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Ab Mittwoch 18.03. bis auf weiteres kein Unterricht, wegen dem Corona-Virus.

 

Kinder, die schon ab Montag, den 16. März nicht zur Schule kommen, gelten als entschuldigt.

Notbetrieb: Wer sein Kind nicht selbst beaufsichtigen kann, darf es zur Schule schicken. Bitte aber um eine kurze Mitteilung an die Klassenlehrerin/den Direktor spätestens am Tag davor. Es findet allerdings kein Unterricht statt, sondern nur eine reine Betreuung.

Auch über die Osterferien wird die Betreuung der Kinder aufrecht erhalten. Dies gilt besonders für Schüler, deren Eltern zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur (Krankenhaus, Polizei, Grundversorgung, ...) dringend gebraucht werden, und für die keine andere Betreuungs- möglichkeit gefunden werden kann. Bei all diesen Personen möchten wir uns bei dieser Gelegenheit bedanken. Ihr macht einen tollen Job!

Aber auch alle anderen Eltern, die sich in einer Notsituation befinden oder beruflich unabkömmlich sind, dürfen ihr Kind weiterhin zur Schule schicken.

Ich bitte aber um eine kurze Meldung an die Klassenlehrerin/den Direktor bis spätestens 31. März.

 

 

 

 

Tipps für die unterrichtsfreie Zeit:

(Ein Schreiben des französischen Unterrichtsministeriums, das ich ein wenig abgeändert habe.)

 

Liebe Eltern!

 

Möglicherweise neigen Sie dazu, einen minutengenauen Zeitplan für Ihre Kinder zu erstellen. Sie haben große Hoffnungen auf stundenlanges Lernen, einschließlich Online-Aktivitäten, Leseübungen, ... Sie beschränken die Freizeit, bis alles erledigt ist! Aber eigentlich geht es darum:

 

Unsere Kinder haben genauso viel Angst wie wir jetzt. Unsere Kinder können nicht nur alles hören, was um sie herum vor sich geht, sondern sie spüren auch unsere ständige Spannung und Angst. Sie haben so etwas noch nie erlebt. Obwohl die Idee, mehrere Wochen lang nicht zur Schule zu gehen, großartig klingt, stellen sie sich wahrscheinlich eine lustige Zeit wie Sommerferien vor, nicht die Realität, zu Hause gefangen zu sein und ihre Freunde nicht zu sehen. 

 

In den nächsten Wochen werden die Verhaltensprobleme Ihrer Kinder zunehmen. Ob es Angst, Wut oder Protest ist, dass sie die Dinge nicht normal machen können - es wird passieren. Sie werden in den kommenden Wochen mit weiteren Nörgeleien, Wutanfällen und oppositionellen Verhaltensweisen konfrontiert sein. Dies ist normal und ist unter diesen Umständen zu erwarten.

 

Was Kinder jetzt brauchen, ist sich wohl und geliebt zu fühlen. Fühlen, dass alles gut wird. Und das könnte bedeuten, dass Sie Ihren Zeitplan auseinander reißen und Ihre Kinder ein bisschen mehr lieben müssen. Kekse backen und Bilder malen. Spielen Sie Brettspiele und schauen Sie sich Filme an. Basteln Sie gemeinsam etwas oder erzählen Sie ihnen Geschichten. Nehmen Sie ein Buch und lesen Sie gemeinsam als Familie. Kuscheln Sie sich unter warme Decken und tun Sie nichts.

 

Machen Sie sich keine Sorgen, dass sie in der Schule rückwärts gehen. Jedes Kind ist in diesem Boot und alles wird gut. Wenn wir wieder im Unterricht sind, werden wir alle den Kurs korrigieren und sie dort treffen, wo sie sind. Lehrer sind Fachexperten! Vermeiden Sie Kämpfe mit Ihren Kindern, weil sie nicht rechnen wollen. Schreien Sie Ihre Kinder nicht an, wenn sie dem Lernprogramm nicht folgen. Setzen Sie keine 2 Stunden Lernzeit ein, wenn sie sich dagegen wehren.

 

Wenn ich Ihnen eines sagen kann, dann ist es das Folgende: Am Ende wird die psychische Gesundheit unserer Kinder wichtiger sein als ihre schulischen Fähigkeiten. Und was sie in dieser Zeit fühlten, wird ihnen noch lange erhalten bleiben, nachdem die Erinnerung an das, was sie in diesen Wochen getan haben, längst verschwunden ist. Denken Sie jeden Tag daran.

 

Bleiben Sie gesund!

©ARGEKleinschulen 2006 Letztes Update dieser Seite:
31. Mrz 2020