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Individuelles Lernen


Nachdem wir in den vorangegangenen Schuljahren vermehrt klassenübergreifend am Förderprogramm arbeiten und es beim Großteil der Kinder nachhaltig Erfolg zeigt, ist unser Ziel, dieses Angebot weiter zu entwickeln. Das Ziel soll sein, den Kindern mit besonderen Talenten aber auch Teilleistungsschwächen noch besser gerecht zu werden, um dadurch die Motivation und Freude am "Lebenslangen Lernen" zu fördern.


Die Lernlandschaft als motivierende Lernumgebung


In unserem  Schulhaus wollen wir dem einzelnen Kind helfen, Lern- und Arbeitstechniken zu finden und einzuüben, die auf den Stärken (bevorzugte Lernkanäle, Hirndominanz) aufbauen, eine für ihn/sie angepasste Arbeitsorganisation zu entwickeln, die Lernfreude und somit auch den Lernerfolg zu steigern und den Arbeitsaufwand zu optimieren. Zu diesem Zweck haben wir gemeinsam mit den Schülern sogenannte "Lernlandschaften" entwickelt.

Neben gezielten "Fördermaßnahmen" haben die Schüler Wahlmöglichkeiten, sich sinnvoll mit Inhalten und verschiedenen Medien auseinanderzusetzen.

Grundsätzlich besteht für jede/n einzelne/n SchülerIn die Möglichkeit, ihr/sein Lernumgebung selbst zu wählen. Dabei spielen das Interesse und die entsprechenden Arbeitsmittel eine zentrale Rolle. Damit wollen wir den Kindern mit besonderen Neigungen und Talenten Anregungen und Angebote bereitstellen, die die individuellen Stärken zusätzlich fördern.

Aber auch Kindern mit Teilleistungsschwächen bzw. Lernschwächen wollen wir durch dieses Programm noch besser gerecht werden. Anhand gezielter Fördermaßnahmen sollen die Kinder befähigt werden, selbständig und selbsttätig an ihren Arbeitsaufträgen (z.B. Wochenplan) zu arbeiten.

Dazu sind die betroffenen Kinder einer bestimmten "Lerngruppe" zugeteilt, wo sie Unterstützung durch Lehrer oder Mitschüler erfahren dürfen. Auch der Einsatz zusätzlicher Lehr-/Lernmittel kann vorteilhaft sein. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Lerngruppen möglichst klein zu halten. Damit ist eher gewährleistet, dass ein effektives Arbeiten (=produktorientiert) gefördert wird. Die Kinder können aber dennoch verschiedene Lern- bzw. Sozialformen (Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Schüler als Hilfslehrer) wählen. Die Kinder können auf diese Weise die Vor- bzw. Nachteile der einzelnen Sozialformen erproben.

"Lernen" kann man nicht verhindern!

Man kann es aber behindern!

Im "Land der Buchstaben und Zahlen"

Angelina, Adriano, Louis und Ruben sind mit Begeisterung bei der "Schulvorbereitung"

Ein besonderer Schwerpunkt unseres Schulprogramms ist die vorschulische Förderung der einschulenden Kindergartengkinder. Im "Land der Buchstaben und Zahlen" werden die Kinder spielerisch gefördert, um erfolgreich in die Schule starten zu können (nähere Beschreibung findet sich unter ">> Frühförderung").

Auch die Schulkinder haben Gefallen daran gefunden, den Kindern des Kindergartens vorzulesen oder Lernspiele zu zeigen und zu spielen.

"Lebendiges Stiegenhaus"

Bewegtes Lernen
Lernspiele
Rollenspiel
"Zungenbrecher"

Besonders beliebt bei den Kindern der 1. und 2. Schulstufen ist das "Lebendige Stiegenhaus". Hier finden sie viele Lesespiele, Aufgaben zum "bewegten Lernen" oder einfach auch Platz zum Austausch, bevor der Unterricht beginnt.

Daneben kann das "Stiegenhaus" auch schnell zur "Aktionsbühne" werden. Wollen Kinder ihre Talente (Vorlesen, Vorspielen, Musizieren ...) oder sind besondere Aktionen (Zungenbrecherwettbewerb, Märchenquiz, "Schriftsteller" gesucht ...) angesagt, so heißt es "Bühne frei!". 

Auch bei den traditionellen Ritualen zur Weihnachtszeit (gemeinsam mit den Kindergartenkindern), bei gemeinsamen Leseabenteuern (Buchvorstellungen ...) treffen sich Kinder und Lehrer im lebendigen Stiegenhaus.

Das "Medienhaus"


Dank der sehr guten Ausstattung unserer Schule verfügen wir über einen "Gruppenraum", der von beiden Klassenzimmern zugänglich ist und mit sechs Computern (= 12 Arbeitsplätze) bestückt ist. Dies ist unser "Medienhaus". Mit individuell abgestimmter Lernsoftware haben die SchülerInnen die Möglichkeit, Gelerntes zu wiederholen, zu festigen oder zu vertiefen.

Auch Arbeitsaufträge zu Sachthemen können schülerzentriert und via Internet bearbeitet werden. Dabei lernen die Schüler auch den sinnvollen Umgang mit der virtuellen Welt dieses Mediums. Medienerziehung ist zudem ein Leitthema unseres Schulprogramms.

Land des "Forschens und Wissens"

"Forscherhaus"
Unsere Forscher Daniel und Laurin

Forschen, beobachten, experimentieren, erklären, beweisen, konstruieren ... all das sind Kompetenzen, die in diesem Lernumgebung geweckt bzw. gefördert werden.

Oft wird das Prinzip "Versuch und Irrtum" angewendet, aber mit zunehmender Erfahrung wird es durch das Prinzip "Behauptung und Beweis" abgelöst und bekommt eine neue Qualität. Jetzt ist der Forschergeist erwacht und Vorgänge in der Natur werden hinterfragt. Die Aufmerksamkeit für die Umgebung ist neu geweckt und ein neues Umweltbewusstsein tritt in Erscheinung.

Land der Bücher und Geschichten

"Bibliothek" (Schule)

Neben der Dorfbücherei verweilen sich die Kinder auch gerne in der gemütlichen "Ecke" des Schulgangs. Hier sind alle Bücher der Schule in Regalen nach Lesealter sortiert und aufgelistet. Als besondere Lesemotivation sind auch besondere Möbel aufgestellt, die es auch ermöglichen, paarweise zu lesen.

Wir blicken in die Welt hinaus

"Haus des Wissens"

Den Wissenshorizont können die SchülerInnen in dieser Lernumgebung erweitern. Von der Geschichte unseres Landes bis zum Kennenlernen der Welt finden die Kinder Anregungen und gezielte Aufgaben zum Entdecken der Welt.

Der "Stammtisch"

Vorbereitung auf das Martinsfest

Der "Stammtisch" ist ein Dreh- und Angelpunkt unserer Lernumgebung. Genützt wird dieser Lernort vor allem zum Arbeiten in den "Lerngruppen". Zu Vorbereitungen auf Schülermessen, Auftritten oder Gruppenarbeiten treffen sich hier Schüler/-innen mit ihren Texten und üben selbständig. Es ist erstaunlich, welche Ergebnisse immer wieder erzielt werden und es entstehen für den Rest der Schüler keine "Leerläufe" mehr.

Die Schulklasse als besondere Lernumgebung

Gruppenarbeit
Einzelarbeit
Partnerarbeit

Auch die Klassenräume sind so gestaltet, dass sie für die Schüler/-innen motivierend und unterstützend sind. Wir sind auch bemüht, gemeinsam für ein angenehmes Lernklima zu sorgen.

Mit wenigen Verhaltens-, Arbeits- und Ordnungsregeln haben die Kindern wenig Schwierigkeiten, das "Lernen" für die Mitschüler/-innen und sich selbst bestens zu ermöglichen.

©ARGEKleinschulen 2006 Letztes Update dieser Seite:
15. February 2016