen Lieder auf unserem Weg!

Wir sehen Blumen auf unserem Weg!

Wir sind am Ende unseres Weges angekommen!

Und - wir werden uns gerne wieder gemeinsam auf den Weg machen!

Unser Malwettbewerb - die Preisverleihung in der Schule

„Zeig uns deine Träume!“ war das Thema des Malwettbewerbs in diesem Schuljahr. Denn in unseren Träumen ist alles möglich. Da können Hasen fliegen und Fische an Land leben, jeder kann das, was er sich am meisten wünscht, alle Dinge haben die verrücktesten Farben und Formen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man kann sich auch an die verschiedensten Orte träumen, oder gefährlichen Tieren ohne Gefahr begegnen. Es entsteht eben eine reichhaltige Fantasiewelt in den eigenen Träumen. So haben wir das Thema auch im Unterricht erarbeitet und es entstanden danach wirklich wundervolle Bilder, die nach Ostern eine ganze Zeit lang in der Filiale der RAIBA Lochau ausgestellt waren. Darüber freuten sich die Kinder sehr und die Freude war noch größer, als uns Barbara Hackl von der RAIBA besuchte, um uns die Preise für die besten Zeichnungen zu überreichen. Herzlichen Glückwunsch allen diesjährigen Teilnehmern und Gewinnern dieses Malwettbewerbes!

Malen auf Leinwand - unser Kunstprojekt im 2. Jahr

Im letzten Schuljahr 2012/2013 war unser Kunstprojekt, das wir gemeinsam mit Hobbymalerin Helga Hehle erleben durften ein so großer Erfolg, sodass wir es sehr, sehr gerne auch in diesem Jahr durchgeführt haben. Dabei sind wir besonders glücklich darüber, dass es die Künstlerin selbst war, die uns dieses großzügige und wundervolle Angebot gemacht hatte, da sie das Arbeiten mit unseren Schülern so sehr genoss. Also trafen wir uns am 26. April im großen Werkraum der Schule, um uns gleich frisch ans Werk zu machen. Diesmal jedoch mit einem kleinen Unterschied zum letzten Jahr. Natürlich durfte in Farbwahl und Arbeitstechnik jedes Kind völlig frei entscheiden, nur das Thema war vorgegeben. „BOOTE“ sollten es sein, die dann heuer einerseits Kirchenschmuck für die Erstkommunion und damit ein Beitrag der Dritt- und Viertklässler zu diesem Kirchenfest sind, andererseits werden die Bilder dann noch eine Zeit lang unser Mehrzweckgebäude schmücken. Es sind wieder ganz prachtvolle Bilder entstanden, in denen man viel Persönliches von jedem einzelnen Kind entdecken kann.

 

Neben all den herrlichen Bildern von unserem Projektvormittag – hier noch ein paar Gedanken der Kinder, die sie für unsere Homepage zur Verfügung gestellt haben:

Das Kunstprojekt mit Helga war fantastisch. Helga hat mir gezeigt, dass man mit sehr viel verschiedenen Werkzeugen malen kann. Für das Malen soll man sich auch Zeit nehmen. Beim Malen mit Helga habe ich erfahren, dass man sehr kreativ sein darf. Ich weiß jetzt, wie man einen Strand aus Sand und Farbe macht. Das ist wirklich toll! Als ich mit Helga gemalt habe, habe ich gelernt, dass man zuerst den Hintergrund malen muss. Beim Hintergrund muss auch nicht alles genau oder perfekt gezeichnet sein. Als ich mit Helga malte, habe ich gemerkt, dass man nicht immer so viel nachdenken muss, sondern einfach „drauflosmalen“ soll. Danke Helga, dass wir diese tollen Erfahrungen mit dir machen durften!“

Wenn ich an die Eichenberger Feuerwehr denke, ...

Wenn ich an die Eichenberger Feuerwehr denke, denke ich, dass sie immer einsatzbereit ist. Ich denke auch an die Angst, die die Frauen und Männer manchmal haben und auch an ihren Zusammenhalt. Die „Feuerwehrler“ aus Eichenberg brauchen viel Mut für diesen Job. Mich beeindruckt, dass die Feuerwehr immer so schnell am Einsatzort ist, dass die Eichenberger Feuerwehr immer einsatzbereit sein muss und das auch ist. Wenn ich an die Eichenberger Feuerwehr denke, dann denke ich an das riesige Feuerwehrauto mit den sechs Sitzen für die Mannschaft, das ist spannend. Und ich denke an die interessante Ausrüstung der Feuerwehr und dass die Schläuche einen eigenen Lift haben. Wenn ich an die Feuerwache denke, denke ich an die Vorrichtung an der die Feuerwehrleute runterrutschen können. Wenn am Brandort ein Nagel aus einem Brett heraussteht und ein Feuerwehrler steht darauf, tut es ihm nichts, weil er Stahlkappenschuhe anhat. Ich muss aber dauernd daran denken, wie schwer doch die ganze Ausrüstung ist. Ich denke, dass es ziemlich cool ist, wenn ich selber den schweren Feuerwehrschlauch benutzen und mit allen drei Feuerwehrautos mitfahren darf. Ich freue mich darüber, dass die Nachbarfeuerwehren uns bei einem großen Waldbrand helfen würden. Und wenn ich an unsere Feuerwehr denke, dann wird mir ganz warm, denn sie riskieren immer wieder ihr Leben für uns und das finde ich toll. „Und wenn du unsere Gedanken liest, dann denke immer daran wie wichtig jede Feuerwehr ist. Außerdem denke ich, dass die Bilder vom Lehrausgang alles weitere von diesem Vormittag erzählen. Wir danken euch – Klaus, Josef, Michael, Steffi uns Michaela - von ganzem Herzen für euren Einsatz und die spannende Zeit bei und mit euch.“

Ein Känguru im Mathematikunterricht?

Aber nein, keine Sorge! Es hüpft kein Tier aus einem fremden Kontinent durch unsere Klassenzimmer. Wir sind nur nach zweijähriger Pause endlich wieder dabei - beim österreichweiten Känguru-Wettbewerb der Mathematik. Schon seit neun Jahren findet dieser Wettbewerb statt und in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen haben auch unsere Dritt- und Viertklässler teilgenommen. Doch in diesem Schuljahr wurden nicht nur die „Großen“ unserer Schule zum Wettbewerb angemeldet, sondern auch die „Kleinsten“. So konnten diesmal unsere Erst- und Zweitstüfler erstmalig in der Kategorie „Pre-Ecolier“ mit leichteren Aufgaben für 7 bis 8 jährige Schüler beim Wettbewerb teilnehmen. Da sich viele Kinder in der 1. Klasse für das Fach Mathematik interessieren und sich gerne mit Zahlen, Größen oder Problemstellungen auseinandersetzen, wurde der Teilnahme an diesem Wettbewerb natürlich auch mit großen Erwartungen entgegengefiebert. Die „Kleinen“ in der Schule waren am Wettbewerbstag hochmotiviert, sehr positiv eingestellt und jeder wollte sein Bestes geben. Darum haben die Kinder auch so tolle Ergebnisse erzielt und sich ihre Medaillen und Pokale redlich verdient. „Liebe Erstklässler! Als eure Lehrerin möchte ich euch allen herzlich zu diesem super Ergebnis gratulieren. Ihr habt das ganz wunderbar gemacht. Und ich würde wirklich gerne auch im nächsten Jahr mit euch am „Känguru - Wettbewerb 2015“ teilnehmen. Euer Fräulein Lydia“

Spaß und Spiel mit Sonnenenergie

Im Rahmen unseres Klimaprojektes an der Schule wurde bereits am ersten Elternabend im Herbst vereinbart, dass jedes Kind der Schule sein eigenes solarbetriebenes Spielzeug bauen darf. Dabei sollte es ein Projekt werden, an dem sich vor allem die Väter der Kinder beteiligen, die uns auch gleich zugesagt haben. Nachdem dann vor den Semesterferien die ersten Ansichtsexemplare an der Schule fertig gebaut zur Verfügung standen, durften die Kinder ein Spielzeug ihrer Wahl aussuchen, damit alle Materialien von der Schule bestellt werden konnten. Danach wurde es für uns als Schule leicht, denn nun setzten sich die Väter mit ihren Kindern zu Hause zusammen und sägten, bohrten und schliffen mit ihren Kindern, was das Zeug hielt.

 

Alle vorgefertigten Teile brachten die Kinder wieder mit in die Schule, damit wir sie hier gemeinsam anmalen konnten, was wir wirklich gerne tun und was immer ein tolles Gemeinschaftsgefühl vermittelt.

Nach dem Trocknen der bemalten Teile nahmen die Kinder alles wieder mit nach Hause, wo die Spielzeuge mit Papi gemeinsam endmontiert wurden. Und schon ein paar Tage später gab es auf dem Schulhof – dem strahlenden Sonnenschein sei Dank – den ersten Testlauf aller Spielzeuge auf einmal. Dabei wurden nochmals alle Kontakte geprüft und alle Spielzeuge wurden von ihrer Schokoladenseite präsentiert. Was für ein Anblick und man konnte die Kraft der Sonne förmlich spüren, wenn alle Spielzeuge gleichzeitig in Betrieb waren.

Am Tag vor den Osterferien hatten wir uns dann mit unserem Bürgermeister Alfons Rädler und unserem Energieexperten Bertram Schedler zu einer Unterrichtseinheit verabredet, damit uns die beiden einerseits die neuesten Verbrauchsdiagramme vorstellen konnten, die nur durch die wöchentliche Arbeit unserer Klimadetektive an der Schule zu erstellen sind, und damit wir Klimazwerge der 1. Klasse ihnen andererseits unsere fleißig gesammelten Klimapunkte präsentieren konnten. Insgesamt war es uns nämlich möglich in den letzten 25 Schulwochen 220 Klimapunkte zu sammeln, die wir dann den beiden Herren in Form einer vorläufigen „Sammelurkunde“ überreicht haben, denn wir sammeln natürlich fleißig weiter. Selbstverständlich wollten wir diese Einheit auch nutzen, um mit den beiden eine Partie „Ein guter Tag hat 100 Punkte“ zu spielen, worauf die zwei schon lange neugierig waren. War das ein Spaß! Und am Ende der Einheit konnten wir unser selbstgebautes Spielzeug in Gebrauch nehmen, was bei den beiden Herren ebenfalls sehr gut ankam. Die größte Überraschung war aber, dass der „Energieosterhase“ für jeden Eichenberger Energiedetektiv oder Klimazwerg für seinen Beitrag zum Klimaschutz ein Osternest auf dem Schulhof versteckte hatte. Danke, lieber „Energieosterhase“!

 

Osterhasenparcours

Kurz vor Ostern nahmen wir uns des Themas Ostern auch einmal im Turnraum an. Kurzerhand entstand ein Waldparcours, der es in sich hatte. Es gab kleine Höhlen, lange Gänge, hohe Wurzeln, herumliegende Baumstämme, kleine Bäumchen und ein kreisrundes Labyrinth. Natürlich gab es auch viele kleine Verstecke mit bunten Ostereiern darin, die es zu suchen, zu finden und dann vor allem durch den ganzen Waldparcours zurück in den eigenen Bau zu bringen galt. Alle Osterhasen mussten dabei mit höchster Vorsicht und sehr geschickt agieren, damit auch kein Ei zu Boden fiel oder gar zu Bruch ging. Dennoch mussten sie auch noch sehr schnell sein. Außerdem kam es immer wieder dazu, dass einem ein anderer Hase entgegen kam. So mussten die beiden dann mit viel Geschick aneinander vorbei. Doch beim Start in den Osterhasenparcours wurde bei den kleinen Hasen der Ehrgeiz geweckt und es war eine sehr bewegte Stunde mit viel Spaß und Spannung. So verkürzt sich das Warten auf den Osterhasen natürlich immens und schon ging es danach gleich ab in die Osterferien 2014.

Verkehrserziehung mit "Poposchoner"

Am 8. April 2014 erwarteten wir voller Vorfreude Clown „Thiemo“. Es hieß vorab, er sei ein Clown, der uns Kindern die Gefahren im Straßenverkehr aufzeigt und mit uns das richtige Verhalten auf dem Zebrastreifen und dem Gehsteig übt. Darum waren unsere Erwartungen dementsprechend hoch, denn das richtige Überqueren der Straße üben wir nun tatsächlich täglich an der Bushaltestelle mit unseren Lehrerinnen. Aber dann trafen wir Thiemo im Turnraum unserer Schule und unsere Erwartungen sollten sogar noch übertroffen werden. Zu unserer großen Freude fanden sich dort auch noch viele unserer Freunde aus dem Kindergarten ein, die Thiemo ganz spontan eingeladen hatte. Und dann, dann ging es los! Thiemo entpuppte sich als wahrer „Verkehrserzieher- Clown“. Er wusste so viel und doch ging manchmal auch etwas schief. Ja und schief waren wir auch bald, nämlich schief vor lauter lachen. Es wurde nicht lange gezögert und Thiemo bekam von uns Kindern, von der Tante und vom Fräulein viel Unterstützung beim Anziehen der so wichtigen Warnwesten, beim Überqueren der Straße und dem richtigen Verhalten auf dem Zebrastreifen, beim Anlegen der wichtigsten Schützer zum Inlineskaten und beim Inlineskaten selbst. Da beim Skaten auf den vorgesehenen Wegen wie immer vor allem unser Köpfchen gefragt ist, waren sowohl Thiemo als auch unser Fräulein mit einem Helm geschützt, gefolgt von den Hand-, Ellenbogen- und Knieschützern. Aber natürlich braucht man als Clown auch einen Nasenschützer und vor allem einen Poposchützer. Lieber Thiemo! Auf diesem Wege senden wir dir die allerherzlichsten Grüße vom Eichenberg, ein riesengroßes Dankeschön und eine Einladung, dass du recht bald wiederkommst, denn wir haben so viel von dir gelernt und hatten eine „Wahnsinnsgaude“!

Geschichten von und mit Max Prophylax

 

 

Auch der zweite Besuch heuer war wundervoll,

gemeint ist natürlich der von unserer Nicole.

Sie erzählt und zeigt uns so interessante Sachen,

die wir noch nicht immer ganz richtig machen.

Darum üben wir gerne mit ihr zweimal im Jahr,

dann bleiben unsere Zähne gesund, das ist doch klar.

Am liebsten haben wir die Experimente, die besonders sind -

und spannend zugleich für jedes Kind.

Wenn sie dann nach zwei Stunden wieder geht,

freuen wir uns, dass sie bald wieder auf der Matte steht.

Wir werden jetzt noch mehr an die Zahnpflege denken,

um dir im Herbst unser schönstes Lächeln zu schenken.

Start ins Tandemtraining 2.0

Nach den erfolgreichen Trainingsphasen im zweiten Semester des letzten Schuljahres starteten wir auch heuer wieder bald nach den Semesterferien mit den Lesetandems (–>mehr!). Nachdem im ersten Trainingsjahr bereits die drei ersten Lesepässe in Bronze, Silber und Gold erlangt werden konnten, ist es nun möglich darauf aufbauend den Rubin, Saphir oder gar den Smaragd – Pass zu erreichen. Wir sind hoch motiviert, trainieren fleißig dreimal die Woche und sind bei den Lesemeisterschaften hochkonzentriert und sehr genau. Im letzten Jahr konnten wir uns mit sehr guten Leseleistungen Spielzeiten verdienen, die wir dann alle zusammen verspielt haben. In diesem Jahr können wir uns Vorlesezeiten verdienen, dabei kann jeder Schüler in jeder Meisterschaft bis zu sechs Vorleseminuten für das Klassenteam sammeln. Diese Vorleseminuten können wir dann nach unseren Wünschen bis zur nächsten Meisterschaft einlösen, denn unser „Fräulein“ liest uns die verdiente Zeit aus einem Buch vor. Wir in der 1. Klasse lesen gerade aus Pippi Langstrumpf – echt witzig!

Hier siehst du uns „Erststüfler“ beim Abschlusstraining zu einer Meisterschaft – natürlich mit unseren Lesebrillen!

Und jetzt bitte leise, denn die Meisterschaft ist in vollem Gange!

Kleine Eisbären

Wo war heuer eigentlich der Winter? Das haben sich die Kinder oft genug selbst gefragt und dann uns Lehrerinnen auch. Die Sehnsucht nach dem Schnee, dem Spielen mit den Bergen von Schnee in der großen Pause oder den Ausflügen auf den Rodelhang war riesengroß. Doch der Schnee blieb heuer bis auf ein paar Flocken, die höchstens für rutschige Straßen sorgten, verschollen. Aber dann fielen am vorletzten Märzwochenende plötzlich und „aus heiterem Himmel“ ganze 40 cm Neuschnee an zwei Tagen. Also versuchten wir, sobald es uns möglich war, rodeln zu gehen. Jedoch schienen uns die warmen Temperaturen und der starke Sonnenschein just an diesem Tage wieder zuvor zu kommen. Gut hörbar schmolz der Schnee vor unseren Augen während der ersten drei Unterrichtsstunden dahin. Da dachte der Winter wohl, er könne uns erneut "davonlaufen". Aber nicht mit uns, denn wir ließen uns den Spaß nicht verderben und so ging es statt auf den üblichen Rodelhang in einer Winterwanderung bei plus 16 Grad Außentemperatur in höhere Regionen. Wir stapften so lange die ehemalige Schipiste oberhalb der Schule hoch, bis wir auf ein wundervolles Schneefeld gelangten. Dort rutschten wir dann wie die Eisbären bäuchlings auf der angefrorenen Schneedecke hinunter und das war dann noch fast der größere Spaß. Die Sonne wohlig warm, mit einem Strahlen im Gesicht und mit dem Blick auf den Frühling im Tal genossen wir diese Turnstunde. Und außerdem - wer braucht schon eine Rodel, wenn er schlittert wie der kleine Eisbär aus dem Bilderbuch.

Helfen ist wichtig!

Der erste an einem Unfallort zu sein, ist für jeden ein besonders einschneidendes Erlebnis. Keiner kann wirklich wissen, ob er im Notfall und im ersten Schock überhaupt reagieren kann und wenn ja, ob er dann auch richtig reagiert, wenn er diese Erfahrung nicht schon einmal gemacht hat. Der erste Gedanke sollte aber immer dem Verletzten gelten und das Schlimmste, was man tun kann, ist mit Sicherheit, wenn man gar nicht hilft. Deshalb lernen schon unsere Jüngsten in der Schule von Anfang an den richtigen und selbstverständlichen Umgang mit kleinen Verletzungen wie einem Insektenstich, Nasenbluten, Schürf- und Schnittwunden oder Verbrennungen. Kleine Unfälle, die im Pausenhof oder im Werkunterricht auch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passieren können. Denn es ist leider nicht jeder Unfall vermeidbar und dann gilt es, dass man schnell und richtig reagieren und vor allem die Ruhe bewahren muss. Aber auch ein professioneller Notruf muss geübt werden. Zu all dem hatte die erste und zweite Stufe gut einen Monat lang Gelegenheit. Es wurden Fälle besprochen, falsches Verhalten analysiert, richtiges Helfen trainiert und schließlich zum Abschluss die „Helfi“ - Prüfung absolviert. Nun dürfen sich alle Erstklässler mit Recht auch Ersthelfer nennen. Besiegelt hat dies die Vergabe des "Ersthelfer-Scheines" und der „Helfi“ Plakette. Herzlichen Glückwunsch!

Eine besondere Messe in der Osterzeit

Eine weitere Station auf dem Weg zur Erstkommunion ist, dass die Kinder ihr Taufversprechen im Rahmen der dritten Sonntagsmesse in der Osterzeit erneuern. Nachdem die Eltern und Taufpaten dies bei der Taufe taten, dürfen sie jetzt, „wo sie schon groß sind“, auf ihre Weise selbst ja dazu sagen! Da wir heuer in der Schule drei Erstkommunionkinder vorbereiten, die alle symbolisch mit Jesus in einem Boot sitzen, war es dementsprechend ein ganz besonderes Ritual, das liebevoll von unserer Religionslehrerin Theresia Halb und Pfarrer Gerhard Mähr vorbereitet wurde. Selbstverständlich wurden die beiden tatkräftig von den Eltern der Erstkommunionkinder unterstützt und natürlich auch von den drei Kindern selbst. Vielleicht waren unsere Schüler beim Betreten der Kirche auch deshalb etwas aufgeregter als sonst. Die letzte Vorbereitungsmesse vor dem eigentlichen Fest im Mai ist eben etwas Besonderes. Nun konnten die Kinder sich selbst bewusst und freiwillig für ein Leben mit Christus entscheiden und konnten am Taufbecken mit ihrer brennenden Taufkerze in der Hand ihr Taufversprechen erneuern.

Unsere Europareise zur Faschingszeit

Gern gesehene Gäste besuchten uns am Faschingsdienstag in der Schule. Bestens ausgerüstet und in wundervolle Kostüme gehüllt, wurden wir von ihnen direkt nach der großen Pause in unseren Klassenzimmern überrascht und in den Turnraum der Schule geführt, um eine lustige Reise durch Europa zu erleben. Gestartet sind wir in Griechenland, wo wir zu traditionell griechischen Klängen Sirtaki tanzten. Sehr anstrengend, aber unheimlich witzig! Gleich danach ging es auf eine Europareise mit Bildern und Klängen aus den Niederlanden, Frankreich, Skandinavien, Großbritannien und aus allen anderen Ländern, Städten und Gebieten, die wir bis zu diesem Tage in der Schule bereits bereist hatten. Das Quiz schien gar nicht so leicht, doch alle verkleideten kleinen „Mäschgerle“, die an diesem Tag durch die Schulräumlichkeiten wuselten, konnten alle Aufgaben mit Bravour meistern und so regnete es zur Belohnung für alle bunte Luftballons. Natürlich war danach noch Zeit genug für ein paar andere Spiele. Außerdem wollten wir uns unbedingt mit einem lustigen Lied auf norwegisch bedanken, zu dem wieder mit vollem Elan getanzt und gesungen werden konnte. Als es langsam Mittag wurde und alle nach der „Singerei, Tanzerei und Raterei“ schon ganz hungrig waren, durften wir noch bei frischen Faschingskrapfen und leckerem Saft eine gemeinsame Jause genießen, bevor wir dann durch den neu gefallenen Schnee nach Hause stapften. Diesen Vormittag haben wir wieder sehr genossen und wir wünschen uns alle, wir Kinder und unsere Lehrerinnen, dass ihr im nächsten Jahr alle wiederkommt. Ihr seid ganz wunderbar!

Singen macht einfach Spaß!

Ohne eines oder mehrere Lieder über den Vormittag verteilt zu singen, wäre ein Schultag laut unseren Schülern kein „richtiger“ Schultag. Es ist für die Kinder zu einer liebgewordenen Tradition geworden, dass sich die Lehrerin ihr Instrument schnappt und ein „Liedchen“ anstimmt, ob nun vor oder nach der Pause, mitten im Unterricht zur Auflockerung oder innerhalb der geplanten Unterrichtsstunde zum Wochenthema passend. Wir nutzen das Singen, um die Lernmotivation der Kinder zu fördern, aber auch ihre Sprachentwicklung und ihre Konzentrationsfähigkeit. Das bewährt sich schon seit vielen Schuljahren. Und gerade weil das Singen und Musizieren an der Schule einen besonderen Stellenwert hat, haben wir am Projekt „Singinitiative an Volksschulen“ teilgenommen. Dabei kam eine Expertin aus der Musikvolksschule Bregenz für zehn Unterrichtseinheiten zu uns an die Schule. Unsere Musikexpertin Desirée Metzler besuchte uns von Dezember bis Februar immer freitags in der fünften Stunde und ihre Musikstunden waren somit in dieser Zeit für die Schüler aller Schulstufen der krönende Abschluss der jeweiligen Schulwoche. Desirée sang, tanzte und musizierte mit den Kindern und die Lieder, die sie erarbeitete, kamen bei den Kindern phantastisch an. Um dies näher zu erläutern, kannst du hier einige Stimmen unserer Schülerinnen und Schüler nachlesen: „Desirée, du hast eine wunderschöne Stimme und die Zeit mit dir hat sehr viel Spaß gemacht. Deine Musik ist lustig und du hast uns sehr viel beigebracht. You love music! Es war so schön, dass du da warst und dir für uns Zeit genommen hast.“ Da kann man sich vorstellen, dass den Kindern der Abschied von ihr schwer fiel. Darum haben wir uns für die letzte Stunde noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wir haben ihr einfach eine goldene CD überreicht – was sonst!

Ein Spiel, wie gemacht für unser Energieprojekt

Vielleicht hat der eine oder andere beim Surfen im Internet schon einmal das Online-Spiel „Ein guter Tag hat 100 Punkte“ entdeckt. Dieses Spiel zum Thema „Klimaverträgliches Leben“ steht allen bereits schon seit geraumer Zeit im Internet zur Verfügung. Da aber unsere Volksschüler vor allem auch „angreifen“ müssen, um „begreifen“ zu können, war das Spiel als Online-Version nicht so gut geeignet. Umso mehr haben wir uns über die Nachricht gefreut, dass die Macher des Spiels nun ein Kartenspiel entwickelt haben. Damit können wir in der Schule ganz wunderbar arbeiten und setzen das Spiel schon seit Jänner 2014 ganz regelmäßig im Unterricht ein. Dabei verbinden wir die Fächer Sachunterricht, Mathematik und Deutsch miteinander und bekommen dabei ganz spielerisch und wie nebenbei einen einfachen Zugang zum Thema Klimaschutz. Sogar der ORF stellte das Spiel in seiner Sendung „Vorarlberg heute“ vor und als wir das erfuhren, da waren wir ganz aus dem Häuschen. In dem Spiel geht es darum, dass jeder Mensch täglich seine 6,8 kg an CO² Ausstoß in 100 Punkte umgerechnet bekommt und nur diese verbrauchen darf. Der tatsächliche Ausstoß eines jeden Menschen beträgt allerdings in Wahrheit im Schnitt um die 450 Punkte. Um ein Gefühl für das Thema Energie und Umwelt zu erhalten, das Bewusstsein seines eigenen Lebensstils zu schärfen und um einfach unser Energieprojekt niveauvoll aufzulockern, ist dieses Spiel bestens geeignet. Dabei kann es schon ab der 1. Schulstufe eingesetzt werden und je länger man sich mit den Karten und den vorgegebenen Spielregeln beschäftigt, umso mehr neue und abwechslungsreichere Spielarten fallen uns ein. Was das Spiel aber vor allem kann: es ist sehr lehrreich, macht Spaß und ist voller Spannung! 

Übung macht den Meister

Wie in jedem Jahr freuten wir uns im Jänner sehr über den Besuch der Polizei an unserer Schule. In einer Unterrichtseinheit erzählten die Kinder von ihren Erlebnissen im Straßenverkehr, die manchmal sehr heikel waren, jedoch zum Glück glimpflich ausgegangen sind. Natürlich ist es den Kindern aber auch immer ein Bedürfnis den beiden Polizistinnen vom Posten in Lochau ihre vielen Kenntnisse über das richtige Verhalten im Straßenverkehr mitzuteilen. Dabei findet ein reger Austausch mit den beiden Beamtinnen statt und es ist keine Stunde, die mit erhobenem Zeigefinger geführt wird. Nein, es wird das Wissen und Verhalten bestätigt und gelobt, aber auch an manche Regel erinnert und auch neue Verordnungen ergänzt. Dabei ist das Üben auf der Straße zum Abschluss des Besuches immer das, was den Kindern in Erinnerung bleibt und etwas, das man gar nicht oft genug tun kann.

Und dann ... kurz vor Weihnachten ...

... da war es dann so weit. Unsere liebevoll gebauten Lebkuchenhäuschen wurden in besinnlicher Stimmung und mit großem Appetit zu einer Adventjause der ganz besonderen Art. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sahen wir zu, wie die Häuschen auseinandergeschnitten wurden, um sie dann verspeisen zu können. Nachdem wir aber bald probieren durften, siegte dann doch der Hunger und schon bald waren alle Häuschen dem "Erdboden" gleich gemacht. Selbstgemachtes gemeinsam zu verspeisen, das schmeckt allen eben immer noch am Besten!

° Ein erster Zwischenbericht über unser Energieprojekt °

Nach genau 8 Wochen in denen die Kinder an der Schule alles dafür getan hatten, dass sie sehr verantwortungsvoll mit den Energieressourcen im Schulhaus umgehen, konnten wir einen ersten Abschnittserfolg verbuchen. Obwohl die Heiztätigkeit zugenommen hat, – es ist ja inzwischen Winter geworden – blieben die Stromkosten seit September in etwa gleich, da wir schon zuvor sehr sorgsam mit dem Licht und den diversen Elektrogeräten umgegangen sind. Doch beim Wassersparen waren wir wirklich sehr erfolgreich. Wir konnten den Wasserverbrauch um etwa 10 % reduzieren. Diese messbaren Ergebnisse haben wir vor allem den Aktivitäten der Energiedetektive an der Schule zu verdanken, die regelmäßig alle Zählerstände abgelesen und auf einer Onlineplattform eingegeben haben. Diese Ergebnisse wurden dann von Bertram Schedler, der uns ja das ganze Schuljahr über als Energieexperte begleitet, zusammengefasst und in mehreren Grafiken dargestellt. Diese ersten gesammelten Daten waren auch einer der Gründe für seinen Besuch am 10. Dezember in der Schule. Er präsentierte den Schülern aber nicht nur die ausgearbeiteten Diagramme, sondern nahm auch die Gelegenheit war und ließ die Kinder von ihren Erfahrungen erzählen, die sie mit dem Energieprojekt gemacht hatten. Dabei wurde ganz klar, wie ernst die Schüler das Thema Energie sparen nehmen und wie pflichtbewusst und genau sie in den letzten Wochen gehandelt hatten. Da staunte Bertram nicht schlecht über so manche Geschichte, die die Kinder ihm erzählten, da sie das Bewusstsein Energie zu sparen auch aus dem Schulhaus hinaus in ihr Zuhause hineingetragen haben. Weil die Begeisterung der Kinder für diese Themen sehr gut spürbar ist, bringt uns Bertram immer wieder etwas Neues mit.  An diesem Schultag hatte er eine Wärmebildkamera dabei, die uns eventuelle „Mängel“ im Schulhaus aufzeigen sollte, was – Schulsanierung sei Dank! – gar nicht mehr möglich war. Darum geschah die Testung der Wärmebildkamera auch anhand der Körperwärme der Kinder. Was für eine besondere Möglichkeit, in deren Genuss man nicht so oft kommt und unterhaltsam ist es noch dazu. Beendet hat Bertram die Unterrichtseinheit mit einem Versuch, der den Kindern eine sehr günstige, aber sehr effiziente Möglichkeit zeigen sollte, um Wasser zu sparen. Dies ist mit Hilfe eines Aufsatzes für die im Haus gebräuchlichen Wasserhähne möglich. Dieser Aufsatz wanderte dann sofort mit einem Kind mit nach Hause, um ihn dort ebenfalls auszuprobieren. Wir freuen uns schon auf die Rückmeldungen, die uns die Kinder geben, nachdem sie alle einmal den Aufsatz zu Hause ausprobiert haben. Somit hat die nächste Etappe unseres Energiesparprojekt begonnen! Wir freuen uns darauf!

 

** Eine tierische Adventgeschichte aus unserer Rorate**

Die Tiere stritten sich wieder einmal, was denn die Hauptsache an Weihnachten sei.

„Das ist doch klar“, sagte der Fuchs, „der GÄNSEBRATEN. Was wäre Weihnachten ohne GÄNSEBRATEN.“

Der Eisbär aber widersprach: „SCHNEE muss sein, viel SCHNEE! Weiße Weihnachten, das ist es!“

Das Reh aber sagte: „Der TANNENBAUM ist es! Ohne TANNENBAUM gibt es kein ordentliches Weihnachten!“

„Aber nicht mit so vielen Kerzen“, heulte die Eule. „Schummrig und gemütlich muss es sein. Die WEIHNACHTSSTIMMUNG ist die Hauptsache.“

„Und ein neues KLEID! Wenn ich kein neues KLEID bekomme, ist Weihnachten nichts!“, rief der Pfau.

Und die Elster krächzte dazu: „Jawohl, und SCHMUCK, RINGE, ARMBÄNDER, KETTEN, am besten mit DIAMANTEN. Dann ist Weihnachten.“

„Und der STOLLEN? Und die KEKSE?“, brummte der Bär. „Die sind doch die Hauptsache, und die anderen schönen HONIGSACHEN. Ohne die verzichte ich lieber auf Weihnachten.“

„Und wo bleibt die FAMILIE?“, quakte die Ente. „Erst wenn ich alle meine LIEBEN um mich versammelt habe, dann ist Weihnachten!“

„Nein!“, unterbrach der Dachs. „Macht es wie ich: SCHLAFEN, SCHLAFEN, SCHLAFEN! Das ist das einzig Wahre an Weihnachten, einmal richtig AUSSCHLAFEN!“

Und dann brüllte der Ochse plötzlich: „Aua!“ Der Esel hatte ihm einen kräftigen Tritt verpasst. „Du Ochse, denkst du denn gar nicht an das KIND?“ Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: „Das KIND, natürlich, das KIND, das ist doch die Hauptsache!“

Und nach einer Weile fragte er den Esel: „Du, Esel, sag einmal, wissen das die Menschen eigentlich auch?“

^^ Tag der offenen Tür an der Mittelschule Lochau ^^

Am 4. Dezember 2013 trafen sich alle Viertklässler der beiden Volksschulen in Lochau und Eichenberg pünktlich um 8.30 Uhr im Musiksaal der  VMS Lochau. Nach einer kurzen Begrüßung führten uns anschließend einige Schüler der Mittelschule durch das Schulgebäude. Dabei erarbeiteten wir im Musiksaal einen tollen Tanz und im Computerraum durften wir an die Schülerrechner. Im Zeichensaal bastelten wir gemeinsam, um uns danach in der Turnhalle bei einigen lustigen Sportspielen auszutoben. Mit großem Appetit ging es in Richtung Schulküche, in der es bereits Vorweihnachtliches zu essen gab. Während wir uns durch alle Räume unserer Sprengelschule führen ließen, bekamen unsere Eltern viele Informationen rund um die VMS Lochau. Wir werden uns bestimmt noch einige Schulen ansehen, bevor wir uns endgültig für den weiteren Schulweg entscheiden, aber die VMS Lochau hat uns schon sehr gut gefallen. So konnten wir mit Begeisterung unseren Mitschülern in Eichenberg von diesem Vormittag berichten.

"Leckere Architektur"

Die Stadt Nürnberg ist bekannt für seinen wundervollen Christkindlmarkt und den leckeren Lebkuchen dort. Darum freuten wir uns besonders, als wir mit einigen original „Lebkuchen - Bausätzen“ beschenkt wurden, um diese in der Schule zu einer kleinen „Lebkuchen - Stadt“ zusammen zu bauen. Wir danken auf diesem Weg dem Sponsor, einem Vater, der bei einem Termin in Nürnberg an uns gedacht und sie für uns mitgebracht hat. Herzlichen Dank, Joe! Nach kurzer, jedoch sehr intensiver Planung stand alsbald der Tag des Aufbaus auf dem Terminkalender. Wir nutzten den ersten Schultag im Advent für den Bau der kleinen Stadt. Also wurden die Hände gewaschen, die Küche wurde vorbereitet und der Herd angestellt. Es konnte sofort losgehen. Zuerst galt es mit buntem Zuckermörtel die unzähligen "Smartiessteine" auf die Wände, die beiden Dachhälften und das kleine Tannenbäumchen zu kleben. Außerdem sollten die vielen "Gummibärchenziegel" mit großer Sorgfalt angebracht werden. Nachdem der Zuckermörtel etwas angezogen war, konnten auch gleich die Wände aufgerichtet und stabil mit Zitronenzuckerzement miteinander verklebt werden. Danach wurde das Bäumchen vor oder wahlweise auch hinter das Haus gepflanzt. Zum Schluss wurde der Giebel eines jeden Häuschens mit einer dicken süßsauren Schneeschicht überzogen. Alle Lebkuchenhäuschen zusammen ergaben ein wundervolles kleines Städtchen, wie man sehen kann. Die Häuser könnten nun jedem Sturm trotzen, da die Architekten sehr sorgfältig gearbeitet haben. Doch wurde noch am Tag des Aufbaus vermutet, dass es die Konstrukteure selbst sein werden, die die leckeren Bauwerke noch während der Adventszeit zum „Einsturz“ bringen werden. Guten Appetit!

*Verkehrs*Zauber* an der Schule

Die Verkehrssicherheit für alle Eichenberger Kinder in schuleigenen Projekten zu verbessern und die Kinder zu schulen, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten sollen und müssen, war und ist uns an der Schule immer ein besonderes Anliegen. Umso schöner ist es, wenn man dieses Thema in eine Geschichte für Volksschüler verpacken und musikalisch aufbereiten kann. Dies ist dem Musiker Reinhard Franz mit der Geschichte des kleinen Zauberers „Sim-Bim“ in beeindruckender Weise gelungen. Denn unsere Schüler und Schülerinnen waren beeindruckt und ließen sich in der Unterrichtseinheit mit Reinhard Franz mitreißen. Es gab im Anschluss an diese besondere Verkehrserziehungsstunde noch viel Anlass zu Gesprächen untereinander, wobei noch der ein oder andere Refrain eines der Lieder "geträllert" wurde. Der kleine Zauberer „Sim-Bim“ und seine kleinen Freunde führten uns einmal mehr die gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr vor Augen und es konnten die wichtigsten Verhaltensweisen wiederholt und musikalisch/rhythmisch trainiert werden. Da waren wir Eichenberger Kinder sofort dabei. Das Tragen der Warnweste ist für uns sowieso eine Selbstverständlichkeit, denn wir sind "sichtbar und nicht unsichtbar". Das richtige Überqueren der Straße funktioniert wieder konzentriert und ruhig. Wir werden auch weiterhin den Gefahren aus dem Weg gehen, so wie es der kleine Pinguin und der Eisbär gemacht haben. Das haben wir uns jedenfalls fest vorgenommen. Und wenn wir gemeinsam mit anderen Verkehrsteilnehmern auf der Straße unterwegs sind, werden wir uns mit Sicherheit an die Regeln erinnern und uns auch daran halten. Aber vor allem werden wir uns die Geschichte vom kleinen Zauberer noch gerne und oft in so mancher Zeichenstunde anhören, weil es uns so großen Spaß gemacht hat – und darauf kommt es an! Wir sind sehr froh, dass der Komponist und Autor Reinhard Franz sich extra für uns Eichenberger Zeit genommen hat, um uns zu besuchen und die Geschichte vom kleinen Zauberer „Sim-Bim“ so heiter, beschwingt und lehrreich zu erzählen. Lieben Dank und hoffentlich bis ganz bald!

Die Klima - Clown - Show

Gemeinsam mit den Schülern und Lehrpersonen unserer Nachbarschulen in Hohenweiler und Möggers war es uns im November möglich die Klima-Clown-Show im Hokus in Hohenweiler zu besuchen. Im Rahmen unseres ganzjährigen Klimaschutz- und Energiesparprojektes war die Vorstellung von „Monsieur Hugo“, dem Klima-Clown aus dem „Verschwenderreich“, eine unterhaltsame Darbietung zum Thema Klimaschutz außerhalb der eigenen Schulmauern. Der Clown „Monsieur Hugo“, der mit seinem bunten Fahrrad „Rudi Wutz“ selbstverständlich umweltfreundlich unterwegs ist, erinnerte uns auf seine ganz eigene Art und Weise an einen bewussten Umgang mit Energie und bewusster Ernährung. Musikalisch unterstützt und mit einigen Requisiten ausgerüstet wurden die Kinder vom Klima-Clown eingeladen ihre eigenen Gedanken zum Thema Klimaschutz zu äußern. Die vielen Mitspielaktionen lockerten die Themen auf und ließen alle Kinder mit Freude am Programm teilnehmen. Der Besuch dieser Veranstaltung wurde uns durch die finanzielle Unterstützung der Regio Leiblachtal unter der Leitung des Eichenberger Bürgermeisters Alfons Rädler und die Organisation des Energieexperten Bertram Schedler ermöglicht. Im Namen aller Schüler und uns Lehrerinnen ein herzliches Dankeschön dafür.

Zähne, Zähne, Zähne, Zähne .....

Ob Eck-, Schneide- oder  Backenzahn,

die gehen uns alle etwas an.

Deshalb bitte nicht vergessen,

das Zähneputzen nach jedem Essen!

Nun weiß inzwischen jedes Kind,

dass es vor allem süße Sachen sind,

die unsere Zähne „löchrig“ machen

und „hässlich“ unser schönes Lachen.

Darum putzen wir Kinder alle richtig -

von ROT nach WEISS - denn das ist wichtig!

Alles dreht sich um Europa

Wer kennt eigentlich die Europahymne, wie hört sie sich an und bei welchen Gelegenheiten wird sie gespielt? Würdest du auch die Österreichische Nationalhymne aus allen anderen 46 europäischen Hymnen heraushören? Und wer hat unsere Nationalhymne eigentlich komponiert? Wie unterschiedlich groß sind die Länder in Europa und die Lebensweise der Menschen dort? Welche Sprachen werden in Europa gesprochen und welche davon kennst oder kannst du schon? Welche bekannten Flüsse fließen durch welches Land und welche berühmten Bauwerke stehen wo? Haben die Menschen in den einzelnen Ländern auch Leibspeisen und ist die Hauptstadt des Landes auch immer die größte Stadt des Landes? Wie schwierig ist es sich in verschiedenen Sprachen zu begrüßen und zu verabschieden? Wie viele berühmte Persönlichkeiten kennst du und was haben sie in ihrem Leben geleistet? Nach wem wurde eigentlich unser Kontinent benannt und welche Bedeutung hat die Flagge Europas? …. Diese Fragen und noch viele mehr konnten wir am Vorstellungstag der diesjährigen Lesewerkstattwochen und beim Hineinschnuppern in den Kontinent Europa stellen und beantworten. Außerdem hat jeder von uns zum Abschluss des „Europatags“ seinen Koffer gepackt und mit Erinnerungsstickern an den ersten Reisetag beklebt. Die Reise durch Europa kann losgehen und wir sind schon gespannt darauf, wen wir in der ersten Lesewerkstattwoche noch kennenlernen werden. Es soll sich dabei um einen kleinen, sehr schlauen Detektiv handeln, der seine Fälle europaweit gemeinsam mit seinen dort ermittelnden Kollegen löst und uns mit seinen faszinierenden Kriminalfällen unsere Reiseroute durch Europa vorgeben wird.

Na, interessiert? – HIER - kannst du mehr darüber lesen!

"... und plötzlich ist alles anders!"

Unsere Religionslehrerin nahm den Titel eines Lehrganges auf, der sich mit der „Krisen- und Trauerbegleitung in Kindergarten und Schule“ beschäftigt. All ihre Erfahrungen und ihr fundiertes Wissen ließ sie nun in einem praktischen Projekt an unserer Schule einfließen. Drei Wochen lang setzte sie sich zusammen mit allen Kindern im Religionsunterricht mit den verschiedenen Aspekten von Abschied, Sterben, Tod und Trauer auseinander. Auch der letzte Gottesdienst vor den Herbstferien und somit vor Allerheiligen und Allerseelen beinhaltete das Thema „Abschied, Sterben, Tod und Trauer“. Keiner möchte traurige Begebenheiten erfahren, doch das Sterben, der Tod und die Trauer gehören zum Lebensweg eines jeden Menschen dazu auch schon im Kindesalter. Darum ist die Auseinandersetzung mit Tod und Trauer sehr wichtig und man darf diese Themen keinesfalls tabuisieren, damit Kinder sich nicht in ihre Fantasie flüchten, die dann oft schrecklicher ist als die Tatsache selbst. Im Grundschulalter wissen die Kinder: „Alle Lebewesen müssen einmal sterben.“ Das Kind stellt nun Fragen: „Wohin gehen die Toten? Was passiert nach dem Sterben?“ Es sind aber auch ganz technische Fragen, die keinesfalls herzlos gemeint sind wie: „Wie schwer ist der Sarg oder die Urne? Aus welchem Material sind sie gemacht? Wie wird das Grab gegraben?“ Es liegt nun an dem Erwachsenen dem Kind jede Frage ehrlich zu beantworten. Dabei können die technischen Fragen sehr klar und genau beantwortet werden, um die Tabuisierung des Todes zu vermeiden. Die Fragen nach dem WOHIN IM TOD gilt es nach der eigenen Überzeugung zu beantworten. Kinder spüren genau, ob ihr Gegenüber sie mit der eigenen Vorstellung trösten möchte oder ob es nur vertröstet wird. Die Rückfrage an das Kind „Was glaubst du denn?“ lässt wertvolle Gespräche entstehen. Solche wertvollen Gespräche und Situationen entstanden auch in diesen drei Wochen bei uns an der Schule. Es wurden sehr viele Fragen gestellt, viele Antworten gefunden und die Kinder haben erfahren, dass jeder von ihnen ähnliche Sorgen hat und konnte so Ausdrucksformen im Umgang mit den Gefühlen der Trauer entwickeln.

Ein Abschied auf Zeit

Wir sind ein wenig traurig wegen des Abschieds, aber wir freuen uns für sie. Unser „Reli – Fräulein“ bekommt ein Baby. Noch vor den Herbstferien war unser - von uns allen so sehr geschätztes - „Reli – Fräulein“ zum letzten Mal an der Schule, bevor sie in den Karenzurlaub ging. Wir werden sie wirklich sehr vermissen, da sie eine ganz wundervolle Lehrerin mit viel Gespür für die Kinder und ihre Bedürfnisse ist. Außerdem „verliert“ unser kleines Lehrerteam eine ganz liebe Kollegin, die sich sehr einsetzte, immer flexibel und unkompliziert handelte und uns über die Jahre so vertraut wurde. Bei all der Wehmut überwiegt jedoch die Freude über ihren Familienzuwachs und wir wünschen ihr und ihrer Familie nur das Allerbeste, was wir dann auch mit einer kleinen Überraschung an ihrem letzten Schultag zum Ausdruck bringen wollten. Wir hoffen alle wirklich sehr, dass du irgendwann einmal wieder zurück nach Eichenberg kommst. Zumindest war am Morgen deines letzten Schultages ein beeindruckender Regenbogen über dem Bodensee und unserer Schule zu sehen, was bestimmt etwas heißen will. Die Türen der Schule stehen dir jedenfalls sperrangelweit offen und du wirst hier immer HERZLICH WILLKOMMEN sein. Alles Liebe!

Ein neues LOGO für den Eichenberger Familienverband

Schon im Frühjahr 2013 kam der Eichenberger Familienverband mit der Bitte auf die Schule zu, ob es nicht möglich wäre im Rahmen des Unterrichtes ein neues LOGO für sie zu entwerfen. Da das Thema Familie immer ein sehr gutes und wichtiges Thema für die Kinder ist und auch in der Schule wunderbar in den Unterricht integriert werden kann, haben wir zugesagt, dass wir im Herbst 2013 zwei Unterrichtseinheiten dafür einplanen werden. Aufmerksam wurden die jungen Eichenberger Mütter darauf, als sie erfuhren, dass ja auch unser Eichenberger Schullogo von einem unserer ehemaligen Schüler entworfen wurde. Also planten wir Lehrerinnen gemeinsam eine Unterrichtseinheit für alle Kinder zum Thema Familie, die mit einem Verwandtschaftsspiel im Freien begann. Danach verlegten wir die Erarbeitungsphase in den Klassenraum, um dann anschließend die LOGOS zum Thema Familie zu entwerfen. Die Vorgabe waren die beiden Halbkreisformen und der schwarze Filzstift als Malutensil. Somit blieb dem Familienverband die Möglichkeit wirklich jeden so entstehenden Entwurf in den Briefkopf des Familienverbandes zu integrieren. Nach der Fertigstellung aller Bilder wurden diese anonym von der Schule an die Verantwortlichen des Familienverbandes übergeben, um eine faire Beurteilung möglich zu machen. Es dauerte jedoch eine geraume Zeit bis das Ergebnis feststand, denn die Entscheidung fiel allen sehr schwer, da alle Ergebnisse ganz treffend waren. Gerade noch rechtzeitig vor Beginn der Herbstferien freuten wir uns umso mehr über den Besuch von Steffi und Nicole, die persönlich eine sehr wertschätzende Verkündung des „Gewinner - Logos“ vornahmen. Dabei wurden sie von ihren beiden Assistenten Eva und Linus tatkräftig unterstützt. In der Schule haben sich wirklich alle sehr angestrengt und sich vor allem darüber gefreut, dass man es den Kindern selbst überlässt, wie das Familienlogo aussehen soll. Ein wirklich gelungenes Mini-Projekt mit Nachhaltigkeit.

Start in unser Klimaschutzprojekt

Unsere Erde ist ein unfassbar schöner Platz im Universum, auf den wir sehr gut aufpassen und den wir beschützen und pflegen müssen. Die Wissenschaft hat schon lange herausgefunden, was gut und was schlecht für die Erde ist. Leider passieren auf der Welt noch vielerorts Dinge, die der Erde nachhaltig schaden. Nun liegt es an uns Menschen, dass wir die Bäume, Wiesen, Wälder, Flüsse, Meere, Blumen, Tiere … in unserem wundervollen Lebensraum erhalten. Da unsere Kinder in naher Zukunft dafür sorgen müssen, dass es unserer Erde gut geht, werden wir alle Kinder der VS Eichenberg heuer in der Schule zu „Klimazwergen“ und „Energiedetektiven“ ausbilden. Das ganze Schuljahr über begleiten uns sowohl die kleine Klimafee „Lila“ als auch Energieexperte Dipl. Ing. Dr. Bertram Schedler bei diesem Projekt. Gemeinsam werden wir vieles über Umwelt- und Klimaschutz, Energie, Verkehr, Ernährung und Landwirtschaft erfahren und erleben. Jedes Kind wird dabei lernen, was jeder selbst zu Hause und in der Schule zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen kann. So konnten wir bereits bei der Startveranstaltung am 9. Oktober 2013 – einem gemeinsamen Unterrichtstag mit allen Schulstufen, Bertram Schedler und uns Lehrerinnen – all unser Wissen nochmals auffrischen und vertiefen und haben durch ein paar Spiele und Experimente an diesem Tag selbst ausprobieren können, wie einfach man unsere Umwelt doch schützen könnte. An diesem Tag wurden die Erstklässler dann auch zu „Klimazwergen“ ernannt. Alle "Klimazwerge" werden nun jede Woche für ihren „Klimazwerge-Pass“ die von ihnen erarbeiteten Punkte zum Energiesparen im Unterricht besprechen und in ihrem Ausweis für die Einhaltung dieser Energiespartipps Klimapunkte sammeln. Die von den Kindern selbst angefertigten „Lila - Blasen“ schmücken nicht nur unsere Schulräume, sondern machen darauf aufmerksam, was wir tagtäglich für den Klimaschutz tun können. Denn genau diese „Kleinigkeiten“ machen es in der Summe aus, dass unsere Erde wieder „gesund“ wird. Unsere Zweitklässler an der Schule – die Energiedetektive – kontrollieren ebenfalls anhand von händischen Aufzeichnungen jede Woche die „lila Energiesparpunkte“ der Klimafee und machen alle aufmerksam darauf, ob etwas noch nicht so hundertprozentig geklappt hat, oder etwas vernachlässigt wurde, oder dass alles ganz wunderbar gelaufen ist. Außerdem kontrollieren immer zwei Energiedetektive gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin einmal in der Woche die Zählerstände im gesamten Schulhaus und tragen diese in der für uns eingerichteten Internettabelle ein, damit wir kontrollieren können, wie viel Energie tatsächlich gegenüber dem letzten Jahr gespart wird. Die Klimazwerge und die Energiedetektive agieren das ganze Jahr über und die Aufgaben sind nach nur zwei Wochen ganz selbstverständlich geworden und haben sich vollständig in die Unterrichtswoche integriert. Im Laufe des Jahres sind in regelmäßigen Abständen weitere größere Aktionen mit den Kindern - auch gemeinsam mit den Eltern - geplant und selbstverständlich wird alles auf unserer Homepage nachzulesen sein. Im Moment aber danken wir Bertram für seine Unterstützung bei diesem Projekt, freuen uns, dass diese Aktion so gut angelaufen ist und dass unsere Kinder mit Recht die Titel „Klimazwerge“ und „Energiedetektive“ tragen.

Vom Ernährungsvortrag zum Ernährungsquiz

Falsche Ernährung und Übergewicht im Kindesalter ziehen gesundheitliche Langzeitfolgen nach sich. Daher ist es wichtig, dass man so früh wie möglich über gesunde Ernährung und das richtige Essverhalten aufklärt. Als Grundlage für das Wachstum, die Entwicklung, die Gesundheit und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wird eine „richtige und gesunde Ernährung“ angesehen. Bei der Ernährung sollte sowohl die Qualität als auch die Quantität eine Rolle spielen. Keine Lebensmittel sollten dem Kind verboten werden. Man sollte gemeinsam mit dem Kind eine Auswahl treffen. Regelmäßiges gemeinsames Essen spielen eine wichtige Rolle. Außerdem sind wir Erwachsene immer noch die besten Vorbilder oder auch manchmal die schlechtesten. Essen soll Spaß machen und nicht nur reine Nahrungsaufnahme sein. Die Ernährungsgewohnheiten und das Essverhalten eines Kindes positiv zu beeinflussen, das soll die Aufgabe sein. Zahlreiche praktische Tipps dahingehend erhielten unsere Eltern in einem Ernährungsvortrag von Mag. Birgit Hämmerle vom aks, die sich an unserem Elternabend Zeit für uns genommen hat. Und nur zwei Tage später gestaltete sie mit unseren Schülern und uns Lehrerinnen gemeinsam das Ernährungsquiz der „Genuss – Detektive“ an unserer Schule. Dieses Quiz schult die Sinne der Kinder und erhöht die Sensibilität der Kinder gegenüber den Lebensmitteln. Wir freuen uns schon auf eine weitere Aktion in unserer Schulküche, wenn wir alle zusammen wieder schmackhafte, gesunde aber auch witzige Gerichte selber „kochen“, denn dann macht Essen erst richtig Spaß.

Ein "bäriger" Eröffnungsgottesdienst

Wieder hat ein neues Schuljahr begonnen. Die Kinder aus der zweiten, dritten und vierten Stufe kennen diesen Start bereits. Die Kinder wissen, wie der Schulalltag abläuft. Unsere Schüler sind gut gestärkt aus den Ferien zurück und schon wieder mit Freude an die Arbeit gegangen. Unsere Erstklässler haben freudig aufgeregt ihren Schulstart erwartet. Und vielleicht ging es dem einen oder anderen genauso wie dem Bären in der Geschichte.
Ein junger Bär will für seine Bärenmutter Blumen pflücken. Sie hat nämlich Geburtstag. Er geht durch den Wald und kommt an einen Bach. Da sieht er auf der anderen Seite des Baches eine wunderschöne Blumenwiese. Um zu dieser Blumenwiese zu kommen, muss er über eine schmale Brücke gehen. Vorsichtig betritt er die Brücke. Da sieht er plötzlich unter sich sein Spiegelbild. Er erschrickt furchtbar und läuft zurück. Am Bachufer denkt er eine Weile nach: „Unter der Brücke lauert eine dunkle Gestalt mit verzerrtem Gesicht. Wie soll ich da über die Brücke kommen?" Traurig sitzt er da, als zufällig der Fuchs vorbei kommt. Der junge Bär schüttet ihm sein Herz aus. Der Fuchs rät ihm: „Du musst ganz böse blicken. Dann fürchtet sich das Ungeheuer und verschwindet." Der kleine Bär folgt dem Rat des Fuchses und schaut ganz böse drein. Aber auch das Ungeheuer schaut schrecklich böse aus, und die Angst des Bären wird noch größer. Ein Hase, der des Weges kommt, schlägt dem Bären vor, einen Stock mitzunehmen. Nun ist das Ungeheuer im Wasser auch noch bewaffnet und jagt dem Bären noch mehr Angst ein. Am Abend kommt die weise Eule geflogen. Sie endlich hat für den jungen Bären den richtigen Rat. Sie sagt: „Wenn du das Ungeheuer freundlich anlachst, wird es freundlich zurücklächeln." Das versucht unser Bär. Aus dem Wasser lächelt ihm ein freundliches Tier entgegen. So überquert der Bär die Brücke, pflückt die Blumen und bringt sie freudestrahlend seiner Mutter zum Geburtstag.
Mit dem ersten Schultag hat für fünf Eichenberger Kinder ein neuer Weg begonnen. Von ganzem Herzen wünschen wir alle euch dafür Freude und Glück und dass ihr euch in unserer Schulgemeinschaft wohl fühlt. Denn ihr seid ein „Volltreffer“ für unsere Schule.

Das sind WIR ... und wir freuen uns auf all die Dinge, die wir in diesem Jahr miteinander erleben dürfen!

Der erste Schultag im Schuljahr 2013/2014

 

Die Schule hat sich herausgeputzt. Der Klassenraum erstrahlt in neuem Glanz. Alles ist gut vorbereitet. Die Bücher und Hefte liegen auf und für den Start unserer Reise durch Europa ist alles fertig. Die Tische und Bänke sind aufgestellt und die Lehr- und Lernmaterialien für die ersten Unterrichtseinheiten in diesem Jahr stehen schon bereit. Es kann losgehen. Jetzt fehlt nur noch das ALLERWICHTIGSTE – DU! Und wie schön das war, als alle der Reihe nach ins Schulhaus spazierten und endlich ein bisschen aufgeregt und voller Erwartungen auf ihren Plätzen saßen. Besonders unsere Erstklässler, die nun ebenfalls ein Teil des Schulteams sind. Herzlich Willkommen! Schön, dass alle gesund und gut ausgeruht ins Schuljahr starten konnten. Es erwartet uns ein spannendes Jahr und es wird uns auf jeden Fall einmal kreuz und quer durch Europa führen.

©Volksschule Eichenberg 2008 Letztes Update dieser Seite:
14. Januar 2015